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Kultur

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  • Der Mensch als Ente
  • „Gehen wir!“ — Comic
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Fotografie

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Kulturbetrieb

  • Schönes sehen, Wohlklang hören
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  • Böse Dichter
  • Stille Post statt Journalismus
  • Über Kritik und über mich selbst
  • (...)

Kunst, Ästhetik

  • Zerebrale Sinnlichkeit und die Agnostik der Formen
  • Kokoschka verzeiht Ihnen, denn Sie wissen nicht, was Sie tun!
  • Einschleichversuche eines Gesunden
  • Kein kollektiver Volksgesang
  • Wer war Otto Muehl?
  • (...)

Literatur, Sprache

  • Über Kritik und über mich selbst
  • Ilja Ehrenburg — Chronist und Kritiker einer Epoche
  • Die realistische Täuschung
  • Aus dem Büro für Esprit
  • Torberg korr. Schwaiger korr. Schnitzler
  • (...)

Medienkritik, Medienpolitik

  • »profil« vs. »NEWS«
  • Politvergnügen
  • „sondern zunehmend ab“
  • Es gibt kein österreichisches Fernsehen
  • Achilles mit Pulver und Blei
  • (...)

Musik

  • Lieber Herr Koglmann!
  • Vom Eigenleben der Klischees und dem niegehörten Klang
  • Hanns Eisler
  • Mehrwert der Kunst
  • Auschwitz auf lateinisch
  • (...)

Poesie

  • stille post
  • Zungenspitzenhalter-Test
  • Die Totenpost
  • Der Wüsten-Pol Zug und meine ausdrucksvolle Bescheidenheit
  • Drei poetische Nachträge aus dem Nachlaß
  • (...)

Theater

  • Der Wundervogel fliegt
  • Konkrete Idealismuskritik
  • Wirklichkeiten suchen eine Illusion
  • Straßentheater für Mieter
  • Der lächerliche Liebesambassadeur
  • (...)

Beiträge

Oskar Kokoschka

Warnung vor der Weltpolizei

März
1966

Am 1. März wurde Oskar Kokoschka 80 Jahre alt. Aus diesem Anlaß bringen wir nachstehend erstmals in deutscher Übersetzung (von Dr. Otto Graf) Ausschnitte aus einem Aufsatz, den Kokoschka im Jahre 1945 im Londoner Exil verfaßt hat. Der Originaltitel lautet: „A petition from a foreign artist to the (...)

Carl Zuckmayer

Die Milch des Alters

Eine Weinreise durch Mitteleuropa
Dezember
1966

Uns nährt und ammet noch, gleich Brustkindlein, Die Milch des Alters, der geklärte Wein. (C. Z.: „Der Schelm von Bergen“) „Die Milch des Alters“ pflegte mein Vater in seinen späteren Jahren den Wein zu nennen. Er redete, wie es damals wohl üblich war, von seinem vierzigsten Jahr ab, besonders bei (...)

Friedrich Heer

Österreich als dialogisches Zentrum

Thesen zur kulturellen Funktion Österreichs
Januar
1968

Herbert Read erklärte vor einigen Jahren, er habe nirgends so viele junge und vielversprechende Begabungen gefunden wie in Wien. Es gibt heute in Österreich eine wache Intelligenz; dies wird wohl am stärksten sichtbar in den bildenden Künsten, in der Architektur, in der Städteplanung; ihre Kühnheit (...)

Rudolf Scherer

Kulturgenerationen

März
1968

Claude Lévi-Strauss weist im 3. Kapitel (Sprache und Gesellschaft) seines Buchs „Strukturale Anthropologie“ auf eine Arbeit der amerikanischen Anthropologen A. L. Kroeber und J. Richardson hin: ... „In einer Untersuchung über die Stilentwicklung der weiblichen Kleidung hat Kroeber sich mit der Mode (...)

Hans Daiber

Aus dem Büro für Esprit

Marivaux zu seiner Zeit
Oktober
1968

Immer wieder einmal wird Marivaux entdeckt, meistens im Ton des Vorwurfs. Tadel verleiht den Bemühungen um Marivaux den rechten publizistischen Aplomb. Das Verfahren wird dadurch möglich, daß man wenig von Marivaux weiß, noch weniger, als man wissen könnte. Er ist zwischen die Epochen gefallen. Die (...)

Roland Nitsche

Zur Genealogie des Spießers

August
1969

Aus seinem eben erscheinenden Buch „Der häßliche Bürger“, Kremayr & Scheriau, Wien Er wähnt selber Kulturmensch zu sein; ein unbegreiflicher Wahn, aus dem hervorgeht, daß er gar nicht weiß, was der Philister und was sein Gegensatz ist: weshalb wir uns nicht wundern werden, wenn er meistens es (...)

Robert Kalivoda

Marx mal Freud

März
1970

Von dem bedeutenden Prager Marxisten, Philosophieprofessor und Mitglied des internationalen Beirats des NEUEN FORVMS erscheint in der Reihe edition suhrkamp ein Band mit drei Betrachtungen über den „Marxismus und die moderne geistige Wirklichkeit“. Die nachfolgenden Erwägungen stammen aus dem (...)

Peter Jirak

Revolutionäre Intellektuelle
Verräterische Intellektuelle

Zum Goethepreis für Lukács
Dezember
1970

I. Intellektuelle als Verräter Angesichts der schamlos offenen Taktik, mit der die Monopolbourgeoisie versucht, die ihr Herrschaftssystem bekämpfenden Kräfte sich einzuverleiben und für ihre eigenen Zwecke nutzbar zu machen, erscheint die Verleihung des Goethepreises an Georg Lukács als (...)

Rudolf Kohoutek • Gottfried Pirhofer

Das verlorene Paradies

ARENA — zwei Jahre danach
Januar
1979

Ströme durch die Kaffeehäuser, Klubs, Diskotheken, Arbeitskreise, Universität; durch die Straßen, an den Wochenenden und im Sommer weg von der Stadt, Kulturbetrieb; ein „Suchen“ oder die kleinen „Erfüllungen“. Dabei werden Räume durchstreift und mit Wünschen besetzt. Diese kleinteiligen „Orte“ von (...)

Michael Siegert

Mißerfolg prolongiert

Die neue Arena im Inlandsschlachthof
Januar
1979

Wien, am 17. Dezember 1978 Lieber Rudi, lieber Gottfried! lhr habt nur über die alte Arena von 1976 geschrieben, nicht über die neue von 1978. Heute waren zwei Arenauten bei mir, die jetzt dabei sind und die auch schon damals dabei waren; sie haben mir folgendes erzählt. Während der Besetzung (...)

Hans-Dieter Klein

Romantik, Ästhetik, Liebe & Co

April
1983

H.-D. K. ist Extraordinarius am Institut für Philosophie der Universität Wien, Jahrgang 1940, war Vorzugsschüler mit Promotion sub auspiciis über Leibniz und hat trotzdem interessante Gedanken. Wenn’s so weitergeht haben wir einen neuen ständigen Autor, nach einiger Zeit von diesem eine diskutable (...)

Rudolf Burger

Arbeit ist (nicht) genug

August
1983

Im Jahr 1883, dem Todesjahr von Karl Marx, ist ein Text erschienen, der niemandem ein Jubiläum wert zu sein scheint. Seine ersten Sätze lauten: Eine seltsame Sucht beherrscht die Arbeiterklasse aller Länder, in denen die kapitalistische Zivilisation herrscht, eine Sucht, die das in der modernen (...)

Klaus Nüchtern

Kulturkampf & Entmündigung

Oktober
1988

Über Rhetorik, Strategie und Ideologie der Konservativen, die Hegemonie zu gewinnen und die politische Öffentlichkeit zu zerstören. Mit einem Fallbeispiel Sex aus dem Koffer. Als die ÖVP im Zusammenhang der Diskussion um Hrdlickas Mahnmal gegen Faschismus und Krieg den Begriff Kulturkampf in die (...)

Thomas Rothschild

Kulturgulasch

Ketzerische Anmerkungen zur Mitteleuropa-Euphorie
Dezember
1989

Eben noch häuften sich die Symposien und Podiumsdiskussionen, die der Frage nachgingen, ob es eine spezifisch österreichische Literatur gebe, die sich von der deutschen signifikant unterscheide, von dieser abgrenzen lasse. Nunmehr gilt das kollektive Kopfzerbrechen nicht der Abgrenzung sondern (...)

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