FORVM » AutorInnen

Gerhard Oberschlick

Herausgeber der Print-Ausgabe des FORVM 1986-1995 und der Online-Ausgabe hier.

Auch bekannt als:

Im WWW

Beiträge

Gerhard Oberschlick
Zu: „Internationale Günther Anders-Gesellschaft“ (’I.)

Seltsames in Anders’ Namen
purgierte Fassung

Disput über Öffentlichkeit und Informationsfreiheit
November
2023

Kriminalgeschichte im Philosophenmilieu: 1. Das intellektuelle und moralische Totalversagen einer Gruppe Philosophen im praktischen Leben einer Günther Anders gewidmeten Forschungsgemeinschaft; 2. deren schludriger Umgang mit Wahrheit bereits in der Satzung und desto falscher in der öffentlichen (...)

Günther Anders • Gerhard Oberschlick (editeur) • Werner Reimann (Übersetzung)

Obdachlose Skulptur

Über Rodin
August
2023

Am 13. März 1943 hielt Günther Anders, seit 1936 im Exil in den USA, in Kalifornien einen Vortrag über das Werk von Auguste Rodin, das er von seinem Pariser Aufenthalt 1933-1936 her kannte. Der Text erschien auf deutsch erstmals 1994 im Verlag C. H. Beck, München, ergänzt um Reproduktionen der von (...)

Gerhard Oberschlick
Zum Glück nach dem Ende, der zweite von drei Teilen

Über Gott und die Welt und das Böse

Antiphilosophische Allotria im Nachlass Burger
Januar
2022

Ein wutiges Pamphlet, zuerst gegen Anton Pelinka und sodann gegen mich, enthält das erste posthume Buch von Rudolf Burger im Nachwort des Herausgebers. Offenbar hatte ihn erbost, wie meine Analyse des Artikels gegen „Gedenken“ und für das „Vergessen“ ausgefallen war, den sein Gott vor gut 20 Jahren (...)

Gerhard Oberschlick
Teil 1/3: Über einen Revisionsversuch mit Hindernissen

­Rudolf Burgers Glück
nach dem Ende

Besichtigung zweier Bücher
Oktober
2021

Das eine brachte der Postbote am 3. Juli. Absender: Sonderzahl, handschriftliches Begleitbillett in Versalien: Mit herzlichen Grüszen, Unterschrift (unleserlich). Autor: Rudolf Burger, Herausgeber: Bernhard Kraller, der im Nachwort meine Hinrichtung zelebriert: wegen schlechten Stils und Mangels (...)

Gerhard Oberschlick
IV. Sonderheft ▫ Nr. 505 ▫ im LXVIII. Jahr ▫ Wien, April 2021

Rudolf Burger 
Austrokopernikus

Kein Nachruf
April
2021

Lieber Gerhard, es ist lange her, und vieles hat sich zum Traurigen gewendet. Ich bedauere vieles. Deinen Text kann ich leider nicht öffnen, aber ich danke Dir sehr für Deine Mühe. Vielleicht können wir einmal reden. (1. April 2021, 14:39) Alles Liebe, Rudolf Es war das erste (...)

Gerhard Oberschlick

Nah und fern Günther Nenning

Später Nachruf ohne Kollegenrabatt
September
2020

Gesprochen an der Tagung „Günther Nenning — Journalist, Schriftsteller und politischer Querdenker“ am 20. Oktober 2018, veranstaltet vom Kulturausschuss der Gemeinde Weidring, wo G.N. zuletzt gelebt und der er seine Bibliothek vermacht hatte. Um diese mit Leben zu erfüllen, veranstaltet Helmut (...)

Günther Anders • Konrad Paul Liessmann • Gerhard Oberschlick
Unvereinbar konvergent

Anders und Adorno

Über die Esoterik der philosophischen Sprache et alia
Mai
2020

Wie die ambivalente Beziehung der beiden Philosophen wechselseitig begründete Wertschätzung mit ebensolcher Feindseligkeit, wenn nicht Verachtung mischt, sollen diese Beiträge nachzeichnen. Am Anfang steht der peinlichste Auftritt, den ein philosophisches Seminar je erlebt haben dürfte. Der Block (...)

Gerhard Oberschlick

Nicht genügend kontrovers

Oktober
2018

Warum aus Günther Anders’ Nachlass nichts im Tumult erscheint. Zuerst erschienen in: sans phrase. Zeitschrift für Ideologiekritik, Heft 6, Wien und Freiburg, Frühjahr 2015, Seite 233 – 241 Auf Grundlage einer kursorischen, doch sorgfältigen Einschau in vier der bisher sechs erschienenen Ausgaben der (...)

Gerhard Oberschlick

Lieber Karl !

Anrede
September
2018

Zweite Laudatio des Abends für Karl Pfeifer. Eine Preisung im Dokumentationszentrum des Österreichischen Widerstandes am 27. September 2018 Lieber Karl, zuerst will ich gratulieren – ja, Dir auch, eigentlich aber uns, dass wir Dich haben und so lange haben. Ganz besonders gratuliere ich Deiner (...)

Josef Dvorak • Gerhard Oberschlick
Der Wiener Aktionismus

Dvořáks Erzählungen als Text & Video

Komitragödie in 2 Akten mit 1 Zugabe
Juni
2018

1. Akt: „Die Blutorgel“ 2. Akt: Wie alles anfing Zugabe: Kellerg’schichten Ein Robert Sommer-Abend präsentiert von Erich Félix Mautner Zeit: 15. Juni 2018, ab 19:07 Ort: Historischer Keller des Hauses 1200 Wien-Brigittenau, Perinetgasse 1, wo alles anfing. Es gilt das gesprochene Wort,* siehe (...)

Erich Klein • Klaus Nüchtern • Gerhard Oberschlick

„Nenning war ein korrupter Hund“

Juni
2016

Vor 30 Jahren übernahm Gerhard Oberschlick die intellektuell aufregendste Zeitschrift der Zweiten Republik: das FORVM. Ein Gespräch über 40 Jahre Zeitgeschichte. Wer versuchen wollte, das Geistesleben der Zweiten Republik zu rekonstruieren, kommt um das FORVM nicht herum. Der Jurist Alfred Noll (...)

Gerhard Oberschlick • Christian Palmers
Betrifft:

„Nenning war ein korrupter Hund“

Interview von Erich Klein und Klaus Nüchtern, Falter 29/16
Juni
2016

Betrifft: „Nenning war ein korrupter Hund“, Interview von Erich Klein und Klaus Nüchtern, Falter 29/16 Je 1 Berichtigung, Erklärung, Rechtfertigung Die beiden Interviewer haben aus meinem ungestalten Daherreden einen wundersam strukturierten Text vollbracht. Das war, schätze ich, eine schreckliche (...)

Gerhard Oberschlick

Vorbemerkung des Herausgebers

April
2014

Das bevorstehende Erscheinen von Günther Anders, Die Kirschenschlacht, deren erste Transkription aus der Handschrift Heinz Scheffelmeier 1994 oder ’95 vorgenommen hatte, war der Anlass, im Dezember 2011 wieder Kontakt zu ihm aufzunehmen. Er, seinerseits, nahm sogleich die Arbeit an der (...)

Gerhard Oberschlick
„NEWS“ 1997-2002

Das Bomben-Geschäft mit der Causa Prima

Juli
2002

Justiz- oder Medienskandal?

Gerhard Oberschlick

„Der österreichische Journalist“ — ein Mediendelikt

März
2002

Peter Zöchbauer beispielgebender Rechtsanwalt.

Gerhard Oberschlick

Vom Arsch der Welt.

Kultur im ORF
Dezember
2000

Weltkultur im ORF à la Michael Köhlmeier & Barbara Rett.

Freda Meissner-Blau • Gerhard Oberschlick
»Kronen Zeitung«

Antirassismus-Petition

Offner Brief & Petition von 1997.
April
1997

Fünf Jahre danach erscheint nun die Initiative der grünen Gründungsmutter, Freda Meissner-Blau und des Herausgebers erstmals im FORVM; damals hatte sie nur der Standard fast wortgetreu veröffentlicht, wo sich eine kleine Kontroverse entspann. Wie es weiterging, dokumentieren wir vielleicht (...)

Gerhard Oberschlick

P.S.: Widerrufliche Einstellung. Jetzt.

Dezember
1995

Das FORVM ist künftig nicht weniger wichtig als bisher. So wie bisher ist es aber nicht fortzuführen: Der Jahrgang 1995 umfaßt 4 Hefte mit zusammen 124 durchpaginierten Seiten; 1994 waren es 196 Seiten in 3 Ausgaben gewesen. Wenn mehr FORVM finanziell nicht möglich ist, ist so wenig FORVM erst (...)

Gerhard Oberschlick
Kleine Aufmerksamkeit

Dr. Jörg Haider

Betrifft: Einem, sie und mich
Juni
1995

an alle seine mir bekannten Adressen: F Kärntnerstr. & Parlament, privat in Klagenfurt, Wien und im arisierten Bärental Aus mehreren meiner Artikel wissen sie ja, daß sie in meinen Augen seit ihrer Ulrichsberg-Rede 1990, wo sie u. a. den Raubkrieg der Nazi verherrlichten, ein (...)

Gerhard Oberschlick • Terezija Stoisits

Liebe Leute!

Juni
1995

Nachstehend überreichen wir Euch den ersten Beitrag für die Lose-Blatt-Sammlung »Baedeker für Eingeborene von hier und anderswo«: »Wien für uns« Vorspann: Wien ist eine besonders männliche Stadt, schon durch die Namen ihrer Plätze und Straßen, die teilweise umbenannt gehören. »KärntnerInnenstraße« geht (...)

Gerhard Oberschlick

Lob der Unangenehmheit

»Über einen Fehler unsrer Tugend« und seine Wiederholung — »Ja oder nein?«
Juni
1995

Bei der Vorbereitung bin ich wieder einmal darauf gestoßen worden, daß Günther Anders ein äußerst unangenehmer Mensch war. Immer wenn ich mich hingesetzt habe, um irgendwas aufzuschreiben, imaginiert sich mir der und macht mir Einwände und pflanzt mich hin und her, so ungefähr: Er sagt, was machst (...)

Gerhard Oberschlick

Minister Larifari

Juni
1995

4 Anschreiben, 1 Aktennotiz Postscriptum und Notabene mit 3 Fußnoten Herrn Staatssekretär und Bundesminister designatus für Inneres Caspar Einem persönlich (1) BKA Fax: 53 55 656 6. 4., ca. 15. 20 (2) BMfI Fax: 53126 2240 7. 4., ca. 14.10 Wien, 6. April 1995 Betrifft: SchubhäftlingInnen, (...)

Gerhard Oberschlick

P.S.: Verrückt, wie? liebe Madeleine!

Warum das FORVM die Hetze der Medien sowie der Grünen nicht mitmacht
Juni
1995

Liebe Madeleine, Du hast mich — ich danke Dir! — an meine redaktionelle Verantwortung gemahnt und überzeugt, daß ich Dein obiges Bekennerschreiben kommentieren muß. Hier also eine glasklare Distanzierung von Deinem unverantwortlichen Spiel mit den vier Feuern: 1. Hetze, 2. Denkverbot, 3. (...)

Gerhard Oberschlick

Wer, wenn nicht wir?

»Schützt Euer Land selbst!«
Juni
1995

Hans Lebert, 1992 Exil-FORVM, Amsterdam 1998 Wir waren also dort, am 12. April, präsentierten die vorige Ausgabe und beratschlagten die europäische Lage: Den wachsenden Rechtsextremismus mit nationalsozialistischem Kondensationskern in Österreich; einer Viertel-Partei, die keine mehr sein mag, (...)

Gerhard Oberschlick

Der Hai der wäre ungeboren

März
1995

Evelyn, Gert & Mary haben mich nach der 3-jährigen Erscheinungspause aufgestöbert und pochen auf die veraltete Vereinbarung, wonach ich gegebenenfalls ein Exil-FORVM herausgeben muss, das sie gestalten. Ich gebe also heraus und gestehe, noch zu leben: an dem prekären Ort, wo eine bewegende, (...)

Gerhard Oberschlick

Campagne für Österreich

Februar
1995

Das Land, in dem diese Zeitschrift möglicherweise zum vorletzten Mal glücklich erscheint, besitzt eine der besten Verfassungen, die ein gewaltiges Maß an Grund- und Freiheitsrechten wunderbar beschreibt — aber leider nicht wahrhaft sichert, weil wir die papierlich garantierten Rechte allzuoft nicht (...)

Gerhard Oberschlick

Lieber nicht Minister

Geschlossene Gesellschaft
Februar
1995

I. Europarat, Menschenrechtsbüro Es klingelt das Telephon, ein Sachbearbeiter, den ich zu seinem Glück nicht kenne, hebt ab. Wer ruft an? — Der Gesandte aus Österreich, habedierre, den ich zu meinem Glück auch nicht gekannt hab’. Aber jetzt. Was Dr. Längle will? Der Sachbearbeiter soll eine Eingabe (...)

Gerhard Oberschlick

Menschenopfer gegen/für Haider?

Februar
1995

Herrn Bundeskanzler und Bundesparteivorsitzenden Dr. Franz Vranitzky persönlich FAX: 535 6919 I. — Wien, 3. Januar 1995 Sehr geehrter Herr BK und PV, lieber Franz! Vereinbarungsgemäß melde ich mich zur Fortsetzung des Gesprächs in der Kanzlei Lansky vom 9. September 1994; brieflich, weil die von (...)

Gerhard Oberschlick

Sektionschef Matzka stößt durch die Grenzen des Rechtsstaates

Februar
1995

Manfred Matzka hat Michael Graff geklagt, weil dieser von einem »Regime der Inhumanität und Menschenverachtung und der Geringschätzung für den Rechtsstaat« bei der Behandlung von Ausländern durch das »Innenministerium und seine Erfüllungsgehilfen«‚ namentlich Matzka, gesprochen hatte (»Standard«, 24. (...)

Gerhard Oberschlick

Was sagt denn der Staatsanwalt?
Zu diesem Bündel Sachverhalt?

Strafanzeige
Februar
1995

Links in der Mitten die Zeugenaussage eines Richters, deren objektive Unrichtigkeit von den Aktennotizen oben und unten bewiesen wird. Wieviele burgenländische SPÖler wurden, weil sie es im Sinowatz-Worm-Verfahren ausgeschlossen oder sich nicht erinnert hatten, sich aber hätten erinnern müssen, (...)

Uwe Baur • Gerhard Oberschlick

Gemeinwissen vs. Geheimwissen

Dezember
1994

Ein Handbuch über die »Österreichische Literatur im Nationalsozialismus« ist im Entstehen, auf der Basis von Archivmaterial, das die Forschungsgruppe des Grazer Germanisten Uwe Baur bisher nicht frei zugänglich machen will oder darf. Derfens des? oder derfens des nicht derfen? Eine Frage der (...)

Gerhard Oberschlick

Er hat sich schon wieder blamiert

Oder auch nicht, denn wieder einmal hat’s niemand bemerkt.
Dezember
1994

Weil ich doch jetzt so aufpassen muß, daß mich die Justiz nicht wieder drankriegt, werde ich alle immanenten Tatsachenbehauptungen immer gleich festhalten, um sie anschließend zu belegen. Aber zuerst will ich die Identität des Gemeinten zweifelsfrei machen, schon um jede womöglich ehrenrührige (...)

Ilse Aichinger • Christian Michelides • Gerhard Oberschlick

Der Fall Fussenegger und die Wiedergutmachung

Briefwechsel über Opfer, Selbstgerechtigkeit und guten Ton oder Die Antiquiertheit des Vertrauens
April
1994

Etwas erstaunt finde ich mich in der letzten Nummer redaktionell eigenartig hervorgehoben. Zur Behandlung des »Falles Fussenegger« in Ihrem Blatt möchte ich aber doch anmerken: Die Berichte und Zitate, die ich in der Monatsschrift FORVM lese, überraschen mich nicht. Leider überrascht mich auch der (...)

Gerhard Oberschlick

Heintel im Kontext

April
1994

Kurt Rudolf Fischer Ein Wiener aus der Albertgasse im 8. Bezirk flüchtet 1938 rechtzeitig nach Schanghai; dort wird er Boxmeister, in den USA später Chairman of the Departement of Philosophy am Pennsylvanian State College. Von Sehnsucht getrieben kam er wieder nach Wien, wo er es bis zum (...)

Gerhard Oberschlick

N.B: Freedom & Democracy

Dezember
1993

Zu meinem Lieblings-Nichttun gehören Nachrichten-Nichtschauen und Zeitung-Nichtlesen. Das geht natürlich nur, wenn mir wer sagt, was ich keinesfalls hätte versäumen dürfen, z.B. die Fernsehansprache unseres Herrn Bundespräsidenten am 26.10. zum Nationalfeiertag erzählt mir C.M. — was der da gesagt (...)

Gerhard Oberschlick

P.S: Alles was Recht ist

November
1993

Gerhard Oberschlick

Sehr geehrter Herr Oscar Bronner, Ihr »Faustrecht« und Ihre »Brandanschläge«?

November
1993

Wien, 21. Oktober 1993 Betrifft: Ihre Berichte iS »Zigeuner«-Problem in H, R und Slowakei Sehr geehrter Herr Bronner, aus Gründen der Qualität lassen wir uns über alles am liebsten von Ihnen informieren. Beim »Zigeuner«-Problem haben Sie uns jedoch in eine gewisse Verwirrung gestürzt, aus der Sie (...)

Hubertus Czernin • Herbert Lackner • Gerhard Oberschlick • Josef Votzi

Che-Bullshit ausmisten

Juli
1993

Unterhaltungen über Medienkultur und Entgegnungsrecht in 12 Stationen. Mit einem Vorspiel. Die Personen: 2 Herausgeber, 2 Chefredakteure, 1 Verlagsleiter und 1 Gericht. Ort der Verhandlung: Wien.

Friedrich Denk • Peter Lippert • Gerhard Oberschlick • Thomas Schröer • Friedrich Werner

Goebbels’ Tischdame

Juli
1993

Den Weilheimer Literaturpreis vergibt eine SchülerInnenjury, dieses Jahr an Gertrud Fussenegger. Die verantwortlichen Deutschlehrer meldeten sich auf Michelides’ Beitrag im vorigen Heft, Stifter von Goebbels’ Gnaden, mit ihrem nachstehenden Plädoyer: Nicht an den Irrtümern messen! Hieraus entspann (...)

Gerhard Oberschlick

P.S: Rassenwahn und Nazionalsozialistische Wiederbetätigung 1983/1993

Juli
1993

Gerhard Oberschlick

Wider die planmäßige Verwucherung der Demo- zur Mediokratie

Juli
1993

Mitte Juni beschloß der Ministerrat unter der Drohung einer Straßburger Verurteilung die Regierungsvorlage für’s private Radio. — Wenn Österreich schon das europäische Schlußlicht spielt, so leuchtet’s dann wenigstens ganz besonders duster. Präambel Wenn Hans Dichand sein Interesse anmeldet, mit der (...)

Gerhard Oberschlick

Lug und Druck

April
1993

Leserbrief* zu: Nenning, Hoffnungslos ... in: »Standard« v. 2.2.93, Seite 23

Gerhard Oberschlick

Die schöne Gerechtsame, der Rechtsunterworfene und das Spiel

[Gewidmet dem »falter«]
Dezember
1992

Gerhard Oberschlick
Angewandte Staatsbürgerkunde

Bei einem Gerichtstag am OGH

Dezember
1992

Was ein Provinzler in Wien so erlebt. 17.9.1992, 11 Uhr, Justizpalast, 1. Stock, Saal C

Gerhard Oberschlick

Urteilskonformes Verfassungsurteil

Hausordnung
Dezember
1992

Gerhard Oberschlick

Bombenvergessenheit schlägt Seinsversessenheit

(Untertitel:) Die ›FAZ‹-Philosophie der postatomaren Epoche (oder umgekehrt, ganz wie Sie wollen)
November
1992

Betrifft: Werner Fuld, „Zur Freiheit verurteilt, 11.7.1992 & „Wen die Bombe küßt. Neue Literatur von und über Günther Anders“, 26.9.1992, in Ihrem Blatt. S.g. Herren ›FAZ‹-Herausgeber, mit angemessener Verspätung gerät mir der zweite von Fulds diesjährigen Anders-Beiträgen für die ›FAZ‹, über „Neue (...)

Gerhard Oberschlick

Liebe LeserInnen!

November
1992

Die 12 Forderungen der FPÖ mit Ultimatum eines Volksbegehrens gegen Ausländer an die Bundesregierung stellen bisher den Höhepunkt einer Entwicklung dar. Begonnen hatte sie, als der damalige Generalsekretär der FPÖ im NationalratsWahlkampf 1983 zu dem „8-Punkte-Programm“ der Zeitschriften »Halt« und (...)

Gerhard Oberschlick

P.S: Stephan Eibel gegen Gerd Bacher

November
1992

Am 25. November 1991 stand im »profil«, Autor Klaus Kamolz: Bacher habe überraschend eine Redaktionskonferenz der »ZiB« besucht, „um seiner Mannschaft noch einmal einzubleuen, daß die FPÖ nicht ausgegrenzt werden dürfe [...] Die Essenz von Bachers ideologischer Befehlsausgabe [...]: Haiders Partei sei (...)

Gerhard Oberschlick

Wir gründen eine Mediensektion

November
1992

Seit der neue Landesparteiobmann der ÖVP Wien eine Koalition mit der FPÖ anstrebt, besteht in Wien die der reale Gefahr eines Bürgerblocks, nach dem in Kärnten — an Jörg Haiders positiver Bewertung der Beschäftigungspolitik des Dritten Reichs — gescheiterten Muster und ungeachtet dessen bekannten (...)

Gerhard Oberschlick

Legenden — Lügen — Vorurteile

Juli
1992

Wörterbuch zur Zeitgeschichte, Hrsg. Wolfgang Benz, München, Juni 1992, dtv 3295, DM 14,80

Gerhard Oberschlick

P.S: Freiheitliches Sachanliegen

Juli
1992

So scherzt ein ehemaliger Justizminister unseligen Angedenkens mit dem „Der-alleinige-politische-Verantwortliche-bin-ich“-Haupt (verantwortlich nämlich für das Kärntner „Grenzlandjahrbuch“, wir kennen ihn aus Heft Aug/Sept 1989). Die Frage der politischen Verantwortlichkeit für den keineswegs (...)

Gerhard Oberschlick

P.S: Pest & Cholera

Juli
1992

In der bekannten Mediensituation war mir Hoffnungslosem Kurt Falk eine gewisse Hoffnung. Sie beruhte darauf, daß die »Krone« in ihrer Grauslichkeit für Falk, der sie überbieten mußte, unüberbietbar bleibt — er hätte, so verspekulierte ich mich, ein anständiges Kontrastprogramm zu Dichand probieren (...)

Gerhard Oberschlick

Feiler Mordgeselle

Juli
1992

Gerhard Oberschlick

P.S: Xundheit, Herr Chefredakteur!

Juli
1992

Gerhard Oberschlick

P.S: „Fünf Milliarden sind vier zu viel“

Juli
1992

So liebevoll durcheinander typographiert ein Verlag dieser famosen Initiative Neue „Linke“ ein Buch und fügt hinzu, „Bevölkerungsreduktion“ wäre „der beste Umweltschutz“, was — man ist ja keineswegs rassistisch —, „auch für Europa!“ gelte. Ein Rezensent schwärmt von chinesischen Paaren „mit mehr als einem (...)

Gerhard Oberschlick

P.S: In alter Freundschaft!

Juli
1992

Gerhard Oberschlick • Hermes Phettberg

Physiognomie & Schädellehre

Mai
1992

Gerhard Oberschlick

Reform oder Koffer packen

Mai
1992

G.D., Landesparteisekretärin der SPÖ Wien, analysiert den Zustand ihrer Partei ohne Schonung, gut. Noch besser: Sie wendet sich nicht nur an Mitglieder und Funktionäre, sondern an uns. — Am besten, wir nehmen die Diskussion gleich (...)

Gerhard Oberschlick

„Haider nicht »Trottel« nennen!“

oder Von einem neuerdings gerichtlich erhobenen Anspruch auf vornehmen Ton
Mai
1992

Gerhard Oberschlick

Nicht „kein“, sondern „kein“

Vergleich mit Günther Nenning
März
1992

Ernst Bobek • Jürgen Langenbach • Gerhard Oberschlick • Martina Steinhardt

Gentech-Gesetz-Streit

März
1992

Klaus Amann • Gerhard Oberschlick

Plagiat oder Publikat?

März
1992

Unmittelbar bevor sich Hans Lebert mit seiner Dankesrede für den Preis (15. Jänner 1991, siehe FORVM vom selben Tag) auf Christian Michelides’ Seite stellte, brach der folgende Briefwechsel an.

Gerhard Oberschlick

P.S: Versöhnungen

Dezember
1991

Ist es nicht schön, wenn sich ein alter Herr mit seinen Jugendträumen versöhnen möchte, und es gelingt? Nenning wird 70, ich gratuliere ihm; auch zu seiner publizistischen Konjunktur (in »Zeit«, »Weltwoche«, »Spiegel«, die seine genialen Frfindungen — z.B. das „Menschenrecht auf Heimat“, soll heißen: (...)

Gerhard Oberschlick

Dem Abgeordneten Pilz ist etwas aufgefallen. — Er auch.

Dezember
1991

Gerhard Oberschlick • Maria Windhager • Robert Zöchling

„Geliefert wie bestellt“
oder
„Im Auftrag der »Krone«“

Dezember
1991

Stellungnahme der »Vereinigung alternativer Zeitungen und Zeitschriften« zu dem Entwurf einer »Mediengesetznovelle 1992« I. Präambel 0.a Der vorliegende Entwurf betrifft eine Novellierung und tatsächliche Verbesserung des Rechtsschutzes für den Einzelnen gegenüber dem derzeit geltenden Mediengesetz. (...)

Gerhard Oberschlick

Medikritik

Oktober
1991

Erst der Wiener Publizistik-Professor Gottschlich wegen Antisemitismus, jetzt sein Salzburger Kollege Peter A. Bruck, der sie unter dem beziehungsvollen Titel Das Österreichische Format in Buchform (Edition Atelier) vor allem wegen ihrer Lainz-Berichte scharf hernimmt: Immer gehen alle auf die (...)

Gerhard Oberschlick • Hannes Tretter

Im Namen der Menschenrechte

Juli
1991

Am 23. Mai, um halbneun, wurde Österreich vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verurteilt, wegen Verletzung des fairen Verfahrens (Artikel 6, einstimmig) und der Meinungsfreiheit (Artikel 10, 16 zu 3 Stimmen, unter den Gegenstimmen der österreichische Richter). Die Republik wird Strafe, (...)

Gerhard Oberschlick

Kärnten frei!

Juli
1991

Der Lindwurm am Neuen Platz in Klagenfurt sah am 19. Juni die größte Nazi-Kundgebung in der Zweiten Republik: Gerade 10.000 aus dem ganzen Bundesgebiet, davon vielleicht ein Drittel aus Kärnten — das sind, von rund 530.000 Kärntnern, rund 0,7 %: Abstimmung per pedes. Ich liebe 99,3 Prozent meiner (...)

Gerhard Oberschlick

P.S: „Auch“, nicht „statt“

Juli
1991

Diese Richterin ist fast unschuldig. Noch 1983 hatte sie ganz genau gewußt, daß sowas nicht strafbar sein kann, und hatte selbst die Einstellung des Verfahrens gegen mich vorgeschlagen, in der Ratskammer beim Landesgericht, die hat das Verfahren ganz ordentlich eingestellt. Der FPÖ-General (...)

Gerhard Oberschlick

Hängepartie

Mai
1991

Gerhard Oberschlick

N.B: Nix is uns recht

Mai
1991

Gerhard Oberschlick

P.S: Weiße Wochen

Eine Entschuldigung des Herausgebers bei den Leserlnnen
Mai
1991

Gerhard Oberschlick

P.S: „Trottel“ statt „Nazi“

März
1991

Ich werde Jörg Haider erstens keinen Nazi nennen, sondern zweitens einen Trottel. Dies rechtfertige ich wie folgt: Erstens: Einleuchtend hat Peter Michael Lingens, als er seine „Wochenpresse“ vor der jüngsten Nationalratswahl weise vorausschauend zum Zentralorgan einer künftigen blau-schwarzen (...)

Gerhard Oberschlick

Gottseidank!

Dezember
1990

Gerhard Oberschlick

Schimpf!

Vom FORVM
Oktober
1990

Gerhard Oberschlick

Ein Recht auf „Rassen“schändung

Oktober
1990

(1) Man darf jemanden straffrei rassistisch beleidigen. (2) Jede Beleidigung ist strafbar. Der zweite Satz wird von niemandem bestritten. Der erste Satz ist unhaltbar, unerträglich, verfassungswidrig und bricht internationales Recht. Beide genießen in Österreich positiv-rechtliche Geltung. Eine (...)

Gerhard Oberschlick

Geisel des Mediunwesens

Oktober
1990

Alle paar Jahre wird in Wien was besetzt: 1976 Arena im Schlachthof, 1984 die Hainburger Au, dazwischen Gasser-, Agidigasse und WUK. Jetzt, mit Billigung des Eigners, eine komplette Tageszeitung, von der Belegschaft weitergeführt, von den Lesern finanziert schönste Sozialisierung, gegen alle (...)

Gerhard Oberschlick

Antwort an den Justizminister

Auf die Parlamentarische Anfrage
Juli
1990

Gerhard Oberschlick

Werte Republik!

Juli
1990

Gerhard Oberschlick

Kärntner Abwehrkampf ’90

April
1990

Gerhard Oberschlick

Stafanzeige gegen ***

Wiederverlautbarung in Straßburg
April
1990

Gerhard Oberschlick

Das wär’ ja schön

März
1990

Gerhard Oberschlick
Herrn stv. „profil“-Chefredakteur Ing. Alfred WORM

Geschätzter Feind

März
1990

Gerhard Oberschlick

Jüngste Meldung, liebe Leser!

Von Feinden umstellt, von Freunden umgeben
März
1990

Gerhard Oberschlick

Reaktion im Justizjargon

März
1990

Adolf Holl • Gerhard Oberschlick

Beirat, nicht mehr & Catcher, nicht Killer

Dezember
1989

Wolfgang J. Kraus • Gerhard Oberschlick

Leser, solidarisch & Dank!, herzlich

Dezember
1989

Gerhard Hager • Gerhard Oberschlick

Meinungsabtausch mit unserem Oberrichter

Dezember
1989

Gerhard Oberschlick

P.S: Im eigenen Namen

Zwischenabrechnung des Herausgebers
November
1989

Gerhard Oberschlick • Dr. Sartorius

Subkonventioneller Leser-Briefwechsel

November
1989

Gerhard Oberschlick

P.S: Geburtsfehler

November
1989

Rassenmerkmale finde ich keine in der Haider-Karikatur, pag 41 des vorigen Heftes, drum weise ich den Vorwurf faschistischer Ästhetik entrüstet von mir. Für einen Landeshauptmann, der (1., im Inlandsreport) Giselbert Hocke mit Valentin Oman verwechselt, diesen als „Subventionsempfänger“ diffamiert (...)

Gerhard Oberschlick • Gerhard Weber

Luxus für die Schwalben

November
1989

G.W. ist der Wasserbau-Chef von Wien. Glück, das er hat, ist sein Ingenieursdiplom für Kulturtechnik von der Hochschule für Bodenkultur ganz modern geworden. Zur Erholung von einem resignativen Anfall in Zusammenhang mit diesem Heft und besonders den vorigen zwei Seiten hat mir dieses Gespräch (...)

Uwe Bolius • Gerhard Oberschlick

Briefwexel

August
1989

Gerhard Oberschlick

Die „Dokumente“ des „profil“ (II)

August
1989

Gerhard Oberschlick

Liebe Leserinnen und Leser

Juni
1989

Gerhard Oberschlick

Arm! — Sehr geehrter Herr Kollege

Juni
1989

Peter Handke • Klaus Kufner • Gerhard Oberschlick
Peter Handke in Österreich

Grob und grantig zum Dessert

Juni
1989

Klaus Kufner, jungdynamischer Mitarbeiter unseres ehemaligen Herausgebers Günther Nenning, kam gerade von seinem Gespräch mit Bruno Kreisky (siehe in diesem Heft) in ein Wiener Heurigenlokal. Dort traf er Peter Handke, und es entspann sich, am 24. April, das folgende (...)

Gerhard Oberschlick

FORVM an „Falter“

April
1989

Gerhard Oberschlick

1, Deutschmeisterplatz 2

März
1989

Gerhard Oberschlick

Ehret das Alter! • Vom Feiern

Dezember
1988

Soeben ist das FORVM 35 geworden, ist das nicht schön?, wenn auch an und für sich kein Alter. Weil doch das FORVM wahrlich kein Unmensch ist: zu Waldheim, gerade doppelt so alt, diesmal statt Recherche schönste Literatur; von uns aus kann er sich feiern. Davon verstehen wir unserenteils nıcht sehr (...)

Josef F. Maletschek • Gerhard Oberschlick

Jud & Inschpeckta

Oktober
1988

Gerhard Oberschlick

Vom Geld, liebe Leser

Mai
1988

Gerhard Oberschlick

Wie nehmen mer’n denn?

März
1988

Alle wollen ihn — zu Österreichs Ehre — weghaben, einige geben’s nur noch nicht zu, weil und solange keiner weiß, wie das geht. Einzelne bitten ihn, zurückzutreten, Tausende appellieren an ihn und/oder fordern diesen Schritt — wir dokumentieren hier die sonstigen zivilen Ansätze, den unhandlichen (...)

Gerhard Oberschlick

Zahlzeseam!

Vertraulicher Brief an Finanzwelt
März
1988

Gerhard Oberschlick

Erklärung

„Nur“ und „allerdings“
Januar
1988

Gerhard Oberschlick

P.S. Verleihnix

Wallraffs Preisrede
Januar
1988

Gerhard Oberschlick

Liebe Leser!

Oktober
1987

Gerhard Oberschlick

P.S.: Offene Quellen

Vom Herausgeber
Oktober
1987

Friedrich Aergerter • Günther Anders • Viktor Matejka • Gerhard Oberschlick • Peter Pelinka

Hommage à Günther Anders

Juli
1987

Ihm verdankt diese Zeitschrift ein gut Teil ihrer wiedergewonnenen internationalen Reputation, für Freundschaft und guten Rat dankt der Herausgeber ihm; in ein paar Tagen wird er sich, ohne Koketterie, nicht gern gratulieren lassen — 85 und kein bißchen milder. Vor vier Jahren hat er, von diesem (...)

Gerhard Oberschlick

In hoc signo, notabene

Juli
1987

Der grüne Abgeordnete spielt Palström, entfaltet groß ein rotes Taschentuch, mit dem Toilettefehler eines Hakenkreuzes mittendrin. Tumult, Empörung, nicht über jemands „Pflichterfüllung“ in hoc signo, sondern über den Akt der Vorzeigung des Toilettefehlers; wovon auch die grüne Clubobfrau sich eilfertig (...)

Hanns Georg Kwisda • Gerhard Oberschlick

Waldheims Schwadronführer kann ausschließen

Juli
1987

Gerhard Oberschlick

FORVM fragt

April
1987

Gerhard Oberschlick

FORVM bittet

April
1987

Herbert Krejci • Gerhard Oberschlick

Kartengruß aus der Zeitgeschichte

HJ — BdM — NS Frauenschaft — KdF — RAD — SS — SD — N.S.D.A.P.
April
1987

Gerhard Oberschlick

Liebe Leser!

April
1987

Liebe Leser! Nun wir, in fast aller Welt, und doch gerade so schön beinah’ unter uns sind, wollen wir ein offenes Wörtchen miteinander reden. Diese Zeitschrift hatte schon ziemlich den Boden verloren, sie hat ihn — Euch — wiedergewonnen, denn der Boden seid Ihr: ein Blatt ohne Leser hat keinen (...)

Gerhard Oberschlick

Notabene des Herausgebers

April
1987

Gerhard Oberschlick

Liebe Leser!

Januar
1987

Liebe Leser! Wir beehren uns, bekanntzumachen, daß wir den Medieninhaber gewechselt und den Herausgeber der vorigen Ausgabe in dieser und jener Funktion behalten haben. Stets Euer FORVM PS: So wird einer, leicht angejahrt, unversehens zum Jungunternehmer: materiell unverschuldet, wenn auch (...)

Gerhard Oberschlick

„Ja“ und „Jawohl“

Neues Sprechen von Eliten
Januar
1987

Gerhard Oberschlick

PS: Folgerichtig BRD

September
1986

Gerhard Oberschlick • Peter Pelinka

„Hat nun verkauft ...

September
1986

Was war das „Forvm“ doch für eine traditionsreiche Zeitung! In den fünfziger Jahren von Friedrich Torberg gegründet, im bisweilen angeblich von CIA-Geldern unterstützten konservativen Eck angesiedelt, aber für derlei Zeiten erstaunlich offen und dialogbereit ausgerichtet. Und erst gegen Ende der (...)

Gerhard Oberschlick • Andrea Orgonyi • Verein der Redakteure und Mitarbeiter des Forums

... will nun abtreten“

September
1986

Günther Nenning hat genug vom Erbe Torbergs und Lernet-Holenias: Außer Spesen nichts gewesen, fürs „Neue Forvm“ soll ein „Tepperter“ gefunden werden ... „Jo, jo: Verkaufts mei Gwand, i foar in Himmel ...“, dröhnt es aus dem Hörer begleitet von schallendem Gelächter. Der da dieserart röhrt, daß er die (...)

Gerhard Oberschlick

PS: Genauso die »Krone«

September
1986

Gerhard Oberschlick

Prognosen zum Wegschmeissen

September
1986

Gerhard Oberschlick

Einladung

September
1986

Liebe Leser! Zur Zeit werden die rechtlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für eine Fortführung des FORVM geprüft. Für den Fall, daß sie durch den Herausgeber dieses Heftes erfolgt, ergeht hiermit die Einladung zur Subskription eines Abonnements des FORVM 1987 Mindestens sechs‚ höchstens (...)

Josef Dvorak • Michael Hopp • Günther Nenning • Gerhard Oberschlick
Anhang • Prolongation • Weitere 30 Jahre

Kleines Einigungsspiel

März
1984

Aber Günther Nennings Umkrempelung der Torberg’schen Gründung vor etwa 20 Jahren fortführend , spielen wir vor Euch unser Einigungsspiel, mittels dessen das FORVM zuletzt inneren Gleichmut wieder bewahrte. Wir spielen darin unsere eigenen Rollen und das Spiel ist erheblich Teil unserer Leben. Die (...)

Gerhard Oberschlick

Antwort an Blecha

Dezember
1983

Fritz Herrmann • Günther Nenning • Gerhard Oberschlick • Alfred Pfabigan
Jubiläumskrach

30 Jahre FORVM

Dezember
1983

Günther Nenning hat, in Umkrempelung der Torberg’schen Gründung, vor etwa 20 Jahren einen neuen Typ Zeitschrift erfunden: die ihre äußeren und Binnen-Konflikte, statt sie in Vernichtungsintrigen auszukämpfen, relativ unverblümt im Blatt dokumentiert. Ein Beitrag zum Lehrfach: Vom Umgang mit Konflikten. (...)

Gerhard Oberschlick

Viele Danke, 1 Bitte & Befremden

November
1983

Gerhard Oberschlick

Verteidigung der gleicheren Kinder

November
1983

§ 3. Es ist jedermann untersagt, sich, sei es auch außerhalb dieser Organisationen, für die NSDAP oder ihre Ziele irgendwie zu betätigen.

Gerhard Oberschlick

N.B. / P.S., Rezension

August
1983

Gerhard Oberschlick

Die Werte der Republik

Juni
1983

Die unangenehmen Druckfehler/* von 1983 sind nun ausgebessert, an einer Stelle wurden zwei präzisierende Wörter hinzugefügt. Auf die reizvolle Wiedergabe des dreispaltigen Originals wird fürs Internet auch diesfalls verzichtet. */ Warum der Artikel damals so besonders schlecht korrigiert in Druck (...)

Richard Nimmerrichter • Gerhard Oberschlick

Schlammschlacht

Juni
1983

Ulf Birbaumer • Trautl Brandstaller • Eva Kreisky • Silvio Lehmann • Manfred Matzka • Günther Nenning • Gerhard Oberschlick

Strafanzeige

gegen Walter Grabher-Meyer
April
1983

Gerhard Oberschlick

Kleine Welt / Probe hält

10 Jahre vor Nürnberg
März
1983

Viktor Matejka • Gerhard Oberschlick

Neu die Linie, alt das Blatt

Oktober
1982

Bisher war die erste Umschlagseite ein Verhau. Dilletantischer Versuch, auf Neo-Dada zu spielen, oder sonst ein Bluff. Ab der vorigen FORVM-Nummer teilt der Umschlag klar mit, was drin zu finden ist. Das ist ein Fortschritt. Bei jeder „neuen Blattlinie“ bleibt dem Leser, zu warten, bis sie älter (...)

Gerhard Oberschlick

FORVM der Krise

Oktober
1982

Michael Siegert, seit August wohlbestallter Redakteur des profil, ist gelernter Zeitgeschichtler. Fast zehn Jahre war er, bis zum vorigen Heft, geschäftsführender Redakteur des FORVM — nach knapp zehn Jahren Torberg (wortwitzstolze kalte Kriegskultur) und gut zehn Jahren Nenning (aufklärerische (...)

Gerhard Oberschlick

Drogensucht & Waffenlust

November
1980

Gerhard Oberschlick

Junge Greisin

November
1980

Gerhard Oberschlick

Riesenzwergerl

Juli
1980

Robert K. Merton: Auf den Schultern von Riesen. Ein Leitfaden durch das Labyrinth der Gelehrsamkeit, Syndikat Verlag, Frankfurt 1980, 244 Seiten, 9 Abbildungen, DM 28, öS 215,60 Der Untertitel der amerikanischen Originalausgabe lautet A Shandean Postscript. Aber die Anspielungen auf Laurence (...)

Gerhard Oberschlick

Russen hussen

Juli
1980

Michael S. Voslensky: Nomenklatura. Die herrschende Klasse. der Sowjetunion, Verlag Fritz Molden, München 1980, 550 Seiten, DM 48, öS 360 Er kommt aus Rußland, war dort einer der wenigen Parade-Nichtkommunisten, die das Regime sich für den Kontakt mit diversen internationalen Organisationen (...)

Gerhard Oberschlick

Terror

Juli
1980

Politik der inneren Sicherheit. Herausgegeben von Erhard Blankenburg, edition suhrkamp Neue Folge Band 16, Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1980, 223 Seiten, DM 10, öS 77 Die Polizeientwicklung der großen Natoländer zeigt einige Gemeinsamkeit: Zentralisierung der Entscheidungen, zugleich Aufstellung (...)

Gerhard Oberschlick

Von Zwentendorf nach Damaskus

Juli
1980

Helga Nowotny: Kernenergie — Gefahr oder Notwendigkeit, Suhrkamp Verlag, stw 290, Frankfurt 1979, 291 Seiten, DM 12, öS 92,40 Michael Springer: Was morgen geschah. Roman, Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 1979, 331 Seiten, DM 28, öS 215,60 Helga Novotny beschreibt und analysiert die komplexe (...)

Gerhard Oberschlick

Weiße Neger

Juli
1980

Frantz Fanon: Schwarze Haut, weiße Masken. Syndikat Verlag, Frankfurt 1980, 164 Seiten, DM 24, öS 184,80 Hundert Jahre nach Abschaffung der Sklaverei fühlen sich die Nachkommen der aus Afrika auf die französischen Antillen verschleppten Neger als Weiße. De jure sowie nach ihrem eigenen kulturell (...)

Gerhard Oberschlick

Afrika

März
1980

Gerhard Oberschlick

Wiener Holocaust

März
1980

Beiträge zu Gerhard Oberschlick

Konstantin Kaiser

Der Narzißmus des „Bin ich nicht“

Januar
2022

Über Rudolf Burgers erstes posthumes Buch. Die Besprechung erschien zuerst im Magazin der Theodor Kramer Gesellschaft „Zwischenwelt. Zeitschrift für Kultur des Exils und des Widerstands“ 38/4, Dezember 2021, 70f., hier mit freundlicher Genehmigung deren Herausgebers sowie Autors dieses Beitrages. (...)

Sendungsgestaltung: Mischa G. Hendel

Subversive Schnaderhüpfeln von Fritz Herrmann

März
2015

1977 sorgte Fritz Herrmann mit der Dichtung „Trara Trara, die Hochkultur!“ für Aufsehen, als sie in FORVM Nr. 280/281, Heft April/Mai 1977, S. 50 ff. erschien. Fritz Herrmann war Journalist, Autor und Kulturpolitiker. Er war Herausgeber der Zeitung Favoritner Wochenblatt (ab 1960 Wiener (...)

Einladung zur Beweisaufnahme

Juli
1991

Zeit: Donnerstag, der 23. Mai 1991, 9.50 Uhr Ort: Wien 8, Florianigasse 8, 2. Stock, Verhandlungssaal 7 Die Personen und ihre Darsteller: Privatankläger: Dr. Jörg Haider, Landeshauptmann von Kärnten Dessen Vertreter: Dr. Dieter Böhmdorfer, Dr. Wolfram Themmer, Rechtsanwälte Beschuldigter: Gerhard (...)

Wiener Landesgericht: Kurzer Prozeß

Im Namen der Republik

Juli
1991

Am 23. Mai, kurz vor halbelf, wurde G.O. verurteilt, wegen angeblicher „Beschimpfung“ des „freiheitlichen“ Parteiführers und Landeshauptmanns von Kärnten. Das Verfahren geht, schon wegen seiner hübschen Analogie zur Causa Grabher-Meyer, an die Berufungsinstanz und, wenn nötig, auch wieder nach (...)

Gerhard Oberschlick bei Wikipedia

Gerhard Oberschlick (geboren am 30. August 1942 in Irschen) ist ein österreichischer Publizist, der von 1985 bis 1995 Herausgeber der Zeitschrift FORVM war.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem humanistischen Gymnasium in Klagenfurt studierte er an der Universität Wien Germanistik, Theaterwissenschaft und Philosophie. 1966/67 redigierte er die Zeitschrift der Österreichischen Hochschülerschaft en face und war bis 1969 Buchhalter dreier Universitätsinstitute sowie Sekretär von Erich Heintel. 1969 überwarf er sich mit diesem, u. a. wegen dessen Befürwortung der Todesstrafe und des Vietnamkrieges, kündigte an der Universität und trat in Verlag und Redaktion der Zeitschrift NEUES FORVM ein, wo er das von Wilfried Daim initiierte und von Günther Nenning dominierte Volksbegehren zur Auflösung des österreichischen Bundesheeres organisierte.[1][2][3] Dieses erregte höchste Aufregung und Empörung in konservativen Kreisen und gilt als wichtiges Aushängeschild, wenn nicht Nachholung der 68er-Bewegung in Österreich.[4] Das Volksbegehren wurde zwar Anfang 1970 angemeldet und es wurden auch die erforderlichen 30.000 Unterschriften für die Durchführung gesammelt. Zu einer Einreichung kam es freilich nie, einerseits weil Bruno Kreisky mit seinem Slogan Sechs Monate sind genug! die Nationalratswahl am 4. März 1970 gewonnen und den Wehrdienst (zwar nicht auf 6, sondern auf 8 Monate) verkürzt hatte; andererseits weil Günther Nenning (als „Zustellungsbevollmächtigter“) und die anderen Initiatoren eine peinliche Minderheitenfeststellung befürchteten. Die Volksbegehrens-Bestrebungen waren für Friedrich Torberg der Anlass, mit der von ihm mitgegründeten Zeitschrift öffentlich zu brechen: „Das ‚Neue FORVM‘ ist die Zeitschrift, gegen die das alte gegründet wurde.“[5]

Zwischen 1971 und 1975 Mitorganisator von Friedrich Guldas erstem Musikforum Ossiacher See sowie der Symposien zur Zukunft von Wissenschaft und Technik in Österreich und Energieforschung, redigierte er, teils gemeinsam mit Marietta Torberg, die beiden Symposiumsberichte, bespielte das Metro-Kino u. a. mit dem Happening Gebrauchsanleitung für die Bühne und arbeitete als Dramaturg für Dieter Haspels Cafétheater.[6]

1975 kehrte er als Verlagsleiter ins NEUE FORVM zurück, war 1982/83 dessen Blattmacher und ab Herbst 1986 Eigentümer, Herausgeber und Verleger des FORVM, das er Ende 1995 einstellen musste. Die Zeitschrift war in den Jahren seiner Herausgeberschaft durch Gesellschaftskritik, Antifaschismus und das Engagement für Menschenrechte geprägt. Gerichtliche Auseinandersetzungen mit einem Generalsekretär und dem Parteichef der FPÖ Jörg Haider wegen deren rassistischer[7] und NS-nostalgischer[8] Äußerungen führten zu Verurteilungen der Republik Österreich wegen Verletzung der Meinungsfreiheit durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) und in der Folge[9] – durch die prozessrechtliche Neueinführung der „Erneuerung des Strafverfahrens“[10] – zur Bindung des österreichischen Obersten Gerichtshofes an Entscheidungen des EGMR, wodurch dieser im Bereich der Europäischen Menschenrechtskonvention für Österreich die Funktion eines Ersatz-Verfassungsgerichtshofes erhielt.

Seit 1992 betreut Oberschlick den Nachlass von Günther Anders,[11] 1995 fungierte er – gemeinsam mit Freda Meissner-Blau – als Vorsitzender des Ersten österreichischen Menschenrechtstribunals 50 Jahre Zweite Republik – 50 Jahre Unterdrückung von Lesben und Schwulen[12] im Republikanischen Club – Neues Österreich in Wien. Seit 2000 redigiert er eine Internetausgabe des FORVM, wo alle Beiträge der 42 Jahrgänge (1954–1995) nach und nach eingepflegt werden und in freier Folge neue erscheinen.

2022 erhielt er gemeinsam mit Meral Şimşek den Theodor-Kramer-Preis für Schreiben im Widerstand und im Exil.[13]

„Trottel“-Urteil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 7. Oktober 1990 hielt Jörg Haider eine Rede am Ulrichsberg, wo Gedenkfeiern für gefallene Soldaten der Wehrmacht und der Waffen-SS stattfanden. Haider behauptete, dass alle am Zweiten Weltkrieg teilnehmenden Soldaten für Frieden und Freiheit gekämpft hätten. „Geistige Freiheit“ sei „in einer Demokratie etwas Selbstverständliches“, sie finde aber „dort ihre Grenzen, wo Menschen jene geistige Freiheit in Anspruch nehmen, die sie nie bekommen hätten, hätten nicht andere für sie den Kopf hingehalten, dass sie heute in Demokratie und Freiheit leben können“.

Oberschlick schrieb daraufhin in FORVM:

„Ich werde Jörg Haider erstens keinen Nazi nennen, sondern zweitens einen Trottel. Dies rechtfertige ich wie folgt: Einleuchtend hat Peter Michael Lingens argumentiert und mich überzeugt, dass es Jörg Haider eher nütze, wenn man ihn einen Nazi nennt. So bitte ich meine FreundInnen um Vergebung, dass ich diese Benennung schon aus so gutem Grund unterlasse. [...] Da er selber nie das Glück gehabt hatte, im Ehrenkleid der SS oder Wehrmacht dienen zu dürfen, also sich selbst zugleich mit der überwiegenden Mehrheit der Österreicher von allem Freiheitsgebrauche ausschließt, ist er in meinen Augen ein Trottel.“

Zwei Instanzen verurteilten Oberschlick wegen Beleidigung. Vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg bekam Oberschlick jedoch Recht[14]. Das Gericht sah „keineswegs einen grundlosen persönlichen Angriff“ auf Jörg Haider. Der Beleidigung sei eine Provokation Haiders vorausgegangen; deshalb sei es „verhältnismäßig“ gewesen, Haider als „Trottel“ zu bezeichnen[15].

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • (Hrsg. gemeinsam mit Marietta Torberg): Die Zukunft von Wissenschaft und Technik in Österreich. Europa Verlag, Wien 1973.
  • (Hrsg.): FORVM, Internationale Zeitschrift für kulturelle Freiheit, politische Gleichheit und solidarische Arbeit, Heft 387–394 bis 499–504 (30. September 1986 bis 6. Dezember 1995). Wien, ISSN 0028-3622.
    • (Hrsg.): FORVM 1987–1995. In: Reprint FORVM 1954–1995. Ueberreuter, Wien 2004, ISBN 3-8000-3963-X.
  • (Hrsg.): Günther Anders: Obdachlose Skulptur. Über Rodin. Aus dem Englischen von Werner Reimann. Beck, München 1994, ISBN 3-406-37450-6.
    • (Hrsg.): Günther Anders: Obdachlose Skulptur. Über Rodin. Aus dem Englischen von Werner Reimann. Edition PEN Bd. 137, Löcker Verlag, Wien 2019, ISBN 978-3-99098-024-8.
  • (Hrsg.): Günther Anders, Über Heidegger. Mit einem Nachwort von Dieter Thomä und zwei Übersetzungen von Werner Reimann. Beck, München 2001, ISBN 3-406-48259-7.
  • (Hrsg.): Günther Anders: Die Kirschenschlacht. Dialoge mit Hannah Arendt. Mit einem Essay von Christian Dries: Günther Anders und Hannah Arendt – eine Beziehungsskizze. Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-63278-5.
  • (Hrsg.): Günther Anders: Die molussische Katakombe. Roman. Zweite, erweiterte Auflage. Mit Apokryphen und Dokumenten aus dem Nachlass sowie einem neuen Nachwort des Herausgebers. C. H. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-60024-1.
  • Nah und fern Günther Nenning. In: Helmut Reinalter (Hrsg.): Günther Nenning. Journalist, Schriftsteller, politischer Querdenker und religiöser Sozialist. (= edition pen. 125). Löcker, Wien 2019, ISBN 978-3-85409-980-2.
  • Rudolf Burger Austrokopernikus. Kein Nachruf (zu dessen: Die Irrtümer der Gedenkpolitik). In: FORVM, LXVIII. Jahr, IV. Sonderausgabe, Wien, Mai/Juni 2021.
  • (Hrsg.): Günther Anders: Visit Beautiful Vietnam. ABC der Aggressionen (damals wie heute). Erweiterte Neuedition mit dem Nachwort von Bernd Greiner: Zur Aktualität von Günther Anders. Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2023, ISBN 978-3-86393-161-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der 22. Theodor Kramer Preis für Schreiben im Widerstand und im Exil wird 2022 zu gleichen Teilen an Meral Şimşek und Gerhard Oberschlick verliehen, abgerufen am 15. August 2023
  2. Souveräner Oberschlick, St. Pöltner Nachrichten, 19. Mai 1970.
  3. Parteien kneifen, St. Pöltner Zeitung, 19. Mai 1970.
  4. Andreas Maislinger, Anti-Bundesheer-Volksbegehren: Volksbegehren oder Spielwiese verstreuter Alt-68-er? In: Anton Pelinka, Populismus in Österreich. Wien 1987.
  5. Kleine Zeitung, 18. Mai 1970.
  6. https://theodorkramer.at/theodor-kramer-preis/preistraeger-innen/2022-meral-im-ek-und-gerhard-oberschlick/
  7. EGMR: Case of Oberschlick v. Austria (I), Application no. 11662/85, 23. Mai 1991, echr.coe.int
  8. EGMR: Case of Oberschlick v. Austria (II), Application no. 20834/92, 1. Juli 1997, echr.coe.int
  9. Strafrechtsänderungsgesetz 1995, Regierungsvorlage, Erläuterungen Seite 149 ff.
  10. §§ 363a-c StPO
  11. Gerhard Oberschlick, Nicht genügend kontrovers. Warum aus Günther Anders´ Nachlass nichts im „Tumult“ erscheint. In: sans phrase. Zeitschrift für Ideologiekritik, Heft 6, Frühjahr 2015, S. 233–241.
  12. Gerhard Oberschlick, Publisher of FORUM: Österreich: Appell des 'Internationalen Menschenrechts-Tribunals' gegen die Diskriminierung von Homosexuellen und Transsexuellen in den Medien. IRIS 1995-7:12/36. In: IRIS Merlin. Datenbank für juristische Informationen. Europäische Audiovisuelle Informationsstelle (Hrsg.), abgerufen am 28. Dezember 2020.
  13. Theodor-Kramer-Preis 2022 an Meral Şimşek und Gerhard Oberschlick. In: Der Standard vom 1. Juni 2022 [1]
  14. „32. As to Mr Oberschlick’s article, it was published together with the speech in question and an article by a writer who was also reacting to what Mr Haider had said. In his article the applicant briefly explained, in some twenty lines, why Mr Haider’s remarks had prompted him to describe him as a Trottel rather than as a Nazi - mainly because in his speech Mr Haider had excluded himself from enjoying any freedom of opinion. 33. In the Court’s view, the applicant’s article, and in particular the word Trottel, may certainly be considered polemical, but they did not on that account constitute a gratuitous personal attack as the author provided an objectively understandable explanation for them derived from Mr Haider’s speech, which was itself provocative. As such they were part of the political discussion provoked by Mr Haider’s speech and amount to an opinion, whose truth is not susceptible of proof. Such an opinion may, however, be excessive, in particular in the absence of any factual basis, but in the light of the above considerations that was not so in this instance“ Urteilsbegründung des EGMR. Abgerufen am 1. März 2023.
  15. Trottel und Dreckskerle: Wo liegen die Grenzen der Meinungsfreiheit in der Beschimpfung von Politikern? Abgerufen am 1. März 2023 (österreichisches Deutsch).

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