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Anestis Logothetis

Jahrgang 1921, lebt als Komponist in Wien. Seit 1958 hat er eine eigene Notation mit graphischen Elementen entwickelt. Seine Kompositionen wurden u. a. in Berlin, San Franzisko, Stuttgart und Athen aufgeführt.

Beiträge

Anestis Logothetis

Gezeichnete Klänge

No. 183/I
März
1969

Anestis Logothetis bei Wikipedia

Anestis Logothetis (* 27. Oktober 1921 in Burgas, Bulgarien; † 6. Januar 1994 in Wien) war ein österreichischer Komponist griechischer Herkunft.

Lebenslauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er studierte von 1945 bis 1951 an der Musikhochschule Wien Komposition, Dirigieren und Klavier, ab 1952 war er Privatlehrer und entwickelte seit dem Ende der 1950er Jahre, von Zwölftontechnik und seriellen Techniken ausgehend, eine eigene Systematik für graphische Notation, die es möglich machte, Klangcharaktere und Geräusche improvisatorisch produzierbar zu machen. Eines seiner bekanntesten Werke trägt den Namen „Zeichen als Aggregatzustand der Musik“ (1974). Logothetis wurde am Ottakringer Friedhof bestattet. Er war Mitglied der Künstlervereinigung MAERZ

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für variable Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kulmination I+II (1962)
  • Mäandros (1965)
  • Odyssee (1967)
  • Styx (1969)
  • Bagatelle (1991)

Bühnenwerke und Musikhörbeispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anastasis (1969)
  • Menetekel (1975)
  • Daidalia (1978)
  • Vor!stell!Unk! (1980)
  • Woraus ist der Stein des Sisyphos (1984)

Computermusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wellenformen (1981)

Sonstige Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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