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Friedrich Heer

Geboren 1916 Wien, gestorben 1983 ebenda, Kulturpublizist, Historiker, Kulturkritiker, Professor der Universität Wien, Dramaturg des Burgtheaters.

Im WWW

Beiträge

Friedrich Heer

Der notwendige Konflikt: Europa — Amerika

April
1984

In amerikanischen Kaufhäusern waren 1982 Kinderspiele zu kaufen, die War-Games, die Kriegs-Spiele der Großen imitierten. Da wurden also auf Karton-Karten Kriegsziele angegeben, die amerikanische Bomber und Raketen anvisieren: in Europa. Kriegsziele dieser Art waren: Hamburg, Köln, München und (...)

Friedrich Heer

Das Ende der Zivilisation des weißen Ein-Mann-Gottes

Dezember
1983

Sein Vermächtnis, sagte er im November 1981‚ beim Open House des Zsolnay Verlags und seinen alsbaldigen Tod erwartend, sei Der Kampf um die österreichische Identität, erschienen bei Böhlau im gleichen Jahr. Eine Änderung dieser Meinung hat er nicht mitgeteilt. Das Manuskript des nachstehenden Textes (...)

Friedrich Heer

Seltsames Gespräch über die Liebe

Wojtyla und Scheler
August
1983

Friedrich Heer

Aufbruch zur Neuzeit

Friede, von der Römischen Kirche?
Juni
1983

Friedrich Heer

Dialog der Untergründe

Referat bei Ivan Illich, Cuernavaca, Mexico
April
1971

F. H., Professor für Europäische Geistesgeschichte, Universität Wien, Redaktionsbeirat des NF, hielt nachstehendes Referat (gekürzt wiedergegeben) bei der IDC-Konferenz am CIDOC-Institut von Ivan Illich, Cuernavaca, Mexico. Vgl. den Vorspann zum voranstehenden Beitrag G. N.s. Großes (...)

Friedrich Heer

Christentum als Teufelsglaube

April
1970

Thomas und Gertrude Sartory: In der Hölle brennt kein Feuer. Kindler-Verlag, München. 373 Seiten, 20‚— DM.

Friedrich Heer

Fischer hat Zukunft

Nach seinem Ausschluß aus der KPÖ am 28.10.1969
November
1969

Es scheint uns nicht unwichtig, daß Prof. F. H., Österreichs fast einziger (unorthodoxer) katholischer Kopf von europäischem Format, sich gerade in Sachen des (unorthodoxen) Kommunisten Ernst Fischer zu Wort meldet. Der Ausschluß Ernst Fischers aus der KPÖ, versehen mit einem Bannstrahl der (...)

Friedrich Heer

Was glaubt so ein Rabbi?

Oktober
1969

Aus dem Vorwort zur demnächst erscheinenden Autobiographie von Abraham Feinberg‚ „Christus Killer“, bei F. A. Herbig, Berlin

Friedrich Heer

Österreichs Fauna und Flora

März
1969

„Aufforderung zum Mißtrauen — Literatur, bildende Kunst, Musik in Österreich seit 1945“, hrsg. von O, Breicha und G. Fritsch‚ Residenz-Verlag, Salzburg, 1968. Paul Flora: „Veduten und Figuren.“ Vorwort von F. Dürrenmatt, Diogenes, Zürich, (...)

Friedrich Heer

Zur Pathologie des Christentums

Mai
1968

Autoren sollen auf Rezensionen nicht antworten. Diese goldene Regel verletzen wir hier sowohl wegen der Bedeutsamkeit des Heerschen Bandes „Gottes erste Liebe“ wie wegen der Schärfe der Kontra-Rezension von Balduin Schwarz in unserem März/April-Heft (vgl. a. die Pro-Rezension von Wilhelm Dantine im (...)

Friedrich Heer

Unbrüderliche Christen

Antwort auf die vorangehenden Beiträge
März
1968

Friedrich Heer

Österreich als dialogisches Zentrum

Thesen zur kulturellen Funktion Österreichs
Januar
1968

Herbert Read erklärte vor einigen Jahren, er habe nirgends so viele junge und vielversprechende Begabungen gefunden wie in Wien. Es gibt heute in Österreich eine wache Intelligenz; dies wird wohl am stärksten sichtbar in den bildenden Künsten, in der Architektur, in der Städteplanung; ihre Kühnheit (...)

Friedrich Heer

Der Fremde aus Wien

Rede zu Franz Grillparzers 175. Geburtstag am 15. Jänner*
Februar
1966

Es war einmal ein Dichter, dem die erwachende Jugend ganz West- und Osteuropas zujubelte; Goethe hat ihm in der Gestalt des Euphorion im „Faust“ ein Mal der Erinnerung gesetzt; Lord Byron, der sich als Zugvogel der Zukunft freier Völker und freier Einzelner wußte, schrieb, nachdem er die „Sappho“ (...)

Friedrich Heer

Dollfuß war schuldiger

Februar
1964

Jeder Satz, jedes Wort, das heute ein Österreicher über die Situation von 1934 äußert, ist gleichzeitig eine politische Stellungnahme zu den österreichischen Verhältnissen von 1964. Wie heikel, wie unheilvoll unsere Lage ist, verrät bereits der Titel eines der besten Aufsätze zur österreichischen (...)

Friedrich Heer

Was ist Antikommunismus?

Juli
1963

Im ersten Heft des FORVM und folglich vor mehr als einem Jahrzehnt unternahm Univ.-Doz. Dr. Friedrich Heer mit unserem Herausgeber Friedrich Torberg ein Gespräch über das „Gespräch mit dem Feind“. Wir haben diese Diskussion seither in gemessenen Zeitabständen fortgesetzt, indem wir unsere Leser mit (...)

Felix Braun • Christine Busta • Franz Theodor Csokor • Heimito von Doderer • Milo Dor • Herbert Eisenreich • Ludwig von Ficker • Friedrich Heer • Fritz Hochwälder • Alexander Lernet-Holenia • Friedrich Torberg

In Sachen Paul Celan

Januar
1961

Friedrich Heer

Das Salz der Freien Welt

Zur Problematik der abgesprungenen Kommunisten
Juli
1958

Friedrich Heer

Ist Segura tot?

Mai
1957

Friedrich Heer

Der Mythos vom korrupten Westen

Juni
1956

Friedrich Heer

Der zeitgenössische Sicherheitswahn

März
1956

Friedrich Heer

Vorstoß in den leeren Raum

Juni
1955

Friedrich Heer • Friedrich Torberg
PRO und CONTRA

Gespräch mit dem Feind?

Januar
1954

Unter diesem Titel wird FORVM in jedem Heft ein aktuelles Thema zur Diskussion stellen. Es soll — ob sich’s nun um Poiitik oder Kultur handelt, um eine Frage von spezifisch österreichischem oder von allgemeinem Interesse — in jedem Fall ein Thema sein, an dem sich möglichst viele Geister möglichst (...)

Beiträge zu Friedrich Heer

Ernst van Loen

Der Irrweg eines Essays

April
1984

Am Pfingstdienstag 1983 hatte Friedrich Heer mit der ihm üblichen skandierenden, sich fast überschlagenden Stimme zu ungewohnter Stunde frühmorgens ins Mikrophon des ORF I gesprochen. Zufällig hatten wir eingeschaltet. Wir erkannten sogleich, daß er eines der heißesten Eisen der gerade ihrem (...)

Günther Anders • Wilfried Daim
10.4.1916 — 18.9.1983

Friedrich Heer

SVS DOMINI* †
November
1983

[(Er war die Integrität, Großzügigkeit und Herzlichkeit in Person. Daß er, der glaubende (freilich oft auch mit Zivilcourage widersprechende) Christ, mir, dem Juden und erklärtermaßen Ungläubigen, von der ersten Sekunde unseres einander Kennenlernens an mit unverhohlener und unwiderstehlicher (...)

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