FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1968 - 1981 » Jahrgang 1968 » No. 179-180
Herbert Marcuse

Friede als Utopie

Die nachfolgenden beiden Texte von Herbert Marcuse und Hans Morgenthau entstammen Referaten des 4. Salzburger Humanismusgespräches (10. bis 13. September). Thema dieses von Dr. Oskar Schatz initiierten und vom Österreichischen Rundfunk mit außerordentlicher Liberalität veranstalteten Symposions war diesmal „Theorie und Strategie des Friedens“. Der dritte Text, von F.-M. Schmölz, entstammt einem Referat auf der Wiener Thomas-Akademie.

Eine der Inschriften, die die Studenten in Paris an eine der Mauern der Sorbonne schrieben, lautete: „Seien wir realistisch, verlangen wir das Unmögliche!“ Wir sollten darüber nachdenken. Der Realist in der gegenwärtigen Bedeutung des Wortes hat immer recht. Denn sein Denken steht auf dem Boden der Tatsachen. Wenn aber der Boden der Tatsachen selbst in Frage gestellt wird, sieht die Sache anders aus; der Realist ist mit dem konfrontiert, was er Utopie nennt. Der Realist verwechselt die gegebene Wirklichkeit mit der Wirklichkeit.

Mindestens seit Heraklit hat die schlechte Metaphysik, wonach der Krieg der Vater aller Dinge sei, die westliche Zivilisation nicht mehr losgelassen. Und während derselben langen Zeit hat die Realpolitik verkündet, daß, wer den Frieden will, den Krieg vorbereiten muß als Eventualfall, der dann sehr schnell zum Normalfall werden kann.

Die Sache ist noch schlimmer geworden, seit die ehrlichen alten Kriegsministerien sich in Verteidigungsministerien umbenannt haben.

Die schlechte Metaphysik, die im Krieg eine gute Notwendigkeit allen Lebens sieht, beruht auf einer doppelten Fehlinterpretation: einmal überträgt man Spannungs- und Abstoßungsprozesse natürlicher Elemente ohne Vermittlung auf die geschichtliche Welt, und dann macht man aus den in der herrschaftlichen Organisation der Gesellschaft angelegten Bedingungen ewige Bedingungen des Daseins und des Fortschritts.

Diese angeblich ewige Bedingung erscheint in den individuellen Beziehungen der Menschen als nobler Wettstreit, Konkurrenz im täglichen Kampf ums Dasein. Von den Individuen, die selbst vom Ganzen bestimmt sind, auf das Ganze übertragen, wird dann im Normalzustand, das heißt: im Ausnahmezustand, die unterdrückte Gewalttätigkeit des Geschäfts des Chefs, des Feudalherrn, des Bürgers zur offenen Gewalttätigkeit der Geschichte und die Aggressivität der Konkurrenz zur massiven Vernichtung des Lebens und der Dinge.

Der Krieg kann nicht mechanistisch aus der Ökonomie abgeleitet werden. Auf dem Grund der Herrschaftsorganisation, die selbst allerdings ohne Besitzprivilegien kaum vorstellbar ist, entsteht ein System von Bedürfnissen in allen Dimensionen der menschlichen Existenz: Ein System, in das die Aggressivität eingebaut und selbst zum Bedürfnis geworden ist, gleichzeitig sublimiert und gesellschaftlich nutzbar gemacht wird, so daß sie im gegebenen Fall zum Krieg mobilisiert werden kann.

Das Resultat des Krieges ist eine neue Balance of Power, die man Frieden nennt und in absehbarer Zeit wieder gestört wird, weil jede Entscheidung und jede Veränderung im Kontinuum der Herrschaft stattfindet und in diesem Kontinuum eine Herrschaftsorganisation durch eine andere ersetzt wird, ohne das Kontinuum selbst zu durchbrechen.

Herrschaft, zum Unterschied von rationaler Autorität, impliziert Unterdrückung und Ausbeutung von Menschen. Solange Vielheiten von Herrschaftsorganisationen: Stämme, Dynastien, Nationalstaaten, einander gegenüberstehen, bleibt es bei Unterdrückung, Verteidigung und Machtvergrößerung im Innen- wie Außenraum, bleibt der Krieg ein Ausnahmezustand, der regelmäßig eintritt.

Indem die Herrschaft selbst rational wird, das heißt, den technischen Fortschritt und die Erhöhung des Lebensniveaus fördert, erscheint auch der Krieg als rational, weil er die Verteidigung und Ausbreitung dieses funktionierenden Ganzen gewährleistet. Aber auch in der leistungsfähigsten Rationalität erscheint die Herrschaft als, wenn auch noch so erträgliche, Repression, als Organisation gegen mögliche Befreiung.

Der technische Fortschritt ist Fortschritt in der Möglichkeit menschlicher Freiheit. Das heißt: technischer Fortschritt ist Reduktion und Abschaffung entfremdeter Arbeit, Beseitigung der Armut und der Ungleichheit, Schaffung einer freudvollen Lebenswelt. Und gerade deshalb muß technischer Fortschritt zum Herrschaftsmittel werden, wann immer und wo immer ein solcher Fortschritt mit den bestehenden gesellschaftlichen Institutionen nicht vereinbar ist.

Eine durch Herrschaft nicht mehr kompromittierte Freiheit ist auch eine durch die Möglichkeit des Krieges nicht mehr kompromittierte Freiheit. Das heißt: eine Lebenswelt, in der das System der Bedürfnisse nicht mehr in die Eventualität eines Krieges mündet und in der die den Krieg in sich tragenden gesellschaftlichen Institutionen nicht mehr erträglich sind.

Ein durch Herrschaft nicht mehr kompromittierter Friede wäre eine Lebenswelt, die sowohl die gesellschaftlichen wie die individuellen, privaten Bedingungen der Möglichkeit des Krieges nicht mehr enthält und nicht mehr reproduziert, also eine Welt, wo Friede nicht nur Zeitspanne zwischen Kriegen, sondern die ganze Zeit ist. Das erst wäre Friede, der nicht mehr Gegensatz des Krieges ist, nicht mehr nur ein Teil des Ganzen, sondern Lebensform des Ganzen selbst und seiner Teile.

Ist diese Idee des Friedens ohne innere Grenze eine geschichtliche Möglichkeit? Sie ist ebenso oft behauptet wie bestritten worden. Wenn nur die Völker und ihre Herren zur Vernunft kämen, wenn sie nur auf Gewalt verzichteten, wenn sie sich nur einigten und eine Weltregierung einsetzten, und so weiter. Die Antwort war eigentlich immer dieselbe: Doch die Verhältnisse, die sind nicht so.

Und man hat sehr oft hinzugesetzt: die Idealisten, die an eine solche Idee des Friedens glauben, richten nur Unheil an. Als ob das Unheil, das die Realisten angerichtet haben, kleiner wäre als das, was die Idealisten anrichten könnten.

Aber wir sollten von Anfang an zugeben, daß es sich bei einer solchen Idee des Friedens, die die Möglichkeit des Krieges nicht mehr in sich trägt; Friede als gesellschaftliche Lebensform, allerdings um das Ende der bisherigen Geschichte handelt. Aber wir sollten nicht den Fehler machen, das Ende der bisherigen Geschichte mit dem Ende der Geschichte zu verwechseln, und eine solche Idee einfach als Eschatologie abzutun.

Friede als gesellschaftliche Lebensform, wenn wir sie als Ende der bisherigen Geschichte bezeichnen, setzt voraus die bestimmte Negation der bestehenden Systeme im Westen wie Osten, obwohl in sehr verschiedener Weise: Im Westen als Negation der Leistungsmoral, des Tauschprinzips, des Partikulareigentums an den Produktionsmitteln; im Osten als Negation der bürokratisch-autoritären Herrschaft, des Sozialismus mit kapitalistischen Incentives und Zielen, der „sozialistischen“ Konkurrenz und Machtpolitik.

Aus der gesellschaftlichen Verwurzelung der faktischen Unmöglichkeit des Friedens (faktisch im Rahmen der bestehenden Realität) folgt, daß keine neue Politik diese Wurzel durchschneiden kann. Friede als Lebensform ist eine Möglichkeit nur jenseits der ganzen Sphäre der Politik, der Regierung, autoritär oder demokratisch.

Denn die Politik, wie wir sie ausschließlich kennen, ist Manifestation der gegebenen Herrschaftssysteme und läßt deren gesellschaftliche Grundlage unangetastet bestehen. Eine andere Politik, eine andere Regierung können die Spanne des Friedens zwischen den Kriegen verlängern. Und das ist weiß Gott unendlich viel und ein notwendiges Ziel. Aber keine andere Politik kann die Möglichkeit des Krieges als solche aufheben.

Auch eine Revolution kann dies nicht, wenn sie zwar die Institutionen der gesellschaftlichen Basis verändert, aber auf der neuen Basis das historisch veraltete System der Bedürfnisse perpetuiert und im „Fortschritt“ immer mehr erweitert und verfestigt. Denn in dem Maße, in dem die entwickelte Industriegesellschaft die verwaltete Bevölkerung im Kampf um das steigende Lebensniveau integriert und Opposition isoliert, in demselben Maße bindet sie die Bevölkerung an das bestehende Ganze und macht sie zur menschlichen Basis für dessen freiwillige Reproduktion. Die von diesem Ganzen geförderten und befriedigten Bedürfnisse sind durchherrscht von Aggressivität, Konkurrenz, Frustration, Unterdrückung, methodisch aktiviert, sublimiert und periodisch desublimiert in Polizei, Special Forces, in der destruktiven Technik und endlich im Krieg.

Friede als Lebensform setzt voraus eine radikale Veränderung des Systems der Bedürfnisse, das zu einem entscheidenden Faktor der Stabilisierung, Kohäsion und Reproduktion der aggressiven Gesellschaft geworden ist.

Das heißt nun in der Tat eine radikale Veränderung der menschlichen Natur. Freilich keine Veränderung der menschlichen Natur schlechthin, sondern nur eine Veränderung der zweiten Natur des Menschen, jener, welche die gesellschaftliche Erscheinung seiner ersten Natur ist: Veränderung der Triebstruktur des Menschen, seiner Sensibilität, seiner Sinnlichkeit; Veränderung der Grundweise, in der der Mensch sich selbst und seine Umwelt erlebt, wie er sich und die andern und die Dinge sieht, hört, fühlt, riecht. Und wie er auf Grund dieser Urerfahrung sich, die andern, die Dinge behandelt: als Tauschwerte, als Materie der Beherrschung — oder aber als Subjekt, Teil und Kraft einer befriedeten Welt.

Eine solche Grunderfahrung, die das am tiefsten revolutionäre Subjekt der Geschichte konstituieren würde, kann nur im Bruch mit den bestehenden Institutionen in ihrer Ganzheit gewonnen werden: Bruch nicht nur mit Politik, nicht nur mit Ökonomie, sondern mit der Totalität der traditionellen Kultur, inklusive der „höheren Kultur“, deren Desublimierung ein entscheidender Aspekt dieses Bruches wäre.

Ein solches neues Subjekt, ein solches verändertes System der Bedürfnisse ist nur vorstellbar als eine wirkliche Umwertung aller Werte. Auch und gerade der Werte des Übermenschen, des Helden, des Kriegers, des Siegers.

Das ist nur vorstellbar als eine Rebellion der Instinkte selbst gegen Grausamkeit, Brutalität, gegen das Leistungsprinzip um der Konkurrenz willen.

Auf diese Veränderung der menschlichen Natur brauchen wir nicht mehr zu warten, sie vollzieht sich vor unseren Augen. Genau diese Triebrebellion geschieht heute in dem globalen Aufstand der Jugend, besonders der Studenten; dies ist heute die einzige wirkliche Friedensbewegung und deswegen auch die wirkliche Gefahr für das Bestehende: die gewaltlose Macht der Negation.

Gewaltlos meine ich nicht im Sinne des Pazifismus und nicht im Sinne derer, die heute Gewaltlosigkeit predigen. Friede als Inhalt des Lebens kann nicht durch Friedfertigkeit erreicht werden. Er erfordert Kampf und vielleicht Krieg.

Aber es gibt sehr verschiedene Kriege. Verschieden nicht nur in ihrer geselischaftlichen Funktion, sondern auch und besonders hinsichtlich der Triebkräfte des Menschen, die sie aktivieren. Das ist die Wahrheit hinter der uralten Lehre von dem gerechten Krieg. Es gibt den Krieg gegen Vietnam, und es gibt den Krieg gegen die Nazis. Es gibt die Kriege der Dynastien, und es gibt die Kriege der Befreiung. Es gibt die Eroberungskriege des Cäsar und Pompejus, und es gibt den Aufstand der Sklaven. Es gibt Kriege der Gewalt, und es gibt Kriege gegen die Gewalt.

Auch die letzteren waren und sind gewalttätig. Auch sie haben die Kette der Gewalt nicht gebrochen. Ist das ein ewiger Zustand oder dürfen wir hier die dialektische Spekulation auf jene Spitze treiben, die die Realität heute bereits darzubieten scheint? Heute hat die institutionalisierte Gewalt jenes Ausmaß erreicht, das die totale Vernichtung impliziert. Die Opposition gegen diese Gewalt hat dem nichts dergleichen gegenüberzustellen: Es gibt keine größere Gewalt als die totale Gewalt. Aber vielleicht erzeugt diese totale Gewalt ihren äußersten Gegensatz: Es gibt Kräfte der Zersetzung innerhalb ihres eigenen Bereichs, Kräfte, die die Gewalt unterspülen und aushöhlen.

Von dem Hintergrund zunehmender ökonomischer und politischer Störungen und Konflikte heben sich Verfallserscheinungen ab: äußerste Brutalisierung der Politik gegen den Feind draußen und innen, offene Diskreditierung des demokratischen Prozesses, offene Diskreditierung dessen, was sich heute Sozialismus nennt, in der blutigen Tragödie, die sich in der Tschechoslowakei abgespielt hat — die Verwandlung der Theorie des Liberalismus sowohl wie des Sozialismus in Ideologie, und die Verwandlung der Ideologie in Lüge.

In der Bevölkerung können wir dies wahrnehmen: eine Disintegration des „moral fibre“, das zum Funktionieren der Gesellschaft unumgänglich ist, eine Desintegrierung der Alltagsmoral — Psychopathologie wird Normalzustand.

Und in diesem sich lockernden Rahmen die zunehmende Opposition: in den Metropolen sowohl wie im globalen Lebensraum der Dritten Welt. Diese Opposition entbehrt der gleichartigen technischen Waffen und der institutionalisierten Gewalt; sie ist gerade deswegen eine von dem Ganzen nicht infizierte, von außen auf das Ganze gerichtete Opposition, ein Widerstand der Intelligenz und des Körpers, des Denkens und der Sensibilität, ein moralischer und politischer Widerstand, in Theorie und in Aktion.

Was sich hier anmeldet, ist jenseits aller Politik. Für diese Opposition ist die ganze Sphäre der Politik nur Spielraum für die Machenschaften der Herrschaft, der Manipulation, der Unterdrückung. Das Ziel ist eine befriedete Welt als philosophischer Begriff: der befriedete innere und äußere Raum der menschlichen Existenz. Ist ein solcher Raum irgendwie bestimmbar? Es handelt sich hier nur um eine bloße Möglichkeit, die durch die entgegengesetzte Möglichkeit totaler Repression leicht vernichtet werden kann. Aber es handelt sich um eine geschichtliche Möglichkeit, für welche die materiellen und intellektuellen Voraussetzungen als unterdrückte und verdrängte Kräfte vorhanden sind.

Eine Welt, in der der Friede ohne die Möglichkeit des Krieges herrscht, wäre eine Welt ohne Armut, entfremdete Arbeit und heteronomen Existenzkampf: die Quellen der zerstörenden Aggression versiegen und die Energie primärer Aggressivität dient den Lebenstrieben in solcher Weise, daß die Menschen in Solidarität am Bau einer Umwelt arbeiten, in der die Errungenschaften der Wissenschaft und Technik und die Erfahrung von Jahrhunderten des Elends zum Schutz und zum Genuß des Lebens realisiert werden.

Eine solche Welt wäre eine Welt, in der nicht mehr die Oberen, nicht mehr die von den Oberen kontrollierten Verhältnisse bestimmen, was Freiheit ist und wie sie gebraucht werden soll, sondern in der die befreiten Menschen selbst ihr Leben als Zweck und nicht mehr als Mittel leben.

In einer solchen schrecklichen Welt des Friedens, in der nicht einmal die Möglichkeit des Krieges besteht, hätten ja die Menschen überhaupt keine Antriebe, irgend etwas zu tun, irgend etwas zu arbeiten, irgendwelche Ziele zu haben, in einer solchen Welt gäbe es keinen Fortschritt? Aber wenn mit Fortschritt gemeint ist: die Erleichterung, Verbesserung und Verlängerung des Lebens so waren die Antriebe für diesen Fortschritt in der bisherigen Geschichte vielmehr der Hunger, die Angst und die Verzweiflung. Und dementsprechend war auch der Fortschritt.

Vielleicht die repressivste von allen repressiven Ideologien, jene, die am besten den Interessen der Herrschaft gedient hat, ist die Ideologie, daß nur die Angst vor Armut und Erniedrigung den Menschen seiner Natur nach zur Arbeit antreibt, daß der Mensch nur solange er unzufrieden und unbefriedigt ist, wirklich weiter strebt: Sobald er will, daß der schöne Augenblick verweile, ist er dem Teufel verfallen.

Nietzsches Satz: Alle Lust will Ewigkeit, durchschlägt diese Ideologie. Leben bedarf keiner besonderen Antriebe, um besser und glücklicher zu sein. Die Lebenstriebe sind nach Freud erotischer Natur. Und Kultur ist deren Sublimierung. Je mehr der Mensch sich von Unterdrückung befreit, destoweniger wird die Sublimierung seine Lebenstriebe eindämmen und beschädigen.

Vereinigung, Einheit alles Lebens, Friede — das ist ein Triebziel, dessen Erreichung in der Tat eine Veränderung der zweiten Natur des Menschen voraussetzt. Aber die geschichtliche Veränderung dieser zweiten Natur ist durch die Errungenschaften der unterdrückenden Zivilisation selbst bis an die Schwelle der Verwirklichung gebracht worden.

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Erstveröffentlichung im FORVM:
November
1968
, Seite 705
Autor/inn/en:

Herbert Marcuse:

Geboren 1898 in Berlin, gestorben 1979 in Starnberg. Philosoph, Politologe und Soziologe, Schüler von Edmund Husserl und Martin Heidegger. 1930 war er neben Heidegger und Erich Fromm Mitbegründer des Frankfurter Instituts für Sozialforschung. Zwei Jahre später siedelte Marcuse angesichts der politischen Entwicklung in Deutschland in die USA über. In New York schloss er sich dem Institut für Sozialforschung an der Columbia University an. 1940 wurde er US-amerikanischer Staatsbürger.

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