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Wolfgang Kudrnofsky

Beiträge

Wolfgang Kudrnofsky

Hokuspokus

FORVM Mai/Juni
No. 415/416
Juli
1988

Wolfgang Kudrnofsky

Hokuspokus lebensfroh!

No. 411/412
März
1988

W. K. war schon FORVM-Autor der ersten Stunde, jedoch immer schon, seiner Zeit voraus, postlinear und auf keine der alten Linien zu bringen — so ist er uns um so herzlicher jetzt willkommen. „Von Glücksverheißern und Unglücksverhinderern“ erzählt er uns (...)

Manfred Deix • Wolfgang Kudrnofsky

Klappe, Mr. President!

Mittelteil
Dezember
1973

Manfred Deix • Wolfgang Kudrnofsky

Klappe, Mr. President!

Erstmals farbiger Mittelteil
November
1973

Wolfgang Kudrnofsky

Photographie in der Dunkelkammer

Betrachtungen eines Außenseiters
No. 59
November
1958

Wolfgang Kudrnofsky

Ins eigene Fleisch geschnitten

Anläßlich der Photo-Ausstellung von Wolfgang Pfaundler in der Galerie Würthle
No. 49
Januar
1958

Wolfgang Kudrnofsky

Wer produziert sich hier?

Zu der von Dr. Wilfried Daim in der Sezession veranstalteten Ausstellung „Tiefenpsychologische Produktionen“
No. 16
April
1955

Wolfgang Kudrnofsky

Verborgene Schönheit — Offenbarte Schönheit

No. 14
Februar
1955

Stefan Kruckenhauser: „Verborgene Schönheit“. Bauwerk und Plastik aus Österreich. 232 Leica-Bilder. (Otto Müller Verlag, Salzburg)

Wolfgang Kudrnofsky

Überflüssige Auslagen

mit vier Illustrationen von Kurt Moldovan
No. 13
Januar
1955

Wolfgang Kudrnofsky

Der Photograph sieht mehr als da ist

Anläßlich einer Photo-Ausstellung von Yoichi Okamoto
No. 9
September
1954

Wolfgang Kudrnofsky bei Wikipedia

Wolfgang Kudrnofsky (* 1. Mai 1927 in Wien; † 20. Dezember 2010 ebenda) war ein österreichischer Schriftsteller, Journalist, Fotograf und Film- und Hörspielautor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sohn von Raimund Kudrnofsky und Josefine Freiin von Bertrand (Nachfahrin von Henri-Gratien Bertrand) legte am Stiftsgymnasium Melk die Matura ab und studierte anschließend Psychologie und Anthropologie. Im Jahr 1950 promovierte er zum Dr. phil., im selben Jahr bestand er auch die Meisterprüfung als Fotograf. Er hatte zwei Kinder.

Nach Gründung der Hundsgruppe entstehen 1951 zwei Fotobeiträge (Nr. 4: „Altes Testament, Der Prediger Salomo, 3. Kap.“ und Nr. 9: „Der Einfluss von Seiten der Majorität ist ausgeschlossen“) für die Mappe „Cave Canem“. Gemeinsam mit Arnulf Rainer erarbeitete er 1951 die Fotomappe “Perspektiven der Vernichtung”. Die Ingeborg Bachmann-Collage von Wolfgang Kudrnofsky wird in Hans Weigels „Stimmen der Gegenwart“ 1953 abgedruckt. In Maria Fialiks „Strohkoffer Gespräche“ (1998) wird seine Zugehörigkeit zum Art Club erörtert. Er war Mitbegründer des RWR (Rundfunk/Radio Rot Weiss Rot) mit Louise Martini.

Als Journalist war er unter anderem für den Stern-Wiener Illustrierte als Wortberichterstatter bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck tätig. Später war er Chefredakteur der deutschen Zeitschrift Die Bunte Illustrierte (seit 1972: Bunte) und Mitinitiator der Journalistengewerkschaft. Als Hörspielautor und durch zahlreiche Dokumentationen beim ORF war er dort jahrelang als Journalist tätig. Als Schriftsteller arbeitete er auch mit Helmut Qualtinger.

Er starb am 20. Dezember 2010 im Alter von 83 Jahren in Wien[1] und wurde am Döblinger Friedhof bestattet.

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bubis Hochzeit oder die Unreifen (1967)
  • Fall-Out (1969)
  • Modebrevier oder Von der Kunst, zu scheinen, wie man sein möchte (1970)
  • Fifi Mutzenbacher (1971), unter dem Pseudonym Wolfgang Bertrand[2], spätestens seit 1993 auch als Theaterstück adaptiert
  • Zur Lage des österreichischen Schriftstellers (1973)
  • Klappe, Mr. President, ein unveröffentlichter distopischer Roman, der die Reise eines Frankfurter Kinobesitzers nach Amerika im Jahr 1977 beschreibt. Manuskript verschollen. (1973)
  • Der Mensch in seinem Zorn (1974)
  • Vom Dritten Reich zum Dritten Mann (1975)
  • Der Messias von der Lobau. Peter Waller und die Arbeitslosen der Zwischenkriegszeit (1983)
  • Marek, Matuschka & Co: Kriminalfälle der Ersten Republik (1989)
  • Gassner, Gufler & Co: Kriminalfälle der Zweiten Republik (1991)
  • Schandl, Schubirsch & Co: Kriminalfälle der Zweiten Republik (1994)
  • Natur, oh Natur (2000)
  • Der Schamane (2002)
  • Pierre Ramus – Der Anarchist von Klosterneuburg (2005)

Panorama-Bücher:

  • Spanien (1957)
  • Salzkammergut (1958)
  • Tirol/Tyrol (1962)

CDs und Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerhard Habarta: Lexikon der Phantastischen Künstler.
  • Katalog des Phantasten Museum Wien, 2011: Foto von Arnulf Rainer, 2 Abbildungen aus der Mappe "Cave Canem", Hundsgruppe.
  • Das Auge und der Apparat – Eine Geschichte der Fotografie aus den Sammlungen der Albertina, Hrsg. Monika Faber und Klaus Albrecht Schröder, 2003, ISBN 2-02-060452-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Journalist Wolfgang Kudrnofsky gestorben
  2. Andreas Klimt (Hrsg.): Kürschners Deutscher Literatur-Kalender, K. G. Saur Verlag GmbH, 2002, ISBN 3-598-23585-2, S. 682 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche, "Fifi Mutzenbacher" in der Google-Buchsuche)

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