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Herbert Marcuse

Geboren 1898 in Berlin, gestorben 1979 in Starnberg. Philosoph, Politologe und Soziologe, Schüler von Edmund Husserl und Martin Heidegger. 1930 war er neben Heidegger und Erich Fromm Mitbegründer des Frankfurter Instituts für Sozialforschung. Zwei Jahre später siedelte Marcuse angesichts der politischen Entwicklung in Deutschland in die USA über. In New York schloss er sich dem Institut für Sozialforschung an der Columbia University an. 1940 wurde er US-amerikanischer Staatsbürger.

Beiträge

Herbert Marcuse

Die Angst des Prometheus

25 Thesen zu Technik und Gesellschaft
No. 307/308
Juli
1979

Daß man mit 81 immer noch kraftvoll philosophieren kann, bewies Herbert Marcuse, als er bei den Frankfurter Römerberggesprächen Mitte Mai zur aktuellen Technikdiskussion sprach. Prometheus brachte den Menschen das Feuer, und das war die Ursünde, die die Götter ihn büßen ließen ... Wir bringen (...)

Herbert Marcuse

Faschismus in den USA?

Die Konturen einer neuen Ordnung
No. 273/274
September
1976

Durch Vietnam vom Thron des Weltherrschers gestoßen, versucht der US-Imperialismus seine Vorherrschaft unter neuen, schwierigeren Bedingungen zurückzuerobern. Die Waffen sind, wie zur Zeit des Marshallplans, wirtschaftliche: Kredit- und Währungspolitik‚ Getreidemomonol usw. Die Kosten haben diesmal (...)

Peter Aschner (Übersetzung) • Michel Bosquet • Jean Daniel • Herbert Marcuse

Voraussetzungen der Revolution

Gespräch
No. 232
April
1973

Rolf Gössner • Paul Hasse • Herbert Marcuse

Für Einheitsfront der Linken

Gespräch in Freiburg
No. 225
November
1972

Herbert Marcuse • Dieter Straubert

Zeit für Disziplin

Gespräch
No. 212/I-IV
August
1971

Jean Genet • Herbert Marcuse

Helft Angela

No. 203/II
November
1970

Herbert Marcuse

Humanismus — gibt’s den noch?

No. 196/I
April
1970

Elitärer und egalitärer Humanismus — „Reine Menschlichkeit ist wehrlos“ — Humanismus vor und nach der Revolution — Humanismus als Negation des Bestehenden. Die totale Manipulationsgesellschaft kann den Humanismus nicht brauchen, er wird in ihr technisch und psychisch unmöglich — Integration selbst der (...)

Herbert Marcuse

Nicht einfach zerstören

Über die Strategie der Linken
No. 188/189
August
1969

Herbert Marcuse ist verstummt: Seit jener wilden Attacke des jungen Führers der neuen Linken, Daniel Cohn-Bendit, auf ihn im Teatro Eliseo in Rom, wo Marcuse auf Einladung eher sehr bürgerlicher Veranstalter sprach, ist er in der Öffentlichkeit nicht mehr aufgetreten. Natürlich ist der von (...)

Herbert Marcuse • Henrich von Nussbaum

Revolution 1969

Gespräch
No. 181
Januar
1969

Herbert Marcuse

Friede als Utopie

No. 179-180
November
1968

Herbert Marcuse • Harvey Wheeler

Gibt es noch Christen?

Ein Gespräch
No. 176-177
August
1968

Beiträge zu Herbert Marcuse

Josef Dvorak

Schizophren ist normal

Zum Tode Erich Fromms
No. 319/320
Juli
1980

ln der Mitgliederliste des FORVM-Redaktionsbeirats stand hinter dem Namen Erich Fromm der Wohnort „Mexico City“. Aber nach einem Herzinfarkt, den Fromm 1968 erlitten hatte, hielt er sich meist im Tessin auf. Fotografien aus der letzten Zeit zeigen ihn mit dem zerfurchten, lächelnden Gesicht eines (...)

Nicolas Tertulian

Lukács im Eck

Die letzten Jahre aus dem Nachlaß
No. 315/316
März
1980

Nach seiner Beteiligung an den „ungarischen Ereignissen“ des Jahres 1956 auf der Seite der Regierung Nagy blühte Georg Lukács nur mehr im Verborgenen. 11 Jahre später wieder in die Partei aufgenommen, behielt er seine orthodoxmarxistische Position zwischen Stalinismus und Westlertum bei, bis zu (...)

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