FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1982 - 1995 » Jahrgang 1991 » No. 456
Adi Wimmer

Stagelgrün

Versuch einer unautorisierten Verteidigung des mir persönlich unbekannten Wolfgang Neugebauer sowie des Aufzeigens diskurskultureller Defizite bei der jungtürkischen Grünen.

Vielleicht ist es anmaßend, mir an dieser Stelle Sorgen über die Diskurskultur in den Seiten des FORVMs zu machen. Daß ich es trotzdem tue, liegt wahrscheinlich an meiner maßlosen Überschätzung des intellektuellen Stellenwerts der Zeitschrift FORVM, aber ich halte sie für eine sträflich ausgegrenzte, weil die anspruchsvollste Plattform des linksliberalen Lagers Österreichs. Und wenn es auf dieser Plattform so aggressiv zugeht wie in den letzten beiden Nummern, so darf man sich über die Verrohung politischer Sitten da draußen nicht mehr wundern. Dann haben sich die neue Rechte (Haiders FPÖ) und die neue Linke (die Grünalternativen) das selbe Konfliktaustragungsmodell angeeignet, was wieder einmal die Konvergenztheorie stützen würde. Um es vorwegzunehmen: in einigen FORVM-Beiträgen der jüngsten Zeit manifestiert sich ein besorgniserregender Verlust intellektueller Umgangsformen, banal ausgedrückt: eine Lieblosigkeit im Umgang mit dem anderen, die die bewußte Verletzung von Andersdenkenden in Kauf nimmt. Wenn wir akzeptieren, wovon die meisten Aggressionsforscher ausgehen, daß der tätlichen Aggression die verbale vorangeht, müssen wir einer Kritik solcher Diskursformen unser Augenmerk zuwenden. Ein aktuelles Indiz: Der Empfänger des Klagenfurter Ingeborg-Bachmann-Preises 1991 Urs Allemann wurde wegen seines Textes von Kriemhild Trattnig und ihren NibelungInnen verbal besudelt. Die tatsächliche Besudelung blieb dann radikalen Schweizer Feministinnen vorbehalten, die Anfang November eine Lesung Allemanns sprengten und ihn mit roter Farbe überschütteten.

Noch einigermaßen verständlich, wenngleich unsympathisch, finde ich die sehr harten Töne, die gegen Karl Pfeifer und Friederice Beyer angeschlagen wurden. Immerhin tangiert die Israeldiskussion ein ur-österreichisches Trauma, den Antisemitismus, und da ist es manchmal schon schwer, bei einer kühlen Sachlichkeit zu bleiben. Was sich aber Herr Andreas Weigel (der blöderweise seine Initialen mit mir teilt) in seiner Polemik gegen Wolfgang Neugebauer, Leiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes leistet, darf nicht so ohne weiteres hingenommen werden. Damit nur keine Mißverständnisse aufkommen: über spezielle Kenntnisse auf dem Gebiet der Tierhaltung und des Tierschutzes verfüge ich nicht. Schon mehr weiß ich über die Empfindungen jüdischer Exilanten, da ich im Rahmen eines Forschungsprojektes eine Reihe von ihnen ausführlich interviewt habe. Resultierend aus dieser Arbeit kann ich Weigel ın Bezug auf eine seiner Vermutungen widersprechen, doch davon später. Zuvorderst bin ich ein Textwissenschafter und traue mir daher zu, aus einer diskursiven Strategie Rückschlüsse über Denk- und Verhaltensformen der SprecherInnen zu ziehen. Solches scheint mir derzeit umso wichtiger, als A.W. symptomatisch ist für eine bedenkliche Schwerpunktsverlagerung innerhalb anzustrebender und moralisch definierter Ziele politischen Handelns. Diese Verschiebung, so ist mein Eindruck, basiert auf der Annahme, daß der Mensch nicht die wichtigste Kreatur der Schöpfung sei. In extremer Ausformung phantasiert diese Denkschule freudvolle Apokalypsen herbei, ersehnt den Untergang der Menschheit, damit sich die übrigen Lebewesen wieder ohne menschliche Eingriffe gegenseitig auffressen können. In Ernest Callenbachs literarischer Utopie Ecotopia (USA 1980; ein „Kultbuch“ der amerikanischen grünen Alternative) findet sich z.B. eine Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, die auf dem Territorium von Kalifornien die Population von ursprünglich 30 Millionen auf eine Million zurückgeschraubt hat — eine Million ist die Kalkulation der ursprünglichen Zahl amerikanischer Ureinwohner. Wie dies ohne totalitäre Maßnahmen und innerhalb eines relativ kurzen Zeitraumes durchzusetzen sei, darüber schweigt sich das Buch aus. Ein rezenteres Beispiel: In ihrem jüngsten Roman Temple of my Familiar spielt Alice Walker, Verfasserin des von Steven Spielberg verfilmten Romans The Color Purple und eine wichtige Protagonistin des amerikanischen öko-Feminismus, ebenfalls mit der Idee einer entvölkerten Erde. Zitat: „Ich hasse die weißen Menschen. Ich stelle mir vor, wie sie vom Planeten runterrutschen und der Planet sagt, ‚Ah, jetzt kann ich wieder atmen!“ [*]

Und das ist keine Parodie, sie meint es tatsächlich ernst. Genauso ernstgemeint wie der Vorschlag amerikanischer Gegner von Tierversuchen, man möge doch verurteilte Verbrecher zu medizinischen Experimenten hernehmen, auf dem Prinzip der Freiwilligkeit natürlich, und gegen einen partiellen Erlaß ihrer Strafe. (Man will ja schließlich nicht inhuman sein.) Daß es eine abstoßende Militanz unter den Tierschützern gibt, bestreitet A.W., aber es gibt sie, man braucht nur vorboterische Tendenzen im angelsächsischen Raum wahrzunehmen. Deutlich erinnere ich mich an einen Vorfall, der sich schon 1976 ereignete: zwei britische Aktivisten setzten einzelne Gebäude einer Pelztierfarm in der Nähe von Oxford in Brand. Im Gefängnis erregten sie das weitere Interesse der Medien, indem sie sich weigerten, Anstaltskleidung aus irgendeiner tierischen oder pflanzlichen Faser zu tragen: sie insistierten auf Polyacryl und ähnlichem synthetischen Zeugs. 1984 vergifteten Anhänger der radikalen Tierschützergruppe Animal Liberation Front Schokolade eines bekannten britischen Nahrungsmittelkonzerns; Millionen Tafeln Schokolade mußten vom Markt genommen werden. In den letzten Jahren hat es in den USA eine Anzahl ähnlicher Attacken gegeben; in Großbritannien wurden Brandanschläge auf Schlachthäuser und Hühnerfarmen verübt; es wird halt nicht alles in Österreich berichtet. Aber als ob ich auf ein Stichwort gewartet hätte, brachten alle Nachrichtensendungen des ORF am 13.11.1991 in großer Aufmachung die Nachricht, daß die oben genannte Animal Liberation Front erneut zugeschlagen hat: Wieder muß millionenhaft ein Produkt vom Markt genommen werden (diesesmal ist es eine Limonade), weil in einigen Gift gefunden wurde. Ein heimischer Hang zum Terrorismus ist in der offensichtlich von Tierschützern beklatschten Praxis auszumachen, Wiener Frauen im Trubel des Weihnachtseinkaufs hinterrücks mit Lackspraydosen „auf den Pelz“ zu rücken. Das solche Aktionen offenbar stimulierende Plakat „Nur Schlampen und Nerze tragen Nerz“, das im vergangenen Winter allerorts in Wien auftauchte, klingt zwar im ersten Moment recht witzig, stellt aber doch eine arge Diffamierung pelztragender Frauen dar.

Es ist das Ganze auch so komisch inkonsistent: Pelze sind tabu, aber gleichzeitig wendet sich der grüne Trend gegen diverse synthetische Fasern, weil sie nicht gerade gesundheitsfördernd sind. Und wenn man die Haut von Tieren nicht mehr verwerten darf, dann müssen auch endlich alle Lederschuhträger attackiert werden, oder? Dutzende Wiener Kürschner (ein Gewerbe, in dem traditionell viele Juden tätig sind) sind durch die Anti-Pelz-Kampagne schon brotlos geworden. Werden ihnen hunderte Arbeiter der Lederbranche folgen?

Wogegen sich Neugebauer in seinem „infamen Artikel für Tierversuche“ (Zitat A.W.) wirkliche wandte, war die Abwertung von spezifischen historischen Begriffen, die etwas mit der Geschichte des Nationalsozialismus zu tun haben. Wörter wie „Holocaust“ und „Konzentrationslager“ verweisen auf einmalige Dimensionen des Bösen; es ist unserer ohnehin nicht großartigen politischen Kultur abträglich, sie durch eine inflationäre Handhabung zu entwerten. Gewiß, die Linke war selbst nicht immer konsequent in dieser Haltung. Als vor drei Jahren in Kärnten das Modell der feinsäuberlichen Trennung von „deutschkärntner“ und slowenischsprachigen Schülern vorgestellt wurde, bekämpften es Wissenschaftler der Universität Klagenfurt mit dem Terminus „Apartheidschule“. Ich war damals dagegen, diesen etwas einmalig Schlimmes bezeichnenden Begriff zu verwenden. Ich bin auch dagegen, wenn in bezug auf die Umweltzerstörung immer wieder von einem „Holcaust“ an der Natur geredet wird, nicht, weil ich die Situation zu verharmlosen geneigt bin, sondern weil mir das Wort als historisch-moralisches Signifikat zu wichtig ist. (Leute des rechten Lagers wissen das auch ganz genau, deshalb beteiligen sie sich nur zu gerne an der Vogelfreimachung solcher Chiffren.)

A.W. mutmaßt des weiteren, ob „die überlebenden Opfer des Faschismus durch ihre schrecklichen Erfahrungen nicht eine erhöhte Sensibilität für das Leid jeder Kreatur empfinden“. Mag schon sein, aber daraus ist keineswegs abzuleiten, wie er das tut, daß sie eine Wortschöpfung wie „Hühner-KZ“ billigten. Ganz im Gegenteil: gerade diese Menschen haben ein sehr feines Gehör für jede die Nazigreuel relativierende Tendenz. Es sollte Teil unserer politischen Kultur sein, das Empfinden unserer 1938 so drastisch hinausgeworfenen Juden nicht noch einmal und durch eine insensible Sprache zu verletzen. Diesen Wunsch habe ich in meinen Ex-Österreichern immer wieder festgestellt, erst vor einigen Tagen wieder bei der Exilschriftstellerin Stella Rotenberg. Den Personenkreis der NS-Geschädigten möge A.W. daher nicht kronzeugerisch für seine Hypothese aufrufen; da weiß er offensichtlich nicht, wovon er redet. Neugebauers allzu höfliches Urteil, er finde „die Gleichsetzung Tierversuchsgreuel mit KZ-Greueln ... gelinde gesagt bedenklich“ teile ich hiermit nicht. Ich finde eine solche Gleichsetzung, ja auch irgendeine harmlosere Approximierung, ganz und gar unerträglich und unentschuldbar.

Was Weigels Artikel aber wirklich zum Skandalon macht, ist das weitgehende Fehlen von Sachlichkeit und die völlige Absenz von Beherrschtheit, wenn es um die Person Neugebauers selbst geht. Da ist kein Mittel zu schmutzig und kein Trick zu niederträchtig, um des Kontrahenten Überlegungen zu verhöhnen: „Themaverfehlung“ ist noch die harmloseste (Ab-) Qualifizierung seines Beitrages. Variationen auf diesen Schrillton gefällig? Bitte sehr: „Vorlaute Kritik“, „vernebelte Formulierungen“, „unzulässiger Artikel“, „Chuzpe“, „Irr-Lehre“, „Denk-Ausfälle“, „Wichtigtuerei“, „Pietätlosigkeit“ oder „Infamie“ beleben das diffamatorische Textrepertoire Weigels. Neugebauer wird auch — selbstverständlich ohne daß ein Sachargument präsentiert würde — das Fehlen von „wissenschaftlicher Redlichkeit“ unterstellt; ärger noch: daß er seine „Schreibmaschine ... (nur) zum dadaistischen Zeitvertreib“ zu verwenden imstande sei. Spätestens hier kippt A.W. in den Sprachduktus des Antiintellektuellen Jörg Haider um. Wie Neugebauer zu schreiben habe, deutet A.W. in seiner Charakterisierung eines gewissen Hans Wollschläger an, der offensichtlich vom Baum der tierschützerischen Erkenntnis gegessen hat und damit als das erleuchtete Gegenstück zu Neugebauer paradiert wird. Wollschläger veröffentliche zwar „wenig, da er seine Publikationen an allerhöchsten literarischen und geistigen Maßstäben“ messe, wodurch sich „sein Oeuvre durch besonnene Argumentation, stilistische Raffinesse, verständnisvolle Weltsicht sowie [...] tolerantes, aber entschiedenes Urteil“ auszeichne. Heiliger Bimbam, ist man versucht auszurufen, wo bleibt denn A.W.’s „wissenschaftliche Redlichkeit“ bei dieser honigsüßen Lobhudelei? Studierenden der unteren Semester pflege ich dann eine Wellenlinie und „adjektivische Kritik ersetzt nicht das sachlich begründete Werturteil“ dazuzusetzen.

Weitaus mehr Einfallsreichtum wendet A.W. leider dafür auf, Neugebauer persönlich anzugreifen, und die als Belege hier anzuführende Evidenz ist wirklich nimmer lustig. W.N. sei ein „Blinder“, ein „Unberufener“, ein „unbedarfter Zeitgenosse“, ein „Parteisoldat“ (Parteisoldat?, was hat das mit seinem Artikel zu tun?); sei gekennzeichnet von „Pietätlosigkeit“, „niederdosierter Humanität“, „Ignoranz“ und „Wichtigtuerei“, habe „einen Stiefel zusammenbuchstabiert“ und überhaupt „keine Ahnung“. Auch der sattsam bekannte Untergriff des Fachidiotentums muß herhalten, wenn A.W. seinem Kontrahenten mit triefendem Sarkasmus „Hochschulweisheit“ zuerkennt, nur um ihn im selben Absatz in der infamen Formulierung „der von Neugebauer angeführte Unmensch“ zum Schreibtischtäter einer totalitären Ideologie verkommen zu lassen. Spätestens in dieser Passage wird uns klar, welche wahre Absicht dieser Tierschützer verfolgt: er will Neugebauer fertigmachen, erledigen, vernichten. Ich wähle meine Worte mit Bedacht und bin mir der Schwere des Vorwurfes wohl bewußt. Aber er läßt sich hinreichend beweisen. Was soll zum Beispiel der windige Versuch, W.N. über den Umweg des angeblichen Mittelsmannes Karl Blecha, nur weil ihm jener dereinst ein Vorwort für ein Buch verfaßte, eine kriminelle Verbindung zu Udo Proksch anzuhängen? Oder was soll die rhetorische Frage, ob W.N. wirklich „die Auszeichnung verdient, Leiter einer Nazi-Greuel-Gedenkstätte“ zu sein? Wenn A.W. für die Aberkennung einer solchen Ehre kein anderes Argument einfällt als ein ihm nicht zu Gesicht stehender kleiner Aufsatz, dann soll er besser schweigen. Genauso ohne Anführung von konkreten Beweisen (bewiesen wird durch ihn lediglich die Unseriosität der Weigel’schen Philippika) läuft der Versuch ab, W.N. zu einem Befürworter der Todesstrafe und ferner der rücksichtslosen Ausbeutung der Umwelt abzustempeln. Unfaßbarer Weise wird der Leiter einer antifaschistischen Dokumentationsstelle durch A.W. in seiner Formulierung „in jenen dichtgeschlossenen Reihen ... in denen Neugebauer als Parteisoldat marschiert“ (das Zitat stammt aus der inoffiziellen Nationalhymne des NS-Staates, dem Horst-Wessel-Lied: „Die Fahne hoch/die Reihen dicht geschlossen“) sogar in eine Nähe zum Nationalsozialismus gerückt. Vollends offenkundig werden die Gewaltphantasien Weigels in einer Passage, bei deren Lektüre mir Reden von Hitler und Goebbels in den Ohren gellen. Sollte er, Neugebauer, weiterhin Tierversuchsgegner „diffamieren“, dann — und jetzt O-Ton A.W. — „könnte es geschehen, daß ich ihm ... einen Nachruf

] bei Lebzeiten halte, der seinesgleichen so zur Kenntlichkeit entstellt [

, daß ihm das Hören, Sehen und Sagen auf ein Weilchen vergeht“. Bei verbalen Kraftmeiereien dieser Art kann einem tatsächlich das Sehen und Hören vergehen. Exakt in diesem Stil wurde in den 30er Jahren Gegnern der NSDAP mit dem Zähne-Eindreschen gedroht. Damit soll A.W. keine politische Nähe zum Faschismus unterstellt werden, aber seine Diktion und seine peinlichen und völlig unsachlichen Angriffe auf das Archiv des DÖW würden ihn immerhin zum Biertischkumpanen diverser Alt- oder Jungnazis machen. Ist das etwa die erwünschte Gesellschaft für den Kultursprecher [**] der Grünen im Parlament? Oder einmal auf realpolitisch: was macht es für einen Sinn, wenn sich dieser Kultursprecher so abfällig über Neugebauers ohnehin bescheidenes Engagement für die SPÖ äußert, einer politischen Gruppe, die à la longue und per Koalition die einzige Chance zu einer Verwirklichung grünalternativer Vorstellungen in sich birgt?

Antwort von Andreas Weigel

Wie wichtig Neugebauer klare Verhältnisse sind, kommt zum Vorschein, wenn er trotz seiner Vorliebe für Originale, wie er selbst eines ist, eine sittliche Verpflichtung der Tierversuchsgegner sieht, sich in jeder Zeile erneut von jenen Fanatikern zu distanzieren, die auf abwegigen Gedanken-Gängen Menschenhaß mit Tierliebe vereinen.

Im Bestreben Klarheit zu schaffen, bemühte meine Polemik zeitweilig bewußt jene Tricks, mit denen Neugebauer Tierversuchsgegner diffamieren wollte. Absicht war, ihm bewußt zu machen, wie schwer man sich gegen Anwürfe wehren kann, dieser oder jener Tierversuchsgegner bzw. dieser oder jener Sozialdemokrat habe hier oder dort dies oder das getan.

Es ist infam, allen Tierschützern anzulasten, was ewiggestrige Menschenfeinde, die das Wort Tierversuche ähnlich unfundiert wie Neugebauer im Munde führen, von sich geben. Indes behauptet er weiterhin, daß deren „Auslassungen von anderen Tierversuchsgegnern nicht zurückgewiesen wurden und werden“. Dies, obwohl evident ist, daß er die umfangreiche Literatur zum Thema Tierversuch geschwänzt hat, und ich es ihm in meiner vorigen Polemik schwarz auf weiß gegeben habe, daß für so gut wie alle Tierversuchsgegner diverse misanthropische Denk-Ausfälle indiskutabel sind und bleiben.

Neugebauers Reaktion belegt, daß er die erwähnte Vice-versa-Technik, nicht aber deren tiefere Bedeutung erkannt hat.

Andreas Weigel [***]

[*New York: Harcourt/Brace, 1989, S. 301; meine Übersetzung

[**Weigel ist Kulturreferent, nicht -sprecher; es war mein Versehen, pardon. G.O.

[***Aus einer langen (zweiten) Polemik gegen Neugebauer, die wir nicht bringen. G.O.

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Dezember
1991
, Seite 28
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Adi Wimmer:

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