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Rudolf Weiler

Professor für Ethik an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien.

Beiträge

Rudolf Weiler

Sowjetisierung der Kirche

No. 182/II
Februar
1969

Rudolf Weiler

Alle Macht den Kaplänen?

„Kein Vorwurf an einen fleißigen jungen Kaplan“
No. 184/I
April
1969

Antwort an Helmut Grieß, Alle Christen sind Bischöfe. Demokratisierung oder Sowjetisierung der Kirche? NEUES FORVM, Anfang März 1969. — Der Aufsatz von Grieß war seinerseits eine Antwort auf: Rudolf Weiler, Sowjetisierung der Kirche, NEUES FORVM, Mitte Februar (...)

Rudolf Weiler

FORVMsbeschimpfung

No. 194/II
Februar
1970

Versprochen ist versprochen. Das ist eigentlich alles, was mir einfällt zu den nachfolgenden drei Druckseiten von Doktor R. W., Ordinarius für Sozialethik an der kath.-theol. Fak. der Univ. Wien, berüchtigter Chefideologe der „Konservativen“ in Österreichs Kirche. Meine Einladung an ihn entsprang der (...)

Rudolf Weiler bei Wikipedia

Rudolf Weiler (* 12. März 1928 in Wien) ist ein österreichischer, römisch-katholischer Theologe und Sozialethiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weiler wurde als Sohn eines Postamtsdirektors geboren. 1946 schloss er seine Matura mit Auszeichnung ab und trat er in das Wiener Priesterseminar ein. Er studierte katholische Theologie an der Universität Wien und empfing 1951 die Priesterweihe durch Kardinal Theodor Innitzer. Weiler war zunächst als Priester in der Erzdiözese Wien tätig sowie als Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates des Apostolischen Werkes Kirche und Sport.

1953 wurde er an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien zum Dr. theol. promoviert. 1954 begann er ein Studium der Staatswissenschaften an der Juridischen Fakultät der Universität Wien, 1961 wurde er zum Dr. rer. pol. promoviert. 1964 erhielt er einen Lehrauftrag am Lehrstuhl für Ethik und Sozialwissenschaften, im gleichen Jahr habilitierte er sich am 18. November bei Johannes Messner mit der Habilitationsschrift „Wirtschaftliche Kooperation in der pluralistischen Gesellschaft“.

1966 wurde Rudolf Weiler zum ao. Universitätsprofessor für Ethik und Sozialwissenschaften an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien ernannt und vom Pfarrdienst freigestellt. Zudem war er 1966 Gründungsdirektor des Instituts für Sozialethik an der Universität Wien. 1968 erfolgte die Ernennung zum ordentlichen Universitätsprofessor. 1970/1971 war er Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät.

1967 erfolgte die Gründung des Universitätszentrums für Friedensforschung (UZF) an der Fakultät mit den Forschungsschwerpunkten Friedensethik und Internationale Ethik, deren langjähriger erster Vorsitzender Weiler war. Er kooperierte hier insbesondere mit der Russischen Akademie der Wissenschaften. 1996 wurde er an der Universität Wien emeritiert. Von 1995 bis 2003 wirkte er als Honorarprofessor an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in St. Pölten (PTH); seit 2000 lehrt er an der Päpstlichen Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz.

Rudolf Weiler war seit 1999 und seit 2001 Ehrenobmann des Wissenschaftlichen Beirates des Instituts für Religion und Frieden beim Österreichischen Militärordinariat. Er war Ordentliches Mitglied der Wiener Katholischen Akademie.

Weiler war jahrelang Präsident der Johannes-Messner-Gesellschaft und seit 1951 Mitglied der katholischen Studentenverbindung ÖKAV Rhaeto-Danubia zu Wien im ÖCV.

Er ist Herausgeber der Schriftenreihe des Instituts für Ethik und Sozialwissenschaften und hat zahlreiche Werke veröffentlicht.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)

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