FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1968 - 1981 » Jahrgang 1968 » Heft 173
Claus Gatterer (Übersetzung) • Georg Lukács
Glossen zur Zeit

Alle Dogmatiker sind Defaitisten

Genosse Professor, Sie haben vor kurzem die Ansicht geäußert, daß sich in neuerer Zeit in der Welt eine Situation herausbilde, die dem zunehmenden Einfluß der marxistischen Lehre sehr günstig sei. Im Westen, sagten Sie damals, erfasse das Interesse für den Marxismus immer breitere Kreise und die positive Bereitschaft, ihn zu verstehen, nehme immer mehr zu; dagegen legten wir uns, wie Sie meinten, nicht in ausreichendem Maß Rechenschaft darüber ab, wie tief wir auf die Evolution in der kapitalistischen Welt einwirken könnten, wenn wir beispielsweise in der Philosophie, in der Literatur, im Film, in der Musik usw. das nötige Niveau erreicht hätten. Was hindert uns nach Ihrem Dafürhalten an der Erreichung dieses Niveaus? Welche Fortschritte müßten wir machen, um in Zukunft jenem unerläßlichen Niveau näherzukommen?

Zuallererst müssen wir von der Anerkennung der Tatsache ausgehen, daß der Marxismus dreißig Jahre lang stagniert hat; daß in jenem Zeitraum, in dem Stalin bestimmte, was Marxismus war und was nicht Marxismus war, auch viele ausgesprochene Dummheiten jahrelang und leider allgemein als wissenschaftlich anerkannt wurden. Es gilt also zunächst, den Marxismus zu restaurieren. Wieviel Zeit dieser Prozeß erfordern, ob er langsam oder rasch vor sich gehen wird, das können wir im Voraus nicht beurteilen. Es gibt objektive Möglichkeiten zur Erneuerung des Marxismus, doch spielen da auch subjektive Bedingungen hinein. Es wird davon abhängen, ob die Partei die Entwicklung des Marxismus will und fördert oder ob sie diese Entwicklung behindert. Die Frage kann nicht generell gestellt und erwogen werden, sie stellt sich für jedes Land in anderer Form. Wir meinen, daß beispielsweise die tschechoslowakischen Genossen derzeit eine Wendung vollziehen, die viel Aufmerksamkeit verdient; es deutet auch mancherlei darauf hin, daß die Entwicklung des Marxismus in der Tschechoslowakei unter Dubček günstigere Bedingungen vorfindet, als sie unter Novotný gegeben waren.

Die Persönlichkeit des politischen Führers und sein Beitrag zur Politik haben sicherlich einen beträchtlichen Einfluß auf die Bedingungen, unter denen die Lehre sich entwickeln soll. Wie sehen Sie in diesem Zusammenhang die Rolle der Politiker?

Der Theoretiker und der Politiker in einer Person sind eine eher außergewöhnliche Erscheinung. Marx sagt, daß die Ideologie dazu da ist, um die sozialen Konflikte beizulegen — und dies ist zweifelsohne auch die Aufgabe der Politik. Die sozialen Konflikte ergeben sich indessen auf verschiedenen Ebenen, in verschiedenen Graduierungen; und nach Lenin besteht die Aufgabe des Politikers darin, zur Beilegung der konkreten Gegensätze gerade jenes eine Glied der Kette herauszufinden, durch das man, hält man es in der Hand, die Herrschaft über die gesamte Verkettung gewinnt. Der Denker, der Philosoph, der Ökonom haben nicht die Aufgabe, die Einzelprobleme anstelle der Politiker zu lösen; sie müssen vielmehr versuchen, die großen theoretischen Probleme der Epoche zu formulieren. Die theoretische Formulierung der Probleme kann den Politikern viel helfen, sie bietet jedoch nicht die Möglichkeit, davon sogleich taktische Lösungen abzuleiten.

Ich will ein Beispiel nennen. Als Lenin im April 1917 nach Rußland zurückkehrte, war es für ihn, den Theoretiker, schon hinlänglich klar, daß die russische Revolution sich in Richtung auf den Sozialismus bewegte. Werfen Sie nun aber einen Blick auf die wichtigsten taktischen Lösungen, die Lenin damals in den Vordergrund rückte. In erster Linie: sofortiger Friede. Und dann: alles Land den Bauern! Offensichtlich ist keine dieser Forderungen in logischem, unmittelbarem Sinne sozialistisch; sie waren indessen ein Glied der Kette; sie führten die Massen der Bewegung zu, und die Bewegung führte die Massen auf den Weg des Sozialismus. Die erste Arbeiterbewegung hat zweifellos Glück gehabt, daß Marx und nach ihm Engels und nach diesem Lenin Männer waren, die in sich die Fähigkeiten der großen Theoretiker mit den Fähigkeiten hervorragender Politiker vereinten. Dann kam jene unglückselige Zeit, in der Stalin auch von sich glaubte, er wäre als Politiker, als Generalsekretär der Partei, zugleich der ideologische Führer der Partei.

Leider haben auch wir in Ungarn erfahren, daß sogar Rákosi meinte, er wäre die geeignete Persönlichkeit, zu beurteilen, was vom marxistischen Gesichtspunkt aus richtig und gültig sei und was nicht ...

Heute kann niemand sagen, ob es in unserer Bewegung je wieder eine Zeit geben wird, in der der politische Führer zugleich auch jene Persönlichkeit sein wird, welche die Lehre der Bewegung leitet. Wir brauchen in den Parteien tüchtige Politiker als Erste Sekretäre; doch gibt es keine Garantie, kein objektives Anzeichen dafür, daß in jeder Partei der Erste Sekretär die für die theoretischen Fragen kompetenteste Persönlichkeit wäre. Deshalb müssen wir nach meinem Dafürhalten unsere Aufmerksamkeit bewußt auf den „Dualismus“ konzentrieren, wir müssen uns bemühen, eine im Interesse der Bewegung optimale Zusammenarbeit der in jeder Partei vorhandenen Politiker und Theoretiker herbeizuführen.

Unter den Bedingungen, die nötig sind, damit der Marxismus das erforderliche Niveau erreichen kann, erwähnten Sie auch weitere subjektive Faktoren. Man kann sich nicht auf die Automatik der objektiven Auswirkungen der ökonomischen Reform verlassen, zumal diese ja immer wieder neue Antworten auf stets neue Fragen verlangt. Sie haben darauf schon in einem früheren Interview aufmerksam gemacht und betont, daß auch die Bewegung als solche und das Gelingen der wirtschaftlichen Reform in einem beträchtlichen Ausmaß von den Veränderungen in unserem Denken abhängen, von der rascheren Umwandlung des Überbaus. Was könnten Sie zu dieser so aktuellen Frage ergänzend noch sagen?

Ich glaube, daß es in der Geschichte niemals eine Situation gegeben hat, die ohne das Zutun der subjektiven Faktoren lösbar gewesen wäre. So war die Ablösung des Feudalismus durch den Kapitalismus in einer Reihe von Staaten wirtschaftlich objektiv notwendig. Vergleichen Sie nun aber die englische Revolution mit der französischen und betrachten Sie dann auch den deutschen Kapitalismus, der sich auf der Grundlage einer unterdrückten Revolution entwickelt hat, dann werden Sie sehen, in welch großem Ausmaß die Physiognomie des englischen, französischen und deutschen Kapitalismus von subjektiven Faktoren bestimmt wurde. Die objektive Tatsache, daß der deutsche Weg zum Kapitalismus in so hohem Maße alte Privilegien und feudale Formen bewahrt hat, stattet den deutschen Kapitalismus mit einem Charakter aus, der sich beträchtlich von jenem des französischen — dieser hat den Feudalismus ja zermalmt — unterscheidet.

Wozu erinnere ich daran? Bei uns hätte sich eine analoge Entwicklung ergeben können. Ohne wirtschaftliche Reformen wird die Wirtschaft der sozialistischen Staaten auf internationaler Ebene nicht konkurrenzfähig sein. Man kommt also um die wirtschaftlichen Reformen nicht herum. Nun wird jedoch alles davon abhängen, ob man diese Reformen kohärent durchführt oder ob sie irgendwo nur formal bleiben, ob sie eine radikale Wendung darstellen oder nicht, ob sie im wirtschaftlichen und außerwirtschaftlichen Bereich von der erforderlichen Demokratisierung begleitet sein werden oder nicht, usf. Und all dies hängt in außerordentlichem Maß von einem subjektiven Faktor ab. Die Unterschiede in der Entwicklung der einzelnen sozialistischen Länder werden vom unterschiedlichen Wirken der subjektiven Faktoren in jedem von ihnen bestimmt werden.

Insgesamt wird heute allgemein anerkannt, daß das herkömmliche System unserer Planung veraltet ist und überwunden werden muß. Es wird indessen von einem subjektiven Faktor abhängen, ob wir das Problem der Planung theoretisch richtig stellen und wie wir es dann praktisch lösen. Natürlich leistet darüber hinaus das Denken der gebildeten marxistischen Schichten seinen Beitrag dazu. Und hier sehe ich nun — wie in andern Bereichen auch — zwei falsche Tendenzen am Werk; nur die dritte — tertium datur! — kann den rechten Weg weisen. Auf der einen Seite haben wir Männer, die den Marxismus in der Form erhalten wollen, die er unter Stalin angenommen hat. Diese haben die Fähigkeit, die Erfordernisse von heute zu begreifen, vollkommen oder zumindest zu einem guten Teil verloren; sie werden, ob sie es wollen oder nicht, die wirtschaftlichen Reformen sabotieren. Andere Intellektuelle, achtbare und überzeugte Männer, sind demgegenüber der Ansicht, der Marxismus müsse sich durch die Übernahme westlicher ideologischer Konzeptionen erneuern. Diese sagen, der Marxismus müsse, um sich die der modernen Zeit gemäße Form zu geben, die mathematische Logik, die Semantik, den Strukturalismus und weiß Gott was noch absorbieren. Ich halte dies für eine Dummheit.

Die Methode des Marxismus ist richtig; wir müssen sie weiterentwickeln, damit sie als Grundlage zur Lösung der gegenwärtigen Probleme des Sozialismus und des Kapitalismus tauglich wird. Zunächst aber müssen wir endlich einmal zum wirklichen Verständnis des Marxismus gelangen und dann zur Erkenntnis und zum Verständnis all der großen Veränderungen in der Welt, die sich in der Zeit nach Marx ergeben haben. Der Marxismus hat bis heute noch keine richtige Wertung dieser Veränderungen zu erarbeiten vermocht, und die Folge ist, daß man sich das Urteil über den Kapitalismus in einem irrigen Gegensatz zur Wissenschaft bildet. Manche Menschen schlagen am Morgen die Zeitungen noch immer in der mehr oder minder heimlichen Hoffnung auf, daß in Amerika ‚‚die Krise“ ausgebrochen ist. Nicht minder falsch ist freilich die Ansicht, die Dinge hätten sich derart verändert, daß man es überhaupt nicht mehr mit Kapitalismus zu tun habe. Im allgemeinen gelten für den Kapitalismus die von Marx entdeckten Gesetze, allerdings mit den notwendigen Abwandlungen: diese Veränderungen bringt nicht das Gesetz mit sich, sondern die Zeit, und das Gesetz hat sie zu reproduzieren. Die Welt von heute einschließlich des Kapitalismus auf marxistische Weise zu sehen, mit den für den Marxismus charakteristischen Zügen, ist von allergrößter Bedeutung auch im Hinblick auf das Konzept der Form des Sozialismus.

Die Ideen über die wirtschaftliche Reform sind in der Tschechoslowakei und in Ungarn relativ, ja man könnte vielleicht sagen beträchtlich ähnlich. Ich habe den Eindruck, daß bei uns in der Tschechoslowakei gerade im Zusammenhang mit dem Suchen nach den Wegen der Reform, mit der Erarbeitung neuer Gesichtspunkte über die Wiedergesundung der wirtschaftlichen Entwicklung, im Kampf gegen die Unentschlossenheit während des Übergangs zum neuen Regierungssystem, sich die Überzeugung herauskristallisiert hat, daß die entschlossene Überwindung der Deformierungen des Sozialismus auch im außerwirtschaftlichen Bereich unerläßlich ist. Der gegenwärtige Umschwung hat gegen den Widerstand der konservativen Kräfte die Demokratisierung der Partei und der gesamten Gesellschaft zu erreichen vermocht. Glauben Sie, Genosse Lukács, daß in Ungarn ein analoger Prozeß vor sich geht? Oder aber, daß — wie ich irgendwo gelesen habe — ein solcher Prozeß hier der wirtschaftlichen Reform sogar vorangegangen ist?

Sähe man die Dinge so, wie Sie in ihrem letzten Satz sie dargestellt haben, wäre dies — wie ich glaube — Übertreibung. Ich bin der Ansicht, daß in Ungarn das Sektierertum — auch infolge der Ereignisse von 1956 — einen überaus großen Einfluß auf unsere Ideologie hatte. Mit der Demolierung des Sektierertums begann man in einem gewissen Ausmaß erst vor den wirtschaftlichen Reformen. Doch sollte man dies nicht überbewerten, denn der Einfluß der Sektierer und der Männer benachbarter „Sektierertümer“ ist bei uns in ideologischen Fragen noch sehr stark. Es wäre eine Illusion, wollte man annehmen, das stalinistische Sektierertum wäre im Ungarn von heute kein bedeutender Faktor mehr.

Dazu kommt noch eins. Es mag nicht ganz richtig sein, wie ich das sage, doch ist es eine Tatsache, daß die Form, die den Beziehungen bei uns unmittelbar nach den Ereignissen von 1956 gegeben wurde, gewisse einigermaßen charakteristische Wandlungen durchgemacht hat, die besonders eindringlich auf kulturellem Gebiet offenbar geworden sind. Hier spielen sich einige Männer als ‚‚unerbittliche Progressisten“ auf; und zwar geht das so vor sich: sobald man im Westen irgend eine Dummheit entdeckt hat, laufen sie um die Wette, um sie ja als erste in ihren Besitz zu bringen und zu übernehmen; diese äußerliche Modernität dient indessen in mehr als einem Fall nur dazu, um höchst konservative Gedanken — etwa über die ungarische Geschichte oder die ungarische Literatur — zu verbreiten. Sicherlich entwickelt sich die ungarische Ideologie nicht in einer Einbahn, in starrer Einheitlichkeit, es gibt auch bei uns verschiedene Strömungen. In neuerer Zeit — ich glaube, daß dies mit den wirtschaftlichen Reformen zusammenhängt — ist die Möglichkeit zu Diskussionen bei uns in gewisser Hinsicht größer geworden.

Sie haben die Beziehungen in der Kultur, in der Literatur erwähnt; auf diesen Gebieten sind Sie besonders „daheim“. Vielleicht könnten wir bei diesen Fragen etwas verweilen. Vor allem: wie würden Sie die Bedingungen für die optimale Affirmierung der führenden Rolle der Partei in einem derart empfindlichen Bereich, wie die schöpferische Kunst es ist, formulieren?

Wenn die Partei auch in diesem Bereich die Hegemonie ihrer Ideologie erreichen will, dann muß sie jede Anstrengung unternehmen, damit der Marxismus auch in den Augen der nichtmarxistischen Künstler eine solide Autorität wird. Unter diesem Gesichtspunkt werden wir als Marxisten uns dann sagen können, es ist mein gutes Recht, die Literatur zu werten, wobei jedoch einige Bedingungen zu achten sind. Zuvörderst wird auf eine solche Kritik keine organisatorische Weisung folgen. Der Kritisierte muß das Recht und die Möglichkeit haben, auf die Kritik zu entgegnen. Der Parteikritiker wird dann wiederum auf diese Replik antworten können und solcherart kann sich eine Diskussion über gewisse Probleme ergeben. Und dies wäre alles.

Ich glaube, daß der Marxismus eine richtige Lehre ist; und ich glaube, daß wir, wenn wir eine wahre marxistische Kritik haben werden, beweisen werden, daß wir in der Wertung literarischer Werke recht haben, und derart werden wir auch im Bereich der Literatur zur ideologischen Hegemonie gelangen können. Wenn der Marxismus diese Vorherrschaft nicht de facto besäße, dann wäre, grob gesagt, der ganze Sozialismus ein Schwindel. Er könnte dann nur einige Zeit bestehen, als eine falsche Ideologie eben, und würde nach einem gewissen Zeitraum verschwinden, wie die Ideologie Hitlers verschwunden ist. Verzeihen Sie, wenn ich dies jetzt reichlich scharf gesagt habe.

Ich habe Vertrauen zum Marxismus, und die Sektierer gefallen mir nicht. Ich bin sicher, daß der Marxismus, von den heutigen Gegebenheiten ausgehend, graduell nach und nach den Sieg erringen wird, ohne Gewalt einsetzen zu müssen. Die Sektierer aber glauben nicht an den Marxismus. Alle Sektierer sind Defaitisten.

Es muß uns endlich klar werden, daß die Zeit des Bürgerkriegs hinter uns liegt. Die Sektierer, denen man die Lehre Stalins, daß der Klassenkampf sich ständig verschärfen wird, abgewöhnt hat, diese Sektierer sehnen sich nach jener schönen Zeit, in der man so ungeniert ganz und gar nicht nach dem Buchstaben des Gesetzes regieren konnte, regieren, ohne die Gesetze so genau, so streng wie möglich zu befolgen. Die Sektierer möchten diese „schöne“ Epoche des Bürgerkrieges verewigen. Dies aber ist nicht mehr möglich. Kennen Sie den gescheiten Spruch von Talleyrand: „Man kann mit den Bajonetten alles tun, nur nicht darauf sitzen!“ Ich hoffe, daß in absehbarer Zeit ein gewisser hinterer Teil jener Politiker, von denen hier die Rede ist, die meinen, der beste Diwan der Welt wäre eine lange Reihe von Bajonetten, so zugerichtet sein wird, daß gewisse Theorien kapitulieren müssen.

Ich habe mich mit voller Absicht so ausgedrückt — und ich bitte nicht um Entschuldigung.

(Das Gespräch, das ein Prager Journalist mit dem Autor geführt hatte, erschien in der „Rinascità‘“ und wurde von Claus Gatterer ins Deutsche übersetzt.)

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Mai
1968
, Seite 281
Autor/inn/en:

Claus Gatterer:

Leiter des außenpolitischen Ressorts der „Presse“, ehemals Mitherausgeber und seit langem ständiger Mitarbeiter des FORVM.

Georg Lukács:

Geboren 1885 in Budapest. Philosoph, Literaturhistoriker und politischer Theoretiker. Seit 1918 war Lukács Mitglied der ungarischen KP, 1919 wirkte er als stellvertretender Volkskommissar für das Unterrichtswesen in der Räterepublik. Lukács emigrierte nach Wien, Berlin und Moskau. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er nach Ungarn zurück und arbeitete als Professor. Lukács war führendes Mitglied des Petöfi-Klubs und beteiligte sich am Ungarnaufstand 1956.

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