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Robert Zöchling

Beiträge von Robert Zöchling

Robert Zöchling

Brinkmanship

November
1983

Katharina Echsel • Robert Zöchling
„Die Rechtskultur ist kaputt“

Der Polizeistaat kommt — wer kann ihn noch stoppen?

März
1989

Die Polizei ist ein gewaltiger Apparat, der nach eigenen Methoden arbeitet und eigene Zwecke verfolgt. In Österreich ist seine Tätigkeit kaum geregelt und einer breiteren Öffentlichkeit kaum bekannt. Die Justiz ist vielfach zum Vollzugsorgan der Polizei verkommen. Eine saftige Weide für schwarze (…)

Maria Parzer • Robert Zöchling
Gefangene in Nicaragua

Durch Strafvollzug in die Gesellschaft einbeziehen!

Oktober
1989

Nicaragua befindet sich immer noch im Krieg. Dennoch hat dieses Land in Sachen Reform des Strafvollzugs und Alternativen zur Haft größere Fortschritte aufzuweisen als etwa Österreich. In Nicaragua sucht man nach Strafformen, die dem Täter und seinen Bedürfnissen angepaßt sind — und nicht „dem (…)

Robert Zöchling
Rundfunkrecht im Umbruch:

Vom Nachzügler zum europäischen Vorbild?

Oktober
1989

Österreich ist Europas verläßliches Schlußlicht. Während in vielen Ländern schon seit Jahren Freie Radios die Medienlandschaft beleben, kommt im Alpenland gerade erst die Diskussion über das ORF-Monopol in Gang. Wird Österreich neuerlich eine Chance vergeben, aus den Erfahrungen anderer zu (…)

Robert Zöchling
Ausgegraben:

Das Volksbegehren gegen das Bundesheer

Dezember
1989

Seit der Schweizer Armee-Abstimmung ist auch das österreichische Heer wieder ins Gerede gekommen. Einige denken bereits laut über ein Volksbegehren nach. Eine Diskussionsgrundlage wäre bereits vorhanden: das BH-Volksbegehren aus dem Jahr 1970. Ein Drittel der ÖsterreicherInnen ist für die (…)

Robert Zöchling
JuristInnen als Intellektuelle?

Sind wir nichts als Funktionäre?

Oktober
1990

Es gibt Menschen, die Akademiker und Intellektuelle sind. Es gibt auch Menschen, die Akademiker und keine Intellektuellen sind. Und dann gibt es noch JuristInnen. Was JuristInnen vor Angehörigen der meisten anderen Metiers auszeichnet, ist ihr im Verhältnis zu ihrer Qualifikation hoher (…)

Robert Zöchling

Vorsatz

Oktober
1990

Einmal im Vertrauen gefragt: Wer glaubt eigentlich noch an die demokratische Legitimation des Nationalrates? Wir wissen es freilich nicht — wir wissen nur daß die Zahl derer, die das ernsthaft tun, immer geringer wird. Wahlen als einziges Kriterium der Legitimation haben bei vielen bereits (…)

Matthäus Zinner • Robert Zöchling
JURIDIKUM-THEMA: Freiheit und Demokratie

Vorsatz

Oktober
1990

Der Anlaß für das THEMA dieser Nummer liegt auf der flachen Hand. In der Zeit der Umstürze in den Ländern des real nicht existierenden Sozialismus kommen auch in den Ländern des Westblocks einige Vorstellungen von „Freiheit und Demokratie“ ins Rutschen. Nicht nur bei den Katecheten des (…)

Robert Zöchling
Volkszählung 1991

Was heißt hier überhaupt „zählen“?

Oktober
1990

Im Mai 1991 wird die zweite Republik zum fünften Mal ihr Volk zählen. Daß es dabei allerdings nicht bloß um das „Zählen“ von Köpfen geht, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Nicht der „Mißbrauch“ sondern schon der vorgesehene Gebrauch der dabei gewonnenen Daten ist bedenklich. Bereits die (…)

Robert Zöchling

Vorsatz

Dezember
1990

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff: Was hier schon deutlich den Bug nach vorne neigt, ist das alte Europa als eine Struktur gebildet aus Staaten vom Typ bürgerlicher Verfassungs- und (mehr/weniger) Nationalstaat. Ein Überbleibsel, als Nachkriegs-Ordnung mühsam rekonstruierte (…)

Robert Zöchling
Thoreau, Anders, Noll:

Ungehorsam gegen den Staat

März
1991

Was ist das: Es sieht aus wie eine Videocassette, enthält eine Broschüre mit Texten über den „Ungehorsam gegen den Staat“ und ein Tonband, auf dem Helmut Qualtingers Stimme mit den Worten eines prominenten US-Renegaten aus 1848 zum Steuerboykott aufruft? Ein Multimedia-Agitationspaket der (…)

Robert Zöchling
Versatz:

Schluß mit dem Gerede!

April
1991

Wenn es auch müßig erscheint, darf zum THEMA dieses Heftes die Klarstellung nicht fehlen, daß mit der verfassungsrechtlich gewährten Medienfreiheit durchaus rein gar nichts über die Gewährleistung freierund vielfältiger Information und Meinungsäußerung gesagt ist. Die sogenannte „Medienfreiheit“ (…)

Robert Zöchling

Zum Sterben zu viel — zum Leben zu wenig

April
1991

Der Markt, der Staat und die Politikverdrossenheit der Politiker. In diesem Bermudadreieck verschwinden Jahr für Jahr Zeitungen, Zeitschriften und Buchverlage. Und über Atlantis weiß man noch immer nicht sehr viel. Das gedruckte Wort ist nicht mehr viel wert. Es sei denn, man befreit es so (…)

Robert Zöchling
Versatz

Geister-Austreibung

Dezember
1991

„Im Bewußtsein der bedeutenden Rolle der Universitäten für die Zukunft unseres Landes“ hat sich das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung ein „Reformkonzept: Die neue Uhniversitätsstruktur“ ausgedacht. Das Konzept selbst wie auch die eher flach dümpelnde als hohe Wellen schlagende (…)

Gerhard Oberschlick • Maria Windhager • Robert Zöchling

„Geliefert wie bestellt“
oder
„Im Auftrag der »Krone«“

Dezember
1991

Stellungnahme der »Vereinigung alternativer Zeitungen und Zeitschriften« zu dem Entwurf einer »Mediengesetznovelle 1992« I. Präambel 0.a Der vorliegende Entwurf betrifft eine Novellierung und tatsächliche Verbesserung des Rechtsschutzes für den Einzelnen gegenüber dem derzeit geltenden (…)

Robert Zöchling
Absatz:

Forum ± Recht

Oktober
1992

Erstmals im JURIDIKUM: Hinweise auf rechts- und politische Beiträge in anderen periodisch erscheinenden Medien. Oder haben Sie uns wirklich zugetraut, daß wir nur lesen, was wir selber publizieren? Ein „fast-schon-Sonderheft“ zum Thema „Rechtsbetrachtungen von links“ hat sich das deutsche (…)

Robert Zöchling
Presseförderung

Wohin mit den Millionen?

Dezember
1994

Einige hundert Millionen Schilling gibt der Staat jährlich für sogenannte „Presseförderung“ aus. Gefördert werden damit jedoch — wenn überhaupt — die ohnehin stattfindenden Konzentrationsprozesse am Markt. Bleiben die sogenannten Medienpolitiker weiterhin untätig, so können wir sie künftig nur (…)

Lutz Holzinger • Christian Neugebauer • Robert Zöchling

Fragen zu linker Politik und Öffentlichkeit

zum geplanten Symposium „Die Geschichte ist noch nicht zu Ende“
Oktober
1995

Derzeit befindet sich — von einer Personengruppe im Februar 1995 angeregt — ein Symposium „Die Geschichte ist noch nicht zu Ende“ in Vorbereitung. Dieses Symposium — in einem früheren Vorbereitungsstadium auch als „linke Dialog-Konferenz“ bezeichnet — soll vom 8. bis 10. Dezember 1995 (…)

Robert Zöchling

Postmodernes Roulette

Warum es sich nicht empfiehlt, auf „Null“ zu setzen
Oktober
1995

Der folgende Artikel ist zuerst erschienen als Diskussionsbeitrag zum „Weg und Ziel“-Schwerpunktheft „Das Loch im Kopf — Medienwirklichkeit in Österreich“ (Nr. 4, Oktober 1994). Die Wiederverlautbarung im „Context“ erfolgt wegen des auffälligen Zusammenhangs mit Wegen und Zielen des Vereins mit (…)

Christoph Adam • Hannes Hofbauer • Peter Oberdammer • Franz Schandl • Günter Schneider • Peter Schuck • Andreas Spörl • Maria Wölflingseder • Robert Zöchling

Wie es weitergeht

Zweite Erklärung zum „Linken Dialog“
März
1996

Um es böse zu sagen: Die „Linke Dialog-Kon­ferenz“ vom 8. bis 10. Dezember 1995 an der TU Wien hat großteils eingelöst, was wir von ihr befürchtet haben. Sie bot kaum Gelegenheit zur Darstellung theoretischer, wie auch immer „linker“, Positionen und Entwicklungsstränge, und sie war auch nicht (…)

Robert Zöchling

Rette uns wer kann

März
1996

Einige Zeitungen tragen einen Branchenkampf aus, alle verwechseln das mit Politik und so sieht Politik dann auch aus: Diesfalls treten Falter, Standard und Profil zum offenen Branchenkampf gegen die Mediaprint an, Journalistengewerkschaft und Grüne sind mit von der Partie. Nebenbei soll (…)

Robert Zöchling

Blätter, Bäume, Bretter

Oktober
1996

Willkommen in der zweiten Ausgabe der Streifzüge. Der Titel dieses Blattes indiziert nicht etwa ein Programm des absichtslosen Herumstreunens in diversen theoretischen Gefilden, sondern er verweist eher (1.) auf ein absichtliches Anstreifen oder Anecken an mancher Theorie und Praxis durch (…)

Robert Zöchling

SOS Mediokratie

Zu aktuellen Begehren und Entbehrungen
Oktober
1996

Medienpolitik im Breitwand-Format: „Fal­ter“, „Standard“ und „Profil“ treten zum offenen Branchenkampf gegen die „Mediaprint“ an, Journalistengewerkschaft und Grüne sind mit von der Partie. Nebenbei soll eventuell der ORF (1.) vor seiner Umwandlung in eine Aktienge­sellschaft oder (2.) durch (…)

Robert Zöchling

Warum Leute zusammenkommen

März
1997

Dieser problematisch gewordenen Frage widmete der Freibeuter 69/September 1996 seinen Themenschwerpunkt. „Das Leserpublikum hat sich, als organisiertes, kollektiv lesendes oder reagierendes, verlaufen, und der Verleger“ — diesfalls Klaus Wagenbach — „steht, als gerupfter Hahn, auf einem zwar (…)

Robert Zöchling

Rendez-vous unter dem Verfassungsbogen

Bei der Vergabe der Publizistikförderung 1996 ging es wieder einmal darunter und daneben
März
1997

Wenn wir ein Kunstwerk als erhaben bezeichnen, weil es uns — obwohl und weil selbst nicht so recht begreiflich — unser allgemein-menschliches Vermögen, überhaupt irgend etwas zu begreifen, vor Augen führt, dann hat sich Andreas Khol, Klubobmann der ÖVP, ein Werk von erheblicher Erhabenheit (…)

Robert Zöchling

Wir bitten zum Tanz

April
1997

Zu dem von mir angeregten Rendezvous unter dem Verfassungsbogen (Standard, Kommentar der Anderen, 19.03.97) ist erwartungsgemäß nicht Andreas Khol selbst erschienen, sondern VP-Klubsekretär Roman Kunyik (Standard, 26.03.97). Er ist mir herzlich willkommen und ich nehme seine Aufforderung zum (…)

Robert Zöchling

Gestern noch abgestimmt, heute schon eingestellt

Juni
1997

Drei Jahre nach der EU-Volksabstimmung legt der FOEHN eine umfassende Dokumentation folgenden Sachverhalts vor: „Die Stimmzettel wurden vermutlich richtig ausgezählt. Denn es braucht nach der Wahl nicht plump gefälscht zu werden, was schon vor der Wahl elegant gefälscht worden ist.“ Wie einer (…)

Robert Zöchling

Der Realität ins Auge blicken!

Mai
1999

Öffentlichkeiten existieren gegenwärtig nur noch residual, als eigensinnig aufrechterhaltene Gebilde in einer Gesellschaft, die irgendwann mit dem Glauben an ihren humanistischen Fortschritt (oder wenigstens dem Wunsch danach) auch ihren Glauben an Öffentlichkeit als Verständigungsmodus über (…)

Robert Zöchling

Liebe Leserin, lieber Leser!

Juni
1999

Wir hoffen, Sie haben in dem vorliegenden Heft die Zeitschrift erkannt, die vormals den Titel ZOOM trug. Mehrere Umstände haben uns zur Änderung des Titels veranlaßt: Erstens reden wir schon seit zwei Jahren darüber, daß der Titel ZOOM (ein Kompromißprodukt früheren Brainstormings) zum (…)

Stephan Grigat • Christian Herz • Robert Zöchling

Antimilitarismus in Großdeutschland

September
1999

Die Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär ist eine der wichtigsten antimilitaristischen Organisationen in Berlin. Internationale Aufmerksamkeit erregte sie zuletzt durch die von ihr mitorganisierten Störaktionen beim Öffentlichen Gelöbnis der Bundeswehr am 20. Juli in Berlin. (…)

Sendungsgestaltung: Stephan Grigat (animateur) • Christian Herz • Robert Zöchling (animateur)

Antimilitarismus heute und der Krieg von morgen

Oktober
1999

Der nachstehende Text ist nicht das wörtliche Transkript der Radiosendung, sondern die bearbeitete Wiedergabe des Interviews in Context XXI 3/1999. Die Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär ist eine der wichtigsten antimilitaristischen Organisationen in Berlin. Internationale (…)

Sendungsgestaltung: Stephan Grigat (animateur) • Hannes Hofbauer • Robert Zöchling (animateur)
Der imperiale Krieg

Geostrategie am Balkan

Oktober
1999

Der NATO-Luftkrieg gegen Jugoslawien ist beendet — der Kriegszustand am Balkan damit noch lange nicht. Die Zerstörung Jugoslawiens ist so gut wie abgeschlossen — die Gründe dieser Zerstörung bleiben so unklar und umstritten wie zu Beginn der NATO-Bombardements. Nie zuvor waren die Gründe für (…)

Robert Zöchling

Restöffentlichkeiten: Bitte sammeln!

Oktober
1999

Vom 6. Bis 8. Mai 1999 fand an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung zu Linz die Medienkonferenz Linz 1999 — Kurskorrekturen zur Kultur- und Medienpolitik statt. Erstmals traten VertreterInnen der nichtkommerziellen Internet-Provider, der freien Radios und der (…)

Sendungsgestaltung: Stephan Grigat • Robert Zöchling

Krieg, Sinn und Wahnsinn

Die politische Ökonomie der Interesselosigkeit
November
1999

Die Frage, welche Art von Krieg die NATO gegen Jugoslawien führte, ist immer noch offen. Viele Kriegsgegner und Kriegsgegnerinnen stehen mit einer gewissen Ratlosigkeit nicht nur vor den Trümmern, die dieser Krieg am Balkan hinterlassen hat, sondern auch vor den Trümmern ihrer eigenen (…)

Manfred Gmeiner • Stephan Grigat • Elfriede Hufnagl • Markus Pinter • Robert Zöchling

Österreich? Wir?

Dezember
1999

Dieses Land ist nach den Wahlen, was es auch vorher schon war. Die Rückkehr zur Normalität ist nicht die Lösung, sondern das Problem.

Robert Zöchling

Kritik statt Sektor

April
2000

1. Weil viele von uns mit dem Markt immer schon ihre Probleme hatten und mit dem Staat neuerdings noch größere, möchten sie gerne in einem Zwischenraum ihr Lager aufschlagen. Der soll „Dritter Sektor“ oder auch „Zivilgesellschaft“ heißen und sich als Raum oder Feld irgendwie zwischen den (…)

Robert Zöchling

Öffentlichkeit statt „Zivilgesellschaft“

Juni
2000

Für so etwas wie Widerstand gegen die Widerlichkeit der Verhältnisse brauchen wir keine Marke zur Identitätsstiftung, sondern Öffentlichkeit als Möglichkeitsbedingung und Modus. Im aktuellen Sprachgebrauch vieler Unzufriedener eines Landes, das es nie zu einer halbwegigen Zivilisation brachte, (…)

Sendungsgestaltung: Johannes Agnoli • Stephan Grigat • Robert Zöchling (animateur)

Postfaschismus und Globalisierung

Juni
2000

Stephan Grigat zum Begriff des Postfaschismus, Johannes Agnoli über den italienischen Faschismus, kapitalistische Regulation und die Möglichkeit einer zukünftigen autoritären politischen Form.

Sendungsgestaltung: Robert Zöchling (animateur)

Vom alten Glück zum schlanken Faschismus

Juni
2000

Sendungsgestaltung: Ulrike Becker • Stephan Grigat (animateur) • Robert Zöchling (animateur)

Antisemitismus und „deutsche Arbeit“

November
2000

Vortrag von Ulrike Becker, Mitautorin des Buches Goldhagen und die deutsche Linke: Das Konzept der „deutschen Arbeit“ als ursprünglich und wesentlich antisemitisches Konzept — von der bürgerlichen Revolution bis zum Nationalsozialismus und darüber hinaus.

Sendungsgestaltung: Markus Pinter (animateur) • Christoph Teuber • Robert Zöchling (animateur)

Dealerparanoia und Antisemitismus

November
2000

Christoph Teuber von der Hamburger Gruppe RatioRauschRevolution über antisemitische Ressentiments in der Hetze gegen DealerInnen. Er weist auf Parallelen in antisemitschen Diskursen und dem Diskurs über Drogen und DealerInnen hin.

Sendungsgestaltung: Markus Pinter (animateur) • Lars Quadfasel • Christoph Teuber • Robert Zöchling (animateur)

Dealerparanoia und Rassismus

November
2000

Lars Quadfasel und Christoph Teuber von der Hamburger Gruppe RatioRauschRevolution über Drogenpolitik, Drogenverbote und den rassistischen, öffentlichen Diskurs über Drogen und DealerInnen.

Sendungsgestaltung: Stephan Grigat (animateur) • Moishe Postone • Robert Zöchling (animateur)

Die Logik der Vernichtung I

November
2000

Moishe Postone über den Antisemitismus.

Sendungsgestaltung: Stephan Grigat (animateur) • Moishe Postone • Robert Zöchling (animateur)

Die Logik der Vernichtung II

November
2000

Moishe Postone über den Antisemitismus.

Sendungsgestaltung: Stephan Grigat (animateur) • Gerhard Scheit • Robert Zöchling (animateur)

Konkretionswahn und Antisemitismus

November
2000

Präsentation des Buches „Verborgener Staat, lebendiges Geld — Zur Dramaturgie des Antisemitismus“ durch den Autor Gerhard Scheit. Der wahnhafte Drang zur Konkretisierung und Personalisierung der negativen Aspekte des Kapitals als zentraler Aspekt des Antisemitismus, der diesen von anderen (…)

Sendungsgestaltung: Markus Blümel (animateur) • Antonius Greiner • Eva Hruby (animateur) • Robert Zöchling (animateur)

Zeitverzögerung

Erfahrung und Emanzipation
November
2000

Ein Gespräch mit Antonius Greiner, Mitglied des Vereins zur Verzögerung der Zeit.

Sendungsgestaltung: Joachim Bruhn • Stephan Grigat (animateur) • Ernst Lohoff • Clemens Nachtmann • Moishe Postone • Robert Zöchling (animateur)

Die Arbeit, der Wert, die Krise I

November
2000

Am 18. Juli fand an der Berliner Humboldt-Universität eine Podiumsdiskussion unter dem Titel Was ist der Wert der Arbeit? statt. Die Wochenzeitung Jungle World hatte drei unterschiedliche Vertreter einer [wert- und arbeitskritischen>wiki>Wertkritik] Marx-Interpretation eingeladen. Im Folgenden (…)

Sendungsgestaltung: Herbert Auinger • Robert Zöchling (animateur)

Haider und die „demokratische Öffentlichkeit“

November
2000

Herbert Auinger präsentierte am 27. September im Wiener Café 7-stern sein Buch Haider — Nachrede auf einen bürgerlichen Politiker. Er las bei dieser Gelegenheit nicht, wie es allenthalben üblich ist, Passagen aus seinem Buch vor, sondern präsentierte gewissermaßen in Ergänzung dazu ein Exempel (…)

Sendungsgestaltung: Stephan Grigat • Florian Markl • Robert Zöchling (animateur)

Erklärt Österreich I

Austrofaschismus und Nationalsozialismus
Dezember
2000

Vom 13. bis 21 Juni 2000 hielten Stephan Grigat und Florian Markl Vorträge in Berlin, Bochum, Wuppertal, Heidelberg, Siegen und Stuttgart, um die gegenwärtige politische Situation in Österreich und die Gesellschaft, die sie ermöglicht, zu erklären. Solcher Erklärungsbedarf besteht nicht nur bei (…)

Sendungsgestaltung: Stephan Grigat • Florian Markl • Robert Zöchling (animateur)

Erklärt Österreich II

Vom Postfaschismus zu Jörg Haider
Dezember
2000

Vom 13. bis 21. Juni 2000 hielten Stephan Grigat und Florian Markl Vorträge in Berlin, Bochum, Wuppertal, Heidelberg, Siegen und Stuttgart, um die gegenwärtige politische Situation in Österreich und die Gesellschaft, die sie ermöglicht, zu erklären. In diesem zweiten Teil der Sendung hören Sie (…)

Sendungsgestaltung: Joachim Bruhn • Stephan Grigat (animateur) • Ernst Lohoff • Moishe Postone • Robert Zöchling (animateur)

Die Arbeit, der Wert, die Krise II

Dezember
2000

Im ersten Teil dieser Sendung haben wir die Vorträge dokumentiert, die Moishe Postone von der University Of Chicago, Ernst Lohoff von der Zeitschrift Krisis und Joachim Bruhn von der Initiative Sozialistisches Forum bei der Veranstaltung Was ist der Wert der Arbeit? am 18. Juli in der Berliner (…)

Robert Zöchling

Land ohne Öffentlichkeit

Dezember
2000

Man soll nicht so tun, als wäre Österreich erst seit der Bildung der blau-schwarzen Regierung das Letzte in der „westlichen Wertegemeinschaft“: In ganz Europa geht seit vielen Jahren die Rede vom Verfall der Öffentlichkeit um — begonnen hat es mit einem Strukturwandel. Die Habermas’sche (…)

Sendungsgestaltung: Stephan Grigat • Robert Zöchling (animateur)

Die Gesellschaft des Spektakels

Guy Debord als radikaler Gesellschaftskritiker
Januar
2001

Stephan Grigat referierte im Kritischen Kreis zum Thema „Der Fetisch im Spektakel“ über Guy Debords radikale Gesellschaftskritik.

Robert Zöchling

Wir sind immer noch ‚dahinter‘

März
2001

Zu Christoph Schlingensiefs „Container“-Aktion vor der Wiener Oper im vergangenen Sommer ist nun ein Buch erschienen. Es ist, insofern die Fortführung der Aktion, ein spektakuläres und spekulatives Büchlein, bei dem unklar bleibt, wer wozu „provoziert“ werden soll. Im Vorsatztext des Verlags (…)

Sendungsgestaltung: Jürgen Elsässer • Robert Zöchling (animateur)

Tödliche Lügen

Die Kriegsverbrechen der „westlichen Wertegemeinschaft“ im Kosovo
April
2001

Jürgen Elsässer, Autor der Zeitschrift konkret, veröffentlichte ein Buch mit dem Titel Kriegsverbrechen — Die tödlichen Lügen der Bundesregierung und ihre Opfer im Kosovo-Krieg, in dem er die Nachrichtenmanipulationen und Lügen von Regierungen und Medien der „Westlichen Wertegemeinschaft“ (…)

Sendungsgestaltung: Alexander Emanuely (animateur) • Léo Ferré • Robert Zöchling (animateur)
Léo Ferré II

La Vie d’Artiste

Juni
2001

Léo Ferré klagt nicht an aus dem Nichts, sondern aus einer zerstörten Welt heraus, aus jener der Hoffnung, des goldenen Zeitalters, welches in das kurze Gedächtnis des modernen Menschen nicht hineinpaßt ...

Alexander Emanuely • Robert Zöchling

Liebe Leserin, lieber Leser!

Juli
2001

Geschäftsführende Redakteure kommen und gehen, Context XXI bleibt. Darüber hinausgehende Anknüpfungen an kakanische Verwaltungsgrundsätze gibt es hier auch weiterhin nicht. Stattdessen gibt es die immer noch andauernde in-situ-Inspektion der Republik. Prüfauftrag: Gilt oder gilt nicht die (…)

Sendungsgestaltung: Alexander Baratsits (animateur) • Robert Zöchling

Medienpolitik in Österreich

Publizistik-Nichtförderung auf Biegen und Brechen
November
2002

Was wir also zurechtbiegen mussten ... Robert Zöchling, Sprecher der Vereinigung Alternativer Zeitungen und Zeitschriften (VAZ) und Redaktionsmitglied von Context XXI (vormals ZOOM) spricht im Interview über die Auslegungsmöglichkeiten der Publizistikförderung. ZOOM hatte 1996 nach Streichung (…)

Robert Zöchling

Streifzüge im Context

W3-Kooperative und Kritisches Archiv
Juni
2022

Geschichte & Geschichten Die Streifzüge wurden ja weniger gegründet, sie entstanden eher: Als Mitteilungsblatt zunächst einer Gruppe von Menschen, die sich im Vorfeld einer „Linken Dialog-Konferenz“ im Dezember 1995 zusammengefunden hatte in der leider sich bestätigenden Vermutung, dass (…)

Robert Zöchling

Das Transparente und das Nichts

Oktober
2022

Ballhausplatz, Wien, Österreich, 2022, Herbst. Die zweitklassige Schausteller*innentruppe, die seit einigen Jahren die „österreichische Bundesregierung“ gibt, präsentiert als ihren neuesten Coup ein „Medienpaket“. „Medienministerin“ Raab hat’s in einer Pressekonferenz („government by press (…)

Robert Zöchling
Alternative und „alternative“ Medien:

Radikalität und Rabianz

Januar
2025

Wer heute mit „der Suchmaschine“ nach „alternativen Medien“ sucht findet seitenweise sehr rechte, auf die eine oder andere Art völkische „Gemeinschaften“ beschwörende, die „Lügenpresse“ schmähende, verschwörungsversessene etc. Medien – ganz sicher aber nichts von dem, was wir einmal als (…)

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