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Alfred J. Noll

Geboren 1960, lebt in Wien als Rechtsanwalt. Vater zweier Kinder im Alter von 23 Jahren.

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Beiträge

Alfred J. Noll

Gleichheitsrecht und Höchstgericht

Traktat übers gegenwärtige Legiferieren abseits des Normenmaterials
No. 485/486
Juni
1994

5. Teil: Refeudalisierung und Resubstantialisierung 1979 bis zur Gegenwart

Alfred J. Noll

Gleichheitsrecht und Höchstgericht

Traktat übers gegenwärtige Legiferieren abseits des Normenmaterials
No. 481-484
April
1994

4. Teil: Auf der Suche nach dem Inhalt des allgemeinen Gleichheitssatzes (1955 -1978)

Alfred J. Noll

Gleichheitsrecht und Höchstgericht

Traktat übers gegenwärtige Legiferieren abseits des Normenmaterials
No. 465-467
November
1992

3. Teil: Die „Wertfreistellung“ des „allgemeinen Gleichheitssatzes“ (Österreich 1946-1955)

Alfred J. Noll

Gleichheitsrecht und Höchstgericht

Traktat übers gegenwärtige Legiferieren abseits des Normenmaterials
No. 462-464
Juli
1992

2. Teil: Von der abstrakten Gleichheit zum substantiellen Gleichheitssatz (1918 bis 1938)

Alfred J. Noll

Gleichheitsrecht und Höchstgericht

Traktat übers gegenwärtige Legiferieren abseits des Normenmaterials
No. 460/461
Mai
1992

1. Teil: Das Reichsgericht und seine Umgebung (1867-1918)

Alfred J. Noll

Vorwärts!-Verrechtlichung!

Auf dem Weg in den Sicherheitsstaat
No. 452-454
Juli
1991

Alfred J. Noll

Gewissen sei strafbar

No. 448-450
Mai
1991

In Panik, weil sich die konservative „Wende“ hübsch offenbar bricht, feilschen ihre Protagonisten um jedes Altzerl autoritären Staat, um zu retten, was sie noch können.

Alfred J. Noll

Sand ins Aug’ für’s Augenmaß

Die Logik der internationalen Rechtsentwicklung im Ausland & im Inland auch
No. 445-447
März
1991

Alfred J. Noll

Ein unendliches Hereindringen

No. 444
Dezember
1990

Am 30. Oktober haben sich die prospektiven Koalitionspartner SPÖ und ÖVP auf ein Sicherheitspaket geeinigt: Mehr PolizistInnen, eine Sicherheits-Akademie soll endlich errichtet und das abgestürzte SicherheitspolizeiG doch noch zu Ehren kommen. Der Entwurf eines Fremdenpolizei-Gesetzes interessiert (...)

Alfred J. Noll

Polizei-Sicherung

No. 442/443
Oktober
1990

Alfred J. Noll

Höchste Gewalt!

No. 439-441
Juli
1990

Sie fuchteln mit dem Gewaltmonopol — wir fuchteln zurück, mit Begriffen zwecks Begrenzung ihrer Gewalt und Entgrenzung unseres Denkens.

Alfred J. Noll

Polizei-Entsicherung (II)

No. 436-438
April
1990

Der Innenminister hat seinen Entwurf modifiziert, also modifizieren wir unsere Kritik, siehe Heft Dezember 1989 — diese können wir verantworten; wie jener sein geplantes „Sicherheitspolizei-Gesetz“ verantworten wird, möchten wir immer noch gerne wissen. (...)

Alfred J. Noll

Polizei-Entsicherung

No. 432
Dezember
1989

Seit Jahren schreit das Forum der kritischen Öffentlichkeit nach dem „Polizeibefugnisgesetz”, in Aussicht gestellt von der Verfassung seit 1929 (Hannes Tretter, Die Würde der Unterordnung, Heft Okt/Nov 1983). Keiner von unseren viel zu vielen Innenministern hatte sich ernstlich darangewagt, — jetzt (...)

Alfred J. Noll

Justiz und mediale Öffentlichkeit

No. 430/431
November
1989

Austreibung der Unschuldsvermutung, mediale Vorverurteilung, Reinigung der (korrupten) Gesellschaft durch eine unpolitische und unabhängige Justiz. Is’n das really wahr?

Alfred J. Noll

„sondern zunehmend ab“

No. 430/431
November
1989

Der „Standard“, von Oscar Bronner gegründet gegen den Einheitsbrei der hiesigen Presse, beglückt uns neuerdings mit einer Zeitschriftenschau; gerade der rechte Moment, es auch mit ihm uns sorgfältig zu verderben: Er ordnet sich nämlich selbst gar bacher-dalmatisch ein ins Unisono der hiesigen Presse, (...)

Alfred J. Noll

Sicherheit ist Bedrohung

No. 428/429
August
1989

Vom Heer geht eine Subversion gegen die Verfassung aus: „Die subkonventionelle Ebene der Bedrohung“ heißt eine Studie, die Heeresminister Lichal beim Heeresphilosophen H. Vetschera bestellt hat; beide sind — quo usque tandem — dennoch noch im (...)

Alfred J. Noll

Das legale Maß an Antisemitismus

No. 426/427
Juni
1989

Alfred J. Noll

Wo ist der „aktive Bundespräsident“ geblieben?

Eine kleine Anfrage
No. 426/427
Juni
1989

Alfred J. Noll

Ein katholisches Land

No. 423/424
März
1989

Alfred J. Noll

In die Schlangengrube

Wie die EG unsere Verfassung abschafft
No. 415/416
Juli
1988

Alfred J. Noll

Kriegsgerichtsrat a. D. Schwinge macht mobil

No. 411/412
März
1988

Die Justiz und die Juristen konnten bekanntlich nach 1945 (fast) ungehindert weiterarbeiten: Wenig betroffen von der Entnazifizierung und kaum gezeichnet von antifaschistischer Gesinnung vermochten Kommentatoren, Legisten, Professoren, Richter und Anwälte der Nazi-Zeit ihre rechtstechnischen (...)

Alfred J. Noll bei Wikipedia

Alfred Johannes Noll (* 30. Jänner 1960 in Salzburg) ist ein österreichischer Jurist, Rechtsanwalt, Hochschullehrer, Herausgeber, Sachbuchautor und Politiker (JETZT[1], zuvor Liste Pilz). Seit 9. November 2017 ist er Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noll besuchte das Werkschulheim Felbertal und erlernte dort den Lehrberuf des Radio-, Fernseh- und Fernmeldetechnikers. Die Ausbildung schloss er 1978 mit der Gesellenprüfung und der Matura ab. Nach dem Studium der Rechtswissenschaft (1979 bis 1983) in Salzburg und Wien studierte er 1985 Soziologie am Institut für Höhere Studien (IHS) in Wien, absolvierte 1985/86 das Gerichtsjahr und arbeitete 1986 bis 1992 in mehreren Kanzleien als Konzipient. Seit 1992 ist er Rechtsanwalt in Wien, seit 1998 Universitätsdozent für Öffentliches Recht und Rechtslehre, mit der Habilitationsschrift Sachlichkeit oder Gleichheit? Eine rechtspolitische Studie über Gesetz und Gleichheit vor dem österreichischen Verfassungsgerichtshof.[2]

Noll ist Gründer und Mit-Herausgeber des Journals für Rechtspolitik, Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Zeitschrift Medien und Recht, Ausschussmitglied der Wiener Rechtsanwaltskammer seit 2004 sowie Mitglied der Österreichischen Juristenkommission. Als Experte für Urheberrecht und Medienrecht berät und vertritt er mehrere Medien. Er tritt in noch mehreren Themen als Autor zu juristischen, auch zu allgemein gesellschaftspolitischen und literarischen Belangen hervor und hat sich, z. B. in der Kunstrestitutions-Causa des Bildes Amalie Zuckerkandl von Gustav Klimt,[3] auch internationales Renommee erworben.

Am 25. Juli 2017 wurde bekanntgegeben, dass er bei der Nationalratswahl 2017 auf der Liste von Peter Pilz, für deren Wahlkampf er 98.000 Euro gespendet hat, kandidieren werde.[4][5]

Nolls Zwillingstöchter wurden 1981 geboren, ihre Mutter ist die Dipl.-Landschaftsökologin und -gestalterin Ursula Kose.[6]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen. Fachverlag für Wirtschaft u. Technik, Wien 1984. Forschungsbericht / Institut für Höhere Studien, Wien; No. 202.
  • Neutralität, Staatsvertrag, EG-Beitritt. Fortschrittliche Wissenschaft, Wien 1989, ISBN 3-900788-04-9.
  • Verfassung. Juristisch-politische und sozialwissenschaftliche Beiträge anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums des Bundes-Verfassungsgesetzes. Juristische Schriftenreihe Band 22, Wien 1990. (Hrsg., gemeinsam mit Nikolaus Dimmel)
  • Ungehorsam gegen den Staat von Henry David Thoreau/Günther Anders/Alfred J. Noll (ders. auch Hrsg.), mit Tonkassette: Helmut Qualtinger liest Henry David Thoreau, Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat. Edition S, Wien 1990, ISBN 3-7046-0174-8.
  • Eduard Rabofsky: Wider die Restauration im Recht. Ausgewählte Artikel und Aufsätze. (Hrsg. gemeinsam mit Wolfgang Maßl und Gerhard Oberkofler). Gesellschaftskritik, Wien 1991, ISBN 3-85115-139-9.
  • Justiz unter Druck? Springer, Wien 1991, ISBN 3-211-82290-9 (Wien), ISBN 0-387-82290-9 (New York).
  • Bibliographie zur Verfassungsgerichtsbarkeit (Österreich, BRD, USA). Österreichische Staatsdruckerei, Wien und New York 1991, ISBN 3-7046-0245-0.
  • Sicherheitspolizeigesetz. Springer, Wien und New York 1991, ISBN 3-211-82323-9 (Wien), ISBN 0-387-82323-9 (New York).
  • Internationale Verfassungsgerichtsbarkeit. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1992, ISBN 3-7046-0304-X.
  • Verfassunggebung und Verfassungsgericht. Springer, Wien und New York 1994, ISBN 3-211-82604-1 (Wien), ISBN 0-387-82604-1 (New York).
  • Demokratische Gerechtigkeit. Gesellschaftskritik, Wien 1995, ISBN 3-85115-223-9.
  • Sachlichkeit statt Gleichheit? Springer, Wien 1996, ISBN 3-211-82836-2.
  • Im Prinzip mündig. Gesellschaftskritik, Wien 1996, ISBN 3-85115-235-2.
  • Die Verfassung der Republik. Springer, Wien 1997, ISBN 3-211-82938-5.
  • Recht contra Medien? Österreich, Wien 1999, ISBN 3-7046-1382-7.
  • Gott in die Verfassung? Czernin, Wien 2003, ISBN 3-7076-0160-9.
  • Rechtslagen. Czernin, Wien 2004, ISBN 3-7076-0173-0.
  • „Rechtsschutz neu“ im Österreich-Konvent? Wien 2004.
  • Das Drehbuch. Falter, Wien 2004, ISBN 3-85439-333-4, ISBN 3-85439-342-3.
  • Sprachen des Rechts & Recht der Sprache. Gemeinsam mit Manfried Welan, Wien 2004.
  • Die Benützung rechtswidriger Vorlagen (Raubkopien) bei der Herstellung digitaler Vervielfältigungsstücke zum privaten Gebrauch. Manz, Wien 2005, ISBN 3-214-07727-9.
  • Österreichisches Verlagsrecht. Medien und Recht, Wien 2005, ISBN 3-900741-45-X.
  • Kein Anwalt für Antigone! Czernin, Wien 2008, ISBN 978-3-7076-0260-9.
  • Soziale Relevanz des Rechts. Festgabe für Johann J. Hagen (Hrsg. gemeinsam mit Nikolaus Dimmel). Mit einem Beitr. in französ. Sprache. Czernin, Wien 2009, ISBN 978-3-7076-0283-8.
  • Die Abgelegene. Einige kursorische Anmerkungen zur Österreichischen Unabhängigkeitserklärung 1945 (gemeinsam mit Manfried Welan). Czernin, Wien 2010, ISBN 978-3-7076-0334-7.
  • Kannitz. Eine Parabel. Czernin, Wien 2011 (recte: 2010), ISBN 978-3-7076-0344-6.
  • Abnehmende Anwesenheit. Ein Pamphlet zur Kunst-Rückgabe in Österreich. Czernin, Wien 2011, ISBN 978-3-7076-0348-4.
  • Freiheit der Kunst und/oder Kunst der Freiheit LexisNexis, Wien 2015, ISBN 978-3-7007-6234-8 geh.
  • Walther Rode. Aspekte seiner Biografie, gemeinsam mit Roland Knie und Daniela Strigl, Czernin Verlag, Wien 2015, ISBN 978-3-7076-0556-3
  • Der rechte Werkmeister. Martin Heidegger nach den »Schwarzen Heften«. PapyRossa, Köln 2016, ISBN 978-3-89438-600-9.
  • Alfred J. Noll – Wenigstens irritieren (Robert Jelinek/Hrsg.). Der Konterfei 019, 2016, ISBN 978-3-903043-08-4.
  • John Locke und das Eigentum. Eine Einführung in den Second Treatise of Government und seine „great foundation of property“. Mit einem Anhang: Friedrich Engels, Die Lage Englands III: Die englische Konstitution (1844). mandelbaum kritik & utopie, Wien 2016, ISBN 978-3-85476-655-1.
  • mit Nikolaus Dimmel: Woher? – Wohin? In: Thomas Hofer, Barbara Tóth (Hrsg.): Wahl 2017. Loser, Leaks & Leadership. ÄrzteVerlag, Wien 2017, ISBN 978-3-9503276-4-9, S. 102–117.
  • Kritik und Galanterie. Eine Einführung in Montesquieus belletristisches Werk. Reihe Ultramarin 004, Wieser Verlag, Klagenfurt/Celovec 2017, ISBN 978-3-99029-266-2.
  • Montesquieu in Österreich / Montesquieu en Autriche. Deutsch - französisch. Übersetzt von Nathalie Rouanet-Herlt. Reihe Ultramarin 006, Wieser Verlag, Klagenfurt/Celovec 2018, ISBN 978-3-99029-282-2.
  • Absolute Mäßigung. Montesquieu und sein L'esprit des loix. PapyRossa, Köln 2018, ISBN 978-3-89438-670-2.

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jetzt: Liste Pilz im Parlament mit neuem Namen. In: news.ORF.at. 19. November 2018 (orf.at [abgerufen am 19. November 2018]).
  2. siehe Publikationen: 1996
  3. Alfred Noll zum Fall Zuckerkandl: "Entscheidung nicht nachvollziehbar" Artikel von Thomas Trenkler in der Tageszeitung "Der Standard", Printausgabe vom 10. Mai 2006.
  4. Liste Peter Pilz Artikel von Mathias Huter vom 22. August 2017 auf parteispenden.at, abgerufen am 5. November 2017.
  5. "Liste Pilz": Feldversuch mit Einzelkämpfern Artikel von Thomas Prior in der Tageszeitung "Die Presse", Print-Ausgabe vom 26. Juli 2017.
  6. 1992 Diplom der Universität für Bodenkultur Wien für Landschaftsökologie und -gestaltung; sie betreibt gemeinsam mit Lilli Licka das Büro der „Stadt- und Landschaftsplanerinnen Landscape Architects Vienna“ KoseLicka (seit 1991). In den Wintersemestern 2005 und 2006 war sie Gastprofessorin für Freiraumplanung im Fachbereich Architektur und Stadtplanung an der Fachhochschule Koblenz.
  7. Welttag des Buches: Sechs wichtige Preise an herausragende Autorinnen und Autoren. OTS-Meldung vom 22. April 2016, abgerufen am 23. August 2018.
  8. Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik. Abgerufen am 23. August 2018.
  9. Robert Sommer: Ein Sprenger akademischer Mauern. Alfred J. Noll spendet Staatspreis dem Augustin. In: Augustin Nr. 425, 22. November 2016

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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