Günther Anders Archiv

Günther Anders-Bibliographie

Neueste Beiträge von Günther Anders im FORVM

  • Die Rolle der Situationskategorien bei den „Logischen Sätzen“
    (WWW-Ausgabe, September 2020)

    Mit dieser Dissertation promovierte Günther Anders 1924, noch unter seinem Geburtsnamen Günther Stern, als 22-Jähriger bei Edmund Husserl in Freiburg/Breisgau

  • Anders und Adorno
    (WWW-Ausgabe, Mai 2020)

    Wie die ambivalente Beziehung der beiden Philosophen wechselseitig begründete Wertschätzung mit ebensolcher Feindseligkeit, wenn nicht Verachtung mischt, sollen diese Beiträge nachzeichnen. Am Anfang steht der peinlichste Auftritt, den ein (...)

  • Unsinn des Sinnbegriffes
    (WWW-Ausgabe, Mai 2019)

    Zuerst erschienen in: „Akzente“, Zeitschrift für Literatur herausgegeben von Michael Krüger in München Heft 5/Oktober 1982, 3. Umschlagseite „Ich halte das nicht mehr aus!“ jammerte ein Einzelrädchen, das, völlig frei und in seinen Handlungen und (...)

  • Löwith-Besprechung (1942)
    (WWW-Ausgabe, Dezember 2018)

    Diese Löwith-Besprechung ist zusammen mit der zugehörigen Korrespondenz, insbesondere zwischen Anders und Löwith (soweit erhalten), in „sans phrase“ erschienen. Dort wird auch erklärt, was es mit den heftigen redaktionellen Strichen im Manuskript auf (...)

  • Über das Haben
    (WWW-Ausgabe, Oktober 2018)

    Erschienen 1928 unter dem Geburtsnamen Günther Stern, fußt dieses erste Buch des Verfassers auf seiner unveröffentlichten Dissertation Die Rolle der Situationskategorie bei den „logischen Sätzen“. Erster Teil einer Untersuchung über die Rolle der (...)

  • Obdachlose Skulptur
    (WWW-Ausgabe, Juni 2018)
  • Drei poetische Nachträge aus dem Nachlaß
    (WWW-Ausgabe, Oktober 2015)

    1. Zu: Molussische Katakombe 2. Zu: Lieben gestern 3. Zu: Tagebücher und Gedichte

  • Kulturwert und Wahrheit widersprechen einander
    (WWW-Ausgabe, Juli 2014)

    Mit der nachstehenden Überlegung gibt uns G. A. einen Schlüssel zum Verständnis, worauf der sogenannte religiöse Fundamentalismus beruht: Dieser betrachtet Religionen nicht als Kulturwerte, sondern die eigene als Wahrheit, alle anderen als (...)

  • Die Totenpost
    (WWW-Ausgabe, 2000)

    Nach fünfzehnjährigen Irrfahrten standen im Jahr 1946 die mit Briefen und Bildern der letzten Geschlechter erfüllten Fässer in seinem New Yorker Zimmer. — Aus dem Nachlaß.

  • Die Wahrheit wird transportiert
    (No. 487-492, Dezember 1994)

    Molussische Apokryphe über das Blamieren Vor 1938, für den Druck überarbeitet 1973 Nicht aufgenommen in die Buch-Ausgabe: Die Molussische Katakombe, München 1992 (Ans Ende.) »Der Dritte«, so erzählte Olomonokoro, »der die Ewigkeit der Ideen leugnete (...)

Neueste Beiträge zu Günther Anders im FORVM

  • Gerhard Oberschlick
    Nicht genügend kontrovers
    (WWW-Ausgabe, Oktober 2018)

    Warum aus Günther Anders’ Nachlass nichts im Tumult erscheint. Zuerst erschienen in: sans phrase. Zeitschrift für Ideologiekritik, Heft 6, Wien und Freiburg, Frühjahr 2015, Seite 233 – 241 Auf Grundlage einer kursorischen, doch sorgfältigen Einschau (...)

  • Konrad Paul Liessmann
    »Das Prinzip Auschwitz«
    (No. 496-498, Juni 1995)

    Fünfzig Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges nimmt die Beschäftigung mit diesem und seiner Vorgeschichte immer seltsamere Formen an. Angesichts der auf die Erinnerungstage hin terminierten Appelle, nicht zu vergessen, angesichts des damit (...)

  • Gerhard Oberschlick
    Lob der Unangenehmheit
    (No. 496-498, Juni 1995)

    Bei der Vorbereitung bin ich wieder einmal darauf gestoßen worden, daß Günther Anders ein äußerst unangenehmer Mensch war. Immer wenn ich mich hingesetzt habe, um irgendwas aufzuschreiben, imaginiert sich mir der und macht mir Einwände und pflanzt (...)

  • Wendelin Schmidt-Dengler
    Günther Anders’ »Mariechen«
    (No. 487-492, Dezember 1994)

    1. Sich mit Günther Anders auseinanderzusetzen, ist so gefahrlos nicht, und das in einem ganz körperlichen Sinne, denn er sagt von sich: »Wenn Kunst-, Musik- oder Literaturwissenschaftler philosophische Floskeln in den Mund nehmen, ziehe ich den (...)

  • Ludger Lütkehaus
    Die Bombe küßt niemanden
    (No. 465-467, November 1992)

    Lieber, verehrter Herr Anders, zu der unsäglichen Rezension von Werner Fuld in der ›FAZ‹ vom 26. September, die mich in unverfrorener und total irreführender Weise für eine nur der ›FAZ‹ passende Anders-Kritik in Anspruch nimmt, schicke ich Ihnen eine (...)

  • Gerhard Oberschlick
    Bombenvergessenheit schlägt Seinsversessenheit
    (No. 465-467, November 1992)

    Betrifft: Werner Fuld, „Zur Freiheit verurteilt, 11.7.1992 & „Wen die Bombe küßt. Neue Literatur von und über Günther Anders“, 26.9.1992, in Ihrem Blatt. S.g. Herren ›FAZ‹-Herausgeber, mit angemessener Verspätung gerät mir der zweite von Fulds (...)

  • Wolfgang Beck
    Dank von & an Günther Anders
    (No. 465-467, November 1992)

    G.A. hat seit mehr als 10 Jahren Wien nicht mehr verlassen; seit anderthalb Jahren lebt er in einem Pflegeheim, nach einem Schenkelhalsbruch kann er sich kaum mehr bewegen. Sein Radius reicht über wenige wackelige Schritte vom Bett zum Tisch oder (...)

  • Josef Dvorak • Michael Hopp • Günther Nenning • Gerhard Oberschlick
    Kleines Einigungsspiel
    (No. 361/363, März 1984)

    Aber Günther Nennings Umkrempelung der Torberg’schen Gründung vor etwa 20 Jahren fortführend , spielen wir vor Euch unser Einigungsspiel, mittels dessen das FORVM zuletzt inneren Gleichmut wieder bewahrte. Wir spielen darin unsere eigenen Rollen und (...)

  • Friedrich Geyrhofer
    Wir werden überflüssig
    (No. 321/322, September 1980)

    Günther Anders: Die Antiquiertheit des Menschen, Zweiter Band: Über die Zerstörung des Lebens im Zeitalter der dritten industriellen Revolution, Verlag C. H. Beck, München 1980, 465 Seiten, DM 38, öS 292 Linke Ökologie vorausgedacht Was ist (...)

Aktuelles Projekt

  • Context XXI – Verein für Kommunikation und Information
    Das Abo ist tot — es lebe:
    Die fördernde Mitgliedschaft!
    (14. März 2021)

    Context XXI ist schon recht weit gediehen, herzeigbar und nutzbar. Aufmerksamen BeobachterInnen wird aber auch nicht entgangen sein, dass es sich hier um ein weitaus größeres Vorhaben handelt: tausende und abertausende Beiträge wollen noch (...)

Neueste Beiträge der WWW-Ausgabe

  • Perrine Wilhelm
    Gewalt und Politik bei Günther Anders und Hannah Arendt
    (6. September 2021)

    Dieser elfte der zweiundzwanzig Beiträge konfrontierte am zweiten Tag präzise das Tagungsthema. Günther Anders’ späte Thesen zur Gewalt hatten dem beinahe Neunzigjährigen fast ausschließlich heftigen Widerspruch, Schelte und die Verdächtigung als senil (...)

  • Moralischer Absturz in eine gefährliche und unmenschliche Politik!
    (5. Juli 2021)

    Berlin, den 5. Juli 2021 Sehr geehrter Herr Bundespräsident, mit Entsetzen haben wir die von den Revolutionsgarden im Iran nahestehenden Medien verbreitete Nachricht Ihrer Glückwünsche an Ebrahim Raisi vernommen. Auch der Botschafter des (...)

  • Stephan Steiner
    Rückkehr des Verworfenen
    (20. Mai 2021)

    Günther Anders: Schriften zu Kunst und Film. Herausgegeben von Reinhard Ellensohn und Kerstin Putz. München: C.H.Beck 2020 Günther Anders: Die Weltfremdheit des Menschen. Schriften zur philosophischen Anthropologie. Herausgegeben von Christian (...)

  • Hermann Langbein
    Vergangenheitsbewältigung und Trauerarbeit in Österreich
    (8. Mai 2021)

    Von ihm können wir lernen, was Gedenkpolitik heißt, und den Umgang mit Vergangenheit. Der Wiener Schauspieler flüchtete nach dem „Anschluss“, kämpfte in Spanien gegen die Errichtung der Diktatur, floh nach Frankreich, wurde 1941 nach Dachau, 42 nach (...)

  • Gerhard Oberschlick
    Rudolf Burger 
    Austrokopernikus
    (25. April 2021)

    Lieber Gerhard, es ist lange her, und vieles hat sich zum Traurigen gewendet. Ich bedauere vieles. Deinen Text kann ich leider nicht öffnen, aber ich danke Dir sehr für Deine Mühe. Vielleicht können wir einmal reden. (1. April 2021, 14:39) Alles (...)

  • Raimund Löw • Nina Scholz
    Politischer Islam – gibtʼs den denn?
    (2. Dezember 2020)

    Bange Frage im „falter“ Nr. 49 – Vorspann und zwei divergierende Antworten: Die Rede vom politischen Islam hat Konjunktur. Die Regierung will daraus in den Nachwehen des Terroranschlags von Wien gar einen Straftatbestand formen. Bleibt nur noch zu (...)

  • Kaveh Nassirin
    Die Bodenlosigkeit und das Uneigentliche bei Heidegger
    (26. September 2020)

    Die erste Fassung dieses Aufsatzes erschien 2018 als Diskussionspapier auf dem Dokumentenserver academia.edu und im online-FORVM unter dem Titel Heideggers Sprachbilder der Bodenlosigkeit und Entwurzelung und ihre Antonyme 1922-1938/39: Zur (...)

  • Peter Heintel
    Kritik eines Versuches
    (18. September 2020)

    Geplant war ein Interview, das Peter Heintel mit Nenning führen s/wollte. Nach einem langen Gespräch, das Martin Schaub fotografisch dokumentiert hat, rezensierte Peter lieber dieses damals kürzlich erschienene Buch. In einer Zeit, in der (...)

  • Gerhard Oberschlick
    Nah und fern Günther Nenning
    (18. September 2020)

    Gesprochen an der Tagung „Günther Nenning — Journalist, Schriftsteller und politischer Querdenker“ am 20. Oktober 2018, veranstaltet vom Kulturausschuss der Gemeinde Weidring, wo G.N. zuletzt gelebt und der er seine Bibliothek vermacht hatte. Um (...)

  • Jürg Jegge
    Grosse Liebe, heruntergekommen
    (22. Juni 2019)

    An fing es in größter Minne – in des Wortes reinem Sinne. Da lebte im beschaulichen Zürich der 1850er Jahre das Ehepaar Mathilde und Otto Wesendonck. Er war ein steinreicher Seidenhändler aus Düsseldorf. Sie hatte ursprünglich Agnes geheißen, nahm (...)

  • Gotthilf Gerhard Hiller
    Junge Afrikaner nicht abschieben, sondern zurüsten
    (10. Juni 2019)

    Ich schreibe diesen Text nach einem „Ritt über den Bodensee“. Vor gut einem Jahr lernte ich einen knapp 19-jährigen Flüchtling aus einem westafrikanischen Subsaharastaat als exzellenten Langstreckenläufer kennen. Seither habe ich ihn im Blick, wir (...)

  • Gotthilf Gerhard Hiller
    „If they deport me, Iʼll kill me.“
    (10. Juni 2019)

    Vier Mails dokumentieren zwei Monate ehrenamtlicher Zusammenarbeit mit einem unbegleiteten Flüchtling aus Westafrika Am Samstag, dem 23. März 2019, schrieb ich einer guten Freundin: Was mich zurzeit sehr niederdrückt, ist die Tatsache, dass ich (...)

aus 42 Jahren FORVM

  • Friedrich Torberg
    Blamage des Geistes (1933)
    (No. 119, November 1963)

    Anmerkung des Verfassers: Der im folgenden abgedruckte Vortrag wurde vor genau dreißig Jahren — ganz genau: am 3. November 1933 — im Arbeiterbildungsverein Wien IX (Sensengasse) gehalten. Das Manuskript war mir 1938, nebst vielem andern, abhanden (...)

  • Friedrich Torberg
    Blamage des Geistes (1933)
    (No. 120, Dezember 1963)

    Nachstehend veröffentlichen wir — aus Raumgründen mit einigen unwesentlichen Kürzungen — den zweiten Teil des Vortrags, den Friedrich Torberg im November 1933 vor einem sozialdemokratischen Auditorium in Wien gehalten hat. Die durch kleineren Druck (...)

  • Michel Bosquet
    Die Verschwörung der Öko-Faschisten
    (No. 237/238, September 1973)

    Die Kapitalisten sind anpassungsfähig und schlau. Wenn sie sich langsam für Ökologie erwärmen, so doch nur, um uns besser einwickeln zu können. Sie wollen uns eine scheinbar neue Welt andrehen, die abermals unter ihrer Kontrolle steht. 1 Neue (...)

  • Erich Fromm
    Konsumidiotismus
    (No. 194/I, Februar 1970)

    Der Mensch beginnt ein „homo consumens“ zu werden, ein totaler Konsument; dieses Menschenbild hat fast den Charakter einer neuen religiösen Vision: der Himmel ist ein einziges großes Warenhaus, in dem sich jeder Mensch jeden Tag etwas Neues kaufen (...)

  • Ivan Illich
    Werkzeug-Krise
    (No. 241/242, Januar 1974)

    Die Symptome einer herannahenden weltweiten Krise sind unverkennbar. Überall forscht man nach ihren Ursachen. Ich für mein Teil schlage folgende Erklärung vor: Die Wurzel der Krise liegt im Scheitern des Grundstrebens unserer Zeit, nämlich des (...)

  • Ivan Illich
    Für eine freundliche Gesellschaft
    (No. 240, Dezember 1973)

    Zwei Drittel der Menschheit könnten es noch vermeiden, durch das Industriezeitalter hindurchzugehen. Sie müßten sich jetzt für eine Produktionsweise entscheiden, die auf einem postindustriellen Gleichgewicht beruht — für dieselbe, zu der die (...)

  • Ivan Illich
    Grüne Politik als Kunst des Möglichen
    (No. 366, Juni 1984)

    Die „Besänftigung“ der Produktionstechnik ist mehr als Naturschutz: Sie ist Forderung nach Gleichberechtigung und Autonomie. Es ist an der Zeit, „sanft“ nicht mehr mit „grün“ zu verwechseln, auch wenn die grüne Politik in der Praxis sich weitgehend für (...)

  • Simone de Beauvoir • Brigitte Kirchhoff (Übersetzung)
    Männerbeschimpfung
    (No. 222, Juni 1972)

    Nach meinem Gespräch mit Alice Schwarzer (Simone de Beauvoir: Heraus aus der Ehe, NF Februar 1972) bekam ich viele Briefe, darunter von Frauen, die sich durch Mutterschaft und Haushalt ausgefüllt erklärten; aber sie schrieben mir dies auf so (...)

  • Simone de Beauvoir • Alice Schwarzer
    Heraus aus der Ehe
    (No. 218, Februar 1972)

    Alice: Ihr Buch „Das andere Geschlecht“ erschien 1949. Erst jetzt — nach 23 Jahren — haben Sie sich aktiv im Kampf der Frauen engagiert. Sie sind in Paris auf die Straße gegangen und beim internationalen Frauenmarsch mitmarschiert. Warum? Simone: (...)

  • Wilhelm Zobl
    Musik und Politik
    (No. 239, November 1973)

    Die Musik ist nämlich eine merkwürdige Kunst. Ihre Muse hat Leibschaden: es fehlen ihr beide Beine, und so kann sie auf der Erde nicht stehen und gehn und sie ist gezwungen, sich mittels ein Paar äußerst schadhaft gewordener Flügel in ‚höheren (...)

  • Wilhelm Zobl
    Kunst ohne Politik
    (No. 224, September 1972)

    Die letzten Adorno-Epigonen haben es halt schwer. Auf dem Rückzug in die gesellschaftlich sanktionierten Reservate der großen „Verweigerung“, schlagen sie gelegentlich noch wild um sich. Dabei zerschlagen sie einiges Porzellan in ihren verstaubten (...)

  • Lutz Holzinger • Michael Springer
    Schröckliche „Zeit im Bild“
    (No. 222, Juni 1972)

    Diese Texte sind Teile eines Buchmanuskriptes, das eine qualitative und quantitative Analyse der ORF-Nachrichtensendung „Zeit im Bild“ zum Inhalt hat. Eine Publikation bei „Jugend & Volk“ war geplant. Inzwischen hat sich herausgestellt, daß sich (...)

  • Michael Springer
    Sohn-Rethel schlägt Habermas
    (No. 215/I/II, November 1971)

    I. Zur Schaffung des Sozialismus wird verlangt, daß es der Gesellschaft gelingt, sich die moderne Entwicklung von Naturwissenschaft und Technologie zu subsumieren. Wenn die naturwissenschaftlichen Denkformen und der technologische Aspekt der (...)

  • Friedrich Geyrhofer
    Achilles mit Pulver und Blei
    (No. 234, Juni 1973)

    „Sie legen also Wert auf das, was Sie schreiben?“ fragte ihn Vernou mit spöttischer Miene. „Aber wir treiben mit unseren Sätzen Handel und leben von diesem Geschäft.“ Balzac, Verlorene Illusionen Die Feinde des Journalismus verquicken gewöhnlich die (...)

  • Friedrich Geyrhofer
    Sport als Industrie
    (No. 224, September 1972)

    I. Die Irrtümer der Soziologie Der Sport, eine Ideologie? Die neuere Literatur zur Sportsoziologie diskutiert vor allem diese Frage. Noch 1966 erörterte ein Sonderheft der Kölner Zeitschrift für Soziologie den Sport ausschließlich unter dem Aspekt (...)

  • Friedrich Geyrhofer
    Technik und Ästhetik
    (No. 223, Juli 1972)

    Politisierung der Kunst kann auf zwei Wegen betrieben werden. Sie kann Werkzeug der politischen Agitation sein — eine ehrenwerte Aufgabe, schließlich gewinnen die Werke erst im Lesebuch, im Konzertabonnement und im Museum den ideologischen (...)

  • Friedrich Geyrhofer
    Ästhetik ohne Gebrauch
    (No. 222, Juni 1972)

    Theodor W. Adorno Ästhetische Theorie Gesammelte Schriften 7 Suhrkamp Frankfurt 1970 Theodor W. Adorno Philosophie der neuen Musik Ullstein Frankfurt/Berlin/Wien 1972 Die Gesammelten Schriften Theodor W. Adornos erscheinen zu einem Zeitpunkt, da (...)

  • Friedrich Geyrhofer
    Von Marx bis zum Marxismus
    (Heft 173, Mai 1968)

    Marxisten und Antimarxisten haben zu gleichen Teilen beigetragen, Namen und Werk von Karl Marx unter einem Schlamm von Klischees und stereotypen Polemiken zu begraben: Idol der einen, Schimpfwort der anderen. Der Kalte Krieg ordnete die (...)

  • Friedrich Geyrhofer
    Babeuf — Schöpfer des Leninismus
    (No. 269/270, Mai 1976)

    Philipp Buonarroti: Babeuf und die Verschwörung für die Gleichheit mit dem durch sie veranlaßten Prozeß und den Belegstücken. Übersetzt und eingeleitet von Anna und Wilhelm Blos, Verlag J. H. W. Dietz Nachf., Berlin-Bonn 1975, 336 Seiten, DM 15, öS (...)

  • Friedrich Geyrhofer
    Die unmögliche Revolution
    (No. 267, März 1976)

    Simone Weil: Unterdrückung und Freiheit. Politische Schriften, aus dem Französischen von Heinz Abosch. Rogner & Bernhard, München 1975, 276 Seiten, DM 19,80, öS 152,50 Das vorliegende Buch bringt erstmals in deutscher Sprache eine Auswahl der (...)

  • Friedrich Geyrhofer
    Planwirtschaft
    von rechts?
    von links?
    (No. 263/264, November 1975)

    Friedrich Pollock: Stadien des Kapitalismus. Herausgegeben und eingeleitet von Helmut Dubiel. C. H. Beck, München 1975,134 Seiten, DM 14,80, öS 114 Brecht gegen Pollock Am 28. Juli 1943 schreibt Brecht in sein Arbeitsjournal, anläßlich von (...)

  • Friedrich Geyrhofer
    Wollt Ihr den totalen Staat?
    (No. 262, Oktober 1975)

    Sollte nicht das eine absolute Monarchie sein, wo alles Wesentliche durch ein Kabinett im Geheimen geschieht, und wo ein Parlament über die Formen mit Pomp öffentlich reden und streiten darf? Eine absolute Monarchie könnte sonach sehr gut eine Art (...)

  • Friedrich Geyrhofer
    Preußens erster Maoist
    (No. 286, Oktober 1977)

    Johann Gottlieb Fichte: Ausgewählte Politische Schriften. Herausgegeben von Zwi Batscha und Richard Saage, Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1977, 416 Seiten, DM 10, öS 77. Fichte gehört in die Reihe jener Theoretiker, (...)

  • Friedrich Geyrhofer
    Gott erhalte den Bankrott!
    (No. 415/416, Juli 1988)

    Angenommen, ein „Anschluß“ würde kalt eingefädelt. Deutschmark in astronomischer Anzahl bräuchte man, um einen Block Wiener Zeitungen und Zeitschriften aufzukaufen. Blitzkriegartig wären alle überrumpelt, im nachhinein könnten die Verschwörer lässig (...)

  • Friedrich Geyrhofer
    Kaiser Hitler
    (No. 415/416, Juli 1988)

    Der Heldenplatz am 15. März 1988. Die Ostmark wird ausgerufen. Auf dem Balkon der Neuen Hofburg steht der Gast aus Berlin, sein Blick fällt direkt auf die beiden Reiterdenkmäler. Vorne reitet Prinz Eugen, mit der Inschrift: „Berater dreier Kaiser.“ (...)

  • Friedrich Geyrhofer
    Blick in die Zukunft
    (No. 432, Dezember 1989)

    Im Herbst fangen Kriege an, Revolutionen im Frühjahr. Eine bewährte Regel, die in der zweiten Hälfte des Jahres 1989 ad acta gelegt wurde. Daß es Gewißheit nur noch über die Vergangenheit gibt, ist das erste Ergebnis einer echten Umwälzung. Wenn jede (...)

  • Friedrich Geyrhofer
    Den Wienern geht’s zu gut
    (No. 307/308, Juli 1979)

    Eine Broschüre, vollgestopft mit Fakten und Statistiken. Der Alltag einer Großstadt von anderthalb Millionen, mehr oder weniger übersichtlich in Zahlen, Karten und Tabellen zusammengefaßt. Eine absichtlich trocken geschriebene Diskussionsgrundlage, (...)

  • Heidi Pataki
    Die Lust am Untergang
    (No. 235/236, Juli 1973)

    Dort, wo sich Leichtsinn mit Dummheit paart, steht am Ende meist das Verhängnis. Thomas Chorherr, Seuche und Symptom Der österreichische Journalismus ist nicht erst seit Karl Kraus berüchtigt. Schon im 19. Jahrhundert galt Wien, gemeinsam mit (...)

  • Heidi Pataki
    Industrialisierung der Frau
    (No. 234, Juni 1973)

    Was für eine Verschwendung der menschlichen Fähigkeiten — wenn man bedenkt, was ein Mensch tun, fühlen und ausdrücken kann —, ihn an ein Fließband zu stellen, damit er lediglich Schraubenmuttern anzieht. John Diebold, Die automatische Fabrik Es ist (...)

  • Heidi Pataki
    Verhütungsmittel
    (No. 222, Juni 1972)

    I. Verhütungsmittel sind ein Produkt der technologischen Entwicklung. Wenn heute eine gewisse sexuelle Freizügigkeit möglich ist, so verdanken das die Frauen nicht irgendwelchen progressiven Aufklärern oder liberalistischen Manifestationen, sondern (...)

  • Heidi Pataki
    Kasperls Exekution
    (No. 221, Mai 1972)

    SATANAS: Es is gar eine schwere Aufgab, was wir verlangen. BEELZEBUB: Die Diplomatie der Hölle hat drüber Bankrott g’macht. DIE ALTE (erstaunt): Ah, so geht denn alles z’grund? (Johann Nestroy: Der gutmütige Teufel) Der Kasperl ist der einzige (...)

  • Heidi Pataki
    Fetzenarena
    (No. 276, Dezember 1976)

    Das muß ein Ende haben. Wir leben in einem Rechtsstaat. Leopold Böhm Wer hätte gedacht, daß ausgerechnet von der braven Akademie am Schillerplatz Gefahr für den Rechtsstaat droht noch dazu von den Studenten eines Architekturprofessors, der sich für (...)

  • Heidi Pataki
    Das verflixte 7. Jahr
    (No. 269/270, Mai 1976)

    Versammlungen, Kongresse, Parteitage markieren die Höhepunkte des politischen Kalenders. Das Jahr der Jungsozialisten in der SPD rundet sich immer im Frühling. Diesmal fand ihr Bundeskongreß vom 26. bis 28. März in Dortmund statt. I. Wer hat Angst (...)

  • Heidi Pataki
    Saaltochter
    (No. 259/260, Juli 1975)

    Die Schweiz, dachte ich mir, ist eine Spielzeugschachtel, und alles darin glänzt so sauber, weiß und rosenrot wie die Backen braver und gesunder Kinder. Das gilt vielleicht für die Schweizer. Um als Fremdarbeiter in dieses Schlaraffenland zu (...)

  • Heidi Pataki
    Der Magen von Neapel
    (No. 287, November 1977)

    1 Zwei Ansichten aus Neapel. Ein Ladenschild: samtblauer Himmel mit Sichelmond und Sternen, im Hintergrund der braune Umriß des Vesuv, davor eine kalkweiße Hand mit drohend gespreizten Fingern ... es ist das Büro eines behördlich konzessionierten (...)

  • Heidi Pataki
    Die unmögliche Liebe zum Garten
    (No. 468, Dezember 1992)

    Motto: Nur der Kohl tröstete sie ... Gustave Flaubert „Bouvard und Pécuchet“ Am Beginn meiner unmöglichen Liebe zum Garten stand der Verlust der Gärten meiner Kindheit. Noch immer kommen sie in den Träumen vor, in leuchtenden Farben und mit allen (...)

  • Heidi Pataki
    Frauen sind Fremdarbeiter
    (No. 241/242, Januar 1974)

    Düstere Wolken ziehen auf am Himmel des Kapitalismus: ist die Krise da, so werden Gastarbeiter und Frauen ihre ersten Opfer. Alle Schwankungen in der Arbeitsmarkt- und Beschäftigtenpolitik wirken sich stets zum Nachteil dieser beiden Gruppen aus; (...)

  • Heidi Pataki
    Metaphysik & Matjeshering
    (No. 321/322, September 1980)

    Nachlese. Eine monatlich erscheinende Schriftenreihe mit Manuskripten und Unterlagen zu Sendungen von Hörfunk und Fernsehen, Wien, Jänner bis August 1980. Rundfunk und Fernsehen leben von der Flüchtigkeit ihrer Erscheinung. Keiner nimmt’s so genau (...)

  • Heidi Pataki
    Frankreich, von unten erwühlt
    (No. 311/312, November 1979)

    Ein Buch über Frankreich, geschrieben von einer Italienerin? „Der französische Maulwurf“ gibt Gelegenheit, dem deutschen Leser eine Autorin vorzustellen, die in der Publizistik Italiens und Frankreichs einen guten Namen hat: Maria Antonietta (...)

  • Friedrich Geyrhofer • Heidi Pataki
    Reggae auf der Bastille
    (No. 331/332, Juli 1981)

    1 Babylon Die Hauptstadt ist dauernd in Bewegung. Demonstrationen, Umzüge, Aufmärsche, meist über die großen Boulevards, leergefegt von Autos, Platz für die Leute. Die Luft ist klar und durchsichtig vom Regen, die Bäume stehen im ersten Grün. An (...)