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Josef Dvorak

Beiträge von Josef Dvorak

Josef Dvorak • Michael Weinzierl

Schule als Idiotenschule

Oktober
1969

Josef Dvorak

Wer war Otto Muehl?

Brief an Günther Nenning
März
1973

Mottingeramt, 25. Jänner 1973 Lieber Freund! Nach der genauen Lektüre des Jänner-Forums, das mir Aramis aus Krems mitgebracht hat, kann ich Dir für Deinen Einsatz nur herzlich danken und auch dafür, daß Du mit Fleiß und Gedankenschärfe den völlig fruchtlosen Versuch gewagt hast, den Wiener Aktionismus (...)

Josef Dvorak

Hermann Flasch †

September
1973

Als wir den ersten Text von Hermann Flasch abdruckten (NF Dezember 1971, S. 53), setzten wir das Pseudonym „Franz R.“ darüber, da Hermann Angst vor seinem Stiefvater hatte. In einem ebenfalls abgedruckten Brief von Otto Muehl an Günther Brus stand der Satz: „zu uns kommt immer ein fünfzehnjähriger (...)

Josef Dvorak

Die Blutorgien des Hermann Nitsch

Zur Psychologie des o.m.theaters
November
1973

Josef Dvorak

Die Faschisten von heute

Antwort an Hermann Nitsch
Juni
1974

Josef Dvorak
FORVM DES FORVMS

Amoklauf der Aktionisten*

September
1974

„Man muß alles vernichten und danach alles neu aufbauen“ ist die Ideologie jener neofaschistischen Gruppe „Ordine Nero“, die sich für das gräßliche Attentat auf den Rom-München-Expreß vom 4. August 1974 verantwortlich erklärt hat. Es könnte auch die Überzeugung eines extremen Anarchistenzirkels sein. Im (...)

Josef Dvorak

Ein Jesuit wird verfolgt

Streit um die „Häresie“ des Pater Schupp
Januar
1975

Josef Dvorak

Hitler war nekrophil

März
1975

Erich Fromm: Anatomie der menschlichen Destruktivität, Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1974, 486 Seiten, DM 38, öS 292,60

Josef Dvorak

Scharfe und arme Hunde

Schleiferprozeß in Krems/Donau, 10./14. März 1975
April
1975

Der Fisch stinkt vom Kopf. Nicht die Unteroffiziere sind das größte Übel im Bundesheer, so hart sie den Mann angehen mögen, sondern die Kommandanten, so urban sie mit Journalisten reden mögen. Die Scheinliberalisierung der Dienstzeitverkürzung (acht Monate Gesamtdienstzeit) wird mehr als kompensiert (...)

Josef Dvorak

Wird’s wärmer?

Streifzug durch die neueste Homosexuellenliteratur
April
1976

Martin Dannecker/Reimut Reiche: Der gewöhnliche Homosexuelle. Eine soziologische Untersuchung über männliche Homosexuelle in der Bundesrepublik, S. Fischer Verlag, Frankfurt 1974, 429 Seiten, DM 19,80, öS 152,50 Alexander Ziegler: Die Konsequenz, Schweizer Verlagshaus AG, Zürich 1975, 254 Seiten, (...)

Josef Dvorak

Hier irrte Freud

Sex in Mythologie und Wissenschaft
Mai
1976

Josef Dvorak

Philosophie in Gelb

Ideologischer Bauchladen einer Programmdiskussion
September
1976

Die Untersuchung der Wahrheit kam von den Priestern weg, und Politici legten sich beyzeiten darauf. Jakob Brucker 1731 Obschon die Wissenschaft als Ganzes Unfug ist, ist sie lehrreich. Gottfried Benn Ein Philosophendach für die Schmidt-SPD Bis 1933 müssen in der deutschen Sozialdemokratie (...)

Josef Dvorak

Lebenshilfe aus Büchern

Reihe „Geist und Psyche“ aus dem Kindler Verlag
Dezember
1976

Josef Dvorak

Holls konstitutioneller Gott

Januar
1977

Adolf Holl: Jesus in schlechter Gesellschaft, 1971, 212 Seiten, DM 22, öS 169,40 (als dtv-Taschenbuch DM 3,80 öS 29,30); Tod und Teufel, 1973, 256 Seiten, DM 24, öS 184,80 (als dtv-Taschenbuch DM 5,80, öS 44,70); Wo Gott wohnt, 1976, 177 Seiten, DM 17,50, öS 134,80. Alle in der Deutschen (...)

Josef Dvorak

Verrat im Blut

Geschichte & Philosophie des Compromesso storico I
Januar
1977

Ilse M. Aschner • Josef Dvorak • Michael Hopp • Franz Jindra • Adalbert Krims • Günther Nenning • Wilhelm Zobl
FORUM des FORVMS

Hü-Hott!

Diskussion um die Linie des NEUEN FORVMs
März
1977

Josef Dvorak

Popper und kein Ende

März
1977

Georg Lührs, Thilo Sarrazin, Frithjof Spreer, Manfred Tietzel (Hrsg.): Kritischer Rationalismus und Sozialdemokratie II. Diskussion und Kritik, Verlag J. H. W. Dietz Nachf., Berlin/Bonn 1976, 389 Seiten, DM 25, öS 192,50

Josef Dvorak

Besser als Opium

Juni
1977

Peter Bunge/Christina Crist: Bewußtes Träumen. Neue Wege der Psychotherapie, mit Bilddokumenten, Econ Verlag, Düsseldorf 1976, 272 Seiten, DM 38, öS 293

Josef Dvorak

Psychokochbuch

Juni
1977

Rainer Winkel: Pädagogische Psychiatrie für Eltern, Lehrer und Erzieher. Eine Einführung in neurotische und psychotische Schul- und Erziehungswirklichkeiten, List Verlag, München 1977, 434 Seiten, DM 36, öS 255

Josef Dvorak

Rote Mystik

Juni
1977

Adolf Holl: Mystik für Anfänger, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1977, 216 Seiten, DM 24, öS 186

Josef Dvorak

Fieberkurve der Reform

August
1977

Christian Fenner: Demokratischer Sozialismus und Sozialdemokratie. Realität und Rhetorik der Sozialismusdiskussion in Deutschland, Campus Verlag, Frankfurt 1977, 227 Seiten, DM 24, öS 186

Josef Dvorak

Keine Milde!

Ein Sexualmordprozeß in Wiener Neustadt
August
1977

Josef Dvorak

Plombierter Sexualmörder

August
1977

Eberhard Schorsch/Nikolaus Becker: Angst, Lust, Zerstörung. Sadismus als soziales und kriminelles Handeln. Zur Psychodynamik sexueller Tötungen, Rowohlt Verlag, Reinbek 1977, 320 Seiten, DM 19,80, öS 152,50

Josef Dvorak

Tötet die Arbeitslosen!

Oktober
1977

Josef Dvorak

Petri Stuhl im Höllenpfuhl

Das Schisma Lefebvres im Lichte der Kirchengeschichte
Oktober
1977

Josef Dvorak

Stalin rotiert in Tirana

Oktober
1977

„In dieser kleinen Welt stoßen ein paar Fliegen an die Wände“, kalligraphierte einst Mao Tse-tung, die rote Sonne, die niemals untergeht, Jetzt, wo sie untergegangen ist, bestätigt die Geschichte Maos Weisheit: Ja, die Welt ist klein, alle Dinge haben eine Doppelnatur, die Zeit wälzt alles um, führt (...)

Josef Dvorak

Christus GesmbH

November
1977

Jack-Alain Léger: Monsignore. Roman, Rowohlt Verlag, Reinbek 1977, 358 Seiten, DM 29,80, öS 229,50

Josef Dvorak

Achtung Helfer!

Dezember
1977

Wolfgang Schmidbauer: Die hilflosen Helfer. Über die seelische Problematik der helfenden Berufe, Rowohlt, Reinbeck 1977, 220 Seiten, DM 19,80, öS 152,50

Josef Dvorak

Big Reinlege

Dezember
1977

Antwort an Nenning

Josef Dvorak

Hitlers Samen

Januar
1978

Josef Dvorak

Räte raten rot

Das jugoslawische Experiment mit der Selbstverwaltung
Januar
1978

Die sozialistische Revolution erhält erneut ihren Sinn, wenn sie sofort als selbstverständlich die Forderung „die Fabriken den Arbeitern“ stellt und für das Absterben des über der Gesellschaft stehenden staatlichen Zwangsapparates sorgt. Auf diese Weise erlangt die politische Revolution des (...)

Josef Dvorak

Armenglaube

Johann Baptist Metz und die Befreiungstheologie
März
1978

Johann Baptist Metz: Glaube in Geschichte und Gesellschaft. Studie zu einer praktischen Fundamentaltheologie, Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 1977, 221 Seiten, DM 29, öS 223,30

Josef Dvorak

Kokain und Mutterrecht

Die Wiederentdeckung von Otto Groß (1877-1920)
Juli
1978

Josef Dvorak

LSD in der Tschechei

September
1978

Stanislav Grof: Topographie des Unbewußten. LSD im Dienst der tiefenpsychologischen Forschung, Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 1978 (Reihe Konzepte der Humanwissenschaften), 272 Seiten, DM 28, öS 218,40

Josef Dvorak

Papa Zanipolo

September
1978

Josef Dvorak

Willi Christus

Reichs letztes Buch
September
1978

Wilhelm Reich: Christusmord, Walter-Verlag, Olten und Freiburg im Breisgau 1978, 398 Seiten, DM 39, öS 304,20

Josef Dvorak

Kinderverzahrer

Oktober
1978

Remo Buser/Josef Heggli: Sexualtherapie für Kinder und Jugendliche (Bd. II u. III von „Kinder- und Jugendsexualität in der Krise“). Schweizerisches Institut für Sexualforschung‚ Postfach 206, CH-8022 Zürich, 268 Seiten, sfr/DM 65, öS (...)

Josef Dvorak

Warlord Carter

Oktober
1978

Josef Dvorak

Der verborgene Imam

Religion und Revolution in Persien
März
1979

Gottesstaat Iran? Schah Reza Pahlewi besitzt keinerlei Rückhalt mehr im Volk. Das haben die Massendemonstrationen am Aschuratag (11. Dezember 1978), dem Märtyrer-Prozessionstag des schiitischen Islams, aller Welt deutlich vor Augen geführt. Das Regime stützt sich nur mehr auf die von den USA mit (...)

Josef Dvorak

Morphinist und Anarchist

Otto Groß im Ersten Weltkrieg
März
1979

Josef Dvorak

Trotzkopfs Entführung

Psychologisches zum 1. österreichischen Terroristenprozeß
März
1979

Terrorpsychologen Terrorismus, das „Extremverhalten einer winzigen, isolierten Gruppe junger Menschen“, stellt (so das deutsche Bundesjugendkuratorium nach einem Hearing über „Terrorismus und junge Generation“) nur eine Form der „zahlreichen Varianten des Rückzugs Jugendlicher aus unserer (...)

Josef Dvorak

Wahnsinn aus’m Schrebergarten

Schizophrenie und Terror
Juli
1979

Josef Dvorak

Sextherapie mit Kindern

September
1979

Josef Dvorak

Die Sünden des Herrn Wojtyla

November
1979

Josef Dvorak

Franz, Anarchist und fromm

November
1979

Josef Dvorak

Hanf im Burggarten

November
1979

Josef Dvorak

Zwischen Freud und Orgie

Psychoanalytisches über Otto Groß
November
1979

Josef Dvorak

Kosmischer Dschingis-Khan

Hans Küng und Papst Wojtyla
Januar
1980

Josef Dvorak

Bald ist Weltuntergang

März
1980

Josef Dvorak

Freuds Elektraschock

März
1980

Josef Dvorak

Ginseng positiv

Neubesetzung des Caruso-Lehrstuhls in Salzburg
März
1980

Josef Dvorak

Hexensabbat

März
1980

Josef Dvorak

SP- & KP-Bauer

März
1980

Michael Genner: Mein Vater Laurenz Genner. Ein Sozialist im Dorf, Veröffentlichung des Ludwig Boltzmann Instituts für Geschichte der Arbeiterbewegung. Nachwort von Karl R. Stadler, Europaverlag, Wien 1979, 326 Seiten, DM 38, öS 270 Österreichische Zeitgeschichte, aus einem ungewöhnlichen (...)

Josef Dvorak

Lochlust

Mai
1980

Josef Dvorak

Satan im Coca-Cola

Mai
1980

Josef Dvorak

Schizophren ist normal

Zum Tode Erich Fromms
Juli
1980

ln der Mitgliederliste des FORVM-Redaktionsbeirats stand hinter dem Namen Erich Fromm der Wohnort „Mexico City“. Aber nach einem Herzinfarkt, den Fromm 1968 erlitten hatte, hielt er sich meist im Tessin auf. Fotografien aus der letzten Zeit zeigen ihn mit dem zerfurchten, lächelnden Gesicht eines (...)

Josef Dvorak

Ausm Paradies geprügelt

Alice Millers Antipädagogik
November
1981

Alice Miller: Das Drama des begabten Kindes und die Suche nach dem wahren Selbst, 182 Seiten, DM 19,80, öS 150,50. Am Anfang war Erziehung, 322 Seiten, DM 28, öS 213. Du sollst nicht merken. Variationen über das Paradies-Thema, 392 Seiten, DM 34, öS 258,50. Erschienen 1979-1981 im Suhrkamp-Verlag, (...)

Josef Dvorak

Harnlust und Geistesbrei

Das Geschlechtsleben von Karl Kraus
Juli
1982

Nike Wagner: Geist und Geschlecht. Karl Kraus und die Erotik der Wiener Moderne, Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1982, 291 Seiten, 28 Bildseiten, DM 32, öS 243,20

Josef Dvorak

Am Christenwesen wird die Welt genesen

Urbi- et orbitaler Supertherapeut
oder
Der Friede von ganz oben
Dezember
1982

Josef Dvorak

Freiheit für’s Unkraut!

Giftig grüne Bemerkungen*
Dezember
1982

Bäume werden gefällt, damit Zivilisation umzimmert, verpackt, erwärmt werden kann, damit Sprachspiele den Atemzug überdauern, der sie gebiert — bis schließlich doch das bedruckte Papier in Rauch aufgeht oder vermodert. Bäume müssen dran glauben, wenn alternativ-grüne Autoren besinnliche Bücher (...)

Josef Dvorak

Voudou-papa

April
1983

Josef Dvorak

Der Torpedokäfer schmatzt und schnarcht

Juni
1983

Franz Jung, Schriften und Briefe in zwei Bänden, Verlag Petra Nettelbeck, Salzhausen. Alleinvertrieb: Zweitausendeins, Frankfurt am Main, Zwei Bände, 1420 Seiten, DM 24, öS 200

Josef Dvorak

Jesus in Flanell

Juni
1983

Josef Dvorak

Alles gefälscht!

Eine Medien-Groteske, das Groteske der Medien und die Artung des journalistischen Wesens
August
1983

Wer den Schaden hat, trage auch den Spott! Nur ein Verblendeter konnte an die Echtheit glauben. Dennoch verstand ich sie zuerst nicht ganz, die Erschütterung, den Arbeitskonflikt, den Vertrauensverlust in der Öffentlichkeit. Ich reagierte mit Ironie, und versuchte, das Chaos medialer Turbulenzen, (...)

Josef Dvorak

Arsen ein Leben lang

Das Drogen-Kursbuch eines Psychoanalytikers
Dezember
1983

Josef Dvorak

Tito im Taubenloch

Dezember
1983

Balkanleben. In solidarischer Besorgnis gewidmet Mile Šekeljić — Red. Drei Jahre ist er nun schon tot, der große balkanische Revolutionär. Tito war der einzige kommunistische Staatschef, der sich niemals sowjetischen Hegemonieansprüchen gebeugt, und der (seit 1949) stets darauf geachtet hat, das (...)

Josef Dvorak • Michael Hopp • Günther Nenning • Gerhard Oberschlick
Anhang • Prolongation • Weitere 30 Jahre

Kleines Einigungsspiel

März
1984

Aber Günther Nennings Umkrempelung der Torberg’schen Gründung vor etwa 20 Jahren fortführend , spielen wir vor Euch unser Einigungsspiel, mittels dessen das FORVM zuletzt inneren Gleichmut wieder bewahrte. Wir spielen darin unsere eigenen Rollen und das Spiel ist erheblich Teil unserer Leben. Die (...)

Josef Dvorak

Sauce Hollandaise à la Wojtyla

März
1984

Neopapismus

Josef Dvorak

Übermensch a.D.

Albaniens Abschied von Enver Hoxha
März
1984

Orwells Jahr 1984 beschert Albanien, dem ersten deklariert atheistischen Staat der Welt, einem Land, in dem Nietzsches „Neuer Mensch“ mithilfe streng stalinscher Methoden hätte blutvolle Realität werden sollen, einen kleinen Hoffnungsschimmer humane Schwäche: der zitternd verehrte Parteichef Enver (...)

Josef Dvorak

US-Wiedergeburt

April
1984

Josef Dvorak

Reagan ohne Unterleib

Januar
1985

Politiker hanteln sich an zwei Schnüren entlang: An ihrer Kindheit und an den Phantasien ihrer Wähler. Kennt man beides, kann man sogar Kriege voraussagen. Meinen Analytiker.

Josef Dvorak

Wo die Zitronen blühn

Ein Sanskritist liquidiert Freud
Juni
1985

Zu: Jeffrey M. Masson‚ Was hat man dir, du armes Kind, getan? Sigmund Freuds Unterdrückung der Verführungstheorie. 336 Seiten, Preis S 296‚—‚ Rowohlt Verlag, 1984. Zwischen 1979 und 1981 hat die schweizerische Psychoanalytikerin Alice Miller in drei antipädagogischen Bestsellern die wichtigsten (...)

Josef Dvorak

Opiumträume in Bad Ischl

Wilhelm Stekel analysierte Otto Groß
September
1985

Am 12. April vollendete der führende österreichische Sexualwissenschafter Prof. Dr. Ernest Borneman sein 70. Lebensjahr. Ad multos annos! Borneman ist gelernter Anthropologe, Archäologe und Psychoanalytiker (ein Schüler von Geza Réheim). Er wirkte erfolgreich als Film- und Fernsehproduzent, sowie (...)

Josef Dvorak
Milan Dubrovic:

Veruntreute Geschichte

Die Wiener Salons und Literaten-Cafés
September
1985

Paul Zsolnay Verlag Wien/Hamburg 1985. 316 Seiten.

Josef Dvorak
Andreas von Bülow:

Die eingebildete Unterlegenheit

Das Kräfteverhältnis West-Ost, wie es wirklich ist
April
1986

Verlag C.H. Beck‚ München. 154 Seiten.

Josef Dvorak
Karen Brecht/Volker Friedrich/Ludger M. Hermans/Isidor J. Kaminer/Dierk H. Juelich (Hrsg.):

Hier geht das Leben auf eine sehr merkwürdige Weise weiter

Zur Geschichte der Psychoanalyse in Deutschland
April
1986

Verlag Michael Kellner, Hamburg. 216 Seiten, DM 36,-

Josef Dvorak

Im Kampf mit der Not der Eiszeiten

April
1986

Beim Herumstöbern in einem alten Koffer fand die Psychoanalytikerin Ilse Grubrich-Simitis in London eine 68 Jahre lang unveröffentlicht gebliebene Abhandlung Sigmund Freuds: „Übersicht der Übertragungsneurosen“ aus dem Jahre 1915. Der Koffer hatte Mihály Bálint gehört, in ihm wurden Teile der (...)

Josef Dvorak

Die leise Stimme der Vernunft

Der Kulturprozeß bei S. Freud un C. G. Jung
September
1986

Über Sigmund Freud, sein Werk und seine Schule wird in Wien wieder öffentlich geredet. Dies 40 Jahre nach der Re-Etablierung der von den Nazis verbotenen Wiener Psychoanalytischen Vereinigung. Das Sigmund-Freud-Museum in Freuds früherer Wohnung in der Berggasse 19 registriert immer höhere (...)

Josef Dvorak

Gnadenbild aus Leder

September
1986

Man habe ıhm „Messerstiche ın den Rücken versetzt“, doch wolle er nicht „jämmerlich“ sein. Vielmehr freue er sich, „daß die Wallfahrt lebt und stark ist“. Dies vertraute der Benediktinerpater Hermann Groer am 13. August den in Maria Roggendorf zahlreich erschienenen Journalisten an. Groer „moderierte“ (...)

Josef Dvorak

Imago Freud

Januar
1987

Josef Dvorak

Freud und der Antisemitismus

April
1987

In seinem Buch „The Invisible Writing“ (Deutsch: Die Geheimschrift; 1954) behauptet Arthur Köstler, Freuds Text „Ein Wort zum Antisemitismus“ sei auf seine Bitten hin entstanden. Er erschien auf deutsch, mit Übersetzung ins Englische („On Antisemitism“), am 25. November 1938 in der von Arthur Köstler (...)

Josef Dvorak

Woytylas Kaffeekränzchen

Juli
1987

J. D., derzeit wg. satanistischer Umtriebe dienstfrei gestellter Redakteur des FORVM, fand trotzdem Zeit zu anekdotisch-analytischer Konkurrenzbeobachtung.

Josef Dvorak

Kein Antisemitismus

Oktober
1987

Josef Dvorak

Europa Nostra

Visionen und Machtkalkül eines besonderen Kardinals
Januar
1988

Josef Dvorak

Von Krucken-, Haken- und anderen Kreuzen

März
1988

Vor fünfzig Jahren, im März 1938, hat Österreich in einem Begeisterungstaumel sondergleichen seine staatliche Selbständigkeit aufgegeben, und ist von Nazideutschland annektiert worden. In der Folge — während der letzten sieben Jahre des „tausendjährigen Reiches“ wurden Österreicher an den deutschen (...)

Josef Dvorak • Gerhard Oberschlick
Der Wiener Aktionismus

Dvořáks Erzählungen als Text & Video

Komitragödie in 2 Akten mit 1 Zugabe
Juni
2018

1. Akt: „Die Blutorgel“ 2. Akt: Wie alles anfing Zugabe: Kellerg’schichten Ein Robert Sommer-Abend präsentiert von Erich Félix Mautner Zeit: 15. Juni 2018, ab 19:07 Ort: Historischer Keller des Hauses 1200 Wien-Brigittenau, Perinetgasse 1, wo alles anfing. Es gilt das gesprochene Wort,* siehe (...)

Josef Dvorak bei Wikipedia

Josef Dvorak (* 28. Jänner 1934 in Wien) ist ein österreichischer Tiefenpsychologe, katholischer Theologe (Schüler Karl Rahners), Mitbegründer des Wiener Aktionismus und Sachbuchautor.

Dvorak war zeitweise als Journalist bei der Wiener TageszeitungKurier“ und der „Arbeiter-Zeitung“, ab 1966 als Redakteur für Printmedien tätig. Ab 1969 war er Stammautor der internationalen kulturpolitischen Zeitschrift FORVM und von 1973 bis zur Einstellung 1995 Mitglied von deren Redaktion.[1] Mindestens seit Anfang der 1960er war er Therapeut in Wien, aus dieser Zeit rührt auch seine Bekanntschaft mit Otto Muehl und Hermann Nitsch, die bei ihm Gesprächsanalysen machten.[2]

Im Burgenland und in Bremen wurde Dvorak durch die Inszenierung von Ritual-Performances, die im österreichischen Fernsehen übertragen wurden, als „Satanologe“ bekannt. Mittlerweile gilt er als führender Satanismus-Experte im deutschen Sprachraum.[1]

Dvorak ist gegenwärtig freier Forscher und Publizist und beschäftigt sich vor allem mit der Geschichte der Psychoanalyse, etwa von Otto Gross, des Okkultismus und ideologischer Minderheiten. Sein 1989 im Heyne Verlag erschienenes Sachbuch „Satanismus – Geschichte und Gegenwart“ gilt als Standardwerk der Satanismusforschung.[1]

  • Josef Dvorak: Satanismus. Schwarze Rituale, Teufelswahn und Exorzismus, Geschichte und Gegenwart. Heyne, München, 1989. ISBN 3-453-17258-2

Einzelnachweise

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  1. a b c Peter-Robert König: Der O.T.O. Phänomen RELOAD. Band 1. Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen, München 2011, ISBN 978-3-941421-16-5, S. 44; Reprint FORVM 1954-1995. Ueberreuter, Wien 2002–2005, Ära Nenning. Teil 1: Jahrgänge 1966–1970. 6 Bde., 2003. ISBN 9783800039524; Ära Nenning. Teil 2: Jahrgänge 1971–1976. 6 Bde., 2003. ISBN 9783800039531; Ära Nenning. Teil 3: Jahrgänge 1977–1986. 5 Bde., 2004. ISBN 9783800039623; Ära Oberschlick: Jahrgänge 1987–1995. 4 Bde., 2005. ISBN 9783800039630; Register 1954–1995. 1 Bd., 2002. ISBN 3-8000-3834-X.
  2. Dvořáks Erzählungen als Text, 2. Akt: Wie alles anfing. In: FORVM online, abgerufen am 6. Mai 2020

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