Günther Anders Archiv

Günther Anders-Bibliographie

Beiträge von Günther Anders im FORVM

Beiträge zu Günther Anders im FORVM

  • Konrad Paul Liessmann
    Der Aufschub der Philosophie
    (No. 444, Seite 19)

    Fast nur der Titel verrät, daß dies in Parenthese zum vorigen entstand, weil Konrad — der das Anders-Symposium konzipiert und organisiert hatte — sich bei der Eröffnung nicht selbst als Redner (...)

  • Rudolf Burger
    Die Philosophie des Aufschubs
    (No. 444, Seite 16)

    Mittlere Aufregung und fröhliche Fehlmeldungen von Taz bis FAZ — Burger hätte, z.B., Anders einen Erpresser genannt — über diese Eröffnungsrede zum Günther Anders-Symposium der Stadt Wien geben die (...)

  • Wolfgang Beck
    Dank von & an Günther Anders
    (No. 465-467, Seite 17)

    G.A. hat seit mehr als 10 Jahren Wien nicht mehr verlassen; seit anderthalb Jahren lebt er in einem Pflegeheim, nach einem Schenkelhalsbruch kann er sich kaum mehr bewegen. Sein Radius reicht über (...)

  • Gerhard Oberschlick
    Bombenvergessenheit schlägt Seinsversessenheit
    (No. 465-467, Seite 17)

    Betrifft: Werner Fuld, „Zur Freiheit verurteilt, 11.7.1992 & „Wen die Bombe küßt. Neue Literatur von und über Günther Anders“, 26.9.1992, in Ihrem Blatt. S.g. Herren ›FAZ‹-Herausgeber, mit (...)

  • Ludger Lütkehaus
    Die Bombe küßt niemanden
    (No. 465-467, Seite 16)

    Lieber, verehrter Herr Anders, zu der unsäglichen Rezension von Werner Fuld in der ›FAZ‹ vom 26. September, die mich in unverfrorener und total irreführender Weise für eine nur der ›FAZ‹ passende (...)

Vorläufiger FORVM-Index

Neues im WWW

Neueste Beiträge

  • Konstantin Kaiser
    Der Narzißmus des „Bin ich nicht“

    Über Rudolf Burgers erstes posthumes Buch. Die Besprechung erschien zuerst im Magazin der Theodor Kramer Gesellschaft „Zwischenwelt. Zeitschrift für Kultur des Exils und des Widerstands“ 38/4, (...)

  • Gerhard Oberschlick
    Über Gott und die Welt und das Böse

    Ein wutiges Pamphlet, zuerst gegen Anton Pelinka und sodann gegen mich, enthält das erste posthume Buch von Rudolf Burger im Nachwort des Herausgebers. Offenbar hatte ihn erbost, wie meine Analyse (...)

  • Gerhard Oberschlick
    ­Rudolf Burgers Glück
    nach dem Ende

    Das eine brachte der Postbote am 3. Juli. Absender: Sonderzahl, handschriftliches Begleitbillett in Versalien: Mit herzlichen Grüszen, Unterschrift (unleserlich). Autor: Rudolf Burger, (...)

aus 42 Jahren FORVM

  • Friedrich Geyrhofer
    Die kastrierte Dialektik (Juli 1973)

    Das Schisma der Arbeiterbewegung — unvermeidlich seit der Kapitulation der zweiten Internationale im Jahr 1914 — setzt sich auffallenderweise in theoretischen und philosophischen Kontroversen (...)

  • Rudi Dutschke
    Studenten am Ende, Arbeiter am Anfang (Juli 1973)

    Rudi, die linken Studentengruppen sind zerstritten. Ist die Studen.tenbewegung am Ende? Nun wollen wir erst mal feststellen: Es hat niemals nur eine Studentenbewegung gegeben. Das muß erst mal (...)

  • Lotta Continua ߦGuido Viale
    Die Sklaven des Südens stehen auf (Juli 1973)

    Der Text wurde im November 1972 von der italienischen Linksgruppe „Lotta Continua“ zur Diskussion gestellt. Er ist von Guido Viale redigiert, der am 28. Jänner 1973 von der Turiner Polizei nach (...)

  • Susi Petroni
    Mehr Profit, weniger Lohn (Juni 1973)

    1 Der Staat als Gesamtkapitalist Die österreichische Nachkriegsentwicklung wurde im wesentlichen bestimmt von der ökonomischen und politischen Schwäche der österreichischen Bourgeoisie. Sie war nach (...)

  • Michel Bosquet ߦFredo Krumnov ߦJean Moreau
    Unproduktive Fließbandarbeit (Mai 1973)

    (CFDT = Conféderation Française Democratique de Travail, ehemals christlicher nun linkssozialistischer Gewerkschaftsverband.) (CGT=Conféderation Générale de Travail, Gewerkschaftsverband der KPF.) (...)

  • Richard Vahrenkamp
    Fetisch Wissenschaft (Mai 1973)

    1 Bürgerliche Wissenschaft und Industriearbeit Die kapitalistische Produktionsweise hat den industriellen Prozeß in zwei strikt getrennte Phasen zerlegt: Leitung, Planung, Überwachung, theoretische (...)

  • Herbert Brunner
    Parteitag und Bodenrecht (Mai 1973)

    1000% Profit vom Boden „Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet“, lautet der erste Satz des Grundgesetzartikels 14. Da aber das Grundgesetz der BRD Ergebnis des längst vergessenen (...)

  • Lutz Holzinger
    Anatomie des FORVM-Lesers (Mai 1973)

    Das erfreulichste Ergebnis der Fragebogenaktion war die ungeheuer hohe Quote von Antworten. Sie betrug rund 17%, während man in der Werbebranche mit Rücklaufquoten von maximal 5% rechnet. Das (...)

  • Günther Nenning
    Bemerkungen zur neuesten Neuen-Forum-Krise (Mai 1973)

    1. Eigentumsübergabe, sonstiges Materielles Ich war Alleineigentümer des „Neuen Forums“. Ende 1970 übergab ich es dem Verein der Redakteure. In den rund zweieinhalb Jahren seither erhielt ich von den (...)

  • Adalbert Krims ߦFranz Jindra ߦWilhelm Burian
    Warum wir bleiben (Mai 1973)

    Warum bleibe ich im NF? Es gibt in Österreich keine andere politische Zeitschrift, in der ich mitarbeiten könnte; weder „Tagebuch“ noch „Weg und Ziel“ entsprechen meiner politischen Position. Es gibt (...)

  • Michael Siegert ߦLutz Holzinger ߦMichael Springer
    Warum wir gehen (Mai 1973)

    Erklärung: Lutz Holzinger und Michael Springer geben ihren Austritt aus dem Verein „Gesellschaft der Redakteure des Neuen Forums“ bekannt. Lutz Holzinger legt seine Funktion als Obmann des Vereins (...)

  • Gerhard Rühm
    briefmarkengrößen (April 1973)

    als ich anfang 1969 in warschau eingeladen war und bei dieser gelegenheit mit einer gruppe polnischer studenten diskutierte, wurde ich gefragt, wie ich mich denn als österreicher in deutschland (...)

  • Herbert Marcuse ߦMichel Bosquet ߦPeter Aschner (Übersetzung) ߦJean Daniel
    Voraussetzungen der Revolution (April 1973)

    Seit Sie vor zehn Jahren den „Eindimensionalen Menschen“ schrieben, hat sich vieles geändert, auch Sie selbst. In Ihrem jüngsten Buch, „Konterrevolution und Revolte“, gehtes weniger um Integrierung der (...)

  • Freie Österreichische Jugend (FÖJ)
    Mitarbeit als Strategie (März 1973)

    5/2/1. Längst sind die materiellen Bedingungen für eine soziaiistische Organisation der Gesellschaft in den kapitalistischen Staaten Westeuropas herangereift. Durch die überholte kapitalistische (...)

  • Wilhelm Burian
    Wunschloses Glück (März 1973)

    (s. Auszug in diesem Heft) Ein Programm ist notwendig, einfache Benennung überflüssig. Welche Schwierigkeiten auftreten, wenn Revolutionäre Programme vorzeigen, wurde schon anschaulich anläßlich (...)

  • Helmut Seethaler
    Neue Idee: Musterungsverweigerung (Februar 1973)

    Ich wurde am 10. November 1972 um vier Uhr früh mit Handschellen von der Polizei aus meiner Wohnung abgeführt. Vorerst kam ich in die Wachstube Wien 20., Bäuerlegasse 31-35. Nach Anforderung eines (...)

  • Edi Finger ߦWerner Herbst
    2 : 2 (Dezember 1972)

    Am 13.10.1972 sendete Ö 3 um 15.30 Uhr eine Reportage des Fußballspiels Österreich gegen Ungarn. Edi Finger war Kommentator der zweiten Spielhälfte. Der vorliegende Text ist ein Tonbandmitschnitt der (...)

  • Antonio Carlo
    Sowjetbürokratie in unlösbaren Widersprüchen (Dezember 1972)

    I. Was ist die SU? Für die Zeit von 1928 bis 1965 kann man keinesfalls von einem kapitalistischen System in der Sowjetunion sprechen. Zweifellos weist das sowjetische System eine Reihe von (...)

  • Wilhelm Burian
    Sowjetunion: bürgerlicher Staat ohne Bourgeoisie (Dezember 1972)

    Was sind Übergangsgesellschaften, welche Entwicklungslinien lassen sich nachzeichnen, von welchen Widersprüchen werden sie.geformt und was sind ihre Perspektiven? Die Frage nach dem Charakter der (...)

  • Heidi Pataki
    Zwecks Züchtigung der Frau (November 1972)

    I. Die Abtreibung gehört zu den rar gewordenen politischen Themen, die ohne Vermittlung durch Experten oder andere meinungs- und willensbildende Institutionen die Massen unmittelbar bewegen. In (...)

  • Herbert Marcuse ߦRolf Gössner ߦPaul Hasse
    Für Einheitsfront der Linken (November 1972)

    Wo sehen Sie Ansätze für die noch zu erarbeitende umfassende Theorie des modernen Kapitalismus? In der Marxschen Theorie, aber in einer Marxschen Theorie, die nicht zum Dogma erstarrt und die (...)

  • Gilles Martinet
    Kann die neue Volksfront siegen? (November 1972)

    In der Vergangenheit hatten die Parteien, die sich in Frankreich zum Sozialismus bekennen, zweierlei Programme: ein Maximalprogramm und ein Minimalprogramm. Das erste entsprach völlig den (...)

  • Günther Nenning
    Mitbestimmung zwecks Meinungsfreiheit (Juli 1972)

    Der I. Teil dieses Textes erschien im NF Juni, unter dem Titel „Zeitung ist, was zwischen Inseraten Platz hat“ und mit Ankündigung eines II. Teils. Unterdessen kam die Einladung zu einem Referat (...)

  • Günther Nenning
    Zeitung ist‚ was zwischen Inseraten Platz hat (Juni 1972)

    I. Pressefreiheit und Massenmedien Pressefreiheit ist heute oft eine Sprechblase aus den Mündern recht zweifelhafter Freiheitshelden. Als hingegen auf den Druckerpressen des Bürgertums noch in (...)

  • Peter Weibel
    Aktion statt Theater (Mai 1972)

    der toten poesie gebt neues leben dante, purg. 1,7 als 1909 g. p. lucini den futuristen in die knochen schnitzte „vereinfachen wir leben und kunst“ — als raoul hausmann in „der dada“ den tödlichen (...)

  • Gert Schäfer
    Hegel x Marx = Kofler (Mai 1972)

    In einer Zeit, in der sich in der Bundesrepublik Deutschland kaum einer öffentlich als Marxist bezeichnen konnte, ohne auf das Unflätigste geschmäht, von Staatsschutzinstanzen überwacht, in seinem (...)

  • Jacob Morris
    Die USA machen bankrott (Mai 1972)

    J. M. ist Mitarbeiter der New Yorker „Monthly Review“, wo der englische Text dieses Aufsatzes erschien. Deutsche Ubersetzung und Einrichtung: Wilhelm Burian. I. Der Tod des „Weltwährungssystems“ (...)

  • Gilbert Mury
    Lenin auf albanisch (März 1972)

    I. Partei als Avantgarde Die albanische Verfassung stellt die Partei über den Staat. Die Partei hat die führende Rolle, die Verpflichtung, auf allen Gebieten — Ideologie, Politik, Wirtschaft, (...)

  • Julius Mende
    Bessere Maschinenanhängsel (Januar 1972)

    J. M., Wien, 4 Jahre Hauptschullehrer, Kunstakademie, Autor von „Schülersexualität“, Melzer, Frankfurt 1971, Herausgeber von „Schmutz und Schund im Unterricht“, Melzer, Frankfurt 1972, in NF: (...)

  • Iring Fetscher
    Apriorische Gesellschaft (November 1971)

    I. Erkenntnistheorie Max Adler, ein bedeutender Theoretiker der österreichischen Sozialdemokratie, gehört zu den wenigen marxistischen Philosophen, deren Werk durch die Einordnung in eine Richtung (...)

  • Wilhelm Burian
    Zur Ideologie und Ökonomie der Medizin (Dezember 1971)

    I. Ideologie in der Medizin Der Beruf des Arztes zählt deshalb zu den schönsten in unserer Gesellschaft, weil das ärztliche Streben und Handeln darauf ausgerichtet ist, die Gesundheit des Menschen (...)

  • Joseph Scholmer
    Profitmedizin (Dezember 1971)

    Im österreichischen Wahlkampf, Oktober 1971, gab es ungeheure Aufregung, als Vizekanzler, Sozialminister und ÖGB-Spitzenfunktionär Häuser von Verstaatlichung zu sprechen wagte, und dabei den (...)

  • Jürgen Eckl
    Islam x Sozialismus = Algerien (Dezember 1971)

    Dies ist Teil einer größeren Arbeit, die unter dem Titel „Algerien — Sozialismus in einem islamischen Land“ demnächst im Makol-Verlag, Frankfurt, erscheint. I. Sozialismus Eine ausgearbeitete Theorie (...)

  • Karl Pfeifer
    Die katholische Kirche Kroatiens, der Vatikan und die Ermordung der kroatischen Juden (März 1992)

    Ob die katholische Kirche eine moralische Autorität oder bloß eine weltweite politische Institution ist? Ihr Anspruch werde an ihren Taten gemessen. Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges (...)

  • Karl Pfeifer ߦGeorg Scheuer
    Unwissenheit oder Etikettenschwindel? / Grenzstreit (März 1992)

    Unwissenheit oder Etikettenschwindel? Karl Pfeifers Ausführungen im Dezember-Heft über den weltbekannten Linksdissidenten und Buchautor Dr. Ante Ciliga werden in Paris und Rom mit Kopfschütteln (...)

  • Karl Pfeifer
    Wer assimiliert die Ungarn? (Juli 1992)

    Rassismus Die gut gekleidete, ältere ungarische Dame bückt sich im Autobus und zischt ins Ohr des Nigerianers Osa: „Warum gehst Du nicht nach Hause, Nigger?“ Laut Aussagen afrikanischer und (...)

  • Karl Pfeifer
    Methodischer Massenmord und die Methoden eines Massenblattes (April 1993)

    Opfer der Opfer Der französische Historiker Pierre Vidal-Naquet setzt sich in seinem Buch „Les Assassins de la Mémoire“ (Die Mörder der Erinnerung) mit den Leugnern und Verharmlosern der Schoa (...)

  • Karl Pfeifer
    Trotzkist und/oder faschistischer Propagandist (Juli 1993)

    In meinem Artikel Der Präsident und die Juden (FORVM Dezember 1991) wies ich darauf hin, daß Kroatiens Präsident Dr. Tudjman sich in seinem Buch »Bespuca«, mit dem er u.a. den Holocaust verniedlicht, (...)

  • Franjo Tuđman
    Als Kommunist wußte ich (Dezember 1991)

    Aus: F.T., The Independent State of Croatia as an Instrument of the policy of the occupation powers in Yugoslavia, and the people’s Liberation Movement in Croatia from 1941 to 1945. In: Les (...)

  • Karl Pfeifer
    Der Präsident und die Juden (Dezember 1991)

    Die österreichischen Massenmedien schildern den innerjugoslawischen Konflikt eindimensional als eine Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse. Auf der einen Seite die bösen Panzerkommunisten und die (...)

  • Friedrich Geyrhofer
    Klassenloser Kapitalismus (Oktober 1971)

    Den Inhalt der Marxschen Theorie haben ihre Gegner und ihre Anhänger in der Idee des Klassenkampfes komprimiert. Gegen sie richten sich praktisch alle Einwände, welche die Theorie Lügen strafen (...)

  • György P. Aladár
    Ungarische Samthandschuhe (Oktober 1971)

    I. „Liberalisierung“ Die polnischen Ereignisse vom Dezember 1970 haben — durch Kontrastwirkung — die wirtschaftliche und politische Stabilität Ungarns augenfällig gemacht. Um die wachsende (...)

  • Otto Felicitas Gmelin
    Ehe als Ausbeutung (September 1971)

    Ich habe im vorigen Heft („Wir Männer sind Schweine“) thesenhaft, insoferne unzureichend und auch sonst naiv (siehe die Kritik von Heidi Pataki ebendort) über unbezahlte Hausfrauenarbeit, deren (...)

  • Beschlußprotokoll (September 1971)

    Kritik der Kulturredaktion wegen Zurückstellung verschiedener Artikel. Kritik an Erscheinungsweise. Vorstellungen über NF differieren scharf mit Realität. Kruntorad empfindet Kommunikation in (...)

  • Wilhelm Burian
    „offensiv links” oder KPÖ? (August 1971)

    Die Situation der österreichischen Linken ist nach wie vor durch Hoffnungslosigkeit und Frustration gezeichnet. Angetrieben von der internationalen sozialistischen Studentenbewegung konnten (...)

  • Günther Nenning ߦFreie Österreichische Jugend (FÖJ)
    „offensiv links” oder SPÖ? (August 1971)

    Bei der Vollversammlung der Freien Österreichischen Jugend (FÖJ) — Bewegung für Sozialismus am 4. August 1971 wurde der Beschluß gefaßt, unter der Bezeichnung „offensiv links“ zu den Nationalratswahlen (...)

  • Peter Hamm
    Revolutionäre Geduld (August 1971)

    In München existiert eine Buchhandlung, die sich „Linksbuch“ nennt und selbstredend, zwischen Boutiquen eingerahmt, im attraktivsten Viertel der Stadt liegt. Dort fand ich mich vor wenigen Wochen (...)

  • Trautl Brandstaller
    Zigtausend Jahre Männerherrschaft (August 1971)

    In den USA ist die Revolte der Frauen am heftigsten ausgebrochen. Amerikanerinnen sind auch die Autorinnen der beiden Bücher, die zu Bibeln der zweiten weiblichen Emanzipationswelle geworden sind: (...)

  • Heidi Pataki
    Katalog der schicken Ideen (August 1971)

    Von Heidi Pataki, 1940, erschien 1968 bei Suhrkamp der Lyrikband „schlagzeilen“ (Vorabdrucke NF Mai 1968, S. 350). In der „edition literaturproduzenten“, Verlag für Jugend und Volk, Wien, ist ein Band (...)

  • Günther Nenning
    Wir Männer sind Schweine (August 1971)

    Das folgende sind bitte keine fertigen, haltbaren Denkresultate, sondern der Versuch, Anstoß zu geben. I. Alle Männer betrügen alle Frauen Alle Männer betrügen alle Frauen. Nicht weil wir eine Frau (...)

  • Hans G. Helms
    Der wunderliche Kracauer (Juni 1971)

    Seit einiger Zeit hat sich in Deutschland, vor allem in Berlin, eine junge radikale Intelligenz entwickelt, die in Zeitschriften und Büchern ziemlich heftig und gleichförmig gegen den Kapitalismus (...)

  • Günther Nenning
    Strategie statt Anklage (Mai 1971)

    I. Holzinger hat recht. Die Regierung Kreisky ist eine Agentur zur Modernisierung des österreichischen Kapitalismus und insofern dessen Komplicin. Holzingers Irrtum beginnt erst bei der, trotz (...)

  • Lutz Holzinger
    Komplice des Kapitals? (Mai 1971)

    I. Kreisky als Gallionsfigur einer kapitalistisch integierten SPÖ der wahlerfolg der spö am 1. märz 1970 und die bildung der minderheitsregierung kreisky am darauffolgenden 21. april sind eine (...)

  • Michael Siegert
    Ein besserer Olah? (Mai 1971)

    I. Kreisky hat die SPÖ vom Image des Josefinismus befreit Wie der Kapitalismus Österreich im Zeichen des Merkantilismus erobert hat, so die Sozialdemokratie den Kapitalismus im Zeichen einer (...)

  • Heinz Kuby
    Linke Chancen in der BRD (Mai 1971)

    Der nachfolgende Text ist Teil des Berichtes der westdeutschen Delegation an den Kongreß über Strategie der europäischen Linken in Rom. H. K. ist eines der Häupter der westdeutschen (...)

  • Friedrich Heer
    Dialog der Untergründe (April 1971)

    F. H., Professor für Europäische Geistesgeschichte, Universität Wien, Redaktionsbeirat des NF, hielt nachstehendes Referat (gekürzt wiedergegeben) bei der IDC-Konferenz am CIDOC-Institut von Ivan (...)

  • Arnold Künzli
    Dialog mit dem Popocatépetl (April 1971)

    A. K., Professor für Philosophie der Politik an der Universität Basel, ständiger Beiträger und Redaktionsbeirat des NF, Präsident des „International Dialogic Committee“ (IDC) Wien-Santa Barbara, Calif. (...)

  • Günther Nenning
    Mexikos schlaue Bürger (April 1971)

    Das mit dern NF verknüpfte „International Dialogue Commitee“ (IDC) hatte seine Jahreskonferenz 1971 diesmal im CIDOC-Institut von Ivan Illich, Cuernavaca, Mexiko (1970 Wien, 1969 Wien, 1968 Santa (...)