Zeitschriften » FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1968 - 1981 » Jahrgang 1970 » No. 195/I
Janos Brener • Georg Klos • Georg Lukács • Kalman Petkovic

Nach Hegel nichts Neues

Ein Gespräch
Wir möchten mit einer persönlichen Frage beginnen. Was denken Sie über Ihr Leben? Womit sind Sie zufrieden und was scheint Ihnen daran unbefriedigend? Während ihrer 50 Jahre langen revolutionären und wissenschaftlichen Tätigkeit sind Sie geehrt und beleidigt worden. Was ist der Sinn von fünf Jahrzehnten im Leben eines militanten Marxisten?

Ich bin sehr glücklich, ein so stürmisches Leben gelebt zu haben, das mit bedeutenden historischen Wendepunkten zusammenfiel. Ich war insbesondere glücklich, daß ich die Ereignisse von 1917 bis 1919 aktiv miterleben durfte. Mein persönlicher Background ist ja die Zugehörigkeit zur bürgerlichen Klasse — mein Vater war in Budapest Bankdirektor. Obwohl ich einen klaren oppositionellen Standpunkt bezog, gehörte ich im Grund damals zur bürgerlichen Opposition. Ob der Erste Weltkrieg und die völlig negative Wirkung meiner persönlichen Kriegserfahrungen ausreichten, um meine Einstellung zu ändern, bin ich nicht sicher. Jedenfalls war es dann die russische Revolution und die darauffolgenden revolutionären Entwicklungen in Ungarn, die mich zum Sozialisten machten. Seither war ich dies zeit meines Lebens. Ich sehe darin den positivsten Aspekt dieses Lebens, das seine Höhen und Tiefen aber in all dem eine gewisse Einheit hatte. Im Rückblick ging es mir um zweierlei: einen Weg zu finden, meine eigenen Gefühle und Ideen auszudrücken; einen Weg zu finden, wie ich der sozialistischen Bewegung dienen konnte; dies waren die beiden konvergierenden Tendenzen in meinem Leben. In dieser Hinsicht gab es nie einen Konflikt.

Mit einiger Genugtuung kann ich sagen, daß ich in jeder Phase meines Lebens versucht habe, meinen Ideen nach meinem jeweils besten Wissen Ausdruck zu geben. Später nahm man dies sehr oft als Zeichen dafür, daß ich früher geirrt hätte. Ich wiederhole dies heute mit Ruhe und Gelassenheit: ich halte es für richtig, daß ich mich von meinen früheren Standpunkten gelöst habe; ich halte sie jetzt für falsch.

Wert und Form meiner Ideen werden letztlich nicht von mir entschieden, es liegt nicht in meiner Verantwortung, dafür Sorge zu tragen. Die Geschichte wird auf die eine oder andere Weise dieses Problem lösen. Ich kann nur sagen, daß ich von diesem Gesichtspunkt aus ein zufriedener Mensch bin. Anderseits bin ich mit dem Stand meiner Arbeiten durchaus nicht zufrieden; in der kurzen Zeit, die ich noch vor mir habe, werde ich versuchen, gewisse Ideen neu darzulegen, mit den Begriffen des Marxismus, so gut ich kann, so präzise wie möglich nach wissenschaftlichen Methoden.

Gibt es eine Zeit, wo ein Mensch mit seinen Werken zufrieden ist? Gibt es überhaupt eine solche Phase und ein soiches Gefühl?

Ich sage Ihnen ganz offen: Schriftsteller können manchmal ein solches Gefühl haben. Als Schriftsteller glaube ich, daß es mir gelungen ist, meine Gedanken, alles, was ich sagen wollte, auszudrücken. Eine andere Frage ist, ob ein Schriftsteller nach drei Tagen noch derselben Meinung ist wie zu Beginn seines Werkes.

Sie waren nicht nur Zeuge der Geschichte dieses Jahrhunderts, sie waren auch aktiv an ihr beteiligt. Wenn Sie die heutigen Realitäten mit den Träumen vergleichen, die Sie als junger Mann hatten — wir meinen hier vor allem die Entwicklung des Sozialismus von der ungarischen Sowjetrepublik bis heute —, welche Bilanz würden Sie dann ziehen?

Subjektiv gilt, daß im Vergleich zu den übertriebenen Hoffnungen, mit denen wir die russische Revolution von 1917 begrüßten, sich herausstellte, und zwar nicht erst in unserer Zeit, sondern schon in den zwanziger Jahren, daß diese Hoffnungen unerfüllt blieben. Die Weltrevolution, an die wir glaubten, kam nicht. Daß sich die Revolution auf die Sowjetunion beschränkte, war nicht die Theorie eines einzelnen, sondern die Folge historischer Fakten. Aber wer Marxist ist und aus diesem Grund mit Geschichte zu tun hat, sollte wissen, daß keine große soziale Formation über Nacht umgewandelt werden kann. Jahrtausende mußten vergehen, ehe sich aus dem Urkommunismus eine Klassengesellschaft entwickelte. Nahezu 1000 Jahre vergingen, ehe sich aus der Sklavengesellschaft das feudale System entwickelte. Insbesondere jene, die sich für Marxisten halten, sollten erkennen, daß ein so schicksalhafter Wandel wie der Übergang von einer kapitalistischen zu einer sozialistischen Gesellschaft nicht in einer Woche, einem Monat oder einem Jahr vollzogen werden Kann; die Phase, die wir dürchlebt haben, ist nur die Anfangsphase. Jahrzehnte und vielleicht noch mehr müssen vergehen, ehe die Welt in die Phase eintritt, in der — wie soll ich es ausdrücken — ein genuiner Sozialismus existiert.

Wer Marxist sein will, sollte zu dem Schluß gelangen, daß er bei Erwartung bestimmter Ereignisse nicht daran denken kann, sie noch im eigenen Leben mitzumachen.

Marxismus unserer Zeit hat viele Fragen aufgeworfen, die vielleicht erst heute adäquat beantwortet werden können. Dazu gehört eine sehr nüchterne und objektivere Beurteilung der bürgerlichen Philosophie unserer Zeit. Wie sollte das Verhältnis der marxistischen Philosophie zu diesem großen Reichtum zeitgenössischer Philosophie sein? Was kann als Wert von der bürgerlichen Philosophie übernommen werden oder als Anreiz zur Weiterentwicklung dienen?

Erlauben Sie mir, daß ich es bis zu einem gewissen Maß vermeide, Ihre Frage direkt zu beantworten. Ich schätze die zeitgenössische bürgerliche Philosophie nicht sehr. In unserem Land wandten sich die Leute nach der Enttäuschung durch den entstellten Marxismus, der ihnen von Stalin geboten wurde, natürlich der westlichen Philosophie zu, so wie sich eine Frau, die von ihrem Gatten enttäuscht wurde, sich eines Tages in den Armen irgendeines beliebigen anderen Mannes finden kann. Ich schätze die zeitgenössische bürgerliche Philosophie nicht allzusehr, ich muß sogar zum Beispiel zugeben, daß für mich Hegel der letzte große Denker war, auch wenn heute amerikanische, deutsche oder französische Zeitungen irgendwelche Unbekannte zu großen Denkern erklären. Es ist, meiner Meinung nach, nur eine Illusion, wenn, wie ich schon sagte, Leute, die vom Stalinismus enttäuscht wurden, glauben, daß sie mit Hilfe des Strukturalismus die Situation im Marxismus bereinigen können; ich hoffe, Sie sind nicht böse, wenn ich dies ganz offen sage.

Es war ein Irrtum, daß der offizielle Marxismus in den Tagen des Stalinismus völlig von den Ergebnissen der Entwicklung außerhalb der Sowjetunion isoliert wurde. Es war ein Fehler, der nicht dem Marxismus entsprach, da sowohl Marx als auch Engels und Lenin selbst die Entwicklung der damaligen Philosophie und Wissenschaft mit äußerster Aufmerksamkeit verfolgten. Dabei muß jedoch gesagt werden, daß sie dies mit sehr kritischer Einstellung taten. Marx erwähnt die sogenannten großen Gestalten seiner Zeit — Kant, Herbart, Spencer — nur mit ironischer Ablehnung.

Psychologisch kann ich verstehen, daß der heutige Marxismus im Westen allseits nach einer Stütze sucht. Objektiv gesehen, ist dies in meinen Augen ein Irrtum. Was mich betrifft, halte ich es für absolut wesentlich, die Methoden des Marxismus richtig zu verstehen, zu diesen Methoden zurückzukehren und auf diese Weise zu versuchen, die Geschichte nach dem Tod von Marx zu erklären.

Eine der schwersten Sünden des Marxismus ist es, daß seit der Veröffentlichung von Lenins Werk über den Imperialismus im Jahre 1914 keine echte ökonomische Analyse des Kapitalismus durchgeführt wurde. Es fehlt uns auch eine echte historische und ökonomische Analyse der Entwicklüng im Sozialismus.

Wo können wir in der westlichen Literatur etwas lernen? Ohne Zweifel sind beispielsweise gewaltige Leistungen auf vielen Gebieten der Naturwissenschaft vollbracht worden; in dieser Hinsicht gibt es wirklich viel zu lernen. Anderseits sollte die Literatur, die auf dem Gebiet der Philosophie und der Sozialwissenschaften entstanden ist, von uns kritisch studiert werden.

Es ist illusorisch zu glauben, wie manche vom stalinistischen Marxismus Enttäuschte dies tun, daß wir sogar von Nietzsche etwas lernen sollten.

Meine Einstellung zur Frage, was wir vom Westen lernen können, ist höchst kritisch. Ich würde mir wünschen, daß die Marxisten hier sehr viel kritischer wären. Erst durch eine echte Erneuerung der marxistischen Methode kommen wir zu einer richtigen Einschätzung der westlichen Entwicklungen.

Zuvor erwähnten Sie den Begriff „offizieller Marxismus“ als Gegensatz zu den bürgerlichen philosophischen Strömungen. Gleichzeitig haben Sie festgestellt, daß nach den Klassikern viel zu tun gewesen wäre. Was verstehen Sie unter dem Begriff „offizieller Marxismus“?

Unter dem Begriff „offizieller Marxismus“ verstehe ich den Marxismus, der sich in der Sowjetunion entwickelte, nachdem es Stalin gelungen war, Trotzki, Bucharin und andere theoretisch, politisch und organisatorisch zu besiegen. Es war ja nicht so, daß in einer bestimmten Phase, die ich hier nicht analysieren will, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt der Leninismus dominierte und daß am Tag darauf Stalin den Stalinismus einführte, sondern im Gegenteil: im Verlauf von mehr als 10 Jahren Stalinscher Herrschaft wurde eine neue Interpretation des Marxismus gegeben, wie sie der damaligen Zeit angemessen war. Die grundlegenden Prinzipien dieser Zeit habe ich schon mehrmals interpretiert; erlauben Sie mir, daß ich sie noch einmal wiederhole: Nach Meinung von Marx folgte aus seiner dialektischen Methode eine große historische Perspektive der Welt; er versuchte, die ökonomischen und politischen Grundlagen dieser Methode in allen seinen Schriften darzulegen. Diese Perspektive lieferte den Hauptanreiz für das Marxsche Handeln. Mit Hilfe dieses Anreizes analysierte er in seiner Zeit die Grundlagen der Strategie und definierte in jeder Situation innerhalb der gegebenen Strategie auch die Taktik. Stalin drehte alles um.

Nach Ansicht Stalins war die taktische Situation von einem Tag zum anderen von primärer Bedeutung; in dieser Situation wurden sowohl Strategie als auch Theorie der Taktik untergeordnet. Als Stalin zum Beispiel die großen Prozesse gegen Bucharin und die anderen inszenierte, lieferte er hierfür auch eine Theorie, der zufolge sich der Klassenkampf im Sozialismus ständig verschärft.

Ich könnte dasselbe auch an einem immer noch wichtigen Beispiel erläutern, wo Stalin sogar von einem taktischen Standpunkt aus recht hatte. Als er 1939 ein Bündnis mit Hitler schloß, machte er, taktisch gesehen, einen richtigen Schritt: in der Folge nahm der Weltkrieg eine andere Wendung, nur England und die Vereinigten Staaten befanden sich mit Hitler im Krieg, die Gefahr für die Sowjetunion wurde eingedämmt. Meiner Meinung nach ist es eine große Frage, ob dies nicht auch ohne die taktische Wendung Stalins eingetreten wäre. Als Stalin jedoch auf dieser taktischen Grundlage die Theorie entwickelte, daß der Zweite Weltkrieg mit dem Ersten Weltkrieg identisch sei, und die Parole ausgab, ebenso wie seinerzeit Liebknecht, daß der Feind in den kapitalistischen Ländern selbst stehe und dort zu bekämpfen sei, gab er jene verhängnisvoll falsche Weisung an die französische und englische Partei, im Namen der Komintern.

Dazu ist zu sagen, daß die stalinistischen Ideen auch heute noch nicht völlig ausgestorben sind. Deshalb ist unser marxistisches Konzept in vielen Fragen der Weltpolitik nur ein taktisches Konzept, das über Nacht geändert werden kann; es kann sich schrittweise, praktisch jeden Tag, als falsch herausstellen. Grob gesagt, hat ein solches Konzept wirklich wenig mit den gegenwärtigen Entwicklungen in der Realität zu tun.

Zum 300. Jahrestag der Gründung der Universität Zagreb wurden Sie zum Ehrendoktor dieser Universität ernannt. Was halten Sie von der Aufnahme Ihres Werkes in Jugoslawien?

Schon im Zweiten Weltkrieg haben wir Jugoslawien bewundert. Es war das einzige kleine Land, das einen großartigen Kampf gegen Hitler führte. Was die Haltung der Jugoslawen betrifft, waren sie ein gutes Beispiel für uns in Ungarn, wo der Widerstand gegen Hitler weitaus weniger bewußt, entschlossen und erfolgreich war. Später war es für uns ein großes Ereignis, daß Tito sich als erster den stalinistischen Methoden mit konkreter Kritik widersetzte. Die Geschichte des Sozialismus wird diesen großen Schritt Titos nie vergessen. Infolge dieser Ereignisse wurde in Jugoslawien eine viel freiere marxistische Literatur veröffentlich, freier als die offizielle sowjetisch-marxistische Literatur. Dies verfolgte ich sehr aufmerksam. In der Geschichte hat es nie eine Entwicklung gegeben, bei der man von einem Zug auf den anderen springt. Große ideologische Auseinandersetzungen treten auf, bevor sich die Ideologie einer neuen Ära entwickelt. Daß dieser Prozeß ausgelöst wurde, ist ein großer Verdienst der Jugoslawen, dies muß von jedermann anerkannt werden.

Wir haben den Wunsch nach einer Erneuerung des Marxismus ausgesprochen. Auf diesem Gebiet versucht jeder nach seinen individuellen geistigen Fähigkeiten, sein Bestes zu leisten. Selbstverständlich hat sich aus all dem bis jetzt weder ein klar umrissener Standpunkt noch eine herrschende Strömung entwickelt. Seien Sie nicht böse, wenn ich für mich sage, daß ich überzeugt bin, daß die Strömung, für die ich eintrete, sich durchsetzen wird. Ich weiß, daß jeder hofft, die Geschichte werde es an den Tag bringen, daß er mit seinen Ansichten recht gehabt hat. Jedenfalls ist eine solche historische Entscheidung über den richtigen Weg objektiv noch nicht gefallen. Daher gibt es in den sozialistischen wie in den kapitalistischen Ländern Leute, die versuchen, den Marxismus zu erneuern und ihm zum Sieg zu verhelfen. Jeder tut dies nach seinen eigenen Fähigkeiten, auf seine eigene Weise, jeder steht mitten in der Polemik und hofft, daß es vielleicht seiner Strömung gelingt, den Marxismus aus der unguten Situation herauszuführen, in der er unter dem Einfluß Stalins gelandet ist.

(Wird fortgesetzt)

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Erstveröffentlichung im FORVM:
März
1970
No. 195/I, Seite 201
Autor/inn/en:

Georg Lukács:

Geboren 1885 in Budapest. Philosoph, Literaturhistoriker und politischer Theoretiker. Seit 1918 war Lukács Mitglied der ungarischen KP, 1919 wirkte er als stellvertretender Volkskommissar für das Unterrichtswesen in der Räterepublik. Lukács emigrierte nach Wien, Berlin und Moskau. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er nach Ungarn zurück und arbeitete als Professor. Lukács war führendes Mitglied des Petöfi-Klubs und beteiligte sich am Ungarnaufstand 1956.

Georg Klos:

Kalman Petkovic:

Janos Brener:

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