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Günther Nenning

Beiträge

An unsere Leser

Dezember
1965

Mit Ende dieses Jahres kehrt Friedrich Torberg, Gründer und langjähriger Herausgeber des FORVM, zu seiner literarischen Arbeit zurück und übergibt die Leitung der Zeitschrift nunmehr zur Gänze an Günther Nenning, der ihm seit 1959 als engster Mitarbeiter zur Seite stand und seit 1963 die Redaktion (...)

Friedrich Torberg

Brief von der Schwiegermutter

Juni
1966

Wenn mit schöner, traditionsgesättigter Unregelmäßigkeit am jeweils Monatsfünften oder Monatsneunten das jeweils neue Heft des Neuen FORVM erscheint, geht mit mir eine so unheimliche anatomische Veränderung vor, daß die Geschichte von Dr. Jekyll und Mr. Hyde sich daneben wie ein harmloser Gschnas (...)

Bruno Kreisky • Franz Kreuzer

Keine Antwort

Interview im Fernsehen am 29. Juni
August
1968

Kreuzer: Herr Dr. Kreisky, Dr. Nenning schreibt in seinem umstrittenen Artikel: „Ein Nenning fragt mehr, als zehn Kreisky beantworten können.“ Würden Sie es vielleicht trotzdem versuchen, wenn ich eine einzige Frage hervorhebe, nämlich die Frage: Werden Sie Schluß machen, wie Nenning sagt, „mit dem (...)

Kurt Greussing

Zur Psychopathologie der Parteien

November
1968

Nachfolgendes wird manchen meiner Parteifreunde zu pauschal sein. Mir eigentlich auch (außer in der konkreten Kritik an mir, die ich als richtig akzeptiere). Anderseits ist dies endlich ein saftiger Beitrag zur längst anständigen wissenschaftlichen Kritik des Parteiwesens in Österreich. Er bedarf (...)

Humbert Fink

Kärntner Klagelied

April
1969

Merkwürdiges ereignet sich in diesem Land, und niemand zeigt darüber Bestürzung oder doch Befremden. Denn immerhin hat eine der spektakulärsten und — wie es schien — auch heilsamsten und aufrichtigsten Auseinandersetzungen vor allem kulturpolitischer Provenienz in Österreich jetzt ein Ende gefunden, (...)

Kurt Greussing

Nenning in uns, Kreisky in uns

April
1969

I. ZWINGT NENNING RAUS! Die Anhänger des einen, des Gewitzten und Trickreichen, waren in Erwartung eines finessengespickten Schauspiels gekommen, heimlich sich sehnend, der strahlende Siegfried möge an der Hinterlist dieser Welt scheitern, auf daß germanischem Todestrieb und dem Nibelungenlied (...)

Wilhelm Burian

Der 3. Weg der Sozialdemokratie

April
1972

Me-ti lehrte: Umwälzungen finden in der Sackgasse statt. Die grundsätzlichen Widersprüche des Kapitalismus sind in keiner Weise aufgehoben worden. Die Entwicklung der kapitalistischen Gesellschaft seit dem Weltkrieg hat die objektiven historischen Entwicklungstendenzen, die sich als (...)

Josef Dvorak

Big Reinlege

Dezember
1977

Antwort an Nenning

Eckart Früh

Nenningitis

Dezember
1989

Der Zwang, sich unentwegt selbst darzustellen, hat Günther Nenning ohne Umweg vom „Spiegel“ auf die Bühne der „Zeit“ verschlagen, wo er neuerdings, offenbar gut honoriert, sein Unwesen treibt. Beim ersten Auftritt gab es eine „nachdrückliche Erinnerung“ an den Anarchisten und Menschenfreund Gustav (...)

Thomas Rothschild

Mitteleuropa in Großdeutschland

Dezember
1991

Günther Nenning in sonderbarer Gesellschaft („Haider ist kein Nazi, die FPÖ keine NSDAP“) Günther Nenning muß man in dieser Zeitschrift nicht vorstellen. Das Pfund, mit dem er wuchert: er ist der Sprache mächtig, was im österreichischen Journalismus keineswegs — und heute weniger als zu Karl Kraus’ (...)

Gerhard Oberschlick

P.S: Versöhnungen

Dezember
1991

Ist es nicht schön, wenn sich ein alter Herr mit seinen Jugendträumen versöhnen möchte, und es gelingt? Nenning wird 70, ich gratuliere ihm; auch zu seiner publizistischen Konjunktur (in »Zeit«, »Weltwoche«, »Spiegel«, die seine genialen Frfindungen — z.B. das „Menschenrecht auf Heimat“, soll heißen: (...)

Klaus Kufner

Von alten Herren & brauner Gülle

Juli
2001

Also sprach Günther Nenning am Rand einer denkwürdigen Club 2-Ersatzdiskussion auf dem Bodenseeschiff „Vorarlberg“ über Rechtspopulismus am 24. März 1988. Von rinks nach lechts spazierte Nenning am Ende seines publizistischen Lebens. Als der ORF sich weigerte, auf Vorschlag von Nenning den (...)

Erich Klein • Klaus Nüchtern • Gerhard Oberschlick

„Nenning war ein korrupter Hund“

Juni
2016

Vor 30 Jahren übernahm Gerhard Oberschlick die intellektuell aufregendste Zeitschrift der Zweiten Republik: das FORVM. Ein Gespräch über 40 Jahre Zeitgeschichte. Wer versuchen wollte, das Geistesleben der Zweiten Republik zu rekonstruieren, kommt um das FORVM nicht herum. Der Jurist Alfred Noll (...)

Gerhard Oberschlick • Christian Palmers
Betrifft:

„Nenning war ein korrupter Hund“

Interview von Erich Klein und Klaus Nüchtern, Falter 29/16
Juni
2016

Betrifft: „Nenning war ein korrupter Hund“, Interview von Erich Klein und Klaus Nüchtern, Falter 29/16 Je 1 Berichtigung, Erklärung, Rechtfertigung Die beiden Interviewer haben aus meinem ungestalten Daherreden einen wundersam strukturierten Text vollbracht. Das war, schätze ich, eine schreckliche (...)

Gerhard Oberschlick

Nah und fern Günther Nenning

Später Nachruf ohne Kollegenrabatt
September
2020

Gesprochen an der Tagung „Günther Nenning — Journalist, Schriftsteller und politischer Querdenker“ am 20. Oktober 2018, veranstaltet vom Kulturausschuss der Gemeinde Weidring, wo G.N. zuletzt gelebt und der er seine Bibliothek vermacht hatte. Um diese mit Leben zu erfüllen, veranstaltet Helmut (...)

Peter Heintel
Aus: „en face“, 5. Jahrgang, Dezember 1966, S. 8–11

Kritik eines Versuches

Rezension von: Günther Nenning, Sozialdemokratie. Ein Versuch, insbesondere für die Jugend. Wien etc. (Europa Verlag) 1965, 216 Seiten.
September
2020

Geplant war ein Interview, das Peter Heintel mit Nenning führen s/wollte. Nach einem langen Gespräch, das Martin Schaub fotografisch dokumentiert hat, rezensierte Peter lieber dieses damals kürzlich erschienene Buch. In einer Zeit, in der Schlagworte wie wilde Hunde an der Leine des Intellekts (...)

Beiträge von Günther Nenning

Günther Nenning

Helsinki forever

Juli
1956

Günther Nenning

Die Balance der kleineren Übel

Oktober
1957

Seit die Politiker aus den Sommerferien zurückgekehrt sind, ziehen in der österreichischen Innenpolitik wieder etwas rauhere Herbstwinde herauf. Das Mailüfterl, das nach der Präsidentenwahl zu wehen begann, ist nur noch eine holde Erinnerung. Damals lag man einander gerührt in den Armen und war, (...)

Günther Nenning

Die Begegnung der Werte

März
1958

Günther Nenning

Warum Brecht im Westen gespielt werden soll

Zur Auführung der „Mutter Courage“ im Grazer Schauspielhaus
Juni
1958

Günther Nenning

Der Aufstand der Einzelnen

Über den Antikommunismus in der sowjetischen Literatur
Dezember
1958

Günther Nenning

Das Gespenst des Revisionismus

Dezember
1959

Günther Nenning

Resumee einer Hexenjagd

In der Presse zwischen Manker und Weigel
Februar
1960

Günther Nenning

Die vierte industrielle Revolution

Zu einigen Neuerscheinungen über die Struktur der technisierten Gesellschaft
Dezember
1960

Günther Nenning

Sprung über Lumumbas Schatten

Die Kongo-Frage und die Vereinten Nationen
März
1961

Günther Nenning

An Stelle eines Nachrufs

Januar
1962

Christian Broda • Günther Nenning

Ein Bruderzwist um Habsburg

Juli
1963

Günther Nenning

Österreichs neue Regierung

März
1964

Günther Nenning • Adam Schaff

Sartre und Marx oder Moral und Politik

März
1964

[(Mit Aufdeckung der Verbrechen des Stalinismus stehen die Marxisten, insbesondere die jungen, vor einem ganz neuen, ihnen rätselhaften Tatbestand. In der „wissenschaftlichen Gesetzmäßigkeit“ der historischen Entwicklung zur klassenlosen Gesellschaft, die ihnen vertraut war und an die sie glaubten, (...)

Günther Nenning
Theater

Kritische Rückschau

Oktober
1964

Günther Nenning

Wählt beide!

Notiz zur Präsidentenwahl am 23. Mai 1965
Mai
1965

Günther Nenning
Theater

Kritische Rückschau

Oktober
1965

Günther Nenning

Abschied von Christian Broda

Brief an einen Freund
Dezember
1965

Günther Nenning

Innenpolitik für Ausländer

Aus Anlaß des Ausbruchs von Wahlen
Januar
1966

FORVM freut sich, melden zu können, daß es nunmehr in den folgenden 47 Ländern aller Kontinente regelmäßig gelesen wird: Argentinien, Australien‚ Belgien, Bolivien, Brasilien‚ Bundesrepublik Deutschland, Ceylon, Chile, Columbien, C.S.S.R., D.D.R., Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, (...)

Johann Wolfgang von Goethe • Günther Nenning

In Marthens Garten

Wiener Wirtschaftsklub, 20. Jänner 1966
Februar
1966

Günther Nenning • Elisabeth Stengel
Theater

Kritische Rückschau

Februar
1966

Günther Nenning

Vom kalten Krieg zum faulen Frieden

Februar
1966

Günther Nenning

Die Quittung

März
1966

Günther Nenning

Offener Brief an Franz Olah

März
1966

Bei Zusammenstückelung aus allen österreichischen Zeitungen läßt sich ein Gutteil des nachfolgenden Textes rekonstruieren. Der Dokumentation halber drucken wir ihn dennoch in toto.

Günther Nenning

Deutschland, deine Außenpolitik

April
1966

Nachfolgendes ist die erweiterte Niederschrift eines Diskussionsbeitrages auf Werner Höfers Internationalem Frühschoppen im Deutschen Fernsehen.

Günther Nenning

Sozialdemokratisches Manifest

Skizze eines Konzepts für die Sozialdemokratische Partei Österreichs in der Phase der Opposition
April
1966

Victor Hackl • Günther Nenning

205.000 Beamte zuviel

Juni
1966

Günther Nenning

Nota bene

Juni
1966

Günther Nenning

Öffnung oder Untergang

Zur Zukunft des Sozialismus in Österreich
Juni
1966

Günther Nenning

Schule für Reformer

September
1966

Günther Nenning

Wiener Komödie

Herbert Wochinz und seine Truppe
September
1966

Günther Nenning

Sozialismus oder Pittermann?

Dezember
1966

Die SPÖ steht vor der Alternative: Öffnung oder Untergang. Man fragte: Was heißt das konkret? Ich antworte: Das heißt Öffnung zur großen Opposition aller Oppositionellen, zur Partei aller, die mit der bestehenden Ordnung unzufrieden sind, die eine prinzipiell neue, bessere, menschlichere Ordnung (...)

Günther Nenning • Emil Spannocchi

Korrespondenz mit einem General

Dezember
1966

Günther Nenning

Nota bene

Dezember
1966

Günther Nenning

Achtung, Maulkorb!

Januar
1967

An die Delegierten des Parteitags der SPÖ: Liebe Freunde, normalerweise würde ich das Folgende Euch auf dem Parteitag sagen können. Die innerparteiliche Kritik auf diesem Parteitag wird jedoch den Schönheitsfehler haben, daß die Vertreter bestimmter Meinungen dorthin nicht delegiert wurden. (...)

Günther Nenning

Kleines Reformerfest

Zum Abschluß des Parteitags der SPÖ, 30. Januar bis 1. Februar 1967, sowie zum Abschluß meines Krieges gegen die alte Führungsgarnitur*
Februar
1967

Günther Nenning

Der Papst ist ein guter Sozialist

April
1967

Günther Nenning

Moskau — ein Reisebericht

April
1967

I. Basis Moskau hatte 1917 weniger Einwohner als Wien; heute hat es etwa ebensoviel wie ganz Österreich. In den fünfzig Jahren des Bestandes der Sowjetunion wuchs deren Hauptstadt von 11½ auf über 61½ Millionen — oder im Durchschnitt alle zwei Jahre um die Einwohnerzahl von Linz. 1917 waren 80% der (...)

Günther Nenning

Marienbad: Verlauf und Ergebnis

Juni
1967

Erich Kellner • Günther Nenning

Paulus-Gesellschaft und Neues FORVM

Juni
1967

Günther Nenning

Aufforderung zur Aufsässigkeit

Vortrag vor Salzburger Studenten, Oktober 1966
August
1967

Günther Nenning
Replik 1

... die christliche Soziallehre?

Januar
1968

Günther Nenning

„Sorry, No Conservatives?“

März
1968

Günther Nenning • Wassilij P. Tugarinow

Es gibt nicht nur Klassenmoral

März
1968

Wir freuen uns über den Eintritt sowjetischer Partner in unseren Dialog: Wassilij P. Tugarinow, Professor für Ethik an der Universität Leningrad, hat unserem Herausgeber Günther Nenning auf die nachfolgenden Fragen geantwortet. Dem Gespräch folgt eine weiterführende Replik des Moraltheologen an der (...)

Günther Nenning
Glossen zur Zeit

Zukunft Zentraleuropas

Mai
1968

Giulio Girardi • Lucien Goldmann • Eduard Goldstücker • José-Maria Gonzáles-Ruiz • Robert Kalivoda • Günther Nenning • Rudi Supek • András Szennay

Die neue Revolution

Juni
1968

Die Internationale Redaktion des Neuen FORVM/DIALOG diskutiert mit 1000 Studenten im Hörsaal 1 der Universität Wien, 5. April 1968. Gesprächsteilnehmer: Giulio Girardi SDB, Prof. d. Päpstlichen Universität der Salesianer, Rom; Philosoph und Theologe. Lucien Goldmann, Prof. d. École Pratique des (...)

Günther Nenning

Polizeisozialismus

Juni
1968

I. Wie sind wir zu dieser neuen Jugend gekommen? Wie die Jungfrau zum Kind. Aus Mangel an Phantasie. Wir glaubten, diese Jugend sei skeptisch. Sie war nur skeptisch gegen uns. Wir glaubten, diese Jugend glaube an keine Ideale. Sie hat nur an unsere, mehrfach gewechselten und gewendeten (...)

Günther Nenning

Friedrich Torberg

60 Jahre
August
1968

FRIEDRICH TORBERG wurde am 16. September sechzig Jahre alt. Das Ereignis wird, indem man es vermerkt, nicht wahrscheinlicher. Eben erst (1954) gründete Torberg das FORVM als seine unvergleichliche Waffe gegen alle Totalitären, insbesondere Stalinisten. Romancier und Lyriker von Graden, einer der (...)

Günther Nenning

Konsequenzen aus der Aggression

August
1968

Eine außerordentliche Sitzung der österreichischen Mitherausgeber des NEUEN FORVM sowie der in Wien aus Anlaß des Philosophenkongresses anwesenden Mitglieder unseres Internationalen Komitees für den Dialog tagte am 4. September gemeinsam mit Vorstand und Wissenschaftlichem Beirat der (...)

Günther Nenning

An den Genossen Kreisky

August
1968

Günther Nenning

Brief an den Parteitag

August
1968

Liebe Genossen Delegierte des Parteitages! Ihr werdet Bruno Kreisky einstimmig oder doch mit überwältigender Mehrheit wiederwählen. Ihr werdet gut daran tun. Er ist der beste Bruno, den wir haben. Was werdet Ihr sonst noch tun oder nicht tun? Folgende Fragen stehen auf der Tagesordnung des (...)

Günther Nenning

Mord auf dem Gipfel

August
1968

Auf dem Gipfel eines steilen Anstiegs der Auflage, mitten in der Verwunderung, ob es so viele für uns geeignete Leser überhaupt geben kann, trifft uns ein fast perfekter Mordversuch. Im vorigen Heft erschien mein Aufsatz „Polizeisozialismus“, enthaltend durch Kritik qualifizierte Sympathie für die (...)

Günther Nenning

Roma locuta

Fünf Punkte zur Diskussion von „Humanae vitae“
August
1968

Franz Kreuzer • Günther Nenning

Sanfte Anfrage

Interview im Fernsehen am 29. Juni
August
1968

Kreuzer: Herr Doktor Nenning, ist es in der gestrigen Sitzung Ihres Herausgeberkomitees zu weiteren Protestaustritten gekommen, ist Ihr umstrittener Artikel weiter kritisiert worden, oder haben Sie Zustimmung gefunden? Nenning: Es ging weder um Zustimmung noch um Protest. Bei uns wird immer (...)

Günther Nenning

Republik der Jungen

Oktober
1968

Helmuth Bock • Alfons Dalma • Leopold Gratz • Bruno Kreisky • Franz Kreuzer • Günther Nenning

Kreisky spricht die Unwahrheit

Oktober
1968

Günther Nenning

Paulus-Gesellschaft, studentisch gesprengt

Oktober
1968

Günther Nenning

Dossier K.

November
1968

Günther Nenning

Einseitiger Bombenstop

Nach Nichtauslieferung Bruno Kreiskys
November
1968

Für den unkomplizierten Staats- und Parteibürger sieht die Manöverkritik einfach genug aus: Der Bürger N. fordert den Politiker K. zur Diskussion auf, er nennt ihn einen sehr guten Politiker, kritisiert ihn aber, was das Vater-Sohn-Problem in der gemeinsamen Partei betrifft: Wie stehen die (...)

Günther Nenning

Wurstel Nenning

Aus „Sozialdemokratie“, Wien 1965, und „Öffnung oder Untergang“, Wien 1966
November
1968

... Wursteln, die einen integralen Sozialismus unter Einschluß der Kommunisten predigen und sich dafür von den Gegnern der sozialistischen Bewegung aushalten lassen ... Bruno Kreisky auf dem SPÖ-Parteitag, 3. Oktober 1968 ... der Nenning, damit ich den Namen jetzt nenne und jeder weiß, wen ich (...)

Günther Nenning

Mondfahrt: Idiotie

Januar
1969

Der Mond hatte schon immer mit dem menschlichen Wahnsinn zu tun. Es ist nur Methode in diesem Wahnsinn, daß wir Mondsüchtige demnächst endlich auf dem Gestirn landen, das seit je Symbol unseres Aberwitzes war. Idiotie heißt nicht einfach Blödheit, sondern speziell unpolitische Blödheit; Idiot war (...)

Günther Nenning

Polizeidemokratie

Plädoyer an uns „Erwachsene“ zugunsten der studentischen Jugend
Februar
1969

I. Anlaßfall Der Inhaber des Ehrendoktorates der Universität Budapest und Träger des Ehrenhalstuches der sowjetischen Staatsjugend, Reza Pahlewi, Schah von Persien, besuchte Wien, vielmehr seine Ärzte dortselbst, als Privatmann. Aber „die österreichische Hotellerie schätzt den Schah von Persien als (...)

Günther Nenning

Ende einer Affaire

März
1969

Ich erkläre den einseitigen Bombenstop, Mögen die Nenning-Töter in hellen Scharen ihr Kriegshandwerk weitertreiben. Ich gedenke nicht, mich in einen professionellen Kreisky-Töter umfunktionieren zu lassen. Es gibt Wichtigeres zu tun. G. N., FORVM Nov./Dez. 1968 Solches Wichtigere ist zum Beispiel: (...)

Günther Nenning

Gegen den Demostalinismus

März
1969

Günther Nenning

So schön hams grauft

Zusätzliche Enttäuschungen für Humbert Fink
April
1969

Lieber Humbert Fink, in der Chronik Ihrer Heimatstadt Villach findet sich, wenn ich recht unterrichtet bin, schon im Jahre 1699 nach dem Bericht über ein besonders prächtiges Kirchweihfest die Eintragung des Stadtschreibers: „So schön hams grauft, ewigk schade dasz es jetzund aus is.“ Sie äußern (...)

Günther Nenning

Thesen zwecks Politisierung der Schüler

Kurzreferat vor Gymnasiasten
April
1969

In der Monarchie gab es den Satz „Der Mensch fängt erst beim Baron an“; in unserer Demokratie gibt es den Satz „Der Mensch fängt erst an, wenn er aufhört, Schüler zu sein“. Ich bin gegen diesen Satz. Auch Schüler sind Menschen. Und der Mensch ist ein politisches Tier. Ergo: Schüler sollen politisch (...)

Günther Nenning

Stalinismus mit menschlichem Gesicht

Reiseeindrücke aus Prag
Mai
1969

I. Eindruck: Russenhass Als ich in Prag ankam, feierte man gerade Lenins Geburtstag mit je einer tschechoslowakischen und sowjetischen Fahne auf den Laternenpfählen der Leninstraße. Außer auf Laternenpfählen sind die beiden Nationen heute in jeglicher Hinsicht getrennt. Mit der gleichen (...)

Günther Nenning

Ernst Fischer unter uns

Zu seinem 70. Geburtstag und voraussichtlichen Parteiausschluß
Juni
1969

I. Steckbrief Mitten unter uns, in diesem gemütlichen, barbarischen Land, lebt ein Ungemütlicher, einer, der nicht weiß, was sich gehört. Er hat die eiserne Disziplin unserer Gemütlichkeit gebrochen, ein Prinzipienreiter auf mehreren Rössern: Kommunist und doch nicht Kommunist, denn Moskau hat ihn (...)

Günther Nenning

Rede in/über Spanien

Die Jugendrevolte als Zweig des Sozialismus
August
1969

Das CEDI (Centre Européen de Documentation et d’Information) hat als Ehrenpräsidenten einen gewissen Otto Habsburg und ist dementsprechend verrufen. Die Einladung, auf dem CEDI-Jahreskongreß in Pareja (Spanien) über die neue Linke zu referieren, habe ich dennoch angenommen. Nachfolgend meine Gründe (...)

Günther Nenning

Völker, hört die Signale

August
1969

Günther Nenning

Don Girardi und Peppone

Zur Amtsenthebung des katholischen Philosophen
Oktober
1969

Günther Nenning

Fallengelassene Priester

Zur Amtsenthebung des Dozenten Adolf Holl
Oktober
1969

Günther Nenning

Aus Nennings Traumbücheln

November
1969

„Sozialdemokratie“, Wien 1965, „Öffnung oder Untergang“, Wien (Februar) 1966.

Günther Nenning

Bewußtseinsrevolution

„Rede in/über Spanien“ — Fortsetzung aus dem Aug./Sept.-Heft
November
1969

1. Politische Revolution Die Unehrlichen tun so, als hätten sie alles Verständnis für das „Anliegen“ der Jugend. Aber das ist, richtig ausgesprochen, ein Anlügen der Jugend. Diese politisierende Jugend will ein ganz anderes, neues, besseres politisches System, und welcher Politiker wünscht den (...)

Günther Nenning

O du mein Österreich von morgen

Nationalfeiertagsfeier für die reifere Jugend
November
1969

Eine Jugendzeitschrift ersuchte mich um einen Leitartikel zum Nationalfeiertag am 26. Oktober. Feierlicheres als das Folgende ist mir leider nicht eingefallen. — G. N.

Günther Nenning

Im Eigentum der Redakteure

Januar
1970

Ausgerechnet an meinem Geburtstag wurde ich enteignet. Am 23. Dezember 1969 unterzeichnete ich die entsprechenden notariellen Schriftstücke, mit denen meine Stammanteile als Alleingesellschafter der Schriften zur Zeit, Publikationsgesellschaft m.b.H., welche das NEUE FORVM verlegt, zur Gänze (...)

Peter Henisch • Günther Nenning

VA — VB — BH

Januar
1970

Bericht über die konstituierende Sitzung des Vorbereitungsausschusses für das Volksbegehren gegen das Bundesheer, nebst einem Gedicht von Peter Henisch.

Günther Nenning

BH-VB: Erfolge und Aussichten

Februar
1970

Günther Nenning

BH-Volksbegehren, Begründung

März
1970

Die Wahlzeit mußte genutzt werden. Denn in ihr gab es gewaltige, unsere Erwartung weit übertreffende Publizität für das BH-Volksbegehren, unentbehrlicher Vorspann für unsere sehr schwachen eigenen Kräfte (vgl. die Dokumentation der Pressestimmen und Schlagzeilen in diesem und dem vorigen Heft). Um (...)

Günther Nenning

Großer Sieg mit großen Mühlsteinen

März
1970

Hubertus Ernst • Günther Nenning

Holländisch geredet

März
1970

Stenographische Niederschrift eines Gespräches im Maartenshof, Breda, durch G. N.

Günther Nenning

XV. Haager Abkommen

März
1970

Internationale Konvention, betreffend die Rechte und Pflichten neutraler Mächte, die abgerüstet haben (unbewaffnete Neutralität), Entwurf

Günther Nenning

Brief an Militärbischof Zak

April
1970

Günther Nenning
BH-VB: Bilanz nach Wahltag

Was Nenning so meint (unzensuriert)

April
1970

Günther Nenning

Keine Antwort des Militärbischofs

Mai
1970

Günther Nenning

Brief an Militärbischof Zak

Mai
1970

Günther Nenning
Einladung

Amnesty International Österreichische Sektion

Konstituierende Sitzung
Mai
1970

Günther Nenning

Rasarotes Sprungbrett

Die Regierung Kreisky und die Chancen des Sozialismus in Österreich
Mai
1970

Erich Klusemann • Günther Nenning • Georg Prader • Nikolaus Siebenaller

Wiener Bilderstreit
oder
Wo darf ein Minister hängen?

Mai
1970

I. Assoziationen Dr. Georg Prader, Bundesminister für Verteidigung, klagte mich wegen Angriffs auf seine Ehre, begangen im NF, Anfang März 1970, II. Umschlagseite. Die Privatanklage hat folgenden Wortlaut: ... Die ganze Diktion dieses Aufsatzes ist ironisch gehalten. Es werden darin Personen, (...)

Wilfried Daim • Günther Nenning • Hans Thirring

BH verstößt gegen Staatsvertrag

Offener Brief
Juni
1970

Sehr geehrter Herr Bundesminister für Landesverteidigung, sehr geehrte Herren Abgeordnete zum Nationalrat, in der gegenwärtigen Diskussion über das Bundesheer spielt mit Recht das Argument eine große Rolle, daß Österreich verpflichtet sei, den Staatsvertrag peinlich genau einzuhalten. Dieser (...)

Günther Nenning

Salzburger Polizeifestspiele

Juni
1970

In Salzburg hat’s so etwas noch nicht gegeben. Desto verblüffender, daß die Psychopathologie der demokratischen Öffentlichkeit und der demokratischen Polizei, die beim großen Zapfenstreich am 14. Mai einvernehmlich junge Bürger prügelten, recht genau dem gleicht, was man aus anderen Ländern aus der (...)

Günther Nenning

Siegerts Windmühlen

Kritik einer Kritik
Juni
1970

Günther Nenning

Georg Lukács
oder
Die Flucht in die Aesthetik

Zu seinem 85. und zum Goethe-Preis
August
1970

I. Budapest liegt im geographischen Zentrum Europas. Sitzt man Lukács gegenüber, im Zentrum Budapests, Blick rechts auf die Donau, Blick links auf ungezählte Bände klassischer Literatur, inklusive Marx, Lenin, Lukács, glaubt man gerne, daß Budapest auch das geistige Zentrum Europas sei. Dieser Papst (...)

Günther Nenning

„Sire, geben Sie was, bitte?“

Oktober
1970

Günther Nenning

Endlich erfolgreicher NF-Selbstmord?

Oktober
1970

Günther Nenning

Vom Overkill zum Kill

Oktober
1970

Felix Ermacora • Günther Nenning

Ermacora und die Sittlichkeit

Dezember
1970

Günther Nenning

Der ÖGB als Bankier

Versuch einer Analyse der Streiks bei „Express“ und „Neuer Zeitung“
Dezember
1970

Paul Flora • Günther Nenning
Illustriert von Paul Flora

Bordellverordnung für Innsbruck

Januar
1971

(Aus dem Protokoll der Enquete des Justizministeriums über das Pornographiegesetz vom 31. März 1950, sogenannte „Porno-Enquete“, am 18. November 1970) Nenning: „Sie haben jetzt, meine Damen und Herren, neun Stunden über das sogenannte Pornographiegesetz geredet. Aber es ist das falsche Gesetz, über (...)

Günther Nenning

Christenverfolgung

Eine Materialsammlung mit Schlußfolgerungen
Januar
1971

Trautl Brandstaller • Günther Nenning

Vorsorglicher Protest an den Ministerrat

Februar
1971

Günther Nenning

Wehrdienstverweigerung

Bilanz und Perspektiven nach einem Jahr Anti-BH-Volksbegehren
Februar
1971

Günther Nenning

Künstlerdrama

März
1971

Kurzreferat auf der Enquete anläßlich Gründung einer Interessengemeinschaft österreichischer Autoren, Presseclub Concordia, Wien, 28.1.1971.

Günther Nenning

Zum Andruck auf der eigenen Maschine

Ansprache am 8. März 1971
März
1971

Was Sie vor sich sehen, ist die erste Druckpresse in Österreich und umliegenden Ländereien, die den Redakteuren selbst gehört. Was Sie mit dieser Tatsache anfangen können, weiß ich nicht. Ich will Ihnen sagen, was wir damit anfangen können. Die eigene Druckerpresse verschafft uns Unabhängigkeit: (...)

Günther Nenning

Mexikos schlaue Bürger

Ein Reisebericht
April
1971

Das mit dern NF verknüpfte „International Dialogue Commitee“ (IDC) hatte seine Jahreskonferenz 1971 diesmal im CIDOC-Institut von Ivan Illich, Cuernavaca, Mexiko (1970 Wien, 1969 Wien, 1968 Santa Barbara, Calif.). Teilnehmer waren u. a. Prof. Georges Casalis‚ Paris; Prof. Arnold Künzli und Max (...)

Günther Nenning

Vorwärts zum rosa Österreich

Ergebnis der Präsidentenwahl
April
1971

Günther Nenning

Brief an Lütgendorf

Mai
1971

Herr General, zu Ihrer Rede vor dem Kameradschaftsbund am 20.5. in Salzburg und Ihren Erklärungen am 21.5. im Fernsehen: Als Minister einer sozialdemokratischen Regierung obliegt es Ihnen, jeden Verdacht zu zerstreuen, daß Sie der NDP nahestehen und/oder NDP-Gedankengut verzapfen. Sie haben (...)

Günter Maschke • Günther Nenning • Heberto Padilla

Ich war gegen Fidel undankbar und ungerecht

Mai
1971

H. P. schrieb Gedichte (Abschnitt I), war 37 Tage im Gefängnis, schrieb dort eine Selbstkritik (Abschnitt II), wurde freigelassen: Ende eines literarischen (Abschnitt III) und politischen (Abschnitt IV) Lebenslaufes. NF publizierte bisher nur Freundliches über Kuba: Dialog zwischen J.-P. Sartre, (...)

Günther Nenning

Kreisky wohin?

Mai
1971

Günther Nenning

Strategie statt Anklage

Antwort und Weiterführung vorangehender Thesen
Mai
1971

I. Holzinger hat recht. Die Regierung Kreisky ist eine Agentur zur Modernisierung des österreichischen Kapitalismus und insofern dessen Komplicin. Holzingers Irrtum beginnt erst bei der, trotz mancher gegenteiligen Feststellung auf den Zeilen, zwischen den Zeilen immer wieder durchleuchtenden (...)

Günther Nenning

Vom Unterschreiben zum Demonstrieren

Notizen zur Strategie der Anti-BH-Kampagne
Juni
1971

Günther Nenning

Wir Männer sind Schweine

Männergesellschaft und Frauenbewegung
August
1971

Das folgende sind bitte keine fertigen, haltbaren Denkresultate, sondern der Versuch, Anstoß zu geben. I. Alle Männer betrügen alle Frauen Alle Männer betrügen alle Frauen. Nicht weil wir eine Frau lieben und zugleich eine andere oder mehrere, sondern weil wir alle Frauen haben. Unser Verhältnis (...)

Freie Österreichische Jugend (FÖJ) • Günther Nenning

„offensiv links” oder SPÖ?

Ein Wahlaufruf der FÖJ und ein Antwortbrief von G. N.
August
1971

Bei der Vollversammlung der Freien Österreichischen Jugend (FÖJ) — Bewegung für Sozialismus am 4. August 1971 wurde der Beschluß gefaßt, unter der Bezeichnung „offensiv links“ zu den Nationalratswahlen am 10. Oktober 1971 zu kandidieren. Die Nationalratswahlen am 10. Oktober haben in der gegenwärtigen (...)

Günther Nenning

Kalter Krieger Portisch?

September
1971

Günther Nenning

Sozialdemokratie als Agentur des Sozialismus

Nach der Wahl vom 10. Oktober
Oktober
1971

Günther Nenning

Soier säubert Tirol

November
1971

Günther Nenning

Syrien: verfolgte Juden

Dezember
1971

Friedrich Geyrhofer • Lutz Holzinger • Günther Nenning • Heidi Pataki • Reinhard Priessnitz • Peter Sagerschnig • Rudolf Schönwald • Michael Siegert • Michael Springer • Wilhelm Zobl

Gegen Treibjagd auf Spartakus

Erklärung der Gesellschaft der Redakteure des NEUEN FORVM
Februar
1972

Wir appellieren an die Regierung, die Justiz, die Polizei und die Massenmedien vor einer Kriminalisierung der Gruppe „Spartakus“. Der gegenwärtige Kurs der gerichtlichen und polizeilichen Maßnahmen steuert auf einen Punkt hin, wo politische Aktionen mit Gefängnis bestraft werden. Die von der (...)

Günther Nenning

Antisemitismus ist Privatsache

März
1972

Mit jener Mischung aus standpunktloser Gemütlichkeit und bösartiger Hartnäckigkeit, die kennzeichnend ist für den österreichischen Betrunkenen, wollte einer der beiden Abgeordneten, die am 15.2. im Nationalrat antisemitische Rülpser von sich gaben, auf die Rednertribüne klettern und die folgende, (...)

Günther Nenning

In Sachen CSSR

März
1972

Günther Nenning

Warum der Dialog starb

März
1972

Referat für die Friedrich-Ebert-Stiftung, gehalten im Karl-Marx-Haus, Trier.

Günther Nenning

In Preisgewittern

Zum Parteitag der SPÖ
April
1972

Günther Nenning

Ersatzbefriedigung an Dalma

Juni
1972

Günther Nenning

Salzburger Nixonspiele

Konsequenzen für die Linke
Juni
1972

I. Ehre Österreich war in Gefahr, sein Ansehen in der Welt einzubüßen; wäre es nach den fremdenverkehrsgierigen Salzburger Bürgern gegangen, hätte der Nixon-Besuch Samstag, Pfingstsonntag und -montag den Mozartkugelschokoladeüberguß ungetrübter Freundlichkeit bekommen. Was auf dem Verfassungspapier (...)

Günther Nenning

Zeitung ist‚ was zwischen Inseraten Platz hat

1. Teil einer Medienkritik
Juni
1972

I. Pressefreiheit und Massenmedien Pressefreiheit ist heute oft eine Sprechblase aus den Mündern recht zweifelhafter Freiheitshelden. Als hingegen auf den Druckerpressen des Bürgertums noch in goldenen Lettern „Hoch die Pressfreiheit“ stand, hieß das etwas sehr Konkretes: Freiheit, gegen den (...)

Günther Nenning

Mitbestimmung zwecks Meinungsfreiheit

2. Teil einer Medienkritik
Juli
1972

Der I. Teil dieses Textes erschien im NF Juni, unter dem Titel „Zeitung ist, was zwischen Inseraten Platz hat“ und mit Ankündigung eines II. Teils. Unterdessen kam die Einladung zu einem Referat „Bedroht Pressekonzentration die redaktionelle Unabhängigkeit?“ (no na) auf der XXI. Generalversammlung (...)

Günther Nenning

Ein Fremdling starb

(Zum Tode Ernst Fischers)
September
1972

Ernst Fischer, geb. 3.7.1899 Komotau, Böhmen, gest. 31.7.1972 Wien, war eine erfolgreiche Mischung aus Künstler und Politiker. Sein Erfolg bestand unter anderem darin, daß ihm das eine Talent stets in die Quere geriet bei Ausübung des anderen: so blieb er als Künstler wie Politiker ein erfrischender (...)

Günther Nenning

The Games Must Go On

Olympischer Terror
September
1972

Günther Nenning

tvmonokultur

Brief an Bacher
November
1972

Günther Nenning

Schule als Hemmungsorgan

Dezember
1972

I. Schule als Hemmnis der Produktion Wer ist der Täter? Unser Gesellschaftssystem liefert eine Kriminal-Story in endlosen Fortsetzungen. Die einfachen Leute und auch die weniger einfachen können fast nie herausfinden, was eigentlich los ist, sie stehen immer wieder vor Rätseln. Klar ist nur so (...)

Günther Nenning

Sieg der Sozialdemokratie

Dezember
1972

Günther Nenning

Aktionismus und Politik

Januar
1973

Günther Nenning

Der Friede ist keiner

Februar
1973

Günther Nenning

Mythos bewaffnete Neutralität

10 Thesen auf dem Zürcher Kongreß „Jugend und Armee“, Dez. 1972
Februar
1973

Günther Nenning

Christ und Klassenkampf

März
1973

Günther Nenning

Unterwegs

März
1973

Günther Nenning

Bemerkungen zur neuesten Neuen-Forum-Krise

Mai
1973

1. Eigentumsübergabe, sonstiges Materielles Ich war Alleineigentümer des „Neuen Forums“. Ende 1970 übergab ich es dem Verein der Redakteure. In den rund zweieinhalb Jahren seither erhielt ich von den 200.000 S Stammkapital 69.080 S zurückbezahlt auf Beschluß der Redaktionskonferenz, in monatlichen (...)

Adalbert Krims • Günther Nenning • Verein der Redakteure und Mitarbeiter des Forums

Die Schlacht ist zu Ende

Beschluß • Erklärung • Stellungnahme
Juli
1973

Günther Nenning

Ferienglück

Juli
1973

Wilhelm Burian • Adalbert Krims • Günther Nenning • Wilhelm Zobl

Letzte Erklärungen

September
1973

Günther Nenning

Wohnung ist Gefängniszelle

Sozialdemokratischer Strategie-Vorschlag
September
1973

1 Baukapital ist parasitär Wenn der abhängig Arbeitende das Fabriktor, die Bürotür oder ähnliche Verschlußvorrichtungen auf dem Heimweg passiert, verläßt er das Reich der Solidarität und des durch Solidarität wirksamen Faustrechts. In allen seinen übrigen Lebensbereichen wird der solidarische Bruch (...)

Günther Nenning

Fünf Lehren aus Chile

Bekenntnis einer sozialdemokratischen Seele
November
1973

Nenning unternimmt erste linke Sammlung nach der Schlacht: Die Studentenbewegung ist geschlagen, aber sie hat eine ganze Generation junger Menschen produziert, die links von der Mitte denken und leben. Wie kommen wir zu dem Sozialismus, den diese Jugend will? In heftiger Polemik mit der Neuen (...)

Alfred Hrdlicka • Günther Nenning

Selbstanzeige

Dezember
1973

Günther Nenning

Das Einzeitungsland

Zur Fusion von „Kurier“ und „Kronenzeitung“
März
1974

Günther Nenning

Brandt Mitterrand Kreisky

Juni
1974

Günther Nenning

Wolfgang Bauer, ehrlicher Bankrotteur

Zur Uraufführung der „Gespenster“, München, Kammerspiele, 5. Juni 1974
Juli
1974

Günther Nenning • Klaus Rainer Röhl

Christlich-pazifistischer Ausgangspunkt

Klaus Rainer Röhl bittet Ulrike Meinhof um Widerruf
Januar
1975

Alfred Hrdlicka • Günther Nenning

Na, Se traun Ihna wos, Kollege!

März
1975

Günther Nenning

Gerhard Zwerenz, Affe mit Flügeln

Mai
1975

Gerhard Zwerenz: Der Widerspruch, Autobiographischer Bericht, 313 Seiten, mit Abbildungen, S. Fischer Verlag, Frankfurt 1974, DM 19,80, öS 152,50

Günther Nenning

Mit gekrümmtem Rückgrat

Wie die SPÖ siegen wird
Juli
1975

Günther Nenning

Mehr Demokratie, liebe Russen!

Reflexionen nach einer Reise durch die Sowjetunion*
Oktober
1975

Liebe Freunde, hier ist schlechtes Wetter. Ich denke an Euch. In Moskau war Sonne, erst recht in Sibirien. Gleich nach meiner Rückkehr verschlang mich meine Redaktions-, Fernseh- und Gewerkschaftsarbeit. Dieses Wochenende ist meine Chance. Ich kann in einiger Ruhe schreiben und weitertreiben, (...)

Günther Nenning
Dokument

Berufsverbot in der ČSSR

November
1975

Günther Nenning

Marx in Unterhosen

November
1975

Fritz J. Raddatz: Karl Marx. Verlag Hoffmann & Campe, Hamburg 1975, 540 Seiten, DM 38, öS 292,60

Günther Nenning

Vier Jahre bedingt

Tausche Lohnerhöhung gegen Reform in der Krise
November
1975

I. Blankoscheck für Kreisky Im Juli-August-FORVM schrieb ich: Nur keine Experimente. Wir bleiben bei Kreisky. Angstwähler sind konservativ. Außerdem haben sie recht, wenn sie der Meinung sind, daß die Sozialdemokratie besseren Schutz bietet vor Arbeitslosigkeit als die bürgerliche Großpartei. Die (...)

Günther Nenning

Zur Psychopathologie der Weltrevolution

November
1975

Günther Nenning

Ein Fehlurteil

Die griechische Junta und „Die Presse. Unabhängige Zeitung für Österreich“
Januar
1976

Günther Nenning

Ein vernünftiger Rechter

Januar
1976

Peter Glotz: Der Weg der Sozialdemokratie. Der historische Auftrag des Reformismus, Molden, Wien 1975, 279 Seiten brosch., ca. DM 21, öS 166

Günther Nenning

Oi, liegen wir falsch!

Realität und Zukunft in Portugal — Antwort an Michael Siegert u. a.
Januar
1976

Lieber Michael, Kürzlich war ich gegen das Steinewerfen jugendlicher Wiener Romantiker auf das spanische Reisebüro und auf Polizisten — beim gegebenen Geisteszustand der Mehrheit der Arbeitenden in einem kapitalistisch-sozialdemokratischen Industrieland, und noch dazu vor allgemeinen Wahlen, (...)

Günther Nenning

Siegfried Kreisky

Januar
1976

Günther Nenning

Basisdemokratie und „emanzipatorische Bürokratie“

Zur Grundlegung der Parteireform
März
1976

Bruno Kreisky • Günther Nenning

Ich bin ein Zentrist

Gespräch
März
1976

Günther Nenning

Die dichtenden Generaldirektoren der SPÖ

April
1976

Heinz Kienzl: Gesellschaft am Wendepunkt? Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik bei sinkenden Wachstumsraten, Verlag des ÖGB, Wien 1975, 138 Seiten, öS 68

Günther Nenning

Marx, der Sozialdemokrat

Briefe an Revolutionäre und Unternehmer
Mai
1976

Willy Brandt • Günther Nenning • Sergio Segre

Alte & neue Sozialdemokratie

Günther Nenning sprach mit dem SPD-Chef und dem „Außenminister“ der KPI*
Juli
1976

Günther Nenning

Die besondere Präzision des Spezialisten ...

Kardinal König über den Rebellen Girardi
November
1976

Günther Nenning

Palme, Europas Allende

Schwedische und bundesdeutsche Wahlen
November
1976

Günther Nenning

I bin a Tschusch

Kreiskys Verzählungen
Dezember
1976

Für die Belgrader Zeitschrift Duga (Regenbogen) schrieb G. N. auf deren Einladung einen Text zur Slowenenfrage. Hier Auszüge, vermehrt um ein Bekenntnis zum 14. November.

Günther Nenning

Menschenfresser Pitter

Dezember
1976

Als Klaus Pitter bei uns in der Redaktion auftauchte, in den sechziger Jahren, war er ein sehr stiller, sehr junger Mann, frisch von der Akademie, mit einem blonden Heiligenschein komplett rund ums Gesicht, oben aus Haar, unten aus Bart. In den Diskussionen in diesen studentenbewegten Jahren, (...)

Günther Nenning

Perverseln is xund

Dezember
1976

Dieser Text sollte gleichzeitig erscheinen mit dem Artikel der „Kleinen Kommune“, Wien: „Wir vögeln nicht mehr“, NF Juli/August 1976. Er steht aber auch für sich allein ganz gut da, als prinzipieller, sei‘s auch grober Versuch von Verbindung zwischen Sexualität und Ökonomie, Theorie und eigenem Leben. (...)

Günther Nenning

Achtung Kurve!

Für eine Korrektur der Blattlinie
Januar
1977

Nachfolgenden Text verfaßte ich als Diskussionsgrundlage für eine Korrektur der Blattlinie des NEUEN FORVM. Kopien zirkulierten vorgängig unter allen Redakteuren und Angestellten des NF, den kollektiven Eigentümern. Ihre Antworten kommen im nächsten Heft. Die Leser des NF sind herzlich eingeladen, (...)

Günther Nenning

APO, 3. Generation

Januar
1977

Heinz Kienzl • Ernest Mandel • Günther Nenning

Café Rotlauf

Am Ende des Wohlfahrtsstaates
Januar
1977

Ernest Mandel, Professor für Nationalökonomie in Brüssel, führender Kopf der von Leo Trotzki gegründeten IV. Internationale, wurde von Günther Nenning in dessen TV-Reihe „Das Gespräch“ eine volle Stunde lang den Österreichern serviert. Vom bundesdeutschen Fernsehen wurde die Sendung übernommen. Dem (...)

Günther Nenning

Gitarre als Knarre

Neopreußen Marke Ost
Januar
1977

Wolf Biermann, Es gibt ein Leben vor dem Tod, Stereo-LP CBS 81 259, 1976

Günther Nenning

Intellektuellenbeschimpfung

Handeln statt weinen
Januar
1977

Nachfolgender Text wurde bestellt und nicht gedruckt. Besteller und Nichtdrucker war ein bundesdeutsches sozialdemokratisches Organ, das etwas Oppositionelles wollte, und dann halt doch nicht wollte. Den Namen sollt ihr nie erfahren, weil ich fühle mich ihm dennoch verbunden, oder gerade (...)

Günther Nenning

Mitterrand und sein Brandt

Januar
1977

Günther Nenning

Schmidt und sein Vetter

Januar
1977

Günther Nenning

Keine Biographie Freuds

März
1977

Hermann Glaser: Sigmund Freuds Zwanzigstes Jahrhundert. Seelenbilder einer Epoche. Materialien und Analysen. Carl Hanser Verlag, München 1976, 510 Seiten, Leinen, DM 38, öS 292

Günther Nenning

Bürger Karl Kraus

März
1977

Alfred Pfabigan: Karl Kraus und der Sozialismus. Eine politische Biographie, Europaverlag, Wien 1976, 364 Seiten, Leinen, DM 35, öS 248

Günther Nenning

Aus Berlinguers Tagebuch

März
1977

Günther Nenning

Ein Rechter, der sich was traut

März
1977

Fritz Klenner: Denkenstöße zum Überleben. Diskussionsbeitrag zu einem neuen SPÖ-Programm, Europaverlag, Wien 1976, 174 Seiten, broschiert, DM 16,60, öS 128

Ilse M. Aschner • Josef Dvorak • Michael Hopp • Franz Jindra • Adalbert Krims • Günther Nenning • Wilhelm Zobl
FORUM des FORVMS

Hü-Hott!

Diskussion um die Linie des NEUEN FORVMs
März
1977

Heinrich Böll • Günther Nenning

Kunst ist Anarchie

Gespräch
März
1977

Günther Nenning

Alpenkönig und Arbeiterfreund

Der österreichische Dramatiker Peter Turrini
März
1977

Günther Nenning

Schluß mit der Justizreform

März
1977

Günther Nenning

Spanien ist nicht Portugal

März
1977

Günther Nenning

Durchschneidet die Nabelschnur

Juni
1977

Günther Nenning

... erkämpft das Menschenrecht

Jimmy Carter als Abrüster
Juni
1977

Günther Nenning

Indien wird China

Zuerst nach rechts‚ dann nach links?
Juni
1977

Günther Nenning

Journalismus statt Freiheit

Ein Mini-Helsinki der Medien
Juni
1977

In Belgrad fand am 25./26. April 1977 ein „Runder Tisch Europäischer Journalisten“ statt, mit rund 100 Teilnehmern aus 31 von den 35 Staaten, welche die Schlußakte von Helsinki unterzeichneten, darunter auch aus den USA, Kanada und der Sowjetunion. Österreicher waren Barbara Coudenhove-Kalergi, ORF; (...)

Günther Nenning

Kuba balanciert

Juni
1977

Günther Nenning

Neuaufteilung Afrikas

Juni
1977

Günther Nenning

Bankrott in Israel

Terrorismus an der Macht
August
1977

Günther Nenning

Love from Leonid

Der Russe liebt den Starken
August
1977

Günther Nenning

Spanien bleibt konservativ

Wahlbilanz
August
1977

Günther Nenning

Stolpern übers Atom

SPÖ im Dilemma
August
1977

Wir könnten in Österreich mit der Kernkraft ruhig noch eine ganze Zeit lang zuwarten und uns anders behelfen. Ob wir die zwei im „Energieplan“ vorgesehenen Kernkraftwerke haben oder nicht, ist eigentlich egal; ihr Anteil an der Versorgung kann, weil er so gering ist, jedenfalls irgendwie ersetzt (...)

Günther Nenning

Weimar in Italien

Arbeitslose als Voraussetzung des neuen Faschismus
August
1977

„Heil Hitler“ in Rom In Italien geht’s drunter und drüber. Drunter siedet die Hölle aus Ultralinks und Ultrarechts. Drüber finden die Machteliten zu keinem regierungsfähigen Kompromiß, nicht nur nicht zum „historischen“ Berlinguers, sondern zu überhaupt keinem. In der Mitte, wo parlamentarische (...)

Günther Nenning

Dschihad!

Oktober
1977

Günther Nenning

NATO-Kommunismus

Oktober
1977

Günther Nenning

Aktuelle Utopie

Oktober
1977

William Morris: Kunde von Nirgendwo, DuMont Kunsttaschenbücher, DuMont Schauberg Verlag, Köln 1974, brosch.‚ 234 Seiten, DM 8,80, öS 69,30

Günther Nenning

Die roten Konten

Oktober
1977

Günther Nenning

Bloch, Terrorist

Oktober
1977

Er begründete Zukunft und konnte zuletzt nichts mehr sehen. Er philosophierte über „aufrechten Gang“ des Menschen und konnte zuletzt nicht mehr gehen. So starb er (am 4. August 1977 in Tübingen, 92 Jahre alt), Symbol seines „Prinzips Hoffnung“, dessen Wesen die Nichtenttäuschbarkeit ist wider alle (...)

Günther Nenning

De Gaulle in Nahost

Oktober
1977

Günther Nenning

Demolierte SPD

Oktober
1977

Günther Nenning

Der korrupte Friede

Oktober
1977

Günther Nenning

Gott erhalte, Gott beschütze*

Oktober
1977

Daß ein Text erscheint, der mit wissenschaftlicher Fundierung den offiziellen Geschichtsmythos vom KP-Putsch 1950 zerstört, geschieht in Erfüllung jener typischen Funktion des NEUEN FORVM, Gegeninformation unter die Leute zu bringen und sozialistischen Pluralismus zu beweisen. Hingegen stimme ich (...)

Günther Nenning

Hl. Mutter der Dissidenten

Oktober
1977

Günther Nenning

Partnerwechsel

Oktober
1977

Günther Nenning

Sozialismus ohne Architektur

Oktober
1977

Adolf Max Vogt: Russische und französische Revolutionsarchitektur 1917/1789. DuMont Kunsttaschenbücher, DuMont Schauberg Verlag, Köln 1974, brosch.‚ 272 Seiten, illustriert, DM 9,80, öS 75,50

Günther Nenning

Sprünge im Westblock

Oktober
1977

Günther Nenning

Terror, eine bürgerliche Familienaffäre

Oktober
1977

Günther Nenning

Wunderwaffe

Oktober
1977

Den Aufsatz von Raimund Löw habe ich von Absatz zu Absatz mit immer mehr Bauchweh gelesen. Zuerst versuchte ich am Text herumzuschnipseln, ich wollte dem Autor diese oder jene kleine Änderung vorschlagen. Zum Beispiel Streichung des Satzes: „Er wurde zum bestgehaßten Mann in der Partei“ — dies über (...)

Günther Nenning

Spaltung macht stark

November
1977

Günther Nenning

... die KPF kann gehn!

November
1977

Günther Nenning

Genet ist ein alter Tepp

Beitrag zur Gewalt-Diskussion
November
1977

Sogar ohne das gehobene Bein einer Distanzierungsformel — riskieren wir’s. M. S. (= Michael Siegert), Vorspann zu Jean Genet, Staatsschuld. Die RAF hat recht, NF Oktober 1977 I. Ich hingegen hebe das Bein, aus dem triftigen Grund, daß ich muß. Ich halt’s nicht aus, wenn linkes Gehirnschmalz dafür (...)

Günther Nenning

KPI frißt alle

November
1977

Heinz Kienzl • Günther Nenning

Leuchtturm Israel

Ein Briefwechsel
November
1977

Günther Nenning

Liblab

November
1977

Günther Nenning

Radio Staberl

Das ORF-Monopol stirbt
November
1977

Dies ist der Text eines Referates („Es gibt keine Unabhängigen Medien — es lebe die Unabhängigkeit der Medien“) bei den „Linzer Mediengesprächen“, Juni 1977, veranstaltet vom Österreichischen Rundfunk und vom Verband der österreichischen Volkshochschulen. Der Text ist insofern überholt, als unmittelbar (...)

Günther Nenning • Günter Wallraff

Wallraffismus

Gespräch
November
1977

Günther Nenning

Fleckerlteppich Marke Jalta

Dezember
1977

Günther Nenning

Baaders Bankrott

Dezember
1977

Günther Nenning

Großisrael wird verkauft

Dezember
1977

Günther Nenning

Protestdiplomatie

Dezember
1977

Günther Nenning

Ein ganz normaler Krieg

Januar
1978

Günther Nenning

Italiens beste Regierung ist gar keine

Januar
1978

Günther Nenning

Ein glückliches Paar

Januar
1978

Günther Nenning
FORUM des FORVMs

Gegenangriff

Plädoyer für ein bißchen Demokratie
Januar
1978

Günther Nenning

Auf dem Stockerl der Zukunft

Meine ersten 56 Jahre
März
1978

Hermann Glaser, SPD-Stadtrat für Kultur zu Nürnberg, Autor zeitgeschichtlicher Werke, zuletzt über Sigmund Freud, wagte im Oktober 1977, inmitten des Medienterrors gegen alles Linke, eine dreitägige Großveranstaltung in der Meistersingerhalle unter dem Motto „Angst und Hoffnung — Flüchten oder (...)

Günther Nenning

Staatsverliebt wie der alte Hegel

März
1978

Lieber Horst Mahler, ich finde Deinen Text faszinierend, eine zukunftsträchtige Bankrotterklärung, ein Wende- und Umschlagspunkt in der Theorie der Linken. Im Schwenken und Schwanken von links nach rechts gibst Du vielleicht dem Dregger ein Stück allzu recht. Du bist ja fast so in den Staat (...)

Günther Nenning

Linke kaputt?

März
1978

Thesen für ein FORVM-Palaver an der Wiener Universität, NIG, 8. März 1978, 20 Uhr Ja, die Linke ist kaputt. Die große wunderschöne 68er Bewegung, Hunderttausende junge Menschen unterwegs in fast allen Industrienationen, ist gescheitert. Nein, die Linke ist nicht kaputt. Die 68er Bewegung ist (...)

Günther Nenning

Berlinguer kann warten

Mai
1978

Günther Nenning

... aber bitte auf die Füße stellen

Mai
1978

Wien, 6. April 1978 Lieber Horst, das mit dem notwendigen Überziehen eines Arguments zwecks Überwindung (s)eines Standpunktes sehe ich ein, und Ausdifferenzieren ist immer gut. Aber sehr weit würdest Du dabei nicht kommen, denn Dein Malheur ist, daß Du vom guten alten Hegel ausgehst, als er noch (...)

Günther Nenning

Der Moro hat seine Schuldigkeit getan

Mai
1978

Günther Nenning

Das Volk haßt sie

Mai
1978

Günther Nenning

Entgaullisierung

Mai
1978

Günther Nenning

Mitterrand wird Präsident

Mai
1978

Günther Nenning

Nase statt Schnauze

Mai
1978

Günther Nenning

Zwei Revisionismen

Zu Küngs Vortrag „Die neue Frage nach Gott“, Wien, 9. März 1978
Mai
1978

Günther Nenning

Gewerkschaftsstaat — warum nicht?

Juli
1978

Walter Kendall: Gewerkschaften in Europa, Hoffmann & Campe, Hamburg 1977, 438 Seiten, broschiert, DM 32, öS 224

Daniel Cohn-Bendit • Rudi Dutschke • Günther Nenning • Kurt Sontheimer • Matthias Walden

Dutschke vor — noch ein Tor!

Juli
1978

Daniel Cohn-Bendit, Rudi Dutschke, Günther Nenning, Kurt Sontheimer und Mathias Walden diskutierten am 13./14. Juni 1978 im österreichischen Fernsehen drei Stunden und zwölf Minuten über den Mai 68 und die Folgen. Dany darf nicht nach Frankreich NENNING: Herr Mathias Walden, Sie waren im Mai des (...)

Günther Nenning

Ein linker Technokrat

September
1978

Hans Matthöfer: Humanisierung der Arbeit und Produktivität in der Industriegesellschaft, Europäische Verlagsanstalt, Köln 1977, 193 Seiten, brosch.‚ ca. DM 20, öS 156 Ders.: Für eine menschliche Zukunft. Sozialdemokratische Forschungs- und Technologiepolitik, Econ Verlag, Düsseldorf 1976; 267 Seiten, (...)

Günther Nenning

Gegen Atomkraft und manche Atomkraftgegner

September
1978

Günther Nenning

Papier und Wirklichkeit

Innovation und Viskosität politischer Programme am Beispiel SPÖ
September
1978

Ernsthafte Revolutionäre denken nicht an blutige Revolutionen. Musil: Mann ohne Eigenschaften, 79. Kapitel 1. Theorie 1.1 Programm als Spiegelbild In einer arbeitsteiligen Gesellschaft sind auch die Parteien arbeitsteilig. Unter den Funktionären machen die einen Politik, die anderen Programm. (...)

Wolfgang Michal • Günther Nenning • Reinhold Oberlercher

Wie man Revolution macht, indem man den Kapitalismus unterstützt

Briefwechsel
Oktober
1978

Muffensausen der SP (Betrifft, „Weltgeist ums Eck“ und „Berlinguers Tagebuch“, NF März 1977) Sehr geehrter Herr Nenning, da haben Sie in dem Herrn Oberlercher ja einen prächtigen Mitstreiter gefunden. Nur zu: Machen Sie aus dem NF eine Totengräberschule! Wenn bloß die SPD (SPÖ) kein Muffensausen (...)

Günther Nenning

Das ORF-Barometer

Oktober
1978

Günther Nenning

Ich bleibe Marxianer

Oktober
1978

Horst Heimann: Theorie ohne Praxis. Sozialwissenschaft zwischen Gegenreform und Antireformismus, Europäische Verlagsanstalt, Köln 1977, 350 Seiten, brosch., DM 20, öS 156 Horst Heimann/Thomas Meyer (Hrsg.): Bernstein und der demokratische Sozialismus. Bericht über den wissenschaftlichen Kongreß (...)

Günther Nenning

Medien und Minderheiten

Eine Satire
Oktober
1978

Am Wochenende des 28./29. Oktober 1978 fand in Eisenkappel/Železna Kapla in Südkärnten ein Seminar „Medien und Minderheiten" statt, beschickt von Vertretern der Kärntner Slowenen‚ österreichischer Medien und universitärer Publizistikinstitute, geleitet von Harald Irnberger, Chefredakteur des (...)

Günther Nenning

Monumentale Halbheit

Innovation und Viskosität politischer Programme II*
Oktober
1978

Günther Nenning

Rotes Großdeutschland?

10 Thesen über deutsche Einheit
März
1979

Günther Nenning

Röter als rot

Juli
1979

Günther Nenning

Eurokommunist Nr. 1

Zum Tode unseres Freundes Franz Marek am 28. Juni 1979
September
1979

Weinen könnt er, wenn er daran denkt, was alles aus ihm hätt werden können — soll der alte Raimund gesagt haben. Franz Marek war zu bescheiden, so zu denken. Dadurch entging er beiden Varianten typisch österreichischen Schicksals: Nichts weiter sein als lokale Berühmtheit und dementsprechend grantig (...)

Günther Nenning

Kopfarbeiter aller Länder, vereinigt euch!

Zum Tod Herbert Marcuses, Mitglied des NF-Redaktionsbeirates
September
1979

0 Auf der Suche nach dem revolutionären Subjekt Ob Marcuse ein guter Philosoph war, weiß ich nicht. Ich glaub eher nicht. Aber es interessiert mich nicht wirklich. Den Lustgewinn, den Marcuse für uns Linke rehabilitiert hat, hol ich mir anderswo (Marx, Hegel, Augustinus). Hier geht’s nicht um (...)

Günther Nenning

Fülle & Gefühl

Rudi Schönwalds GOKS, begraben im NEUEN FORVM
November
1979

Günther Nenning

ÖGB: Weiter wie bisher?

November
1979

Günther Nenning

Das schönste Rot ist Grün

Zum Tod von Rudi Dutschke, Weihnacht 1979, 39jährig
Januar
1980

I. Er schloß die Ära Adenauer Sozialismus ist die Fortsetzung des Kapitalismus mit anderen Mitteln. Noch schrecklicheren. Gegen diesen Sozialismus war Rudi Dutschke. Sozialismus ist die Fortsetzung unser aller guten Träume in die Wirklichkeit. Für diesen Sozialismus war Rudi Dutschke. Weil (...)

Günther Nenning
Zum Tod Friedrich Torbergs, Begründer des FORVM

Literatur und Kalter Krieg

Januar
1980

Friedrich Torberg starb am 10. November 1979, 71jährig. 1954 begründete er, zusammen mit Friedrich Hansen-Loeve, Felix Hubalek, Alexander Lernet-Holenia, das FORVM. Es hatte damals den Untertitel „Österreichische Monatsblätter für kulturelle Freiheit“ und wurde finanziert vom „Kongreß für die Freiheit (...)

Günther Nenning

Meine Brüder, die Geldwechsler

Über Grundwerte in SP-Programmen
Januar
1980

Günther Nenning

Der Förster vom Krisenwald

Romantik und Nullwachstum
Juli
1980

I. „Widerspiegelung“ — Sinn und Unsinn Literatur bedarf keiner besonderen Rechtfertigung. Sie hat es nicht nötig, unentwegt in größere gesellschaftliche Zusammenhänge eingeschachtelt zu werden. Schon an und für sich ist sie wichtig. Ein Buch gibt seinem Leser und Genießer höchstpersönliche Gefühle und (...)

Günther Nenning

Sankt Sartre

Komödiant und Märtyrer, gestorben am 15. April 1980
Juli
1980

I. Toter Sartre, guter Sartre Seit Marx ist Philosophie bekanntlich nicht mehr möglich. Wenn es dennoch Philosophen gibt, desto schlimmer für sie. Über die Pariser Boulevards transportierte man in einem gewaltigen Leichenzug den Sarg Jean Paul Sartres; eine unpassend etablierte Show für das (...)

Alfred Dallinger • Günther Nenning
Alfred Dallinger

Der ÖGB ist einmalig

Gespräch des Gewerkschaftsbund-Vizepräsidenten mit Günther Nenning
September
1980

NENNING: Draußen in der Wirklichkeit wird die Angestelltenklasse immer stärker, die Arbeiterklasse schrumpft. Das spiegelt sich nicht so ganz im Innern der gewerkschaftlichen Apparatur ... DALLINGER: In den Mitgliederzahlen schon. Nehmen wir die fünf größten Gewerkschaften. Die Privatangestellten (...)

Günther Nenning

Unpolitische Lieder

September
1980

Günther Nenning

Kreiskysmus für Piefkes*

Das SPÖ-Parteiprogramm in Anekdoten und Beispielen
November
1980

Ivan Illich • Günther Nenning (Übersetzung)

Schattenarbeit

Unbezahlte Plackerei in der Industriegesellschaft
Januar
1981

Vor der Einführung der Lohnarbeit waren Frauen und Männer gleichberechtigt. Die Ökonomie des Kapitalismus und auch des Marxismus degradierte die Mühe der Frauen zur Schattenarbeit im Gefängnis des Haushalts, neuerdings mit einem kleinen Auslauf in schlecht bezahlte Jobs. Es leisten aber auch die (...)

Günther Nenning

Naturismus

März
1981

Immer wenn die Menschheit im Eck ist, greift sie in den Fundus und holt sich ein neues Kostüm, und weiter geht die Weltgeschichte — »eyn spiel Gottes« nannte sie kennerisch der im übrigen theaterfeindliche Luther. Auf dem Programm ist der Naturismus: die Wiederentdeckung der fast schon kaputten (...)

Günther Nenning

Dürfen Journalisten streiken?

Distanz und Solidarität betreffend Wolfgang Lesowsky und mich selbst
März
1981

Wolfgang Lesowsky • Günther Nenning

Elefantenhochzeit

Stück
März
1981

Günther Nenning

lied des fachmanns

Für Friedensreich Hundertwasser
März
1981

Günther Nenning

Wehe einer Partei

Juli
1981

I. Die Einheit der Partei ist ein hohes Gut. Ich bekenne mich dazu. Aber es gibt auch den Einheitsfetischismus — so nannte es der kritische Sozialdemokrat Norbert Leser, den ich hier auf diesem Parteitag leider nicht vorfinde; warum eigentlich? Einheit wird zur Phrase, wenn Meinungsdifferenzen (...)

Günther Nenning

Wien verlieren?

September
1981

I. Ich möchte über eine Frage sprechen, die wir alle in unserem Hinterkopf sitzen haben, aber vielleicht nicht klar auf die Zunge kriegen: Was wird aus dem Sozialismus in den großen Städten? Verloren ging München, verloren ging Frankfurt, verloren ging Berlin; verloren ging Graz, verloren ging (...)

Günther Nenning

Neuer Revisionismus

November
1981

Liebe Genossinnen und Genossen, wir stehen an der Bahre des alten Sozialismus. Tut mir leid, wenn Ihr es nicht merkt. Nachruf: Sozialismus ist die Fortsetzung des Kapitalismus mit anderen Mitteln, die die gleichen sind. Argumentationsbruchstücke folgen. 1. Verdammte Ähnlichkeit mit dem (...)

Günther Nenning

Hollodrioduliüh, usw.

11 Alpinsonetten
Februar
1982

Im Jänner/Februar dieses Jahres, einigermaßen rechtzeitig zum 200. Geburtstag des grünen Habsburgers, erscheint von G. N . »Erzherzog Johann, Mythologie und Wirklichkeit« im Österreichischen Bundesverlag. Getreu dem Stil seines ORF-Films »Erzherzog Johanns Wiederkehr/Umweltfreundliche Menschen, (...)

Ivan Illich • Günther Nenning (Übersetzung)

Das echte Geschlecht

Genus statt Sexus
Mai
1982

Ivan Illich‚ österreichisch-amerikanischer Kulturphilosoph, Priester, Vorreiter alternativen Lebens und Wirtschaftens, hat ein neues Buch in Arbeit, worin er für das echte Geschlecht und gegen ökonomisch ausgebeuteten »Sex« eintritt. — Günther Nenning hat übersetzt, in erweiterter Fassung erscheint der (...)

Günther Nenning

16 Bogen Klopapier

Über Zukunft des Journalismus
Juli
1982

Rede beim Linzer Mediengespräch des ORF, Juni 1982 I. Taglöhner des Geistes Wir Journalisten müssen uns unsere verdammte Bedürfnislosigkeit abgewöhnen oder wir sind verloren. Wir geben uns ständig mit ein paar Lohnprozenten zufrieden. Wir schnappen nach ein paar Kollektivvertrags- oder (...)

Günther Nenning

Neue Blattlinie

Juli
1982

Heinz Kienzl • Günther Nenning

Spinat und Paradeiser

Grün-Rote Gemüseplatte
Juli
1982

Lud mich Erhard Busek zu einem Empfang und warum ging ich hin und traf dort einen Kollegen von der „Kleinen Zeitung” und sagte der schreib wieder einmal was für uns und schrieb ich wieder einmal was auf Bruno Kreisky und sagte mir der er habe es nicht gelesen sei aber nicht nachträgerisch Heinz (...)

André Heller • Günther Nenning

Wo soll Österreich bleiben?

Oktober
1982

Wien, 25.6.82 Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, eine der ungelösten Fragen unserer an solchen reichen Zeit ist, wo Österreich bleiben soll bzw. wo bleibt Österreich. Diese Frage einer Lösung näherzuführen, haben wir uns noch knapp vor Abreise in die Ferien entschlossen. Es wird im Herbst ein (...)

Günther Nenning

Jüdische Schelmin

Oktober
1982

Brigitte Schwaiger/Eva Deutsch, Die Galizianerin, Paul Zsolnay Verlag Wien 1982, 224 Seiten Leinen, S 170,—/DM 24‚—

Günther Nenning

Grillparzers Schnoferl

oder Poesie als Weltanschauung
Oktober
1982

Über Literatur und Politik in Österreich

Günther Nenning

Wohnung oder Garage

Oktober
1982

Linguistische Thesen auf einer Veranstaltung der Wiener Festwochen ’82 Ich gehe aus von dem Satz meines reaktionären Lieblingsautors Novalis: „Wenn der vorwärtsgerichtete Blick nach rückwärts führt, kann nur der rückwärts gerichtete Blick nach vorwärts führen“, und bringe daher Beispiele aus der (...)

Peter Dusek • Lutz Holzinger • Günther Nenning • Viktor Reimann

Alles bewältigt

Jubiläum der Medien des Jahrhunderts
März
1983

50 Jahre Reichskanzler Hitler, natürlich. Aber vor 60 Jahren wird der »Völkische Beobachter« zur Tageszeitung‚ überschreitet die Arbeitslosenzahl im Deutschen Reich die erste halbe Million. 61 Jahre: Sieg über marxistischen Terror und staatlichen Terror. 63 Jahre: 1. Geschäftsstelle, 1. (...)

Günther Nenning

Der Zauber des Karl Marx

April
1983

Er starb wie er lebte: als Aristokrat. „In Wirklichkeit war Marx ein im höchsten Grade kultivierter englisch-deutscher Gentleman“, erinnert sich der russische Historiker und Professor an der Moskauer Universität, Maxim Maximowitsch Kowalewski, der von 1875 bis 1877 „fast wöchentlich“, wie er (...)

Ulf Birbaumer • Trautl Brandstaller • Eva Kreisky • Silvio Lehmann • Manfred Matzka • Günther Nenning • Gerhard Oberschlick

Strafanzeige

gegen Walter Grabher-Meyer
April
1983

Günther Nenning

Zehn Gebote für Arbeitsabschaffung

April
1983

I. Wirtschaft ist eine zu ernste Sache, um sie den Ökonomen zu überlassen. Die Ökonomen haben die Wirtschaft nur verschieden interpretiert; es kömmt aber drauf an, sie zu verändern. II. Wirtschaft ist heute Befassung mit Waren statt mit Menschen. Bei den Griechen hieß das „Chrematistik“, von (...)

Günther Nenning

Dienen statt Maulhalten

Rede am Sonderparteitag, 17. Mai 1983
Juni
1983

Günther Nenning

Sozialismus als radikale Kritik am Staat

31 Thesen zu einem verfehlten Thema, gestellt vom Bayerischen Seminar für Politik
November
1983

REMOTA IGITVR JVSTITIA QVID SUNT REGNA NISI MAGNA LATROCINIA Augustinus De civitate Dei IV/4 1) Spricht man über Sozialismus als radikale Kritik am Staat, kann man das Thema nur radikal verfehlen. Der traditionelle Sozialismus ist keine radikale Kritik am Staat. Der traditionelle Sozialismus (...)

Fritz Herrmann • Günther Nenning • Gerhard Oberschlick • Alfred Pfabigan
Jubiläumskrach

30 Jahre FORVM

Dezember
1983

Günther Nenning hat, in Umkrempelung der Torberg’schen Gründung, vor etwa 20 Jahren einen neuen Typ Zeitschrift erfunden: die ihre äußeren und Binnen-Konflikte, statt sie in Vernichtungsintrigen auszukämpfen, relativ unverblümt im Blatt dokumentiert. Ein Beitrag zum Lehrfach: Vom Umgang mit Konflikten. (...)

Günther Nenning

Der Fall Androsch

Rede am Parteitag der SPÖ, 27. Oktober 1983
Dezember
1983

Günther Nenning

„Wohin steuert die SPÖ“

Thesen zur Diskussion mit Landeshauptmann Wagner, Friesach, 17.12.83
März
1984

Josef Dvorak • Michael Hopp • Günther Nenning • Gerhard Oberschlick
Anhang • Prolongation • Weitere 30 Jahre

Kleines Einigungsspiel

März
1984

Aber Günther Nennings Umkrempelung der Torberg’schen Gründung vor etwa 20 Jahren fortführend , spielen wir vor Euch unser Einigungsspiel, mittels dessen das FORVM zuletzt inneren Gleichmut wieder bewahrte. Wir spielen darin unsere eigenen Rollen und das Spiel ist erheblich Teil unserer Leben. Die (...)

Günther Nenning

Die Neo-Konservativen

April
1984

Podiumsdiskussion mit Willam Buckley jun. — „Die Wiedergeburt konservativen Denkens in Amerika — ein Rettungsanker für den Westen?“ 13. März 1984, Haus der Industriellenvereinigung, Wien.

Günther Nenning

Lustsuche

April
1984

Podiumsdiskussion mit Peggy Parnass, Ernest Bornemann u.a., Wiener Festwochen, Literatur im März, 7. März 1984, Künstlerhaus Wien.

Günther Nenning

Vom Marx-Hof zum AKH

April
1984

Der ahnungslose Deutsche, den wir seiner D-Mark wegen nach Wien locken, sieht sich wehrlos unserer Gemütlichkeit ausgeliefert. Sie ist aber zu gleichen Teilen mit Hinterfotzigkeit gemischt. Wir zeigen ihm: Die schöne alte Kaiserstadt, innerhalb der Ringstraße und auf ihr. Sie ist immer noch das (...)

Günther Nenning

Chauvis unter sich

Juni
1984

Am 5. April war Palastrevolution bei den deutschen Grünen. Die gesamte Parteispitze wurde abgewählt. Sechs Frauen kamen ans Ruder. Mit einem der abgewählten Männer, dem Ex-Geschäftsführer Joschka Fischer, sprach am nächsten Tag Günther Nenning in der deutschen TV-Talkshow „III nach (...)

Jörg Mauthe • Günther Nenning

Ein Zeitalter geht zu Ende

Manifest
Juni
1984

Das schöne Land Österreich wird immer häßlicher. Die Betonierwut der Technokraten; die Gefühllosigkeit der Politiker; die Brutalität zügelloser Produktion; die ebensogroße Lüge vom Konsumglück; eine allen politischen Lagern gemeinsame Verachtung von Geist, Vernunft und menschlichem Gefühl haben es dahin (...)

Günther Nenning

Geschwätz statt Film*

Juni
1984

Günther Nenning
Konrad-Lorenz-Volksbegehren

Einstieg in die Zukunft

Oktober
1984

Drei Tage lang (vom 2. bis 4. Oktober 1984) diskutierten Wissenschaftler aus aller Welt auf EInladung des Konrad-Lorenz-Volksbegehrens und der Österreichischen Hochschülerschaft über die Themenkreise „Natur — Arbeit — Energie — Rechtsstaat“. Wir bringen (teilweise gekürzt) die Symposiumsreferate. Für (...)

Günther Nenning

FORVM wird’s immer geben

Gedenkblatt für Claus Gatterer, der am 28. Juni gestorben ist.
Oktober
1984

Gerd Bacher • Günther Nenning

Briefe

Januar
1985

Günther Nenning

Hainburg ist überall

Januar
1985

Günther Nenning

„Ein Abtrünniger nützt niemandem“

Januar
1985

Zunächst nennt er Landesrat Brezovszky mut(will)ig einen Gesetzesbrecher. Dann entschuldigt er sich artig. Zunächst kühlt er Sekt ein, als ihn die SP vor ein Schiedsgericht stellt, dann tut er alles, um sie wieder auszusöhnen. In den Nationalrat, klingts anfangs durch. Keinesfalls, hört man dann (...)

Günther Anders • Günther Nenning

„Kopf gegen Geweih“

Januar
1985

Ulf Birbaumer • Günther Nenning • Michael Seeber

Schluß mit diesem Theater!

Aspekte des österreichischen Theaters
April
1985

Günther Nenning

Aus meiner Postmappe

Juni
1985

Günther Nenning

Das Volk begehrt weiter

Juni
1985

Günther Nenning

Das Bad im Wertewandel
oder
Die Eselfarm

Eine Reportage aus der Wirklichkeit
Dezember
1985

Asini Undecim pinxit AD Lieber Egon Erwin Kisch, was haben Sie da angerichtet! Was nennt sich heute nur alles Reportage. Sie kommen sich so wirklichkeitsnah vor, die Affen, und dabei haben sie nichts reportiert, wenn sie nach Hause kommen. Reportahsch ... auf dieses Wort reimt sich was. Kurt (...)

Günther Nenning • Peter Tajmar

Eine Partei ist eine Partei ist eine Partei

Dezember
1985

Peter Tajmar führte für die Österreichische Kurzwelle das folgende Interview mit Günther Nenning.

Günther Nenning

Offener Brief

September
1986

Herbert Fux • Andrea Komlosy • Günther Nenning • Christof Parnreiter • Andreas Wabl

A scheene Leich’?

Januar
1989

Hermann L. Gremliza • Karl Lind • Günther Nenning • Karl-Heinz Stamm • Franz Ferdinand Wolf

Ganz andere Wunderwerke als gotische Dome und ägyptische Pyramiden

Juni
1989

Zur Diskussion über alternative Öffentlichkeit, deren Wandlung sowie Finanzierung trafen einander in der MOZ-Redaktion: Hermann L. Gremliza, Herausgeber des BRD-Monatsmagazins konkret. Günther Nenning, Publizist. Karl Heinz Stamm, Publizist, Mitarbeiter der Berliner tageszeitung. Franz Ferdinand (...)

Thomas Ebermann • Günther Nenning • Christof Parnreiter • Sonja Puntscher Riekmann
Parlamentarismus und Grüne:

Man läßt sich nicht ungestraft wählen

Oktober
1990

Am 7. Oktober hat die Grüne Alternative gute Chance, Stimmen und Mandate zu vermehren. Was Grüne im Parlament sollen und können, darüber denkt hierzulande jedoch kaum jemand nach. Die MONATSZEITUNG lud deshalb zum Streit: Thomas Ebermann war Abgeordneter der Grünen in der Hamburger Bürgerschaft und (...)

Günther Nenning bei Wikipedia

Günther Nenning (* 23. Dezember 1921 in Wien; † 14. Mai 2006 in Waidring, Tirol) war ein österreichischer Journalist, Autor, politischer Aktivist und Religionswissenschaftler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Matura am Gymnasium Stubenbastei leistete Nenning im Zweiten Weltkrieg ab 1940 fünf Jahre Kriegsdienst. Nach Kriegsende wurde er von der Roten Armee gefangen genommen und kam danach in US-amerikanische Kriegsgefangenschaft. Er wurde aber bald wieder unter der Bedingung entlassen, die US-amerikanische Besatzungszone nicht zu verlassen. In Graz studierte er Sprachwissenschaft sowie Religionswissenschaft und promovierte 1949 zum Dr. phil. und 1959 zum Dr. rer. pol.

Günther Nenning starb in der Nacht des 14. Mai 2006 in seiner Wahlheimat Tirol an Altersschwäche und den Spätfolgen eines Sturzes.[1] Er wurde in Mödling begraben.

Journalismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits während des Studiums begann er seine journalistische Karriere, zunächst als Journalist, später als stellvertretender Chefredakteur der Grazer sozialistischen Tageszeitung Neue Zeit. 1958 wechselte er als Redakteur zur Kulturzeitschrift FORVM nach Wien. 1959 wurde er dessen Mitherausgeber.

„Der konservative Torberg hat sich gesagt, eine österreichische Zeitschrift braucht an Roten; und des war i.“

Hörportrait, ~2:00

1965 übernahm er dessen Leitung und löste Friedrich Torberg als Eigentümer und Chefredakteur ab. Auf Verlangen seines Vorgängers änderte er den Titel der Zeitschrift in NEUES FORVM. Als er in dieser Zeitschrift Textausschnitte des Marquis de Sade veröffentlichte, erlegte das Innenministerium, gestützt auf das sogenannte Schmutz- und Schundgesetz, der Zeitschrift Verbreitungsbeschränkungen auf, wogegen Nenning Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof erhob. Dieser sah in diesen Beschränkungen zensurartige Maßnahmen und hob diese daher auf.[2]

1970 verkaufte Nenning den Verlag der Zeitschrift an einen „Verein der Redakteure und Angestellten des Neuen FORVM“, dessen Vorsitzende zuerst Trautl Brandstaller, dann Lutz Holzinger und schließlich Adalbert Krims waren, dem er unentgeltlich, aber widerruflich – mit der Bedingung, dass er Geschäftsführer des Verlages und geschäftsführender Chefredakteur des Blattes blieb[3] – die Nutzung des Titels erlaubte. 1971–1973 war er Zustellungsbevollmächtigter eines „Volksbegehren zur Auflösung des österreichischen Bundesheeres“, das auf einer Idee von Wilfried Daim beruhte, publizistisch ausschließlich vom FORVM getragen wurde, über die Einleitungsphase nicht hinauskam, aber als Nachholung der – in Österreich relativ schwachen – 1968er-Bewegung gilt.[4] 1973 gründete er eine Jugendzeitschrift Neue Freie Presse, die er jedoch 1975 aufgrund rechtlicher und finanzieller Probleme einstellen musste. Seit den frühen 1970er Jahren schrieb er als Kolumnist unter anderem für das Profil und die Kronen Zeitung.

Im FORVM erschienen unter Nennings Leitung, neben vielen anderen, Artikel von Elias Canetti, Simone de Beauvoir und Herbert Marcuse. Günther Nenning arbeitete damals in der Redaktion etwa mit Trautl Brandstaller, Ilse Maria Aschner, Adalbert Krims, Lutz Holzinger, Wilhelm Zobl, Paul Kruntorad, Heidi Pataki, Friedrich Geyrhofer, Michael Siegert und Gerhard Oberschlick zusammen, der die Zeitschrift 1986 erwarb und bis 1995 als Printversion, ab dem Jahr 2000 als rudimentäre Onlineversion weiterführt.

Nachdem er der sozialistischen Fraktion des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) beigetreten war, wurde er 1960 zum Vorsitzenden der Gewerkschaftssektion Journalisten und zum Vizepräsidenten der Gewerkschaft Kunst, Medien und Freie Berufe (KMFB) gewählt. Aufgrund von Vorwürfen, er plane die Gründung einer eigenen Mediengewerkschaft, wurde er 1985 aus dem ÖGB ausgeschlossen. Nenning selbst vermutete allerdings, dass der eigentliche Grund für seinen Ausschluss sein Engagement gegen den Bau des Donaukraftwerks Hainburg und die dortige Au-Besetzung war. Hunderte Journalisten traten darauf hin aus Protest aus dem ÖGB aus. 1990 rehabilitierte man ihn vollständig. Im Jahr 2000 wurde Nenning für seine 50-jährige Mitgliedschaft geehrt.

1977 gründete Nenning zusammen mit Wolf in der Maur den Österreichischen Journalisten Club (ÖJC).

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nenning bezeichnete sich selbst als „Rot-Grün-Hellschwarzen“. Er nahm 1964 an den Protesten für eine österreichische Medienreform teil, in den frühen 1970er Jahren an den Protesten gegen den Vietnamkrieg und 1978 an den Protesten gegen das geplante Kernkraftwerk Zwentendorf. Im Mai 1969 gründete er die Österreichisch-Kubanische Gesellschaft und war von 1969 bis 1975 deren erster Präsident.

1984 übernahm er eine führende Rolle bei den Protesten gegen das geplante Donaukraftwerk bei Hainburg sowie bei der Besetzung der Hainburger Au. Im Vorfeld war Nenning einer der Teilnehmer der Pressekonferenz der Tiere und trat dabei als „roter Auhirsch“ auf, wobei er ein Hirschgeweih auf dem Kopf trug. Der Beiname „Auhirsch“ blieb Nenning auch später erhalten. Nenning war einer der Mentoren der österreichischen Grünen in deren Gründungsphase. Seine Vorbereitungshandlungen für die Gründung der grünen Partei und ökologisch motivierte Kritik an sozialistischen Nationalratsabgeordneten führten 1985 zu seinem Ausschluss aus der Sozialistischen Partei Österreichs. Nur einen Monat später trat Nenning den Schweizer Sozialdemokraten bei.

Er setzte sich für die Frauenrechte ein und bezeichnete sich selbst als „überzeugten Feministen“. Nenning bezeichnete sich auch als Nationalösterreicher und Kulturdeutschen,[5] sowie, ähnlich, die Österreicher als „nach Geschichte und Sprache kulturdeutsch und österreichischnational“.[6]

Der letzte Abschnitt seines politischen Lebens gehörte dem österreichischen Boulevard-Blatt Kronen Zeitung, in der er eine regierungskritische, ökologische und nationalpopulistische Linie vertrat. Weiters orientierte er sich zunehmend in Richtung des Monarchismus (diesbezüglich sprach er von sich selbst als „rosaroter Monarchist“) und der EU-Gegnerschaft.

2003 wurde Günther Nenning eingeladen, das 6. Europa-Symposium Kaisersteinbruch mit einer Festansprache zu eröffnen. „Ich gratuliere Kaisersteinbruch zu der Energie, mit der es seinen Aufstieg bewerkstelligt … So wie wir alle Europäer sind, so sind wir auch ‚Kaisersteinbrucher‘, wir sind zugleich Kleinbürger in unseren einzelnen Gemeinden…“[7][8]

Bücher und Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Günther Nenning war ein produktiver Autor, bereits 1973 veröffentlichte er eine umfangreiche Biographie über Carl Grünberg. Er führte auch Regie bei zwei Fernsehfilmen und einer Dokumentation des österreichischen Fernsehens. Im Wiener Volkstheater stand er als Kaiser Franz Joseph auch auf der Bühne. Neben anderen Sendungen moderierte Nenning die ORF-Sendung Club 2, dessen Vorgänger-Sendung Forumgespräche und die ARD-Talkshow 3 nach 9 bei Radio Bremen. Für diese Sendung, in der Nenning Anfang der 1980er Jahre als Gastgeber und Moderator fungierte, bekam er 1984 die „Saure Gurke“ überreicht, da er die überzeugte Frauenrechtlerin Gerlinde Schilcher und den Zuhälter Karl-Heinz Germersdorf in ein Studio setzte und diese sich während der gesamten Sendung verbissen anschrien. Schilcher kippte Germersdorf nach einer Beleidigung sogar Wein übers Hemd und verließ lauthals fluchend das Studio.[9]

Als der ORF seinen Vorschlag zu einer Club-2-Sendung mit dem Vorsitzenden der rechtsextremen Partei Die Republikaner, Franz Schönhuber, einem ehemaligen SS-Mann, ablehnte, veranstaltete Nenning am 24. März 1988 selbst einen Ersatz-Club-2 für Spiegel TV, dessen Leitung damals bei Stefan Aust lag, auf dem Bodenseeschiff Vorarlberg. Am Tag zuvor äußerte Nenning, wie so oft in seiner von ihm bekannten Art provozierender Statements, beim Redaktionsfrühstück: „Nation ist gut, Sozialismus ist gut. Warum soll denn dann der Nationalsozialismus schlecht sein?“. Diesen Gedanken verwendete er später noch mehrmals in jeweils elaborierteren Fassungen, z. B.: „Wenn jemand sagt, Nation ist gut, Sozialismus ist gut, wie gut muss erst Nationalsozialismus sein – so kriegt er als erstes eine demokratisch-gewaltlose Diskussionswatsche, um klarzustellen, dass ich Antifaschist bin. Und als nächstes sage ich: wer Zweimal zwei ist vier sagt, sagt was Richtiges.“[10]

Für das Jubiläumsjahr der Republik Österreich 2005 gab er ein 21 Bände umfassendes Sammelwerk mit Texten österreichischer Autoren seit 1945 unter dem Titel Landvermessung, vormals „Austrokoffer“, heraus. In der Planungsphase gab es Auseinandersetzungen mit rund 50 österreichischen Autoren, die aus unterschiedlichen Gründen ihre Texte nicht für den „Koffer“ zur Verfügung stellen wollten. „Schlimmer als nicht gedruckt zu werden ist, von Nenning herausgegeben zu werden“, meinte Michael Scharang.

Seine mehr als 12000 Medien (260 laufende Meter) umfassende Privatbibliothek hinterließ Nenning der Gemeinde Waidring in Tirol, seinem letzten Wohnort. Nach erfolgter Katalogisierung ist sie dort seit 2012 öffentlich zugänglich.[11][12]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Günther Nenning – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hans Dichand: Günther Nennig †. Nachruf in der Kronen-Zeitung auf hetzendorf-pro.at, 17. Mai 2006, abgerufen am 14. Mai 2016 (jpg; 407 kB).
  2. Erkenntnis des VfGH 16. Dezember 1971, VfSlg 6615 u 6626
  3. Erich Félix Mautner: Erst gegen Brecht, dann gegen Heer. Torberg, Nenning, Oberschlick – und fast eine Grabrede. In: Augustin. Die erste Österreichische Boulevardzeitung Nr. 259, Wien, 23. September – 6. Oktober 2009, S. 14.
  4. Anton Pelinka: Die Studentenbewegung der sechziger Jahre in Österreich. In: Forum Politische Bildung (Hrsg.): Wendepunkte und Kontinuitäten. Studien-Verlag, Innsbruck / Wien, 1998, ISBN 3-7065-1282-3, S. 148–157. Onlinequelle dieses Textes siehe Weblinks.
  5. Günther Nenning: Grenzenlos deutsch. 1991, S. 30
  6. Günther Nenning: Ist dort Rothschild? In: Die Zeit, Nr. 50/1988.
  7. Dokumentiert in: Helmuth Furch, Historisches Lexikon Kaisersteinbruch. Band 2 I–Z, Index Nenning Günther, Museums- und Kulturverein Kaisersteinbruch, Bruckneudorf-Kaisersteinbruch 2004.
  8. Historisches Lexikon Kaisersteinbruch. Band 2 I–Z. PDF.
  9. Der Thai-Mädchen Eklat – Was will der deutsche Mann. Mitschnitt der Sendung veröffentlicht auf Youtube, abgerufen am 14. Mai 2016.
  10. Günther Nenning: Die Nation kommt wieder. Würde, Schrecken und Geltung eines europäischen Begriffs. Edition Interfrom, Zürich 1990, ISBN 3-7201-5231-6, S. 151; auch Günther Nenning im Gespräch: Grenzenlos Deutsch, in: Stefan Ulbrich (Hrsg.; Textgestaltung: Harald Vilimsky): Gedanken zu Großdeutschland, Vilsbiburg (Arun Verlag) 1990. ISBN 3-927940-01-1; vollständige Liste der Verwendungen und Analyse derselben: Gerhard Oberschlick: Nah und fern Günther Nenning in: Helmut Reinalter (Hrsg.): Günther Nenning. Journalist, Schriftsteller, Politischer Querdenker und religiöser Sozialist, Wien (Löcker, edition pen Band 125) 2019, Seite 41ff; Volltext in FORVM-online: [1]
  11. Nenning-Bibliothek eröffnet (Memento vom 4. Januar 2024 im Internet Archive) auf MeinBezirk.at, 12. November 2012
  12. Willi Winkler: Als das Lesen noch geholfen hat. Günther Nenning war Marxist, Anarchist, „Club 2“-Moderator und Büchersammler. Seine riesige Bibliothek befindet sich in der Volksbücherei von Waidring. Besichtigung eines Erbes, das den kleinen Tiroler Ort wie ein Meteoriteneinschlag traf. In: Süddeutsche Zeitung. Nr. 297, 27. Dezember 2023, S. 3.

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