Zeitschriften » FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1968 - 1981 » Jahrgang 1971 » No. 207/I/II
Spartakus (Wien)

Wir wollen Euer Bestes

Die Redaktionskonferenz hat mir’s mit Mehrheit verboten, Nachfolgendes zu bringen. Es wird also danach eine Grundsatzdebatte geben. Meine Gründe: a) Dieser Text aus den „Nachrichten für Unzufriedene“ ist ein wichtiges Dokument der Jugendkultur; wir müssen uns damit auseinandersetzen, ob wir nun dafür sind oder dagegen (ich bin dafür); b) Der Text wurde vom Staatsanwalt als „pornographisch“ eingeklagt; sein Abdruck ist ein Solidaritätsakt. Eine Diskussion zwischen der NF-Redaktionskonferenz und der Gruppe „Spartakus“, die die „Nachrichten für Unzufriedene“ herausgibt, wird stattfinden. Adresse für Bestellungen: Jakob Mytteis, Wien 6, Theobaldg. 15/5, Telefon 5759342.

Günther Nenning

Daheim ist mein ganzes Herz ...

„DU WEISST, WIR WOLLEN DAS BESTE FÜR DICH, HANNI.“

Durch das Fenster sehe ich die Familie im Haus vis-a-vis. Sie sitzen vorm Fernsehschirm. Ich habe sie oft beobachtet. Eine saubere, kleine Familie.

Morgens — Frühstück, Vater geht ins Büro, Mutter macht die Betten, schickt die Kinder zur Schule, putzt, saugt, kocht, wäscht Geschirr, näht, strickt. Vater kommt vom Büro, hilft Mutter beim Geschirr waschen, holt die Kinder vom Hort. Fernsehen, schlafen. Einmal im Monat Kino, einmal im Jahr Geburtstag und Weihnachten. Eine glückliche Familie.

„WENN WIR SAGEN, DU HAST UM 11 UHR ZU HAUSE ZU SEIN, DANN HAT DAS SEINE GRÜNDE.“

Rutscht mir doch den Buckel runter, denke ich, nehme meine Tasche, gebe meiner Mutter einen Kuß und gehe.

Ich spüre die Blicke auf mir. Die Burschen in der Straßenbahn stecken die Hände in die Hosentasche. Samstag abend. Der Waggon ist überfüllt, die Jungen sind in Schale, sie fahren alle in die Stadt. Ein paar Stunden frei von der Familie, frei vom Alltag. Ein paar Stunden, in denen man sich fühlt wie James Bond oder wie die Comtesse aus dem Liebesroman. Ein paar Stunden „Liebe“ und dann zurück ins Normale.

Die Gören in meiner Mittelschule, wie sie angeben mit ihren Liebschaften. Sonst reden sie nur Blödsinn: Mode, Tanzen, Sport, aus — diese Kühe. Mein Vater ist Kriminalbeamter, das sagt alles. Letztes Wochenende hat er mir verboten, mit Burschen zusammenzusein. Ich habe ihn ausgelacht.

„Schottenring, alles aussteigen.“ Da sind sie schon, Lisa und Ali. „Wieso kommst du so spät?“ „Ich hatte Streit mit den Eltern.“ — „Du, Hans macht eine Party, kommst du mit?“ Was sollte ich sonst tun? Lisa und Ali hatte ich vor 3 Wochen im Voom-voom kennengelernt. Sie schwärmen von Haschpartys, kommen sich besonders frei dabei vor. Sonst sind sie genauso blöd wie alle anderen. Schallplatten, das ist das einzige, worüber man mit ihnen reden kann.

Die Wohnung ist nur halb ausgeleuchtet. Matratzen liegen am Boden. Auf diesen Matratzen — Mädel und Burschen durcheinander. Alle haben den Oberkörper entblößt, einige sind ganz nackt. Stöhnen aus den dunklen Ecken, sie „lieben“ sich. Zwei Opiumspritzer sind auch da. Ich setze mich auf den Boden. „Ziag dei’ Blus’n aus.“

„Ich ziehe mich nicht aus.“ Drei Burschen werden zudringlich. Die Mädchen lachen. „Na, du Jungfrau, mir machen das schon schmerzlos.“ Ich schlage sie ins Gesicht, ich trete, aber es hilft nichts. „Ich bin keine Jungfrau, aber trotzdem schlafe ich nicht mit jedem Schwein.“ Ich spüre ihre Hände auf meinem Körper. Ich muß lachen. Liebe — die da kennen keine Liebe. Sie fingern an mir herum. Aus einer Ecke kommt einer auf die drei über mir zu. Er schlägt zu, ohne ein Wort zu sagen. Der eine ist fertig. Die zwei anderen geben auf, sie sind feige. Er hilft mir auf die Beine. Wir gehen in die Küche.

„Danke“, sage ich.

Er keucht. Seine Lippen sind aufgeschlagen. Wir sagen lange nichts, alle beide. Ich merke, das ist einer, mit dem man reden kann. Warum er das für mich getan hat. Ob er sich jetzt seine Siegesprämie holen will?

„Das sind arme Schweine“, sagt er. „Wie kommst du hierher?“

Ich erzähle ihm: von der Familie, von der Schule, von der Familie vis-à-vis, was ich von der Blödheit der Leute halte. Er nickt. Er hängt an meinen Lippen. Alle meine Worte nimmt er auf. Als er dann von sich erzählt, von seiner Mutter, den Heimen, von der Verzweiflung, von den Berufsschullehrern, von den öden Bekannten, da ist es, wie wenn ich in einen Spiegel schauen würde. Wir haben dieselben Probleme. Er ist weich, vielleicht zu weich, aber er sucht. Er kann sich ändern. Wir müssen uns ändern, sagt er, wir müssen da heraus.
Wir küssen uns, ganz zart, leicht. Es bleibt dabei. Wir müssen uns noch oft sehen, ich wünsche es. So viel gibt es noch zu erzählen. Um 11 Uhr muß ich gehen, ich weiß, wir treffen uns am Montag.

DAS ZIMMER IST ZU ENG. Das Zimmer ist viel zu eng. Ich werde noch verrückt.

„Wenn du nächste Woche nicht zum Friseur gehst, brauchst du gar nicht mehr nach Hause zu kommen.“

„Leck mich doch am Arsch.“

Meine Mutter sitzt auf der Couch und weint. Ich kenne das Theater. Seit mein Vater tot ist, lebt sie nur noch für mich. Sie behandelt mich wie ein Schoßhündchen. Liebe nennt sie das. Sie arbeitet wie verrückt, Tag und Nacht. Sie sagt, ich bin unfähig, mit manchen Dingen muß man sich einfach abfinden. Sie will über mich bestimmen, wie über einen teuren, reinrassigen Schoßhund. Ich scheiße auf diese Art von Liebe. „Also, wenn du dir bis nächste Woche die Haare nicht geschnitten hast und wenn du noch immer keine Arbeit gefunden hast, gehe ich zur Fürsorge.“ Peng. Ich laufe die Treppe hinunter, oben höre ich noch das Schluchzen meiner Mutter.

ES IST NICHT MEHR AUSZUHALTEN.

Ich gehe am Theresienbad vorbei. Da stehen sie, meine Freunde. Es sind genau dieselben Arschlöcher wie die anderen. Nur daß sie längere Haare haben. Stoff, das bedeutet für sie alles, das ist mehr als Freundschaft. Für ihren Stoff machen sie alles. Für ihn verkaufen sie sich, für ihn verraten sie ihre Freunde. Ich habe selbst geraucht, aus Neugier. Zuerst war ich in der Mittelschule, da bin ich rausgeflogen. Ich sei zu impulsiv, haben sie gesagt. In Wirklichkeit habe ich immer das gesagt, was ich mir denke, und das getan, was ich wollte. Dann habe ich gearbeitet, als Lehrling. Das Geld mußte ich zu Hause abliefern. Ich habe Kühlschrankmechaniker gelernt, aber nur ein halbes Jahr, dann war es mir zuviel. Mutter, Berufsschule, Meister, Kühlschränke, arbeiten. Sonntags tanzen. Das ist mir zu wenig. Ich kann keine Grenzen ertragen.

Die Stadtbahn ist vollgestopft. Alle Leute fahren in die Stadt. Mädchen, wo du hinschaust — Mädchen. Schön zum Anschauen. Aber rede sie einmal an. Aus der Traum. Maske die Sonntagsmaske. Irgendein saublödes Gespräch. Manierliche Konversation. Wenn du über das sprichst, was dich tatsächlich bewegt, kommen sie nicht mehr mit. Also schaue ich nur die Schenkeln an, die im Waggon herumsitzen. Beim Karlsplatz steige ich aus. Ein letzter Blick — die langhaarige Schwarze, aha, ein schwarzes Höschen, fester, zierlicher, brauner Körper. Der Zug ist weg, vorbei. Ich gehe zu einer Party. Übliche Haschparty. Die übliche, vertrottelte Party. Schnaps, Strippoker, vögeln. Was soll ich anderes tun? Wie schon so oft allein durch die Innere Stadt streifen, Leute anschauen, Huren beobachten?

Der Raum ist halb ausgeleuchtet. Gruppensex mit Hasch. Nichts gegen Gruppensex, aber die Leute sind unfähig, ihre Probleme zu lösen, sie sind zu schwach. Alle haben den Oberkörper entblößt, einige sind nackt. Ich setze mich in eine Ecke. In der anderen Ecke stöhnen sie. Sie „lieben“ sich. Zwei Opiumspritzer sind auch da. Aha, Lisa und Ali kommen auch schon. Sie bringen eine Neue mit. Lisa und Ali ziehen sich sofort aus. Das neue Mädchen setzt sich angezogen hin. „Ziag dei’ Blus’n aus.“ Drei Burschen fallen über das Mädchen her. „Na, du Jungfrau, mir machen des schon schmerzlos.“ Das Mädchen wehrt sich. „Ich bin keine Jungfrau, aber trotzdem schlafe ich nicht mit jedem Schwein.“ Diese Arschlöcher. Ich stehe auf, schlage den einen nieder, einer trifft meine Lippen. Ich blute. Die beiden anderen geben auf. Ich helfe dem Mädchen auf die Beine. Es hat schwarze Haare. Ihr Kleid ist zerrissen. Wir gehen in die Küche. Sie hat große, braune Augen. Wir sagen lange Zeit nichts.

„Danke“, sagt sie dann. Sie lächelt.

Ich habe das Gefühl, man kann mit ihr reden. Was sie sich jetzt wohl erwartet? Der Held, der sich den Siegerpreis holt? „Das sind arme Schweine. Wie kommst du hierher?“ Sie erzählt, von ihren Eltern, von der „glücklichen“ Familie vis-a-vis, von der Schule, von den komplexbeladenen Lehrern, von der allgemeinen Blödheit. Ich erzähle ihr von mir, ich schaue in ihre großen, verwunderten Augen. Die selben Probelme. Sie ist zierlich, aber hart. Ich brauche sie. „Wir müssen uns ändern, wir müssen heraus.“ Ganz zart sind ihre Lippen, sanft. Es bleibt bei dem einen Kuß. So viel gibt es noch zu sagen. Wir werden uns wiedersehen.

Um 11 Uhr muß sie gehen. Bis Montag.

ICH SPÜRE IHRE HÄNDE AUF MEINEM KÖRPER, IHRE LIPPEN, IHRE FESTEN BRÜSTE. ALLES IST LOCKER, ENTSPANNT.

SEINE HAUT, SEINE NACKTE, FEINE HAUT. SEINE BRUSTWARZEN ZITTERN UNTER MEINEN FINGERN. AH, WIE GUT DAS IST.

Anfangs haben wir Schwierigkeiten gehabt, wir hatten nie einen gemeinsamen Höhepunkt, aber das ist ganz normal. Fast alle haben anfangs Schwierigkeiten. Je öfter man beisammen ist, desto besser wird es. Man muß entspannt sein — ja, so, ganz entspannt. Viele denken nur an das eine, reinstecken, reinvögeln, schlafen, und dann protzen sie mit ihrer Potenz. Diese Trotteln.

MEIN VATER HAT MIR DEN UMGANG MIT IHM VERBOTEN.

Und seine Mutter. Gestern ist sie zur Fürsorge gegangen. Als er Rauschgift nahm, hatte sie nichts getan, aber jetzt, wo sie sieht, daß er macht was er will und ohne sie auskommt, da rennt sie zur Polizei.

Das Zimmer gehört einer Freundin von ihm. Da treffen wir uns, fast jeden Tag. Wo sollen wir sonst hingehen? Auf die Parkbank, auf ein Pissoir, im Gras ist es zu kalt, oder sollen wir in einen Keller gehen?

ICH SPÜRE IHN, ah — der Orgasmus wird immer besser, immer länger. Man muß Stellungen ausprobieren. Was für ein herrliches Gefühl, mit der Zunge, mit der Nase, mit allem was man hat.

NICHTS IST PERVERS, WAS LUST BEREITET.

Ich möchte wissen, was meine Eltern sagen würden, wenn wir zu ihnen raufkämen, uns mitten zwischen Fernsehapparat und Verwandtenbesuch auf die Couch legten, um miteinander zu schlafen?

Sie würden die Polizei anrufen, oder den Psychiater, sie würden uns in ein Heim stecken oder in die Klinik. Denn was eigentlich normal ist, ist für sie abnormal.

Tausende Jugendliche liegen jetzt in ihren Betten. Die wenigsten sind zusammen.

Sie liegen im Zimmer neben den Eltern, in den Schlafsälen der Heime, in den Gefängnissen, in Untermietzimmern, in Internaten, in Klosterschulen. WARUM SIND SIE NICHT ZUSAMMEN?

Warum sind sie gehemmt und müssen sich selbst befriedigen, und wenn sie erwischt werden, dann schüchtert man sie noch ein und sagt, das ist schädlich. Nein, das ist nicht schädlich, es ist immer noch besser als gar nichts zu tun, aber es ist unnötig. Man setzt uns unter Druck, mit Paragraphen, mit Prügel, mit der Fürsorge, mit dem Zeugnis, mit dem Glauben an Gott. Sie wollen uns nur ausnehmen, ihnen ist es egal, ob wir glücklich sind oder nicht. Denn wenn man anfängt, an der Moral zu zweifeln und sich von ihr zu befreien, könnte man ja auch anfangen, an den anderen Dingen zu zweifeln und sich von ihnen zu befreien: vom Druck der Meister, der Erzieher, der Lehrer, der Psychiater usw.

ES GEHT NICHT MEHR SO WEITER. MAN WILL DICH IN EIN HEIM STECKEN, DU, WAS MACHEN WIR?

Wir gehen weg von zu Hause, wir bleiben beisammen, wir haben Freunde, die uns aufnehmen, Hanni.

So wie vielen bleibt den beiden nur die Flucht. Zwei Möglichkeiten, entweder man fügt sich und läßt sich kastrieren oder man flüchtet. Aber es gibt noch eine Möglichkeit: man kämpft.

SIE SIND VERBRECHER. SIE STEHLEN UNS UNSERE JUGEND. Sie machen Sexmessen, Illustrierte, Pornofilme, um an uns zu verdienen. Sie brauchen die Abnormalen, die Impotenten, die Unfreien, die zum Ersatz greifen.

Es gibt kein Rezept, wie man sich von der sexuellen Unterdrückung befreien kann. Das ist in jedem Fall verschieden. WENN EINEM ETWAS VORENTHALTEN WIRD, DANN MUSS MAN ES SICH NEHMEN.

Wenn man es allein nicht schafft, dann macht man es gemeinsam. Dazu ist eine Organisation da; da gibt es Wohnungen, Rechtsanwälte, Ärzte.

Wir haben das Recht auf Liebe, Zuneigung, Sicherheit, Zugehörigkeit, Vertrauen und Solidarität.

ES IST UNSER RECHT, GLÜCKLICH ZU SEIN.

WIR WERDEN UNS UNSER RECHT VERSCHAFFEN.

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Februar
1971
No. 207/I/II, Seite 42
Autor/inn/en:

Spartakus (Wien):

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