FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1968 - 1981 » Jahrgang 1974 » No. 249/250
Rudi Dutschke

„Asiatische“ Sowjetunion

Versuch einer Neubewertung der russischen Revolution

Bei der kritisch-materialistischen Rekonstruktion des Revolutionsverständnisses von Lenin und dem frühen Lukács gehe ich von der These aus, daß die grundlegenden Züge der Leninschen Gesellschafts- und Parteikonzeption nur konsequent bestimmt werden können, wenn die asiatische Konzeption von Marx und Engels auch auf Rußland angewendet, d.h. Rußland nicht als eine westeuropäische Gesellschaftsformation verstanden wird. [1] So haben wir auf der einen Seite das Marxsche und Engelssche Geschichtsverständnis Rußland gegenüber zu bestimmen, auf der anderen Seite die Rezeption, Weiterentwicklung beziehungsweise Rückentwicklung durch Lenin zu verfolgen. Das scheint mir allein dadurch möglich zu sein, daß die besondere Differenz des westeuropäischen und des asiatischen Weges zur sozialistischen Revolution am russischen Lehrstück reflektiert wird. Von dieser Themenstellung her ist es von elementarer Bedeutung, danach zu fragen, wie die Bolschewiki sich den Gang der Revolution in Westeuropa vorstellten und wie die bolschewistischen Erfolge im „Osten“ von den westeuropäischen Arbeiterparteien im allgemeinen und der sozialistisch gerichteten Intelligenz im besonderen aufgenommen wurden.

1 Lukács: Aufgepfropfter Kapitalismus

Rudi Dutschke

Georg Lukács ist für uns das spezifisch westeuropäische Exempel. [2] Seine persönliche Geschichte zwischen 1918 und 1923, die Geschichte seines Übergangs zum Kommunismus, ist gleichzeitig eine Geschichte der Komintern (KI) und ihrer Rolle im internationalen Klassenkampf am ungarischen Beispiel. An Georg Lukács und der Kommunistischen Partei Ungarns wird dargestellt werden, daß eine Kluft besteht zwischen den mittel- und westeuropäischen Sektionen der KI und der Politik der KPdSU, so wie sie sich in der Moskauer KI-Exekutive widerspiegelte.

Es geht darum, hier die verschiedenen Interessen offenzulegen. Die Kluft wird aber nur dann wirklich deutlich, wenn die sozialökonomische Besonderheit der russischen Verhältnisse gesehen wird und sich ergibt, daß die Formen der Kooperation und Solidarität der russischen Komintern-Sektion gegenüber den Sektionen der anderen kommunistischen Parteien diesen objektiven gesellschaftlichen Unterschieden und den jeweils andersartigen Bedingungen nicht entsprachen. Die Betonung der Verschiedenheit stellt die politische Gemeinsamkeit und Solidarität als Prinzip der Kommunistischen Internationale (Komintern) nicht in Frage. Die Allgemeinheit des Begriffs sagt per se noch nichts über seinen konkreten Inhalt. Lukács sagt richtig, daß für Lenin die „Aktualität der Revolution“ [3] im Zeitalter (Epoche) des Imperialismus das grundlegende Moment seines politischen Theorie-Praxis-Verständnisses war.

Welche grundlegenden und prägenden politisch-sozialökonomischen Bedingungen fand Lenin nun in Rußland vor, um revolutionär an die Sache der Befreiung der Arbeiter und Bauern vom Joch des Zarismus herangehen zu können? Fragen wir zuerst den Revolutionär im Exil, fragen wir Georg Lukács.

Georg Lukács ist der Ansicht, „daß der nicht ‚organisch‘ gewachsene, auf Rußland aufgepfropfte Kapitalismus schon in seinen Anfängen einen stark monopolistischen Charakter zeigt (Überwiegen der Großbetriebe, Rolle des Finanzkapitals usw.). Daraus folgt, daß die Bourgeoisie eine zahlenmäßig kleinere und sozial schwächere Schicht ist als in anderen Ländern, wo eine ‚organischere‘ kapitalistiche Entwicklung stattgefunden hat, daß aber zugleich in den Großbetrieben schneller die materielle Grundlage zu der Entwicklung eines revolutionären Proletariats niedergelegt wird, als es die — schematisch zahlenmäßige — Auslegung des Entwicklungstempos des russischen Kapitalismus vermutet hätte.“ [4]

2 Lenin: Wo ist das Proletariat?

In diesem historischen und gesellschaftlichen Zusammenhang soll die führende Rolle des russischen Proletariats im Klassenkampf und die organisatorische Vermittlung dieser Kämpfe über die revolutionäre Partei entstanden sein. Es ist verwunderlich, wenn wir von Lenin auf dem IX. Gesamtrussischen Sowjetkongreß, d.h. Ende Dezember 1921, folgendes hören: „Wir sind die Vertreter der Kommunistischen Partei, der Gewerkschaft, des Proletariats. Entschuldigen Sie bitte. Was ist das Proletariat? Das ist die Klasse, die in der Großindustrie arbeitet. Wo aber ist die Großindustrie? Was ist das für ein Proletariat? Wo ist Ihre Industrie? Warum steht sie still? Weil es keinen Rohstoff gibt? Haben Sie es denn fertiggebracht, welchen aufzutreiben? Nein.“ [5]

Oder viel radikaler im März 1922 auf dem XI. Parteitag: „Seit dem Krieg sind bei uns Leute in die Fabriken und Werke gegangen, die gar keine Proletarier sind, die vielmehr hineingingen, um sich vor dem Krieg zu drücken, und sind heute die gesellschaftlichen und ökonomischen Verhältnisse bei uns etwa derart, daß echte Proletarier in die Fabriken und Werke gehen? Das trifft nicht zu. Das ist richtig nach Marx, aber Marx hat nicht über Rußland geschrieben, sondern über den gesamten Kapitalismus als Ganzes, angefangen mit dem 15. Jahrhundert. Für den Zeitraum von sechshundert Jahren ist das richtig, aber für das Rußland von heute trifft es nicht zu. Sehr häufig sind diejenigen, die in die Fabriken gehen, nicht Proletarier, sondern allerlei zufällige Elemente.“ [6]

Es ist offensichtlich, daß hier die Wesenslogik des Kapitalverhältnisses der bürgerlichen Formation — wie sie Marx im „Kapital“ für Westeuropa herausgearbeitet hat — mit der historischen Erscheinungsform des besonderen „Kapitalverhältnisses“ in Rußland falsch verquickt wird. Dieser methodische Fehler wird auch nicht dadurch überwunden, daß Lenin historisch-empirisch konstatiert, daß die russische Arbeiterklasse seit Kriegsbeginn nicht mehr auf ihre proletarischen Beine der Großindustrie gekommen ist. Warum dies nicht geschah, interessiert uns am meisten. Hier spricht Lenin radikal die historisch-spezifischen Verhältnisse Rußlands und die problematische Beziehung von revolutionärer Partei und russischer Arbeiterklasse an.

Schljapnikow, als Vertreter der „Arbeiteropposition“, einer der aufgelösten Fraktionen in der KPR, hält Lenin entgegen: „Wladimir Iljitsch sagte gestern, daß das Proletariat als Klasse im marxistischen Sinne (in Rußland) nicht existierte. Erlauben Sie mir, Ihnen zu gratulieren, daß Sie die Avantgarde einer nicht existierenden Klasse sind.“ [7] Beide konnten den hohen Wahrheitsgehalt ihrer Aussagen nicht leugnen: Das russische Proletariat war im fünften Jahr nach der Oktoberrevolution — so meint Lenin — gesellschaftlich als revolutionäre und produktive Klasse auf den Hund gekommen.

Nun stellt sich doch die berechtigte Frage, ob diese so schnell zusammenbrechende, sich so wenig haltende, nicht wieder wirklich auferstehende revolutionäre Arbeiterklasse nicht genauso gesellschaftlich „aufgepfropft“ worden war wie der nicht organisch entstandene russische „Kapitalismus“ im Zeitalter des Imperialismus. Der Hinweis auf den Bürgerkrieg wird uns dem Problem nicht näher bringen, ganz im Gegenteil. Man muß vielmehr danach fragen, auf welche vorkapitalistische Produktionsweise der russische „Kapitalismus“ in der weltgeschichtlichen Etappe des Imperialismus aufgepfropft worden ist.

Lenin spricht Anfang 1923 von der „halbasiatischen Kulturlosigkeit“, [8] in der sich die Sowjetunion noch immer befinde. Nun wissen Marxisten, daß der Stand der Kultur in allen Modifikationsstufen bedingt ist durch den Stand der Produktion. Daß es also falsch ist, von „Kulturlosigkeit“ zu sprechen, wenn gesellschaftlich produziert und reproduziert wird. Lenins Kulturverständnis spielt insofern eine zentrale Rolle in der Bestimmung der Kritik an seinem „Europa“-, „Rußland“- und Sozialismusbild. Eine solche Gegenüberstellung von westeuropäischer „Zivilisation“ und asiatischer „Barbarei“ ist nur dem möglich, der die Entwicklung des „Fortschritts“ auf die westeuropäischen Produktions- und Kulturkriterien beschränkt: d.h. „Fortschritt“ nur über den Konkurrenzkapitalismus für erreichbar hält. Dies ist bei Lenin der Fall, und dies muß hier nachgewiesen werden.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob das „halbasiatische“ (Marx) Rußland, mit seinem aufgepfropften westeuropäischen Kapitalismus, den originär westeuropäischen Weg gehen muß, gehen kann. Oder ob die historisch entstandene „halbasiatische“ Besonderheit des Landes es unvermeidlich macht, einen spezifisch asiatischen Kurs einzuschlagen und beizubehalten. Ob sich also eine Produktions- und Lebensweise in dieser Gesellschaft herausgebildet hatte, die sich von der westeuropäischen Form grundlegend unterschied. Und zwar eine Produktionsweise, die, obwohl „vorkapitalistisch“, mit dem westeuropäischen Feudalismus und mit seinem Übergang in den Konkurrenzkapitalismus nicht zu vergleichen ist, trotz der historisch-politischen Gemeinsamkeiten. Die Differenz der Wege muß also betont werden. Da Georg Lukács und die anderen Kommunisten dieser Periode solche Problematisierungen nicht erkannten, den Weg der russischen Entwicklung bei aller Anerkennung einer gewissen Eigenart als einen „normalen“ Weg des Kapitalismus bzw. Sozialismus ansahen, scheinen sie wesentliche Ergebnisse und eindeutige Fehler der Leninschen Analysen und seiner Taktiken nicht beachten zu können. Hier ist der Ursprung für die Kette von Fehlern in der Komintern.

Die Gründe der Totalisierung, die verhängnisvolle Verallgemeinerung und Vulgarisierung der großen sowjetischen Revolutionserfahrungen durch die Komintern-Exekutive — wenn es das gegeben hat —, die unkritische Rezeption durch die europäischen und amerikanischen Komintern-Sektionen, versuche ich über die russische Revolutionsgeschichte anzugeben. Ich rekonstruiere und problematisiere diesen Zusammenhang, um die fetischisierte „Einschätzung“ der Erbschaften der russischen Revolution erneut zu befragen.

3 Bloch: Ungebildete Hunde

Die Differenz zwischen sowjetischer und westeuropäischer Erbschaft, die Verwirrung über die subversive Richtung von „Geschichte und Klassenbewußtsein“ hatte Ernst Bloch beschrieben: „Die Russen etwa, welche philosophisch handeln, aber denken wie die ungebildeten Hunde, werden sogar einen Abfall darin wittern. Von den Revisionisten unendlich verschieden, sind sie doch in fast gleicher Weise vom philosophischen Erbe abgetrieben, und manche ihrer werden sagen, Marx habe nicht Hegel dazu auf die Füße gestellt, damit Lukács Marx wieder auf den Kopf stelle.“ [9]

Dieser hier philosophisch-spekulativ reflektierte Hinweis auf die im Leninschen Sinne hemmende russische Asiatschina (Asiatentum), auf jene erwähnte „halbasiatische Kulturlosigkeit“ (Lenin), steht im historisch-theoretischen Mittelpunkt dieses Beitrages, um die Erscheinungsformen der Politik und Geschichte der Bolschewiki, deren Rückwirkung auf die Komintern-Geschichte und auf die Komintern-Sektion der KPU im Exil neu zu betrachten.

Hier liegt ein geschichtlicher Zusammenhang, der von Georg Lukács in den Schriften der zwanziger Jahre nie als ein theoretisch-politisches Problem beachtet wurde. Er hat somit die russische Geschichte europäisiert, ohne ihre halborientalische Substanz, geschichtlich und theoretisch, kennengelernt zu haben. [10] Was in gleicher Weise für die Kritiker von Lukács galt wie auch für die linkskommunistischen Kritiker von Lenin, und was noch heute überwiegend die Richtung ausmacht. Die Diskussion und Klärung der sozial-ökonomischen aktuellen wie langfristigen Differenz des asiatischen und westeuropäischen Weges halte ich für einen der wesentlichen Aspekte, um wirklich, von der westeuropäischen Formation her, aus der russischen, chinesischen, kubanischen und vietnamesischen Revolution kritisch-materialistisch lernen zu können — nicht aber unkritisch-idealistisch die Methoden oder die Analysen zu übernehmen. Das ist für mich das Problem des richtigen Verhältnisses von „Wissenschaft“ und „Revolution“, von „Wissenschaft“ und „Politik“, das Problem des gesellschaftlichen Standpunktes und der sozialistischen Perspektive.

„Die Rücksichtslosigkeit Ricardos“, sagt Marx in seiner Auseinandersetzung mit diesem fortschrittlichen Ideologen der bürgerlichen Gesellschaft, „war also nicht nur wissenschaftlich ehrlich, sondern wissenschaftlich geboten für seinen Standpunkt.“ [11] Also das, was beim rückständigen Vertreter der Aristokratie, bei Malthus, nicht zutraf: „Einen Menschen aber, der die Wissenschaft einem nicht aus ihr selbst (wie irrtümlich sie immer sein mag), sondern von außen, ihr fremden, äußerlichen Interessen entlehnten Standpunkt zu akkommodieren sucht“, diesen „nenne ich ‚gemein‘.“ [12]

Marx sieht also ein klares dialektisches Verhältnis von „Klassenstandpunkt“ und „Wissenschaft“. Ricardo bewegt sich wissenschaftlich auf dem Boden der geschichtlich vorwärtstreibenden Bourgeoisie, Malthus versucht, davon zu „erben“, um die Weiterexistenz der historisch überholten Aristokratie zu legitimieren. Der Marxsche Wissenschaftsbegriff ist von seinem Klassenstandpunkt des Proletariats nicht zu trennen, aber desgleichen nicht von seinem Arbeitsbegriff: Arbeit als Vergegenständlichung des historisch-ontologischen Stoffwechsels von Mensch und Natur, Arbeit in der bürgerlichen Gesellschaftsformation als entfremdete Arbeit. Uns wird besonders zu interessieren haben, daß bei Lenin unter den spezifischen Produktionsverhältnissen Rußlands der Arbeitsbegriff falsch eingesetzt wird, daß „Wissenschaft“, „Klassenstandpunkt“ und „Parteilichkeit“ im Leninschen Typus der Partei eine hemmende Identität erhalten haben.

Der Artikel von Rudi Dutschke wird das Vorwort zu seinem Buch sein: „Versuch, Lenin auf die Füße zu stellen“ (erscheint demnächst bei Wagenbach‚ Berlin, mit dem Untertitel: „Über den halbasiatischen und den westeuropäischen Weg zum Sozialismus“; 350 Seiten, DM 15,50, öS 104).

Dutschke greift einen Versuch wieder auf, den Karl August Wittfogel — damals noch als KPD-Ideologe — um 1930 unternommen hat: nämlich die Marxsche Kategorie der „asiatischen Gesellschaft“ auf Rußland anzuwenden. Was herauskommt, ist eine Kritik der Sowjetunion von links her.

[1Wie stark die asiatische Seite noch in der zeitgenössischen Sowjetunion ist, wird in dem neuesten Buch von Solschenizyn, „Der Archipel GULAG“, offensichtlich. Die Widersprüchlichkeit erreicht ihren Höhepunkt darin, daß Solschenizyn einerseits die „Europäisierung“ Rußlands will, andererseits aber die Stabilität, die Festigkeit des Orients, des asiatischen Ostens liebt und schätzt: anstelle des „schwabbeligen Westens“ (Solschenizyn).

[2Dafür, wie ein Sohn der ungarischen Bourgeoisie zu Sozialismus und Kommunismus gelangt. Daß der Lukács der Zeit nach 1923 und sein spezifisch widersprüchliches und subversives Werk „Geschichte und Klassenbewußtsein“, Berlin 1923, in der vorliegenden Arbeit keine große Rolle spielen, liegt darin, daß die Entwicklung von Lukács, die mit „Geschichte und Klassenbewußtsein“ eine erste philosophisch-politische Wende erfährt und 1928/29 in den „Blum-Thesen“ ihren Höhepunkt wie auch politisch ihren Niedergang erreicht, hier ausgelassen werden mußte. Dieser Teil der Arbeit wird später als „Georg Lukács und die Komintern (1923-1930)“ erscheinen.

[3Lukács, Lenin, Studie über den Zusammenhang seiner Gedanken, Wien 1924

[4Lukács, a.a.O., S. 19

[5Lenin, Werke, Bd. 33, S. 158

[6Ebenda, S. 286

[7In: Isaac Deutscher, Trotzki, Bd. II: Der unbewaffnete Prophet, Stuttgart 1962, S. 459

[8Lenin, Werke, Bd. 33, S, 448

[9Bloch, Aktualität und Utopie. Zu Lukács’ Philosophie des Marxismus, in: Der Neue Merkur, 7. Jhrg., I. Band, Oktober 1923—März 1924, S. 459. Die Ursachen der philosophischen Schwierigkeiten benennt Puschkin so: „Die Tataren hatten mit den Mauren nichts gemein. Als sie Rußland eroberten, brachten sie dem Land weder Algebra noch Aristoteles.“ Puschkin kritisiert aus der Perspektive des westlich orientierten Intellektuellen und nicht aus der Perspektive seiner eigenen russischen Vergangenheit.

[10Das Studium des „Meister Ekkehard“, diese Diskussion mit Ernst Bloch über „orientalische Philosophie“ hat ein Verständnis der asiatischen Produktionsweise noch nicht in sich getragen; s. Lukács, Gelebtes Denken, Selbstbiographie (Skizze), S. 16

[11MEW, Bd. 26.2, S. 111

[12Ebenda. S. 112. Solch eine Verhaltensweise, vermittelt über Konkurrenz, findet sich auch bei den Sozialisten und Kommunisten, die es nicht gelernt haben, emanzipative Ehrlichkeit und konkret-utopische Wahrheit ernst zu nehmen: die damit also nicht den bürgerlichen Wahrheitsbegriff dialektisch aufgehoben haben, sondern hinter ihn zurückfallen.

FORVM des FORVMs

Vorgeschaltete Moderation

Dieses Forum ist moderiert. Ihr Beitrag erscheint erst nach Freischaltung durch einen Administrator der Website.

Wer sind Sie?
Ihr Beitrag

Um einen Absatz einzufügen, lassen Sie einfach eine Zeile frei.

Hyperlink

(Wenn sich Ihr Beitrag auf einen Artikel im Internet oder auf eine Seite mit Zusatzinformationen bezieht, geben Sie hier bitte den Titel der Seite und ihre Adresse bzw. URL an.)

Werbung

Erstveröffentlichung im FORVM:
September
1974
, Seite 37
Autor/inn/en:

Rudi Dutschke:

Rudi Dutschke ist Soziologe und gilt als Wortführer der Studentenbewegung. Als Mitglied des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) engagiert er sich gegen den Vietnamkrieg, gegen die Notstandsgesetze und ist Redner auf zahlreichen Demonstrationen und Kongressen. Bei einem Attentat aus rechtsextremen Kreisen wird Dutschke schwer verletzt und stirbt Jahre später an den Folgen.

Lizenz dieses Beitrags:
Copyright

© Copyright liegt beim Autor / bei der Autorin des Artikels

Diese Seite weiterempfehlen

Themen dieses Beitrags

AkteurInnen der Kritik

Desiderate der Kritik

Geographie

Personen