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Johannes Spalt

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Was bedeutet „postmodern“?

No. 379/380
September
1985

Vor dreißig Jahren, 1955, gab es im FORVM eine Umfrage unter dem Titel „WAS BEDEUTET ‚MODERN‘?“ Dort hatte es unter anderem geheißen: „Wohl kaum ein zweites unter den gebräuchlichen Schlagworten wird ... so gedankenlos gebraucht wie das Wort ‚modern‘.“ Wir haben diese Umfrage jetzt (...)

Friedrich Kurrent • Johannes Spalt

Die Flaktürme — Podeste für das zukünftige Wien

No. 138-139
Juni
1965

Friedrich Kurrent • Johannes Spalt

Wohnberge

Eine neue städtische Bebauungsform
No. 136
April
1965

Johannes Spalt bei Wikipedia

Seebad Altmünster (1946/47)
Gästehaus Wittmann (1966)
Haus Wittmann (1970–1975)
Salettl Wittmann (um 1975)
Salvatorkirche am Wienerfeld (1976–1979)
Ausstellungspavillon Wander Bertoni (1999–2000)

Johannes Spalt (* 29. September 1920 in Gmunden, Oberösterreich; † 2. Oktober 2010[1] in Wien) war ein österreichischer Architekt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannes Spalt besuchte die Gewerbeschule Salzburg und studierte ab 1949 Architektur an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Clemens Holzmeister.[2]

Er gründete mit Wilhelm Holzbauer, Friedrich Kurrent und bis 1953 mit Otto Leitner die arbeitsgruppe 4.[2] Von 1969 an betrieb er in Wien sein eigenes Atelier, in teilweiser Zusammenarbeit mit Friedrich Kurrent. Von 1973 bis 1990 war Spalt Professor für Innenarchitektur und Industrieentwurf an der Universität für angewandte Kunst Wien und von 1975 bis 1979 auch deren Rektor.

Neben Entwürfen und realisierten Bauwerken schuf Spalt zahlreiche Möbelentwürfe, zum Beispiel für die Wittmann Möbelwerkstätten.

Johannes Spalt organisierte mit Kurrent die erste Loos-Ausstellung: 1962 in Paris und 1964 in Wien im neuen Museum des 20. Jahrhunderts. 1965 fand die erste Josef-Frank-Ausstellung in Wien statt.

In einer Würdigung anlässlich seines Todes nannte Architekturpublizist Jan Tabor Johannes Spalt „Prototyp des intellektuellen Architekten“ und bezeichnete „Spalts Bedeutung für die Wiederherstellung der Kultur in Österreich nach der Nazibarbarei“ als „groß- und einzigartig“.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Projekte und Realisationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aneta Bulant-Kamenova (Hrsg.): Johannes Spalt zum 70. Geburtstag am 29. September 1990. Festschrift
  • Johannes Spalt, Bildband Architektur, Böhlau Wien 1993, ISBN 3-205-05397-4.
  • Rudolf Burger, Irmgard Frank, Friedrich Kurrent, Hubert Christian Ehalt (Hrsg.): Johannes Spalt: Festschrift. Universität für angewandte Kunst, Wien 1999
  • Architekturzentrum Wien (Hrsg.): Johannes Spalt – Wahlverwandtschaften. Residenz Verlag, St. Pölten 2010, ISBN 978-3-7017-3220-3
  • Architekturzentrum Wien (Hrsg.): Arbeitsgruppe 4. Wilhelm Holzbauer, Friedrich Kurrent, Johannes Spalt 1950–1970 [Ausstellung im Architekturzentrum Wien 4. 3.–31. 5. 2010]. Müry Salzmann, Salzburg 2010, ISBN 978-3-99014-021-5

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Johannes Spalt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Architekt Johannes Spalt gestorben, Kurier (Memento vom 6. Oktober 2010 im Internet Archive).
  2. a b c Jan Tabor: Die Vaterfigur der Vaterfigurenarchitektur, in: Wochenzeitung Falter, Wien, Nr. 41, 13. Oktober 2010, S. 29.
  3. Architekten Czech, Krischanitz und Spalt heute im Rathaus geehrt Rathauskorrespondenz vom 7. Mai 2007.
  4. Johannes Spalt: Bildband Architektur, Böhlau Wien 1993, ISBN 3-205-05397-4.
  5. Nextroom, Architektur im Netz.

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