Zeitschriften » FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1954 - 1967 » Jahrgang 1966 » No. 150-151
Albert Paris Gütersloh

Wie Prokop aus dem Kriege ging

Um das feiernde Heer zu zerstreuen, hatte man Weiber kommen und ihr Eintreffen vorhersagen lassen. Ihr Tag sollte heute sein. Ehe er noch graute, eilten jene zum Baden im Flusse, hingen diese da ihre Kleider auf Bäume, klopfend und bürstend, und mit geglühten Säbeln versuchend, mißhandelte Stoffe zu glätten, während über den von Morgenfeuchte noch prasselnden Feuern schon ganze Tiere brieten, diesen Feuern zugetrieben oder eben dran gestochen wurden: so daß ein erbärmliches Geschrei nicht aussetzte, eine Wut, zu leben, aufzuhetzen und über dem Lager ein Hymen sehen zu machen, dessen gewaltige Zerreißung Ohr und Sinne erlösen wird. Auch fröhliches Gehämmer hörte man und erblickte, diesem näher ahnend, hinter Grabenwindung und in unbetretenen Hainen, ältere Männer meist, Hütten zimmernd, die sie, abgeschlossenen Hauses und geräumigen Weibes gewohnt, und selbst in der Umarmung mit flüchtigen Frauen auf das Ewige wesenhaft bedacht, für diesen Tag bewohnen wollten. Man hörte die Musik schon anfeuernd gehn und erblickte den Aufstieg von Fahnen. Fässer rollten durch die Gassen, und Wagen voll von blechernen Bechern rasselten zahllos und zu Brüdern machend.

Auf den umliegenden Hügeln standen, schwarz geronnen zu Scharfsinn, Berittene, die ein Unmaß von Ausschau über die Gegend hielten. Diesen Jünglingen galt der immer öftere Aufblick des erregten Lagers; und ihre ganzen, noch immer ruhigen Gestalten samt dem tonnenen Pferdeleibe spaltete dann der wieder niedersausende Axthieb des vertrösteten Zimmerers oder das zerreißende Messer des Schlächters, so daß sich höher baute, was nicht so hoch gedacht war, und fast massakriert wurde, was nur zu töten gewesen wäre.

Endlich aber brach die Sonne durch die Unendlichkeit des Dämmers.

Da warf ein erster Reiter ausgebreitete Hände und stob dorthin, wohin sein erschrockenes Roß ihn riß.

Sein jähes Verschwinden, seinen Fall vielleicht, sahen die Badenden: und Badende stürzten aus dem Flusse so zahlreich, als gäbe der Fluß ihrer mehr her, als hineingestiegen waren. Und weil der Staub unter ihren Füßen nicht wirbeln konnte — denn die mitgezogenen Wasser ballten ihn —, stürmten die Nackten, wie auf einem heroischen, aber schlechten Bilde, ohne aufwehende Wolken unnatürlich klar dahin.

Schon ritt mit Gönnermiene, prahlenden Gebärden und derben, die Manneskraft aufhöhnenden Worten die Eskorte ein, fast in ein Füllhorn ein, das sie mit immer dichteren Blumen von brünstigem Geschrei erfüllte. Und wie ein einziger schriller Pfiff rennenden Wahnsinns in langen Korridoren klang’s, bei gräßlicher Verzerrung aller Gesichter, als jetzt der ziehenden Pferde erstes Paar, von unten, von der Ebene kommend, verzweifelt in die Höhe des Hügels griff, mit einem gewaltigen Biß gegen die Erde und mit wieherndem Aufschlage des ganzen Schädels nach endlichem Oben, den führenden Wagen zwischen Himmel und Gras und in die Erscheinung warf. Kaltrasender Regenguß klatschender Hände lohnte der Überkraft der Pferde, in denen die Kraft der Männer sich verhundertfacht und verherrlicht sah. Die Plache des Wagens rollte ob des Applauses und ob des vierschrötigen Ruckes, und so wie sie hintereinander saßen auf den zwei langen Seitenbänken, die geschminkten Frauenzimmer, kamen sie, erschüttert vom gelachten Stoße, als ein sich ründendes Spielkartenblatt, die eine Dame neben dem Bubenkopf der andern, bunt für künstliches Licht und kreischend wie dieses, zu Gesicht, ausbrechend nach Gleichgewicht in eine allseitige Glorie weißer Arme und polstriger Handflächen, winkend, näher heranrufend den nächsten Wagen, dem ein eben klimmender folgte, dem zwanzig andere, fünfzig, hundert, in der nebligen Ebene ratternde, folgten, so alle voll zueinander gekehrter Mädchen saßen, die, das annoch feuchte Innere einer rosigen Frucht bildend, in den schon angebrachten Schnitten mit leiser Reibung lose schaukelten. Und da man rings nicht wußte, wo dieser wunderbare Zug aus dem Osten, der, scheinbar ohne andern Führer als Helios, in der Sonnenstrahlenrichtung weiterschwamm, werde halten wollen oder können, und weil alle Frauen, mit einem einzigen langen, blank entblößten, ausgespannten Beine und nervösen Schuhs nach dem Tritt tastend, die Kutscher anschrien, diese hinwiederum die Pferde, die nicht zu halten waren oder sich bäumten, entschloß sich der andere Teil der Natur, worin jeder größer war als er selbst und über den Nebenmenschen hinauswuchs, die gerade, endlose Wanderung anzufallen: man griff in die Zügel, in die Speichen, in die Nüstern der Tiere: man warf die Deichsel wie das Steuer eines schweren Schiffs.

Erzitternd hielt da bald dieses Gefährt, bog jenes aus und stak im Weichen, ruhte eher das, lief ein drittes wählender eine Weile weiter. Wie Flöhe vom Linnen sprangen die Drallen von ihrer Höhe. Es sprangen die Schlanken leichter auf eines weggestreckten Armes Ast und von diesem zur Erde, wo sie verschwanden, im Winkel ihrer Knie. Und es umarmten mit ihren Schenkeln Plumpere die Hälse der Männer, die also geritten, vor Röcken blind, hinwegtaumelten.

Im Nu verquickt, wandelte das dahin; das lief zusammengebeugt geradewegs zu aufs vorbereitete Bett; das sammelte sich behäbig um Krüge, hatte in der linken, weiblichen Hand den straffen Becher, in der rechten, männlichen, die schäumende Frauenbrust; das strotzte ohne Scham in der Wiese.

Durch diese auf Ordnung zu zweien bedachte Verwirrung wandelte Prokop, den die Erreichbarkeit seines Weibes als ein von drüben hergesandter Bogen aus dem Getriebe schnitt. Dicht vor sich sah er ein merkwürdiges Bild: das Geviert eines dunklen Fensters und, aus ihm gestreckt, zwei Arme; sonst nichts. Keinen Kopf, keinen Rumpf. Ein Bild voll Auslassungen und von der einsilbigen Gegenständlichkeit eines Wappens. Das sog mit einem flachgepreßten Siegelmunde an seiner Stirn. Dirnengelächter erschütterte zwar nur den äußeren Teil seines Ohres, und doch drang, wie Schaum vom Meer in eine Grotte, Sud des Erregten in ihn. Frauengeruch griff, ein sich drehender Schlüssel, kitzelnd in seiner Eingeweide versperrtes Schloß. Er spürte kurze Erleichterung. Das Angesammelte der Enthaltsamkeit versuchte Verflüchtigung.

Auf einem großen Platze, wo ein Schaugerüst stand, das bereits dröhnte unter Tänzerinnen, und die Anführer der Rotten, bessere Darbietungen gewohnt, im Kreise sitzend, überlegen Takt klatschten, während die Zimbalschläger rasten, öffnete er seine Augen, wartend, was ihm jetzo wohl geschehen werde.

Doch nur das Wappen weitete den Winkel seiner Arme und stieß einen Sehnsuchtston aus.

Da befiel ihn Schlaf, grüner, sommernachmittägiger, von den blendenden Spalten geschlossener Jalousien gelbgestreifter, ob der Vergeblichkeit nämlich, des Stachels der sinnlichen Vorstellung erlösend inne zu werden. Und weil die sich selbst verzehrende, pausenlose Musik die Weiber vermochte, anhaltend zu tanzen, erblickte er nach langem durchdringendem Schauen die sonst unsichtbare, jetzt aus trockenem Brote gleichsam gebildete Figur der Vergänglichkeit.

In diesem müdesten Augenblicke hörte er, ärgerlich hoch, von der Himmelshöhe her, das geschliffene Schlürfen schlangenschnell bewegter Silberlippen. Es verstimmte den Schläfrigen, wie die in ihrer aufdringlichen Menschenfeindschaft allzu umfangreich und satt erbrausende Bremse den Widersacher weit größerer Welten verstimmt. Er wollte laufen, weil viel Wachere er laufen sah; er griff mit einem Fuße aus: doch keine Richtung war ihm recht. Ihn langweilte seine Rettung. Er haßte, was mit weit von sich weggerungenen Armen vom Festplatze stürzte, allein unter dem schon angebohrten Äther die Weiber ließ, die hier Umarmung sich entwanden, dort von ihrer Höhe sprangen, flatternden Drachen, geborstenen Wasserspeiern, schrill schreienden Fabelfratzen glichen. Er empfand Mitleid mit diesen jetzt Armen, er stand, sich schätzend, ein reicher, eigensinniger Bauer, fest auf seinem Lande, das nicht die eigene Armee und nicht die Feinde ihm fraglich machen können.

Da schlug aus demselben Boden schwarzer, betäubender Donner. Ein sichtbar brodelndes Gewölbe umbrüllt ihn, der verschluckt im säfterollenden Magen eines Ungeheuers sich meinte. Erde steinigte, Staub peitschte seinen Leib, scharfe Töne schlitzten sein Ohr. Dicht vor seiner Nase focht man. In ein Handgemenge von Blinden war er geraten. Und eine Hand jetzo, die ihn zum Spotte machte, umdrehte dreimal, ausleerte gründlich, schüttelte hin und her, packte ihn: eine Hand, die ihn spielend hob, noch höher hob, an seinem Kopfe saugend hielt, und dann zu Fuß ward und ihn in den Hintern trat, krachend, verachtungsvoll, und also endgültig, daß er flog, ein Nichts. Ein gellendes Lachen speiend erst, dann fast ohne Atem, den Druck des fürchterlichen Trittes beschämend in den Därmen, rannte er mit reibungslosen Füßen, wie ein eben Aufgehängter rennt, durch die Luft.

Endlich erleichterte und senkte sich die dicke Bahn, brauner, blonder, durchsichtiger wurde der Staub, der zu quirlenden Zöpfen sich flocht. Ihm entgegen eilte im Unten sausende Straße mit Menschen und Seitenbäumen und Husch. Und wie den surrenden Schleifstein das stumpfe Messer, berührte er aufrauschend Festes, das von plötzlich ausgewetzter Scharte stob. Leicht ward er der wiederbetretenen Erde, die, unter ihm hinweg sich reißend, ihn vorwärts fällte, wie Fortuna auf der stetig höchsten Ründe ihrer Kugel rollt. Wie ein Gefräßiger frißt, so schrie er, so lief er, vor dem Mund die ausgetretene Blase der Welt, aufs Weißeste entzückt von der Reibung urbreitester Flächen, mit gereizt ersummender Sohle, ein Unaussprechliches Bekennender, windesschnell dahin. Hauptleute, die an Böschungen standen, lachten zum Himmel, als sie den Einzelnen sahen, der einherjagte, wie kein Fliehender oder Feiger jagt; von den höchsten Fuhrwerken, die der unerwartet beschossenen Gegend noch immer gemächlich zukrachten, lachten Vernünftige rasch auf den anscheinend Irren herab. Und schon nahte ein leichter Wagen, der voll von Ärzten stak. Da fiel auch hier schon eine Kugel. Prokop verschleierte sich wie ein Koch mit Dampf, hinter dem rotes Rohes in Pfannen sinkt.

Einen gefährlichen Augenblick später lief Prokop einen Wiesenpfad hinan, der in einen Wald drang. Ein Wegweiser dort sah schattig ins Dunkelgrüne. Niederfallend vor diesem Zeichen einstiger Freiheit der Wahl las er erleuchtet die Schrift.

Da warf er sich zurück auf den Rücken, wild die Worte bestarrend, die ihn kneteten in ihrem einarmigen Sinn.

Er grub seine Finger ins Moos, indes in der Flucht der Buchstaben zu ihrem Punkte rasende Eile herrschte nach jenem Orte, den sie befahlen in den Wald. Ihn schwindelte ob eines kieselklaren, reißenden Baches, der ihm zuwiderlief, darin als eherne Richtung unbeweglich die Forelle stand.

Knall fiel auf Knall, woher er gekommen war, und immer ins Nähere schon; über entferntere Büsche stiegs polsterweiß. In seinem Geiste schoß mit jedem Schusse eine Mauer hoch, darauf Nässe Flecken malte von Pulverrauch, in dessen Mitte es blaue Soldaten, die von weither waren, zerriß. Das war die Mauer seines Hofs. „Nach D ...“ stand auf der Tafel. Er hörte plötzlich großes Kindergeschrei von Rasenplanen arbeitsweiter Stille, dann schauerlich hell törichtes Hurra, dessen anschwellender Mund ganz draußen erst, wo das Schnurgerade verzweifelt, mit dem Erseufzen windloser Fahne zahnlos sich schloß. Und wie dem leidenschaftlich Liebenden, der aber überwunden hat, jedes neuen Paares noch immer neu aufhoffender Versuch mit unendlicher Stümperei durchmischt erscheint und er allein ringsum als der Retter und endgültige Bewahrer der Würde des Menschen sich fühlt, so bestätigte sich ihm, der von weitem diesen unwürdigen Todesschrei hörte, dem zu weit herbstlicher Ruine von stromabwärts her das Treiben der Winzer schallt, daß er auch für dieses schon zu reif. Er hörte den Abriß von Hunderten von Gewehren — denselben Lärm immer derselben Einzelheiten, von denen nach nie geglaubten Sagen abhängen soll die Entscheidung —, unbedeutend, ärgerlich höchstens, langweilig, in die Ebene hinaus sich verlieren. Er hörte auch der Straße straffen Boden in unzähligen Kürzen trocken lichtblau erklingen unter dem über und über und durcheinander bezifferten staubigen Rausche der Kavallerie, diesem aufregenden Pathos der Zuspätkommenden. Ihm trat’s wie Mond aus der Schulter, daß er die Kehrseite dessen sei, dieabgestorbene, die hier so überschwenglich lebte auf Befehl. Ihn aber zog es, schwer zu trauern, schwer zu schreiten, schwer sich zu bücken über Erde, nach innen zu horchen, sein eigener Wurm, wo, was den Einzelnen einzig macht, entsteht.

Und über der unsichtbaren Schlacht war Vormittagsnebel, den Äther verstaubender, mit den immer größer sich öffnenden Augen Blau und Gold. Und um elf Uhr etwa könnten, oder auch gleich, dieses als Spiel sinnvolle Spiel, dieses Festhalten der Begriffe vom scharf abgetrennten Ich und Du zu Ende sein, und die aufreizenden Kleider, durch die allein die Freunde und der Feind voneinander sich unterscheiden, ausgezogen werden.

Von der Klarheit so unmittelbaren Durchschauens als einfacher Mann mehr geblendet, denn erleuchtet, jedoch benommen stracks und stark von so idolloser Meinung, und enthoben zugleich des Wahns, da unten, wo eine wahrhaft tödliche Langeweile scharf die Sekunden des kriegerischen Alltags zählte, und die Helden, welche hier und drüben übers versandete Gras rannten, klein waren, nicht so groß wie in den Büchern, werde entschieden, was auch ihn beträfe, und getan, was nur seiner noch bedürfte, um die endliche Vollzähligkeit der Guten in der gerechten Sache und unter der vaterländischen Fahne zu erreichen, fügte er sich, liegend noch, dem Weiser des Wegs, der ober ihm wie eine Flagge an steifes Fleisch von frischer Brise klatschte und unerschöpflich in den spitzen Tann sein Spruchband sprudelte; richtete er, als hätte er nur von Ohngefähr, am Weg vom Krug, gerastet, sich auf, entledigte er sich, leichter ein Friedliches, den Gipfel zu erzwingen, der nackend und sommerlich vergilbt über das Bewaldete hinsaß, des bunten, achselbeschriebenen, lakaienhaft vielknöpfigen Rocks, war er mit drei rüstigen Sprüngen in der dunkelgrünen Freiheit, woselbst er gemächlich ausschritt, an einem derben, göttlichen Aste, der dem Ureinwohner sofort zur Hand war. Furcht, aufgegriffen und über den Ameisenhaufen brauner Nadeln da geschossen zu werden, blies er wie sonntägliche weiße Tabakswolke baß von sich. Denn eigentlich sandte ihn die wegweisende Hand: und jenes Luftdrucks angenehmes Nachrieseln breitete erst jetzt behaglich seinen Rücken aus. Und obwohl er stetig sich entfernte ohnehin, war er, betrieben von der längst zerstäubten Bombe, doch noch immer sich voraus, im Bewußtsein jedoch nicht fassend das Ziel, und daß er flüchte, fast ahnungslos. Zu dick, mit Zeit und Luft, die noch aus Frieden stammten, umstaute ihn der erstickte Schall der vielen hier zusammenkommenden Wälder, deren rundliche Stämme an des schräge einfallenden Gelbs Säge eben bildlich und lautlos angesetzt, immer grauere Räume nach verhängten Hintergründen wälzten. Dort, hinter diesen Hintergründen, ballte sich nur noch mit Dumpfheit umwundener Schuß der Kanone, öffnete allzu fernes Hurra einen schmalen klagenden Mund in einem für immer erblassenden Haupte.

Kein Vaterhaus stürzte zusammen in seinem Kopfe; von weit aufgerissener Augen Rand sank keine hingemähte Reihe Mensch: von so unnatürlicher Vorstellung war er fern. Dem Glanze des Himmels antworteten die Böller der Erde, Lerchengeschrei der Taumelnden ins Blau, Klirren von Waffen gegen Sonnenstrahl und Bachesklang, ausschwärmender Pferde bockendes Klopfen auf harter Straße und dumpferer Au. Ein reines, ursprüngliches Bild malten in seinem Kopfe Auge und Ohr, die einander inmitten der Natur nicht trafen wie auf einer vergoldeten Bank hineingetragenen Zwecks oder wie Diebshände in einer fremden Tasche. Voll solcher Auslassungen, befleckt von oben bis unten mit der Farbe der Unschuld wie ein Maurer am Weltgebäude, schritt Prokop, durch so glückliche Einstürze gerade der stattlichsten Schwibbögen des Denkens gelockert, mühelos daher des tätigen Verhältnisses zum zweckgetränkten Kampfe überhoben, und für die Dauer eines anscheinend ewigen Verweilens im bloßen Schönen vor reuiger Umkehr bewahrt, auf immer bekannteren Wendungen eines zeitverschwendenden, fast schon verwachsenen Weges, ohne Hast und niedrige Begierde, der nahen Heimat zu.

Obenstehende Erzählung von Albert Paris Gütersloh entstand in den Dreißigerjahren als Beitrag für eine mehrbändige Ausgabe beim Jakob Hegner Verlag, die jedoch nicht vollendet wurde. Wir veröffentlichen hiemit erstmals eine vom Autor stark überarbeitete Fassung.

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Juni
1966
No. 150-151, Seite 388
Autor/inn/en:

Albert Paris Gütersloh:

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