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Günther Anders Archiv

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Günther Anders-Bibliographie

Günther Anders-Bibliographie. 1924-1994 / Anhang: Materiali per una Bibliografia italiana di Günther Anders 1962–2013. (Letzte Änderung: 24.10.2015)

  • Bibliographie Günther Anders
  • Gerhard Oberschlick
    Vorbemerkung des Herausgebers

Beiträge von Günther Anders im FORVM und Context XXI

Günther Anders
Marginalien

Unsinn des Sinnbegriffes

FORVM, WWW-Ausgabe
Mai
2019

Zuerst erschienen in: „Akzente“, Zeitschrift für Literatur herausgegeben von Michael Krüger in München Heft 5/Oktober 1982, 3. Umschlagseite „Ich halte das nicht mehr aus!“ jammerte ein Einzelrädchen, das, völlig frei und in seinen Handlungen und Unterlassungen durch nichts und niemanden bestimmt oder (...)

Günther Anders
Erstveröffentlichung

Löwith-Besprechung (1942)

Karl Löwith, Von Hegel bis Nietzsche, Zürich/New York (EV) 1941 Faksimile des originalen Typoskripts
FORVM, WWW-Ausgabe
Dezember
2018

Diese Löwith-Besprechung ist zusammen mit der zugehörigen Korrespondenz, insbesondere zwischen Anders und Löwith (soweit erhalten), in „sans phrase“ erschienen. Dort wird auch erklärt, was es mit den heftigen redaktionellen Strichen im Manuskript auf sich hat, die der Grund waren, warum diese (...)

Günther Anders

Über das Haben

Sieben Kapitel zur Ontologie der Erkenntnis
FORVM, WWW-Ausgabe
Oktober
2018

Erschienen 1928 unter dem Geburtsnamen Günther Stern, fußt dieses erste Buch des Verfassers auf seiner unveröffentlichten Dissertation Die Rolle der Situationskategorie bei den „logischen Sätzen“. Erster Teil einer Untersuchung über die Rolle der Situationskategorie, Freiburg im Breisgau (...)

Günther Anders • Gerhard Oberschlick (Herausgabe) • Werner Reimann (Übersetzung)

Obdachlose Skulptur

Über Rodin
FORVM, WWW-Ausgabe
Juni
2018

Günther Anders

Drei poetische Nachträge aus dem Nachlaß

FORVM, WWW-Ausgabe
Oktober
2015

1. Zu: Molussische Katakombe 2. Zu: Lieben gestern 3. Zu: Tagebücher und Gedichte

Günther Anders

Kulturwert und Wahrheit widersprechen einander

FORVM, WWW-Ausgabe
Juli
2014

Mit der nachstehenden Überlegung gibt uns G. A. einen Schlüssel zum Verständnis, worauf der sogenannte religiöse Fundamentalismus beruht: Dieser betrachtet Religionen nicht als Kulturwerte, sondern die eigene als Wahrheit, alle anderen als verderbliche Unwahrheiten, denen er eben deshalb nicht mit (...)

Günther Anders

Apokalypse ohne Reich

Juni
2014

Günther Anders

Die Apokalypse-Stummheit

Juni
2014

Günther Anders
2000 Zeichen abwärts

Die Nehmer

Oktober
2011

Günther Anders

Entfremdung?

Oktober
2010

Günther Anders

Verbotene Kritik

Aus dem Manuskript zum Dritten Band der „Antiquiertheit des Menschen“
Juni
2006

Günther Anders

Die Totenpost

Elegien 1945-1952
FORVM, WWW-Ausgabe
September
2000

Nach fünfzehnjährigen Irrfahrten standen im Jahr 1946 die mit Briefen und Bildern der letzten Geschlechter erfüllten Fässer in seinem New Yorker Zimmer. — Aus dem Nachlaß.

Günther Anders

Die Wahrheit wird transportiert

Dezember
1994

Molussische Apokryphe über das Blamieren Vor 1938, für den Druck überarbeitet 1973 Nicht aufgenommen in die Buch-Ausgabe: Die Molussische Katakombe, München 1992

Günther Anders

Anthropologie der Arbeitslosen

Juni
1994

Paris 1933. Erste Woche Emigration

Günther Anders

Sieg des Methodenmangels

Zu Sieg des Nationalsozialismus, Paris 1933 — Versuch einer Selbstverständigung [I]
Dezember
1993

Günther Anders

Beiläufiges

April
1993

Günther Anders

Gegen As dur*

12. 6. 1992
April
1993

Günther Anders

Die Invasion

1957
April
1993

Günther Anders

Dank

Juli
1992

Günther Anders

Die Antiquiertheit des Proletariats

Juli
1992

Diesen wahrscheinlich 1977 geschriebenen, ursprünglich für den zweiten, dann für den dritten Band der »Antiquiertheit des Menschen« vorgesehenen Text hat G.A. zu Pfingsten 1992 für uns nochmals durchgesehen.

Günther Anders

Trottel, trottelhaft

Juli
1992

Günther Anders • Alfred Ebenbauer

Watschentanz mit Höflichkeiten

Mai
1992

Ehrendoktorate verkauft die Uni von Klagenfurt an deutsche Schraubenfabrikanten. Die Wiener Alma Mater verleiht die ihren noch gratis. Nicht nur an Chef-Ariseure. — Um sich zu schmücken, sogar an Leute, die es verdienten. Wenn sie alt genug sind, um sie für weich genug geworden zu (...)

Günther Anders

»Die Molussische Katakombe«

März
1992

G.A. bereitete dieses Buch 1931 bis 36 für die Herausgabe vor. 1938 stellte er eine radikal gekürzte Fassung her, die soeben bei C.H.Beck in München erscheint. Wir bringen hier die erste Fassung des Vorworts von ’36, der Vergleich zeigt, (...)

Günther Anders

Die Antiquiertheit der Erfahrung und des Alters

Dezember
1991

Wir halten unsere Ankündigung, den Vorabdruck der „Molussischen Katakombe“ fortzusetzen, nicht ein, weil dieses Buch im Frühjahr — es wird wie Weihnachten sein — bei C.H. Beck erscheint, und weil G.A. uns die folgenden Tagebuchnotizen und Stücke für den Dritten Band der „Antiquiertheit des Menschen“ (...)

Günther Anders

Zurück zur Natur

Oktober
1991

Vorabdruck aus der Molussischen Katakombe in der Fassung von 1938, die im kommenden Frühjahr bei C.H. Beck, München, erstmals erscheinen wird. Hier die Gespräche der Gefangenen am 10. und 11. Tag.

Günther Anders

Unterricht im Lügen

Juli
1991

Von 1931 an bis 1936 schrieb Günther Anders ein mittlerweile legendäres, gleichwohl bis dato unbekanntes Buch: „Die molussische Katakombe“. Wir bringen hier aus der stark gekürzten Fassung von 1938 das Kapitel mit den Gesprächen der Gefangenen Olo und Yegussa vom 33. bis zum 36. (...)

Günther Anders

Blindschleiche und Parsifal

Natur und Kultur in meiner Kindheit
März
1991

Zweite von drei Folgen (Die erste Folge erschien im Dezember-Heft)

Günther Anders

Blindschleiche und Parsifal

Natur und Kultur in meiner Kindheit
Dezember
1990

Günther Anders

Der Hippokratische Streik

Oktober
1990

Günther Anders

Das große Einmaleins

Juli
1990

Günther Anders

Notizen aus dem Tagebuch.
Heiratsannoncen.

April
1990

Die Fortsetzung von „Sprache und Endzeit“ (Teil VII) ist fürs nächste Heft geplant.

Günther Anders

Das verspielte Außerhalb

April
1990

Günther Anders

Sprache und Endzeit (VI)

März
1990

Aus dem Manuskript zum Dritten Band der „Antiquiertheit des Menschen“ Die Teile I bis V erschienen 1989 in den Heften März/April, Juni/Juli, Aug/Sept, Okt/Nov und Dezember.

Günther Anders

Sprache und Endzeit (V)

Aus dem Manuskript zum Dritten Band der „Antiquiertheit des Menschen“
Dezember
1989

Die Teile I bis IV erschienen heuer in den Heften März/April, Juni/Juli, Aug./Sept und Okt./Nov.

Günther Anders

Sprache und Endzeit IV

Aus dem Manuskript zum Dritten Band der „Antiquiertheit des Menschen“
November
1989

Die Teile I bis III sind erschienen in den heurigen Heften März/April, Mai/Juni und Juli/August.

Günther Anders

Sprache und Endzeit (III)

Aus dem Manuskript für den dritten Band der „Antiquiertheit des Menschen“
August
1989

Teil I erschien hier im März, Teil II im Juni.

Günther Anders

Sprache und Endzeit (II)

Juni
1989

Teil I erschien in FORVM Nr. 423/424, März 1989.

Günther Anders

Der Erdstoß

Ultimum
März
1989

Günther Anders

Sprache und Endzeit

März
1989

Günther Anders

Die gewonnene Wette

Dezember
1988

Günther Anders

Der ungeglaubte Unglaube

Dezember
1988

Günther Anders

Die Irrelevanz des Menschen

Juli
1988

In fünf Stücken: Vier Interviews, gefolgt von einem nicht geschriebenen Brief.

Günther Anders

Ultima (II)

Der Schreibblock
Mai
1988

Günther Anders

Die Augenbinde der Justitia

5 philosophische Überlegungen anläßlich des Prozesses gegen Robert Jungk
Mai
1988

Günther Anders

Ultima

Notizen aus dem Hospital 1987
März
1988

Günther Anders

Lieber Helmut

April
1987

Günther Anders

Reicht der gewaltlose Protest?

April
1987

Günther Anders

Notstand und Notwehr
Das Ende des Pazifismus

Ein imaginäres Interview
Januar
1987

Günther Anders

To kill

Eine sprachkritische Glosse
Januar
1987

Günther Anders • Günther Nenning

„Kopf gegen Geweih“

Januar
1985

Günther Anders

Das Gespenst der Toleranz

FORVM, No. 364/365
April
1984

Anlass dieses Beitrags war die — bis dato rechtsgültige! — Beschlagnahme des Films von Herbert Achternbusch „Das Gespenst“ am 18. November 1983 kurz vor der Erstaufführung in Österreich. Kurz vor Erscheinen dieses Heftes entzog der regierende Günther Nenning dem redigierenden G.O. diese Funktion; (...)

Günther Anders

Der Tatort

FORVM, No. 361/363
März
1984

I. Am 12. Februar 1984 sind österreichische Rekruten vor dem Gemeindehaus »Karl Marx-Hof« vereidigt worden. Das bescheidene Pfeifkonzert, das sich während dieser Zeremonie erhoben hat, ist nicht etwa nur berechtigt gewesen, sondern, wie chaotenhaft das auch klingen mag, viel zu brav. Denn die (...)

Günther Anders

Zwei Briefe

Dezember
1983

Kerzenmarsch & Weihespiel

Günther Anders

Die unmoralischen Lichtstrahlen

Dezember
1983

Günther Anders

Kassandra

Dezember
1983

Günther Anders

Warnung künftiger lnterviewer

Dezember
1983

Günther Anders • Wilfried Daim
10.4.1916 — 18.9.1983

Friedrich Heer

SVS DOMINI* †
November
1983

Günther Anders

Si vis pacem para pacem

November
1983

„Kühle Atommitteilungen‚ Fragen, Thesen, Warnungen und Ratschläge für den Herbst 1983“ — so kennzeichnet Adorno-Preisträger Anders seine nachstehende Rede, die er für das Dritte Forum der „Krefelder Initiative“ (17. September in Bad Godesberg) auf Band gesprochen hatte. Der pragmatische Schlußteil wurde (...)

Günther Anders

An Reagan • 3 Minuten

November
1983

Günther Anders

Drei Thesen zur Verleihung des Friedensnobelpreises an Lech Walesa

November
1983

Günther Anders

Der Reichtstagsbrand von 1983

Fünf Thesen zum Koreazwischenfall
November
1983

Günther Anders

Der begrenzte Atomkrieg

Ein zweiteiliges Interview, das nicht zustande kam (1982)
August
1983

Günther Anders

Vermummungen • Die Vulgärsten

August
1983

Günther Anders

Anklagen

Juni
1983

Günther Anders
Aufruf in Praxis und Krankenhaus

Liebe Patienten!

Juni
1983

Günther Anders

Freudig nach Birkenau

April
1983

Der neugegründeten österreichischen Sektion von »Ärzte gegen den Atomkrieg« (Präsident: Univ. Prof. Walter Swoboda, Sekretariat: Margaretha Killer, II. Medizinische Universitätsklinik, Garnisongasse 13, 1090 Wien , 4800 2190) widmet G.A. seinen nachstehenden Dialog aus dem 3. Band der Ketzereien (im (...)

Günther Anders • Rudolf Burger • Kurt Wimmer • Die Zukunft

FORVM des FORVMs

März
1983

Günther Anders

Die Konsequenzen der Konsequenzen der Konsequenzen

Jedes Kraftwerk ist eine Bombe
März
1977

Günther Anders

Tote zum Frühstück

Zur Psychopathologie der Massenmedien und ihrer Konsumenten am Beispiel der Berichterstattung über Vietnam
März
1970

Günther Anders

Anklage eingeengt ...

Januar
1970

Günther Anders

... Anklage ausgedehnt

Januar
1970

Günther Anders

Auschwitz auf lateinisch

Dezember
1969

Günther Anders

Nach dem Frieden in Vietnam

Juni
1969

Den nachfolgenden Text mit dem Titel „Die unakzeptable Hilfe“ unterbreitete G. A. der Stockholm Conference on Vietnam, 16. Mai 1969. G. A. ist Mitglied des von Bertrand Russell initiierten Kriegsverbrechertribunals (vgl. CSSR: Moskaus Vietnam. Erklärung des Stockholmer Kriegverbrechergerichtes, 1. (...)

Günther Anders • Robert Jungk • Friedrich Torberg

Ein Meinungsaustausch in Sachen demokratischer Gesinnung

nebst einem Briefe von Robert Jungk
Juni
1964

Im Aprilheft des FORVM erschien unter dem Titel „Das Unbehagen in der Gesinnung“ eine Glosse von Friedrich Torberg die sich mit den politischen Aspekten zweier im Volkstheater aufgeführter Zeitstücke — „Sonderurlaub“ von Gerd Oelschlegel und „Gilda ruft Mae West“ von Michel Parent — auseinandersetzte. (...)

Günther Anders

Über Rilke und die deutsche Ideologie

Zu Poetik. Sept. 48
FORVM, WWW-Ausgabe
Oktober
1948

Aus dem Nachlass. Zuerst erschienen in: sans phrase. Zeitschrift für Ideologiekritik Wien und Freiburg, Heft 7, Herbst 2015, Seite 109–131 Las, wie ich zufällig feststellte, genau 50 Jahre nach seinem Erscheinen wieder einmal den Cornet. Der degout, der mir nach dieser Köstlichkeit im Gaumen (...)

Beiträge zu Günther Anders im FORVM und Context XXI

Gerhard Oberschlick

Nicht genügend kontrovers

FORVM, WWW-Ausgabe
Oktober
2018

Warum aus Günther Anders’ Nachlass nichts im Tumult erscheint. Zuerst erschienen in: sans phrase. Zeitschrift für Ideologiekritik, Heft 6, Wien und Freiburg, Frühjahr 2015, Seite 233 – 241 Auf Grundlage einer kursorischen, doch sorgfältigen Einschau in vier der bisher sechs erschienenen Ausgaben der (...)

Marianne Gronemeyer

Diktatur des Effizienzdenkens

Streifzüge, Heft 70
September
2017

Wir leben in einer effizienzversessenen Gesellschaft, die, um möglichst viel Output in kürzestmöglicher Zeit auszuspucken, alle Lebensvollzüge bis zur Raserei auf Trab bringt. Die alte Einsicht, dass alles, was gut getan sein soll, seine Zeit braucht, dass es ein angemessenes, stimmiges Verhältnis (...)

Franz Schandl

Das unschuldige Ding

Facetten und Tücken des Gebrauchswerts
Streifzüge, Heft 70
August
2017

Frisch sind die Zweifel ja nicht. Macht der Begriff des Gebrauchswerts überhaupt Sinn? Und wenn ja, welchen? Sind Gebrauchswerte universeller Natur, zumindest von hoher ontologischer Härte, unbeeindruckt von verschiedensten Produktionsverhältnissen, eine eherne und unhintergehbare Größe von (...)

Franz Schandl

Die affirmative Revolte

Vom österreichischen Ausnahmefall zum europäischen Paradigma
Streifzüge, Heft 69
April
2017

Was als alpenländische Absonderlichkeit seinen Anfang nahm, hat sich in den letzten Jahren zu einem gesamteuropäischen Phänomen ausgewachsen. Der sogenannte Rechtspopulismus ist mittlerweile von veritabler Größe. Auch der Schlüsselstaat Deutschland scheint das im Eilzugstempo nachzuholen. Prototyp (...)

Franz Schandl

Der Schleier des Abendlands

Erkundungen im Reich des männlichen Blicks
Streifzüge, Jahrgang 2016
August
2016

Aus aktuellem Anlass Kleider machen Leute, zweifellos. Insbesondere freilich Frauen. Ob Orient, ob Okzident, ob Islam, Christentum oder Kulturindustrie: Kleidungsnormen betreffen Frauen um vieles extensiver und restriktiver als Männer. Es gleicht einem überkonfessionellen patriarchalen (...)

Uwe von Bescherer

Symmetrische und asymmetrische Kriege

Teil I — Von entfesselter Konkurrenz und Atomwaffen
Streifzüge, Heft 65
November
2015

„Ich geh mit meiner Laterne“ (Kinderlied) Eigentlich leben wir in einer schönen Welt. Ein ausreichendes Maß Ressourcen an Naturstoffen, hochtechnologisierte Produktionsmittel und die historisch gewachsenen menschlichen Fähigkeiten könnten für alle Menschen ein gutes, genussvolles Leben frei von Armut (...)

Franz Schandl

Von der Deindustrialisierung zur Deklassierung*

Zur Kategorisierung schwindender Industriebelegschaften
Streifzüge, Heft 64
Juni
2015

Unter Deindustrialisierung verstehen wir einen Schrumpfungs-, Zerschlagungs- und Liquidierungsprozess des industriellen Potenzials (Arbeitskräfte, Maschinen, Gebäude, Know-how). Zentral ist der Verlust von Industriearbeitsplätzen, die von der Industrie selbst nicht kompensiert werden können. (...)

André Gorz

Über den Horizont unserer Handlungen

Aus den nachgelassenen Briefen des André Gorz
Streifzüge, Heft 41
November
2007

ZUM ZEHNTEN TODESTAG Anstatt noch einen weiteren Nachruf nachzureichen, haben wir uns entschlossen, einige Passagen aus den Briefen des André Gorz an Franz Schandl und Andreas Exner zu veröffentlichen. Gorz soll also noch einmal selbst zu Wort kommen. Die Auszüge wurden äußerst behutsam redigiert. (...)

Gerhard Scheit

Le dieu caché

Zur Kritik liberaler Anthropologie
Café Critique, Jahr 2007
Januar
2007

„Viel Unheimliches birgt die Welt / Das Unheimlichste ist der Mensch.“ Der Chor der Sophokleischen Tragödie war noch imstande, vom Menschen in der bloßen Einzahl zu erzählen, um darin Gewalt und Potential der Gesellschaft selber zum Ausdruck zu bringen. Heute aber, wenn der Chor des gesunden (...)

Fabian Kettner

Deutsche Geschichtsarbeit

Context XXI, Heft 6-7/2004
Oktober
2004

Nicolas Berg macht die deutsche historische Forschung zur Shoah zum Gegenstand seiner historischen Forschung. Manchmal kann die Historiographie die Philosophie einholen. 1962 schrieb Max Horkheimer, dass „das Schuldbekenntnis der Deutschen nach der Niederlage des Nationalsozialismus 1945 (…) (...)

Franz Schandl

Fan und Führer

Anregungen zu einer Typologie des affirmativen Unwesens
Streifzüge, Jahrgang 2017
März
2004

Warum Halbgott sein wollen? Warum nicht lieber Vollmensch? (Arnold Schönberg) Wenn wir den grassierenden Populismus in seinen verschiedenen, nicht nur politischen Varianten analysieren, dann sollten wir uns mehr um dessen kulturindustriellen Kern kümmern (Medien, Vergnügungsindustrie, Mode, (...)

Roger Behrens

Eine kleine Bemerkung zur Liebe

Streifzüge, Heft 3/2002
Oktober
2002

Das Meer, das Feuer und die Frauen … Hellenischer Spruch (für Männer) Anstelle einer verschwundenen Widmung: Einen Menschen kennt einzig nur der, welcher ohne Hoffnung ihn liebt. Walter Benjamin, Einbahnstraße In dem zwiespältigen Verhältnis der Liebe zur Welt gründet es, dass die Zeit die (...)

Franz Schandl

Der Meldereiter: Über Günther Anders

Von einem der erst kommen wird — einige heillose Bewunderungen
Streifzüge, Heft 2/2002
Juni
2002

Für Fritz Herrmann Aber wo wäre eine Antwort je auf der Höhe ihrer Frage gewesen? Günther Anders (1902-1992) war wohl einer der ersten gewesen, der gestern nicht mehr die Fragen von vorgestern gestellt hat. Der, der fragte, wo andere keine Fragen mehr hatten, oder: noch nicht einmal. Ein (...)

Gerhard Scheit

Die Selbstzerstörung der Linken

Von Jean Améry zu Edward Said
Café Critique, Jahr 2002
Mai
2002

I Der Antisemitismus ist im Antizionismus enthalten wie das Gewitter in der Wolke, schrieb Jean Améry 1969 in seinem Aufsatz über den „ehrbaren Antisemitismus“ - der damit schließt, daß es keinen ehrbaren Antisemitismus geben könne, denn was der Antisemit, wie immer er auch auftrete, im Sinn habe, (...)

Franz Schandl

Manisch Germanisch

Ausufernde Anmerkungen zur Trennung im Kritischen Kreis
Streifzüge, Heft 3/2001
Oktober
2001

„In seiner Fernsehrede, die er am 27.7.1967 nach den Negerunruhen in Detroit hielt, meinte Präsident Johnson: „Es gibt kein amerikanisches Recht, Gebäude in Brand zu stecken und von Hausdächern zu schießen. Das sind Verbrechen.“ – Er hätte hinzufügen müssen: „es sei denn, Amerikaner täten das auf meine (...)

Franz Schandl

Populismus gleich Demokratismus

Über die Zuspitzung der Demokratie in Zeiten ihres Verfalls
Streifzüge, Heft 4/1999
Dezember
1999

VORLAUF POPULISMUS War der Populismus bei den politischen Eliten der nachfaschistischen Ära eher verpönt, so ist er in den letzten Jahren salon- und hoffähig geworden. Nicht nur am rechten Rand, sondern auch und vor allem in der Mitte der Gesellschaft. Zweifellos, der Populismus ist populär. „Ich (...)

Markus Kemmerling

NATO neutral

Anmerkungen zu Christian Helbocks NOTO Channel
Context XXI, ZOOM 1/1999
Januar
1999

Vor geraumer Zeit prägte ein Politiker die Formel „Neutral in die NATO“. Diese wurde seitdem vielfach abgewandelt. Etwa so: Als EU-Mitglied solle Österreich sich der NATO zugehörig fühlen, bei Konfikten außerhalb derselben aber neutral bleiben. Was aber, wenn sich die EU außerhalb ihres Territoriums (...)

Alex Gruber

Sekundärer Antisemitismus

Wiederkehr des Verdrängten
Café Critique, Jahr 1998
Dezember
1998

Die postfaschistische Demokratie baut auf dem Sozialpakt, den der Nationalsozialismus gewaltsam durchgesetzt hat auf und steht so in direkter Kontinuität zu diesem. Sie ist, ’strukturell gesehen, Realisierung des gleichen faschistischen Staatskonzeptes’, kehrt ’phäno­menal betrachtet aber die ganz (...)

Franz Schandl
Emancipatio sine potestate non est!

Über Dialektik und Dimension der Gewalt

Context XXI, ZOOM 1/1998
März
1998

In folgendem Beitrag handelt es sich um eine Überarbeitung eines Aufsatzes, den der Autor nach den Ereignissen in Ebergassing 1995 geschrieben hat. Das Thema erscheint auch ohne unmittelbaren Anlaß relevant, vor allem dann, wenn man davon ausgeht, daß in Zeiten (...)

Gerhard Oberschlick

Lob der Unangenehmheit

»Über einen Fehler unsrer Tugend« und seine Wiederholung — »Ja oder nein?«
FORVM, No. 496-498
Juni
1995

Bei der Vorbereitung bin ich wieder einmal darauf gestoßen worden, daß Günther Anders ein äußerst unangenehmer Mensch war. Immer wenn ich mich hingesetzt habe, um irgendwas aufzuschreiben, imaginiert sich mir der und macht mir Einwände und pflanzt mich hin und her, so ungefähr: Er sagt, was machst (...)

Konrad Paul Liessmann

»Das Prinzip Auschwitz«

Reflexionen zur Leichenproduktion im 20. Jahrhundert
FORVM, No. 496-498
Juni
1995

Fünfzig Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges nimmt die Beschäftigung mit diesem und seiner Vorgeschichte immer seltsamere Formen an. Angesichts der auf die Erinnerungstage hin terminierten Appelle, nicht zu vergessen, angesichts des damit verbundenen Erinnerungs- und Gedenkstättenfurors kann man (...)

Wendelin Schmidt-Dengler

Günther Anders’ »Mariechen«

oder: Wie man auf dem Kissen philosophiert
Dezember
1994

Ludger Lütkehaus
Lieber, verehrter Herr Anders

Die Bombe küßt niemanden

November
1992

Gerhard Oberschlick

Bombenvergessenheit schlägt Seinsversessenheit

Die »FAZ«-Philosophie der postatomaren Epoche
November
1992

Wolfgang Beck

Dank von & an Günther Anders

November
1992

Franz Haas

»Sul ponte di Hiroshima«

Zum Umgang mit Günther Anders in Italien
Mai
1991

Konrad Paul Liessmann

Der Aufschub der Philosophie

Dezember
1990

Fast nur der Titel verrät, daß dies in Parenthese zum vorigen entstand, weil Konrad — der das Anders-Symposium konzipiert und organisiert hatte — sich bei der Eröffnung nicht selbst als Redner vordrängen wollte (redaktionelle Interpretation). So kommen wir in den Genuß zweier Texte, die in der (...)

Rudolf Burger

Die Philosophie des Aufschubs

Dezember
1990

Mittlere Aufregung und fröhliche Fehlmeldungen von Taz bis FAZ — Burger hätte, z.B., Anders einen Erpresser genannt — über diese Eröffnungsrede zum Günther Anders-Symposium der Stadt Wien geben die schöne Gelegenheit zu sorgsamer Richtigstellung durch worttreulichen Abdruck. Schönen Dank, die (...)

„Wenn ich verzweifelt bin, was geht’s mich an“

Internationales Günther Anders-Symposium

der Stadt Wien
Oktober
1990

Vom 18. bis zum 21. Oktober 1990 Im Alten Rathaus Wien, Innere Stadt, Wipplingerstraße 8

Fritz Herrmann

Günther Anders’ Schreckensmann

Juli
1987

FORVM-Beirat F. H. überlegt sich die Thesen des FORVM-Beirats G. A.

Hommage à Günther Anders

Juli
1987

Jürgen Langenbach

Wider den Maschinensturm

Juli
1987

Gudrun Ensslin ist „... gestorben worden“. So ist es. Gudrun Ensslin hat die Probe auf jenes Exempel erlitten, das uns G. Anders als Novität vorschlägt. Gudrun Ensslin hat die Repersonalisierung der anonymen Machtapparate versucht und ist von ihnen zu Tode gehetzt worden. Deshalb spricht ihr Tod (...)

Helmut Gollwitzer

Lieber Günther Anders!

Offener Brief
April
1987

Josef Dvorak • Michael Hopp • Günther Nenning • Gerhard Oberschlick
Anhang • Prolongation • Weitere 30 Jahre

Kleines Einigungsspiel

FORVM, No. 361/363
März
1984

Aber Günther Nennings Umkrempelung der Torberg’schen Gründung vor etwa 20 Jahren fortführend , spielen wir vor Euch unser Einigungsspiel, mittels dessen das FORVM zuletzt inneren Gleichmut wieder bewahrte. Wir spielen darin unsere eigenen Rollen und das Spiel ist erheblich Teil unserer Leben. Die (...)

Friedrich Geyrhofer • Elisabeth Kmölniger (Bilder) • Klaus Pitter (Bilder)

Wir werden überflüssig

Günther Anders und die Abschaffung des Menschen
FORVM, No. 321/322
September
1980

Günther Anders: Die Antiquiertheit des Menschen, Zweiter Band: Über die Zerstörung des Lebens im Zeitalter der dritten industriellen Revolution, Verlag C. H. Beck, München 1980, 465 Seiten, DM 38, öS 292 Linke Ökologie vorausgedacht Was ist menschliches Handeln noch wert, verglichen mit der (...)

Im WWW

Internationale Günther Anders-Gesellschaft

Der 2012 gegründete Verein widmet sich der Auseinandersetzung mit Leben und Werk des Philosophen Günther Anders (1902-1992).

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