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Michael Hopp

Sechs Personen suchen eine Uni

Das Drama der neuen Wirtschaftsuniversität in Wien

M. H., unser Redakteur seit 1973, beschrieb dieses Exempel modernen Bauens für die Stadtillustrierte WIENER, deren Chefredakteur er ist. Wir bringen den dort gekippten Artikel unverändert.

Seit ein paar Wochen freut Professor Seicht das Arbeiten nicht mehr. Immer öfter wird er schon am frühen Abend von Kopfschmerzen, die nicht selten mit einer leichten Depression einhergehen, befallen. „Vielleicht ist es das Alter“, sagt der 53jährige Professor, der noch vor dem Sommer bis in die Nacht über seinen Büchern der Betriebswirtschaft und über den Arbeiten der Studenten gesessen ist, „vielleicht ist es wirklich das Alter. Aber ich glaube eher: Es ist das neue Haus.“

Seichts Büro hat ein großes Fenster. Es zeigt ein Panorama aus einer im Bau befindlichen Schnellstraße, den Verschiebegleisen des Franz-Josefs-Bahnhofs sowie dem alles beherrschenden Turm eines Fernheizwerkes. „Die Logik der Erbauer dieses Hauses ist schon richtig“, sagt Seicht und lächelt müde, „an diesem Standort kann man die Fenster wirklich kaum öffnen.“ Vor allem dann nicht, wenn die Schnellstraße (Nordbergstraße) ihrer Bestimmung als Stadtautobahn übergeben sein wird und die Autos in vier Spuren nur wenige Meter an der Universität vorbeiröhren werden.

Das Gebäude wird künstlich klimatisiert. Irgendwo am Julius-Tandler-Platz wird die Luft eingesogen und durch ein Röhrensystem als Nabelschnur in das Universitätsgebäude geleitet. „Wir sitzen hier praktisch in einer Weltraumstation“, lacht der Professor, „alles ist künstlich.“ Und so wie sich der Astronaut in seiner Kapsel nie recht wohlfühlen wird, ganz so ergeht es Professor Seicht in seinem Büro. „Auf der rechten Seite ist mir heiß, da werde ich von der Heizung bestrahlt. Auf der linken ist mir kalt — denn dort werde ich von der Klimaanlage gekühlt.“ Abgesehen von den gesundheitlichen Beschwerden, die Professor Seicht erleiden mag, sei festgehalten: Die selbe Luft, die unter Energieverbrauch erwärmt wird — wird von einer elektrisch betriebenen Klimaanlage wieder abgekühlt.

Wir schreiben bald 1983. Ein Ende der Energiekrise ist nicht abzusehen.

Christian Wachter: Architekt & Wirtschaftsuniversität

Gaudeamus Igitur — da explodiert die Stinkbombe

Donnerstag, 14. Oktober 1982: Knapp vor Beginn des Festaktes um 11 Uhr explodiert eine Stinkbombe. Während das Orchester der Wirtschaftsuniversität „Gaudeamus Igitur“ intoniert, verbreitet sich der Gestank nach Schwefel und faulen Eiern. Er zieht sich bis hin in die Reihen, wo Bundespräsident und Wissenschaftsministerin sitzen, die Spitzen der Sozialpartner, sowie Alfred Lehr, der CA-Mann und Präsident des „Kuratoriums zur Förderung der Wirtschaftsuniversität.“

Ganz vorne der Star des Abends: Generalplaner und Architekt Kurt Hlaweniczka.

Nachdem Alfred Lehr seine Rede, die hauptsächlich von der Glas/Metall-Konstruktion des Bauwerkes handelt, beendet hat, löst sich der Student Hans H. aus dem Auditorium und schafft es, unbehindert das Mikrofon zu erreichen. Doch noch bevor er zu sprechen beginnen kann, wird er von Ordnern der Universität weggezerrt und auf den Gang gebracht, wo er, wie es Zeugen beobachtet haben wollen, „brutal zusammengeschlagen“ wird. Das Wehgeschrei des Studenten dringt in den Festsaal, geht aber im zweiten Durchgang von „Gaudeamus Igitur“ unter.

Das Studentenhaus, in dem die Hochschülerschaft wirkt, konnte wegen zu befürchtender Proteste am Tag der Eröffnung noch nicht in Betrieb genommen werden. Auf seine Tür hatten Studenten ein Schild angebracht: „Wegen Eröffnung geschlossen.“

Wenige Tage zuvor hatte der (inzwischen zurückgetretene) Vorsitzende der Hochschülerschaft in der Wochenpresse den Rücktritt des Kuratoriumspräsidenten Lehr gefordert: „Der mit Abstand eitelste Mensch, den ich kenne“ (Demelius über Lehr), habe, als eigentlich Universitätsfremder, alle Macht im Kuratorium an sich gerissen, den Einfluß von Rektoren und Professoren zurückgedrängt, und das einst mit hehren universitären Zielen angetretene Kuratorium zum reinen Geldbeschaffungsverein verkommen lassen.

Eine nicht kleine Zahl von Professoren verließ noch während der Reden griesgrämigen Blicks den Festsaal. „Wenn man eine Wirtschaftsuniversität eröffnet, kann nicht nur von Glasarchitektur und Finanzierungsmethoden die Rede sein. Das ist geschmacklos“, hat sich Professor Seicht damals gedacht.

Auch er hat die Feier vorzeitig verlassen.

Die Eitelkeit der Würdenträger (Lehr und Hlaweniczka haben sich im Erdgeschoß Gedenktafeln meißeln lassen) bildet sich ab in der Angeberarchitektur des Gebäudes. „Der Palazzo-prozzo einer versteinerten Bildungsbürokratie“ steht in einem Studentenblatt. Um mehrere hunderttausend Schilling hat man ein Buch drucken lassen, das in Überformat und vier Farben die Vorzüge des Bauwerks sowie die Genialität seiner Erbauer preist. Als der Assistentenverband zur Eröffnungsfeier ein Informationsblatt über die Aufgabe der Assistenten im Wissenschaftsbetrieb (nein, nichts Politisches) vervielfältigen lassen wollte, wies man dieses Ansinnen konsterniert und mit einem Hinweis auf Sparmaßnahmen, die gerade jetzt, im neuen Haus, nötig seien, zurück. Geschätzter Kostenpunkt des eingesparten Druckwerkes: 500 Schilling.

Schön oder häßlich?

Der Krach bei der Eröffnung ist schon fast wieder vergessen, die Universität seit acht Wochen in Betrieb. Unternehmen wir einen Spaziergang in und um das 180 Meter lange, 140 Meter breite und 23 Meter hohe Bauwerk, das seinem Erbauer Hlaweniczka als „kristallin, als Verwirklichung eines alten Architektentraums“ erscheint, während Architekturkritiker von einem „undifferenzierten Glasklotz“ sprechen. Die Beurteilung, ob es sich bei dem Universitätsgebäude, wenn man es von außen betrachtet, um ein „schönes“ oder um ein „häßliches“ Bauwerk handelt, sei ganz dem Empfinden jedes einzelnen überlassen. Mit einer Einschränkung: Eine quasi-automatische Abwehrhaltung, die mit den Begriffen „monoton“, „banal“ und „kalt“ arbeitet, ist unsinnig. (Gerade die Stammleserschaft dieser Zeitschrift, [1] die es sich gern in neonbeleuchteten und hellgekachelten Lokalen gemütlich macht, hätte ihr Verhältnis zur Glas/Metall-Architektur zu überdenken.)

Auch die Entscheidung, ob es sich um einen klassischen curtain wall oder nur einen imitierten handelt, „der die konstruktive Struktur zugunsten einer einheitlichen Verpackungsrhetorik verwischt“, [2] mag den professionellen Architekturkritikern überlassen bleiben. Für den interessierten Laien ist jedenfalls auffällig, daß das in mehrere, voneinander unabhängige Gebäudeteile gegliederte Objekt von außen kleiner wirkt als von innen. Ein Umstand, der — wenigstens in der Perspektive von außen — den Vorwurf von „Monströsität“ und „Dimensionslosigkeit“, der sämtliche Kritiken durchzieht, mildert.

Eine ältere Dame, wohnhaft in der an die WU angrenzenden Augasse, sieht die Sache ganz unkompliziert: „Ich finde den Bau häßlich, weil er mir den Blick auf den Leopoldsberg verstellt.“

Im Inneren der Glasburg

Nehmen wir an, wir wollen unser „sightseeing“ im Gebäude mit einem Besuch bei Professor Ewald Nowotny, dem im Hause tätigen Wirtschaftsprofessor und Mitglied des Rechnungshofausschusses im Parlament, verbinden. Jener Professor Nowotny sitzt im fünften Stock des Sektors B. Wir schreiten also die Treppen zum Portal hinan, treten in die riesenhafte Aula ein, erschrecken vor den zehnmannshohen Fresken des Malers Leherbauer, finden, was keine Schwierigkeiten macht, den Aufzug. Allein— er kommt nicht, so oft und flehentlich (die Zeit drängt) wir auch die Digitaldrücker betätigen. (Die Aufzüge seien jedenfalls unterdimensioniert, wird uns später übereinstimmend von vielen im Haus Arbeitenden gesagt.) Nach gezählten zwölf Minuten öffnen sich die freundlich klingelnden und hydraulisch schmatzenden Schiebetüren. Wir drücken auf Stock fünf, wo wir tatsächlich und in Sekundenschnelle ankommen. Allerdings, wie sich bald herausstellt, im falschen Sektor. Studenten, die wir fragen, sind ratlos. Ein heller Kopf weiß es dann: Um in den Sektor B des fünften Stockes zu gelangen, müssen wir wieder hinab in den vierten Stock, jenen dann von West nach Ost durchqueren (oder Nord-Süd). Mit Himmelsrichtungen ist man ohnehin überfordert. Binnen kurzem geht das Gefühl für rechts und links verloren, alsdann wieder in den Lift, hinauf in den fünften, wo mit großer Wahrscheinlichkeit der Sektor B und somit das Büro des Professor Nowotny liegt. Da wir aber ohnehin schon zu spät sind und über die Wartezeiten beim Lift inzwischen Bescheid wissen, ziehen wir es vor, die Nottreppe zu benützen. Sie befindet sich hinter einer unauffälligen Tür, auf der „Schlauchanschluß“ steht und fällt uns beim Öffnen fast in die Hand. (Die Türen seien eigentlich nicht für eine derart intensive Nutzung geplant gewesen, hören wir später. Doch da sich herausgestellt habe, daß die Lifte unterdimensioniert seien, müsse man die Nottreppe, da es sonst keine gäbe, eben als Haupttreppe benützen, was zu frühen und heftigen Abnützungserscheinungen geführt habe.) Die Nottreppe befindet sich in einem schmalen Stiegenhaus ohne Tageslicht. Die Luft ist stickig. Schon nach wenigen Schritten bekommt man ein mulmiges Gefühl.

Am Bestimmungsort angekommen, werden wir von Professor Nowotny, der keinswegs zu den lautesten Kritikern des Gebäudes zählt, mit den Worten „Ach, Opfer des Labyrinths!“ empfangen.

Nun mag es als polemisch angesehen werden, gewisse Irrwege, die der nichteingeweihte Besucher ım Hause auf sich nehmen muß, als ernsthaften Punkt der Kritik zu werten. Auch daß sich die im Haus Arbeitenden nicht recht auskennen, mag mit dem Verweis darauf, daß das Gebäude erst seit wenigen Wochen in Betrieb ist, wenigstens teilweise entschuldigt sein. Freilich nicht ganz. „Die alten Hochschulbauten, etwa jene am Ring“, erläutert ein Architekturprofessor, „sind so übersichtlich, daß sich sogar der Dümmste, der das erste Mal hinkommt, innerhalb weniger Stunden auskennt.“

Die „architektonische Grammatik“ des Universitätszentrums stimmt nicht, sagen Architekturkritiker übereinstimmend. Und es fällt nicht schwer, mit größeren Kalibern aufzufahren, als mit der obigen Anekdote von der Odyssee zum Sektor B.

Sonnenlicht & Frischluft sind altmodisch

Wiewohl die Gänge durch die vielen Glasflächen vom Sonnenlicht geradezu verwöhnt sind, sind sämtliche Hörsäle (mit Ausnahme eines einzigen, des Hörsaals 5) ohne Fenster und daher ohne Tageslicht. Und — wie das ganze Bauwerk — künstlich klimatisiert. Ein Umstand, mit dem sich etwa Gerhild Tanew, Vorsitzende des Assistentenverbandes an der WU, nicht abfinden kann: „Eines steht fest“, sagt sie, während sie in einer Teeküche sitzt, der einzige Ruheraum ihres Institutes für Wirtschafts-Soziologie, mit einem Ausmaß von cirka zwei mal fünf Metern und einer Luft zum Schneiden, „eines steht fest: Die Studenten ermüden wesentlich rascher als in den zum Teil natürlich belichteten, aber jedenfalls natürlich klimatisierten Hörsälen des alten Gebäudes am Währinger Park.“ Als psychologische Abwehrreaktion gegen die beängstigende Hermetik der Hörsäle hätte sich eingebürgert, die Hörsaaltüren offenzulassen.

Stefan Tilscher, Professor für Wirtschaftssoziologie, braucht gar nicht weit auszuholen, um gegen die Architektur des Gebäudes zu argumentieren. Er ist hautnah betroffen: Ihm wurde ein Zimmer in jenem Eck des Gebäudes zugeteilt, an dem die Schnellstraße vorbeigebaut wird. Anders als üblich, wenn die Kritikbereitschaft direkt proportional zum Aufstieg in den Hierarchien abnimmt, weiß der ordentliche Professor sogar von Vorfällen, die ziemlich fette Headlines abgäben: Wiederholte Male seien Studenten während der Vorlesungen ohnmächtig aus ihren „ergonomisch richtig geformten Sitzschalen“ (Werbe-Prospekt) gekippt. Und derselbe Professor Seicht, der am Beginn dieser Geschichte unter der künstlichen Klimatisierung leidet, berichtet von einer seiner Sekretärinnen, die vor kurzem erst vorübergehend aus dem Diesseits getreten sei. Seichts Diagnose: „Die Vorhänge sind aus gepreßter Glasfaser. Greift man sie an, spürt man an den Fingern einen Abrieb, der letztlich von der Klimaanlage, die direkt unter den Vorhängen bläst, regelmäßig im ganzen Raum verteilt wird. Und das atmet man dann ein.“ Der herbeigeholte Arzt schloß sich im wesentlichen der Diagnose des Wirtschaftsprofessors an.

Was für kleinliche Details angesichts eines „Jahrhundertbauwerks“ (Lehr bei der Eröffnungsfeier), angesichts des größten Universitätsbaues der Zweiten Republik! „Aus dem Ausland kommen Delegationen und schauen nur so, nur hier wird gemeckert. Hauptsächlich steckt der Neid der anderen Architekten dahinter“, weiß der Architekt, von dem man aber nicht sagen kann, daß er Kritik ignoriere. Im Gegenteil. Er argumentiert. Entwirft Gedankengebäude, die genauso hermetisch funktionieren wie die Wirtschaftsuniversität. Vor allem in punkto Klimatisierung und künstlicher Beleuchtung der Hörsäle gäbe es überhaupt gar keinen Zweifel, sein System sei das Überlegene. Denn Sonnenlicht sei unregelmäßig, bestrahle nur die einen, während die anderen im Schatten säßen, schaffe nicht nur regelmäßige Sicht-, sondern ebensolche Temperaturverhältnisse; zudem werde durch das nicht-regulierbare Sonnenlicht das Arbeiten mit audiovisuellen Hilfsmitteln erschwert. Ganz Ähnliches trifft auf Fenster zu, durch die es schließlich ziehe, durch die der Lärm eindringe und die vom Vortrag ablenkten.

Im Falle eines Großhörsaales für über tausend Studenten mag da einiges dran sein. Auch das Audi-Max in der alten Uni am Ring hat keine Fenster, könnte man noch ergänzen. Hinfällig wird diese Argumentation freilich bei den vielen kleinen Hörsälen in der Wirtschaftsuniversität, die meist gar nicht größer sind als Schulklassenzimmer. Wer käme schon auf die Idee, eine Volksschule ohne Fenster zu bauen?

Aber auch für Großhörsäle kann Hlaweniczkas Rede nicht widerspruchslos hingenommen werden. Glaubt man etwa dem Assistenten Herwig Palme, dann verbringen die Studenten „täglich mindestens acht Stunden in den Hörsälen“, kommen also in ihrer zeitlichen Beanspruchung Angestellten gleich, für die das Arbeitnehmerschutzgesetz vorsieht, daß Arbeitsplätze mit ausreichend Frischluft und natürlichem Tageslicht versorgt sein müssen.

Das bedrückende Klima in den Hörsälen wird auch durch die in den Pulten eingebauten Luftdüsen, die heiß gelaufene Hirne abkühlen sollen, kaum verbessert. „Davon bekommt man höchstens eine Stirnhöhlenentzündung“, kommentiert Professor Tilscher trocken.

Der Wiener Architekt Erich Bramhas, Pressesprecher der Ingenieur- und Architektenkammer, will sıch vom Zauber der Technologie nicht beeindrucken lassen: „Der größte technische Apparat kann natürliche Umweltbedingungen nicht ersetzen“, sagt er und gibt damit nicht nur dem gesunden Hausverstand, sondern auch dem Denken der Grünen die Ehre.

Genau diese These bestreitet Hlaweniczka aufs Entschiedenste. Unversehens gibt eine Beschreibung der Klimatisierung der WU einiges preis über die Lebensanschauungen des Architekten: Sonnenlicht und Tagesluft werden als unzuverlässig und unregelmäßig (als natürlich eben) abgelehnt. Die Technik kann es besser.

Eine Finanzapokalypse steht bevor

Hat man sich mit Kunstlicht und Kunstluft abgefunden, hat man endlich auch sein Verhältnis zur Asthetik der Glas/Metallbauweise geklärt, schlittert man schon in den nächsten Problembereich, mitten in die nächste heikle Frage: Welche Eigenschaften hat eigentlich der gesamte technologische Firlefanz im Hinblick auf Energieverbrauch, im Hinblick auf Betriebskosten?

Einmal mehr klaffen die Angaben und Berechnungen weit auseinander. Hlaweniczka zieht ein Gutachten aus der Tasche, demzufolge die Wandelemente aus Glas und Metall in punkto Isolierung und Wärmedämmung bei der Dachkonstruktion einer zwei Meter starken, bei den Außenwänden einer 1,80 Meter starken Ziegelmauer entsprechen. Aufs Jahr gerechnet ergäbe das gegenüber konventioneller Bauweise eine Ersparnismenge von 640 Tonnen Heizöl. Ein Professor der Technischen Hochschule, der bittet, daß sein Name nicht genannt werde, bestreitet dies aufs Entschiedenste: „Die Zahlen, die hier angegeben werden, dürften dem heutigen Wissensstand über Physik und Wärmelehre um ein paar Jahrzehnte voraus sein“, sagt der Energiewirtschaftsexperte ironisch, „Wärmespeicherung ist, so viel wir bis heute wissen, nur durch Masse zu erreichen. Solche Glas/Metall-Konstruktionen mögen zwar für ein paar Jahre dicht sein, doch im direkten Vergleich der Speicherfähigkeit schneiden Ziegelwände zweifellos wesentlich besser ab.“

Der Architekt Bramhas ist zwar kein Wärmetechniker, weiß aber ein anderes, watscheneinfaches und überaus schlagkräftiges Argument: „In der ganzen westlichen Welt wird diese Bauweıse inzwischen als energiemäßig zu teuer abgelehnt. Und wir stellen uns jetzt einen solchen Verschwender auf.“

Die Angst vor einer Explosion der Folgekosten findet Gestalt in dem Streit über die zu erwartenden Betriebskosten des Gebäudes. Die Studenten fordern erbittert deren Offenlegung. Hlaweniczka kann man eine Stunde lang interviewen, ohne ihm darüber auch nur eine einzige Zahl zu entlocken. Doch ein Betriebswirtschafter an der Universität hat sich die Mühe gemacht, auf Grund des ihm zugänglichen Zahlenmaterials die jährlichen Betriebskosten zu errechnen: Er kam dabei auf einen Stundensatz von 15.000 Schilling. Im Vergleich dazu schnitt das alte Gebäude am Währinger Park geradezu dumpingmäßig billig ab: 8.300 Schilling die Stunde.

Doch alle Betriebskostenrechnungen, die geheimen offiziellen genauso wie die selbstgemachte des Wirtschaftsprofessors, lügen sich selbst in den Sack. „Man geht nämlich fälschlicherweise“, erklärt Architekt Bramhas, „von der Prämisse aus, daß alle diese hochkomplizierten Anlagen ewig funktionieren. Aber selbst die Erzeuger dieser Anlagen geben zu, daß sie nach 10 oder 15 Jahren ihren Geist aufgeben. Und dann kommt’s zur Kostenexplosion.“

Je höher qualifiziert Baumaterial und Technik, desto aufwendiger Reparatur, Wartung und Instandhaltung — eine Binsenweisheit, die, angewandt auf die WU, eine Finanzapokalypse befürchten läßt.

„Allein das Glasputzen“, erläutert Bramhas einen scheinbar banalen und nebensächlichen, in Wahrheit aber sehr wesentlichen Aspekt, „allein das Glasputzen, die komplizierten und teuren Kräne, die dafür installiert werden mußten, verschlingen Unsummen. In den USA stehen die Glasgebäude schon total verdreckt herum, weil das Geld für die Putzbrigaden ausgegangen ist.“

Was denkt der Architekt?

Verlassen wir das Universitätsgebäude und wenden wir uns seinem Erbauer, dem schon öfters zitierten und in den Fragen nach Klimatisierung und Beleuchtung unversehens auch schon ein wenig charakterisierten Architekten Hlaweniczka. Denn die Kritik am Gebäude bliebe idealistisch, verabsäumte man es, die Bedingungen zu beschreiben, aus denen heraus es zustande kam. Und mit denen wiederum ist der Architekt Hlaweniczka aufs Untrennbarste verbunden.

Das Büro des Architekten Kurt Hlaweniczka liegt in Hietzing. Nicht direkt im nobelsten, alten, grünen Teil des Bezirks, sondern im unteren Drittel der Lainzerstraße. Der Besucher tritt in das Blickfeld einer Videokamera. Nach einem Blick auf den Monitor auf ihrem Schreibtisch entscheidet die Empfangsdame, ob man eingelassen wird.

Der geräumige Empfangsraum kann von seiner architektonischen Gestaltung her eine gewisse Verwandtschaft mit dem Inneren der Wirtschaftsuniversität nicht leugnen. Aus der Sitzbank sieht man in ein Stück Natur. Hinter einer dicken Glaswand ein bißchen innerstädtisches Grün, wie es in der Stadtplanersprache heißt. Der Besucher versinkt in Gedanken, ob er innerhalb eines Aquariums oder außerhalb eines Terrariums sitzt.

Gesetzt die Situation, Herr Architekt, Sie hätten die Möglichkeit, die Wirtschaftsuniversität von Grund auf neu anzufangen, neu zu planen, neu zu bauen — jetzt dieser Tage. Würde sie dann ganz genauso ausschen? „Ganz genauso!“ sagt der Architekt, „ich glaube, ich kann mit Fug und Recht zufrieden sein.“

Kurt Hlaweniczka kennt keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Seine Lebenslinie verlief schnurgerade, stetig aufsteigend, ohne komplizierte Wellen oder gar Knoten. 1930 ın Wien in einfachen Verhältnissen zur Welt gekommen, muß er sich sein Architekturstudium als Werkstudent selbst finanzieren — und zwar „als Maurer und Jazzgitarrist“, wie er erzählt. Nach Lehr-und Studienaufenthalten in Zürich und in den USA erbaut er in Österreich als erstes größeres Projekt eine Volksschule im nıederösterreichischen Pernitz.

Von da an ging es für den „überzeugten Sozialisten“ (O-Ton Hlaweniczka) und langjährigen Freimaurer (O-Ton profil) eigentlich immer bergauf. Von seinem ersten Büro am Margaretengürtel („Da haben sie noch gesagt: oje, der Hlaweniczka mit seinem Gürtelbüro!“) brachte er es zum größten Wiener Architekturbüro, das zeitweise bis zu 200 Leute in über die ganze Stadt verstreuten Büros beschäftigt. Früher hätte man zu jemandem wie Hlaweniczka „Stadtbaumeister“ gesagt: Er baute 5.000 Wohnungen im Wiener Bereich, 19 Banken, das Zentralamt der Pensionsversicherungsanstalt, gewann Wettbewerbe (Verbauung der Wienerberggründe, Wohnsiedlung in Ottakring), baute im Umkreis von Wien ein Rehabilitationszentrum und ein Videowerk. Und gilt, nicht zuletzt und für unsere Geschichte von Bedeutung, als treibende Kraft bei der Überbauung von Bahnhöfen.

Befragt man ihn nach seinem Lebensmotto, weiß er es gleich: „Find a need and fill it — finde ein Bedürfnis und befriedige es. Das hab ich in Amerika gelernt.“

Hlaweniczkas Managerphilosophie imponiert den Gemeindebürokraten. Kein Zufall, daß sein kometenhafter Aufstieg in Sachen öffentlicher Bauten just dann begann, als gerade die Reichsbrücke eingestürzt war. Wirtschaftsleute, Politiker und Stadtplaner lieben den gemütlich wirkenden, aber ungeheuer zähen und agilen Mann. Er paßt seine architektonischen Produkte haarscharf den Vorstellungen von Finanzleuten und Politikern an und versteht — worauf es ankommt —, sie als optimale Befriedigung der Bedürfnisse jener, die sie nutzen sollte, zu verkaufen. Hlaweniczka ist genug Politiker, um Kompromisse als Innovation an den Mann zu bringen; genug Architekt, um (auf den ersten Blick) billige und vor allem rasche Lösungen zu finden — und genug Geschäftsmann, um Finanzkonstruktionen zu erfinden, die alle Beteiligten zufriedenstellen.

Schließlich auch genug Fanatiker, um hochtechnologische Lösungen mit einer Power zu vertreten, die so manchem introvertierten Grünprediger gut zu Gesicht stünde. Hlaweniczka ıst kein Zyniker. Er glaubt alles, was er sagt.

„Es ist nicht die Person Hlaweniczka, mit der wir uns zu beschäftigen haben“, analysiert ein prominenter Architekturprofessor, „es ist die Ideologie einer Managementarchitektur, die Hlaweniczka quasi als Inkarnation verkörpert. Wir haben es mit einer Architektur zu tun, die ihre Relation zu den Bedürfnissen der Menschen längst verloren hat aber auch ihre ästhetische Autonomie, die sie zu Gunsten der Interessen der Baustoffindustrie vernachlässigt. Gäbe es etwa keine Stahlkrise, gäbe es auch keine Glas/Metall-Bauten.

Hlaweniczkas Lebensraum ist die Grauzone zwischen Politik und Geschäft. Er hat in dieser Stadt viele Freunde, aber auch eine zunehmende Zahl von Feinden. In der größten Tageszeitung muß er sich als Teil einer „Baumafia“ bezeichnen lassen, mehrere Journalisten lassen nicht locker, immer wieder auf jene Verflechtungen und Querkonstruktionen hinzuweisen, die für Hlaweniczkas Projekte typisch sind.

Mysteriöse Verflechtungen

Kritikpunkt sämtlicher Hlaweniczka-Feinde: Hlaweniczka arbeite zwar (wie im Fall der WU) mit öffentlichen Geldern, schaffe es aber, ihre Verwendung der öffentlichen Kontrolle zu entziehen, indem er wechselweise als Architekt, Grundstücksmakler, Grundstücksverwerter, Baumeister und Generalplaner auftrete und durch die Gründung verschiedener „ARGE“s und anderer kurzlebiger Firmen alle Fäden in einem Punkt zusammenziehe. Öffentliche Ausschreibungen und Architektenwettbewerbe erübrigen sich in diesem homogenen System. Das ist der Grund, warum die Ingenieur- und Architektenkammer unermüdlich protestiert: „Was der Hlaweniczka in Wien aufführt, geht auf keine Kuhhaut mehr!“ beschwerte sie sich gegenüber Journalisten.

Und selbst der Rechnungshof, wenn er prüfen will, wie die öffentlichen Gelder verwendet werden, muß bis zum Verfassungsgerichtshof gehen, um die Abrechnungen einschauen zu können. Denn die WU wurde von Hlaweniczka und seinen Leuten wie ein Privatbauwerk behandelt. Als Bauherr trat nicht der Bund auf (wie bei anderen Universitätsbauten üblich), sondern das private „Kuratorium zur Förderung der Wirtschaftsuniversität“. Der Bund hatte kein Geld — und da kam Hlaweniczka hochwillkommen, der eine unorthodoxe Finanzkonstruktion vorschlug.

Als Präsident des (als Bauherr auftretenden) Kuratoriums fungiert Alfred Lehr, der sonst als technischer Direktor der CA wirkt (daher auch die bauliche und organisatorische Verbindung mit dem technischen CA-Zentrum am vorderen Ende der Anlage beim Franz-Josefs-Bahnhof). Neben ihm sein Freund und Studienkollege Karl Kalz, ehemaliger ÖBB-Direktor (daher die Errichtung der WU auf dem Bahnhofsgelände). Und — um nur die Stützen der Gesellschaft zu nennen — als Repräsentanten der schwarzen Reichshälfte der Präsident der Bundeswirtschaftskammer Rudolf Sallinger sowie jener der Handelskammer, Karl Dittrich.

Seriöse Doppelrollen

Während den Verflechtungen zwischen Lehr und Kalz nichts Obszönes anhaftet, stimmen jene zwischen Dittrich und Sallinger einerseits und dem Kuratorium andererseits schon nachdenklicher. Denn Dittrich etwa ist auch Aufsichtsratspräsident der „Kunstruktiva AG“, einer Grundstücksverwertungsfirma, die einem siamesischen Zwilling gleich, bei den meisten Hlaweniczka-Projekten aufzutauchen pflegt, auch bei der WU. Und als Generalunternehmer trat die Tochtergesellschaft der „Konstruktiva“, die „Neue Reformbau“ auf, in deren Aufsichtsrat Rudolf Sallinger sitzt. Auch für die „Reformbau“ ist die Zusammenarbeit mit Hlaweniczka nichts außergewöhnliches.

Ewald Nowotny, der SPÖ-Abgeordnete, wollte sich dazu im Detail nicht äußern. Es hätte sich dabei wohl um ein „old-boy-network“ gehandelt, meinte er lächelnd.

Sallinger und Dittrich traten also in einer bemerkenswerten Doppelrolle auf: Sie waren einerseits als Kuratoriumsmitglieder Bauherren, andererseits als Aufsichtsratspräsidenten der beiden genannten Baufirmen Auftragnehmer. Die Beiziehung dieser Firmen erfolgte — man muß schon fast sagen: natürlich — ohne Ausschreibung.

Der Verdacht, daß die beiden Herren ihre öffentlichen Funktionen (deretwegen sie ja im Kuratorium sitzen) dazu mißbrauchen, ihren privaten Firmen Aufträge zuschanzen, kann ausgesprochen werden. (Detail am Rande: In eine peinliche Situation gerieten Sallınger und Dittrich, als der Rechnungshof in den WU-Akten stöbern wollte. Als Kuratoriumsmitglieder mußten sie dagegen sein, als Nationalratsmitglieder hielten sie sich bei der betreffenden Debatte nobel im Hintergrund).

Weitere Details seien dem Leser, der schon abgestoßen sein mag, erspart. Hlaweniczka wiederum sieht solche Konstruktionen als „einzig mögliche Voraussetzung“ an: „Da kann man ja nicht arbeiten, wenn immer 28 Kontrollheinis unterschreiben müssen.“ Ein Wiener SPÖ-Funktionär sieht es anders: „Die politische Ausgewogenheit, die diese Konstruktion an sıch hat, wirkt wie der Probelauf für eine Große Koalition. Beide Parteien machen sich alles aus. Und keiner kann sich aufregen.“

Nicht ganz. Der Rechnungshof, der doch zugelassen werden mußte (Hlaweniczka: „Die haben wir freiwillig reingelassen.“) verfolgt eine Spur, die sich ın nächster Zeit verbreitern könnte.

Die WU wurde, wie schon erwähnt, als „Privatbauwerk“ behandelt. Sie wurde in einem Leasing-Verfahren errichtet, d.h. der Bund muß in einem Zeitraum von 15 Jahren die Bausumme an das Kuratorium „abstottern“. Auch nur so eine Frage der Optik: In Wirklichkeit zahlte der Bund (und damit der Steuerzahler) schon während der ganzen Bauzeit „Mietzinsvorauszahlungen“ an das Kuratorium. Als man den Rechnungshof nicht hereinlassen wollte, argumentierte man, Durchschläge sämtlicher Rechnungen und Unterlagen lägen ohnehin im Wissenschaftsministerium, daher sei die Verwendung der Mietzinsvorschüsse genau dokumentiert. „Unsere Beamten konnten sich davon überzeugen, daß dies nicht der Fall war“, sagt Rechnungshofpräsident Broesigke. Die Prüfer konnten zwar feststellen, in welcher Höhe der Bund bereits Mietzinsvorauszahlungen geleistet hat, nicht aber wann und für welche Zwecke. Betonung auf wann. Denn die Millionenbeträge, vermutet ein Nationalratsabgeordneter, seien für ihre Fälligkeitszeitspanne von durchschnittlich einem halben Jahr auf ein Bankkonto gelegt worden, wo sie naturgemäß Zinsen abgeworfen hätten. Gretchenfrage: Wer hat die Zinsen kassiert?

Zeit, uns wieder auf das Hlaweniczka-Lebensmotto zu besinnen: „Find a need and fill it ...“ Obwohl es stimmen mag, daß in der alten WU am Währinger Park alle über Platzprobleme jammerten und daher das Bedürfnis nach einem neuen Uhniversitätsgebäude entstand, darf die Berechtigung dieser neuen WU aufs heftigste in Zweifel gezogen sein.

Die WU ein Luxusprodukt

Der Standort ist ungünstig gewählt. „In keiner Stadt der Welt“, befindet Professor Seicht, „werden Universitäten neben Stadtautobahnen und Fernheizwerken errichtet.“

Der unbestreitbare Vorteil der baulichen „Privatisierung“ (die extrem kurze Bauzeit von vier Jahren und wenigen Monaten) kann ihren Nachteil (die unweigerliche Nähe zur Korruption) nicht aufwiegen. Mag sein, daß die öffentlichen Stellen in ihrer gegenwärtigen Verfassung nicht zum Bauherren taugen. Dennoch kann man sie nicht aus ihrer Verantwortung entlassen und das Errichten öffentlicher Bauwerke zur Gänze privaten Geschäftemachern überantworten.

Auch das Argument der Hlaweniczka-Leute, es sei extrem billig gebaut worden, immer wieder zur Verteidigung der Finanzkonstruktion vorgebracht, ist mehr als hinfällig. Zu Beginn war von 2,3 Milliarden die Rede, inzwischen spricht man von drei, die mit der Zinsenbelastung auf insgesamt sechs [3] anwachsen werden.

Effektvoll an den Schluß gestellt sei schließlich ein Kapazitätsvergleich zwıschen alter und neuer WU: Die neue bietet sechs Studienplätze mehr als die alte. Für jeden muß der Steuerzahler eine Milliarde zahlen. Schon jetzt wird der Platz zu knapp und verschiedene Prüfungen müssen außer Haus abgewickelt werden.

Die neue WU ist der teuerste Universitätsbau der Welt. Find a need and fill it ...

[1natürlich nicht dieser Zeitschrift

[2Otto Kapfinger: Kristallisierter Kommerz. DIE PRESSE, 30./31. Oktober 1982

[3öS = ca. 0,33; 0,43; 0,86 Mia DM

Gesamtüberbauung Franz-Josef-Bahnhof
Fläche 170.000 m2 52.500 m2 25.500 m2
Grundriß brutto 432.000 m2 108.000 m2 70.500 m2
Raum 1,656.000 m3 394.500 m3 254.000 m3
Beton 110.000 m3
Stahl 10.500 t
Die Überbauung des F.J.B. enthält neben dem Unizentrum Althanstraße das Technische Zentrum der CA, Verwaltungsgebäude, Post und Zugförderung.
Das Unizentrum enthält neben der WU ein Zoologisches und Biologisches Zentrum der Universität Wien.

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Dezember
1982
No. 347/348, Seite 26
Autor/inn/en:

Michael Hopp:

Jahrgang 1955, betreute als Jungredakteur die im Verlag des NEUEN FORVMs 1971-1973 erschienene Neue Freie Presse. Journalist, Autor und Chefredakteur („Wiener“, „Cash Flow“, „Männer Vogue“, „TV Movie“), bevor er sich 2009 mit dem Redaktionsbüro Hopp und Frenz selbständig machte. Im Corporate Publishing arbeitete Hopp für „Deutsche Bahn“, „Deutsche Post“ und im Auftrag von Hoffmann & Campe Corporate Publishing für RWE, BMW, T-Systems, United Grinding, den Autozulieferer ZF Friedrichshafen, den Geschäftsbereich „Mobility and Infrastructure“ der Messe Frankfurt und andere.

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