Zeitschriften » FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1968 - 1981 » Jahrgang 1969 » No. 191/I
Bernhard Frankfurter

Zur Aporie der Studentenbewegung

Die Unternehmen der im letzten Studienjahr aktivsten studentischen Gruppe in Wien, vorläufig pauschal als die „Linke“ bezeichnet, drängten diese derart in die Isolation, auch unter den Studenten, daß ihre weitere hochschulpolitische Tätigkeit gefährdet ist und sie selbst der Gefahr eines Aktivismus unterliegt, der die Problematik ihrer Position nur überdeckt.

Exemplarisch dafür waren die Schahdemonstrationen; obwohl deren Anlaß den geeigneten politischen Gehalt für eine studentische Solidarisierung gehabt hätte, verstärkte insbesondere die Vorgangsweise der „Linken“ deren Isolierung. Zu „Radaubrüdern“ abgestempelt, wurden die „Linken“ zum Opfer des verkümmerten politischen Bewußtseins der Offentlichkeit; die Staatsmacht konnte fast ohne Kritik und Kontrolle reagieren. [1]

Im Spektrum der herkömmlich als „links“ bezeichneten Gruppen dominierte in den verschiedenen Aktionen die FNL (Föderation Neuer Linker), ehemals SÖS (Sozialistischer Österreichischer Studentenbund), [2] zugleich die radikalste Gruppe. Sie entstand aus ehemaligen Mitgliedern der VSStÖ (Verband Sozialistischer Studenten Österreichs), denen die Parteiabhängigkeit Ballast und mit der antiautoritären Einstellung unvereinbar war, sowie aus ebensolchen Mitgliedern des VDS (Verband Demokratischer Studenten, KPÖ). Mit der Abhebung von der sozialistischen beziehungsweise kommunistischen Partei gewannen sie ideologische Eigenständigkeit im Sinne der Apo (Außerparlamentarischen Opposition), als deren treibendes Moment in Österreich sie gelten wollen.

Personell ist diese Gruppe schwierig zu fassen, da sie sich von Aktion zu Aktion neu formiert und starke Fluktuation aufweist. Es bilden sich Aktionskomitees, meist kurzlebig, zu bestimmten Anlässen und durch individuelle Initiativen, von denen sie auch bis zur Auflösung geprägt sind. Das bedeutet eine am Tagespolitischen orientierte Spontaneität der internen Formierung und externen Vorgangsweise, die keineswegs antibürokratischen oder antiorganisatorischen Grundsätzen entspringt, sondern einfach der Konzeptlosigkeit.

Die Strategie der studentischen Bewegung [3] unterscheidet sich von den herkömmlichen Methoden der Partei und politischen Interessengruppen. Deren Interesse ist vornehmlich quantitativ: Steigerung von Prestige, Einfluß, Macht, Mitglieder- und Wählerzahl. Durch diese quantitativen Zielsetzungen entfremden sich solche Gruppen weitgehend von ihren ursprünglichen Gehalten, so daß selbst bei vorhandenen Programmen das Diktat pragmatischer Forderungen bestimmt.

Die studentische Bewegung hat Ziele, die dem Partei- und Gruppeninteresse völlig entgegenstehen. Sie will nicht als Interessengruppe mittels der bestehenden Demokratie letztlich zur Herrschaft gelangen. Vielmehr macht sie eben dieses System mit all seinen Vorschreibungen problematisch. Ein Aspekt ihrer Strategie ist demnach, einen Entdeckungsprozeß anzubahnen: Einsicht in die Mechanismen des Systems, in die Vernutzung des Menschen durch dieses. Entscheidendes Moment: Analyse der gesellschaftlichen Dimension in ihrem konkreten Bestand.

Dieses Moment gibt die Direktiven für die Methode, damit für die Wirksamkeit der studentischen Strategie. Diese ist somit eine andere als die Strategie verselbständigter Apparate, die abzielen auf die eigene Existenzsicherung, somit Aufrechterhaltung der durch sie eingerichteten oder stabilisierten Widersprüche, die sie zugleich der Offensichtlichkeit entziehen (zum Beispiel durch Beherrschung der Massenmedien); symptomatisch dafür ist das Ausscheiden von Kritik als dynamisierender Faktor innerhalb der Parteien und sonstigen Institutionen (Hochschulen), damit auch das Ausscheiden von Analyse.

Die Verschiedenheit der Strategie erhellt aus den verschiedenen Normen der Wirksamkeit: den Apparaten gilt die Gesellschaft als Machtobjekt, der studentischen Bewegung als Ort zunehmender Befreiung von Macht.

Am Exempel der Philosophischen Fakultät der Universität Wien, dem Ort der schärfsten Konfrontation mit studentischer Politik, kann das Fehlen einer Strategie überprüft werden. Hier kam ein Prozeß in Gang, der eine erste Phase hochschulinterner Politisierung bedeutet. Durch diese entwickelte sich eine neue studentische Politik, erwachsen aus der Entdeckung genuin studentischer Aufgaben und aus der langsamen Befreiung von sachfremden Momenten (Parteieinfluß, Altherrencliquen, Diktat gesellschaftlicher Normen, Fraktionsideologie und so weiter).

Diese erste Phase wurde durch keine weitere bisher überboten. Sie begann mit dem Wirken des APF (Aktionskomitee Philosophische Fakultät), dessen Initiativen von der Vorarbeit anderer Gruppen, größtenteils der „Linken“, unterstützt wurden.

Veränderungen wurden auch bei den Fraktionen sichtbar, die, dem Zwang der Entwicklung unterworfen, ihrem stabilisierenden Interesse entgegen handelten (RFS, OSU). Es kam zu Einbrüchen in den fraktionellen Habitus zugunsten einer dynamisierenden Öffnung für prinzipielle Fragen, repräsentiert im politischen Mandat.

Inzwischen konnten Institutsvertretungen eingerichtet und die Reformdiskussion verbreitert werden. Die Gründzüge dieser Phase und der Beteiligung der „Linken“ sind:

  • Formulierung latenter Unzufriedenheit;
  • Bildung hochschulinterner Öffentlichkeit;
  • Einrichtungen der Institutsvertretungen als Produkt studentischer Initiativen;
  • Entmachtung der ÖH (Österreichische Hochschülerschaft);
  • Auflösungserscheinungen beziehungsweise Umschichtungen in den Fraktionen.

Der Schwerpunkt der Phase ist somit hochschulintern.

Es waren erste Schritte, die diffuse Unzufriedenheit der Studenten politisch zu thematisieren, womit Ansätze gewonnen wurden, die Studenten jenseits verselbständigter Apparate wie der ÖH fortschreitend in die aktive Politik einzubeziehen.

Die „Linke“ produziert Reaktion

Nächstliegende Anlässe waren: Prüfungssystem, Mangel an freier Wissenschaftsausübung, professorale Willkürakte, unsachgemäße Vorlesungen.

Anstatt diesen Motiven gemäß die Hintergründe der Unzufriedenheit konkret zu thematisieren und die mühsame, jedoch nötige Arbeit einer Behebung dieser Mängel zu leisten, übersah die „Linke“ die erforderliche Unterstützung des Prozesses.

Die Schahdemonstrationen, zusammen mit sonstigen Aktionen der „Linken“ (Hörsaalbesetzung, Inaugurationsstörung, „Besudelung“ eines Denkmals und anderes), differieren vom Bild zaghaften Beginnens. Sie sind nicht symptomatisch für die gesamte Entwicklung selbst, sondern nur für die „Linke“ innerhalb dieser Entwicklung. Die Differenz zwischen radikaler Aktion und studentischer Situation ist ein Faktor, welcher zugleich die „Linke“ an der Ausarbeitung einer Strategie hindert.

Die im Zuge studentischer Politisierung gebildete hochschulinterne Öffentlichkeit, in Diskussionen und spezifierend davon ausgegliederten Arbeitskreisen stagnierte bald, nach starkem anfänglichem Interesse. Teils kann dies durch die Verlagerung in die institutsgebundene Arbeit erklärt werden, welche andere Formen der Öffentlichkeit benötigt. Maßgeblich wirkten jedoch andere Faktoren als Barrieren: eine unüberwundene Differenz von prinzipiellem Anspruch und pragmatischer Notwendigkeit; von verbal behaupteter Einsicht und politischer Praxis.

Die Diskussionen um die Hochschulreform enthielten diesen Zwiespalt: das Vordringliche prinzipieller Fragen wurde akzeptiert (Sinn und Zweck einer Hochschulreform, Aufgabe der Hochschulen, Verhältnis zur Gesellschaft), ohne jedoch die Klärung dieser Fragen konsequent voranzutreiben. Dies scheiterte am fehlenden Willen der Studenten, sich ihrer weitgehend privaten Ansprüche zu entäußern und reflektive, eigenständige Arbeit zu leisten, die vielmehr nur verbal hochgehalten wurde. Anderseits waren pragmatische Schritte mit breiter studentischer Basis ebenso undurchführbar; oft wurde hiebei der Hinweis auf notwendige prinzipielle Überlegungen als Ausrede verwendet. Ursache war dieselbe Verhaltensweise, welche die Inkonsequenz im Prinzipiellen bedingte: das Verbleiben im Privaten.

Pragmatische Schritte wie Klärung grundsätzlicher Fragen hätten eine individuelle Änderung der Beteiligten durch politische Einsicht erfordert, die nur mit Hilfe aktiver Gruppen erreichbar gewesen wäre. Die „Linke“, selbst von zwiespältigem Bewußtsein durchsetzt, versagte hier. Sie hemmte den Prozeß, so daß die Diskussion zu einem verbalen Rückzugsraum wurde und das Moment politischer Praxis: ausschied.

Da der tragende praktische Rückhalt fehlte, ging die Diskussion der politischen Bedeutung fast zur Gänze verlustig.

Wieweit die Furcht der Studenten vor konsequentem Handeln (Einsicht in die Notwendigkeit politischer Praxis und die implizierten individuellen Aufgaben) durch bildungspolitische Faktoren wie Erziehung und Schulsystem bedingt ist, untersuche ich hier nicht; nur der Zwiespalt zwischen Anspruch und Konsequenz soll aufgewiesen und verdeutlicht werden; dieser Zwiespalt stärkt durch inkonsequentes und widersprüchliches Agieren die „Linke“.

Beim Formulieren politischer Gehalte, besonders im prinzipiellen Bereich, unterlag die „Linke“ dem Zwang importierter Vorbilder; unter dem verbalen Vorzeichen kritischen Denkens wurden Leitsätze als verfestigte Ideologie übernommen aus den „Stammländern“ studentischer Bewegung wie Frankreich und Westdeutschland.

Dies kennzeichnet das zwiespältige Bewußtsein unserer „Linken“: sie hat die Grenze des Privaten durchbrochen, nicht aber Einsicht gewonnen durch Analyse im Feld ihres Agierens; an Stelle solcher Analyse trat der Zwang auswärtiger Vorbilder. Dies führte zur Isolierung in der politischen Praxis. Die ohnehin geringen Möglichkeiten individueller Einsicht — als Garant anhaltender Progression — wurden dadurch verschüttet.

Durch die Fehler der „Linken“ wurde bei den Studenten das potentielle Hindernis des Privaten zur Reaktion aktiviert; jenes wäre möglicherweise abzubauen gewesen, diese führte zur Abwendung von politischer Tätigkeit.

Das Umwenden potentieller Hindernisse zu negativer Reaktion auf gesetzte Initiativen betonte ich, da es geradezu ein Schema dessen abgibt, was fehlende Strategie verursacht. Der anhebende Prozeß der Politisierung bleibt vorerst im Ausgang zweideutig. Sind die politischen Gehalte der Initiatoren und deren Vorgangsweise dem Studenten im Stadium kaum formulierter und nach an das Konkrete gebundener Unzufriedenheit nicht einsichtig und nicht auf dieses Konkrete bezogen, kann sich die Reaktion schnell vollziehen, insbesondere wenn individuelle Einstellungsbereiche verletzt werden, wie „akademisches Verhalten“, geringe Befürwortung von Provokationen und so weiter.

Damit geht die Positivität der ersten Schritte verloren und endet in aggressiver Gegeneinstellung, auch wenn gewisse Notwendigkeiten, wie Abschaffung der Inauguration, weiterhin bejaht werden, jedoch ohne praktische Konsequenz.

In der hochschulinternen Phase eines anhebenden Politisierungsprozesses versagte die „Linke“ durch fehlende Analyse und individuelles Beharren auf ungeprüften Motiven der Antipathie (zum Beispiel gegen „Reaktionäre“); die Einsichtigen konnten sich innerhalb der Gruppe nicht durchsetzen. Die „Linke“ verstellte sich ihre eigenen Realisierungsmöglichkeiten, weil sie die politischen Gehalte vorweg fixierte und nicht erst angesichts des Prozesses in Anschlag brachte. Bewirkt wurde dadurch eine Entfremdung von der studentischen Basis als möglichem Realisierungsbereich.

Die Aktionen der „Linken“ sind Symptome und stützende Momente einer Gruppenentwicklung, die sich der studentischen Basis zunehmend entfremdet. Die „linke“ Aktivität entzieht sich dieser Basis und verlagert sich isolierend in eine imaginäre hochschulexterne Öffentlichkeit, in der die „Linke“ über keinerlei Beeinflussung oder Kontrolle der dirigierenden Mächte und Mittel (zum Beispiel Presse) verfügt, so daß die „linken“ Aktionen dort manipulativ zur anti-„linken“ Meinungsbildung ausgenützt, anti-„linke“ Aggressionen und Vorurteile verfestigt werden.

Innerhalb der studentischen Bewegung und ihrer speziellen Strategie entfaltet sich die öffentliche Tätigkeit in Aktionen meist provokanten Charakters. Um Hintergründe eines Gesellschaftssystems und dessen Zwang auf das Individuum transparent zu machen, also kritisches Bewußtsein zu erzeugen, können die Aktionen nicht von Normen abgeleitet sein, die mit denen des Systems identisch sind; die politischen Gehalte der studentischen Bewegung durchbrechen und transzendieren formale Legitimität.

Die Provokation als wichtiges Instrument der Strategie setzt bei den immanenten Widersprüchen ein, um sie und deren Bedingungen an konkreten Fällen aufzudecken; durch Einsicht soll verändernd auf den individuellen politischen Horizont gewirkt werden. Diese Veränderung ist nötig, wenn die studentischen Kräfte wirksam durch Solidarisierung gebündelt werden sollen.

Über dieses Moment, Solidarisierung auf breitester Basis durch erzeugte Einsicht, verfügt die „Linke“ in ihren Aktionen nicht.

Auch partielle Erfolge können über die somit im Gesamten verfehlte Entwicklung nicht hinwegtäuschen.

Isolierungseffekte können zwar nicht ausbleiben; aber die Isolation der „Linken“ stammt aus ihrer gruppeninternen Situation. Sie ist durch selbsterzeugte Entfremdung gekennzeichnet. Dies verdankt die Gruppe ihrer nicht reflektierten Position. Sie leistet somit einer agressiven Reaktion Vorschub.

Die „Linke“ ist ideologisch verhärtet und übersieht die konkrete Hochschulsituation und deren bestimmte Erfordernisse, so daß die Ansatzpunkte für zielführende provokative Akte unterschlagen und nichtbestehende Ansatzpunkte konstruiert werden.

Die „Linke“ versteht sie sich als treibendes Moment einer Apo, die bis in Anlässe, Form der Aktionen sowie Schlagworte an Frankreich und der Bundesrepublik orientiert ist. Schon oberflächlich besehen fällt das auf; die Schahdemonstrationen haben ebenso wie die Leitsätze der Hörsaalveranstaltungen ihr deutsches Vorbild.

Kein Negativum würde diese Ähnlichkeit bedeuten, wäre sie ein sekundärer Effekt, so daß man einfach sagen könnte: Solche Demonstrationen sind sich eben international gleich, wie einst alle Mittel, über die der traditionelle Klassenkampf verfügte. Jedoch handelt unsere „Linke“ primär nach importierten Normen, die ihrer eigenen Entfremdung gemäß sind und die Widersprüche ihrer eigenen Verfaßtheit verschärfen.

Aktion wird Gruppentherapie

Diese Normen prägen sich in interner Gruppenarbeit; aus dem Reservoir des Jargons lassen sich die Bezüge zur konkreten Situation nicht herstellen; Theoreme werden unproblematisch übernommen und auf jeweilige Situationen angewandt; die Reflexion auf die eigene Position entfällt.

Selbst wenn unsere „Linke“ die Position des temporären Nachzüglers akzeptiert, ist ihre fehlende Strategie eine Verschuldung an ihrem Selbstverständnis, zeigt doch die Entwicklung in der Bundesrepublik, daß vor den radikalen Aktionen auf der Straße langfristig hochschulintern aufklärend und auf die Hochschulreform gerichtet gearbeitet wurde.

Schließlich verselbständigen sich Provokationen bis zum Wegfall aller zielführenden Tendenzen, wie es die „Besudelung“ des Kriegerdenkmals in der Universität zeigte. Statt dort einzusetzen, wo die Durchgangsphase fraktioneller und studentischer Meinungsänderung Ansätze zur Diskussion prinzipieller Probleme und zu gemeinsamen Aktionen geschaffen hat, werden diese Ansätze ins Gegenteil verkehrt. Statt auf lange Sicht nationalistische und faschistoide Mentalität unter den Studenten abzuschaffen, wird solche Neutralität indirekt wieder aufgebracht und für das System gerechtfertigt.

So spitzt sich die Entfremdung in Provokationen zu, die „entlarven“ wollen, tatsächlich jedoch Gegenteiliges bewirken. Um zum Beispiel Polizeiprügel als Gewalttat zu erkennen, muß der politische Horizont für eine solche Erkenntnis bereitet sein. Die Tatsache selbst zeigt ja nicht eindeutig ihre Ursachen auf. Die Entfremdung der „Linken“ ist schon bis zur Verwechslung des eigenen „linken“ Bewußtseins mit dem anderer gediehen; sie vermeint, daß die von ihr selbst reflektierten Bezüge zwischen Polizeiprügel und Macht sich auch bei anderen automatisch einstellen.

Augenscheinlich trägt das Moment der Selbstbestätigung der eigenen Ideologie zu solcher Haltung bei: der Zusammenhang von Prügel und Macht ist für uns klar; also lassen wir uns prügeln; damit zeigen wir die Diktatur der Macht allen offensichtlich.

Die „linken“ Aktionen entbehren einer Vorbereitung, welche die Studenten über Sinn und Ziel aufklärt; wenn solche Vorbereitung versucht wird, so wird sie von der Dynamik der eigenen Gruppe dann überrundet. Der Gruppe genügt ein Aktivismus, der sich seine Präsenz bestätigen will und damit die isolierte Situation der „Linken“ verhüllt. Die Aktion verkehrt sich zum Gruppentherapentikum.

[1Vgl. Günther Nenning, Polizeidemokratie, NEUES FORVM, Mitte Febr. 1969.

[2Vgl. Günther Nenning, Polizeisozialismus, NEUES FORVM, Juni/Juli 1965.

[3Conrad Detrez, Zur Strategie der Revolution in Europa, NEUES FORVM, Anfang März 1969.

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Erstveröffentlichung im FORVM:
November
1969
No. 191/I, Seite 625
Autor/inn/en:

Bernhard Frankfurter: Geläufig als Rädelsführer am Philosophischen Institut der Universität Wien, Motor der Wiener „Aktion“, Studentengruppe links von der Mitte, jedoch weder sozialistisch noch kommunistisch, studiert derzeit in Paris.

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