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Rudolf Pechel

Dr. Rudolf Pechel, Herausgeber und Chefredakteur der im 80. Jahrgang stehenden „Deutschen Rundschau“, ist eine der großen Figuren deutscher Publizistik. Von den Nazi wegen seiner unbeugsamen Haltung in Haft genommen, wurde er vor zwei Jahren anläßlich seines siebzigsten Geburtstags vom Bundespräsidenten Theodor Heuß mit dem Großen Ehrenzeichen der Deutschen Bundesrepublik ausgezeichnet. Die Titel seiner zuletzt publizierten Bücher lauten: „Zwischen den Zeilen“ und „Deutsche Gegenwart“.

Beiträge

Hans Buchheim • Rudolf Pechel
PRO UND CONTRA

Über den Neonazismus in Deutschland

No. 4
April
1954

Rudolf Pechel bei Wikipedia

Rudolf Ludwig August Martin Pechel (* 30. Oktober 1882 in Güstrow; † 28. Dezember 1961 in Zweisimmen, Kanton Bern, Schweiz) war ein deutscher Journalist und Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime.

Ausbildung und erste Berufsjahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rudolf Pechel war Sohn des Gymnasiallehrers Ludwig Pechel und seiner Ehefrau Elisabeth, geb. Firnhaber. Er erhielt in Güstrow seine schulische Ausbildung mit Abiturabschluss. Nach dem obligatorischen Militärdienst, den Pechel als Seekadett ableistete, folgte seit 1902 das Studium der Philosophie, Germanistik, Anglistik und Volkswirtschaft an den Universitäten in Göttingen und Berlin, wo er 1908 zum Doktor der Philosophie promovierte. Nach einigen Jahren wissenschaftlicher Arbeit am Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar und freier schriftstellerischer Tätigkeit übernahm er 1911 vertretungsweise die Redaktion der von Julius Rodenberg 1874 gegründeten „Deutschen Rundschau“ und war in den folgenden Jahren als Assistent am Märkischen Museum und als Redakteur des „Literarischen Echos“ beschäftigt.

Den Ersten Weltkrieg erlebte Pechel beim Marinekorps in Flandern und als Kommandeur einer Seefliegereinheit. Im April 1919 übernahm er die Chefredaktion der „Deutschen Rundschau“. die zu diesem Zeitpunkt im Gebrüder Paetel Verlag und ab 1924 in Pechels eigenem Verlag erschien.

Kritik am Nationalsozialismus – Weg zum Widerstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pechel entwickelte Kontakte zu zahlreichen Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten politischen Lagern und gelangte somit zu einer umfassenden Meinungsbildung. Seine eigentliche geistige Heimat war der Juni-Klub um Arthur Moeller van den Bruck, den Theoretiker der „Konservativen Revolution“. Eine Begegnung mit Adolf Hitler schon im Jahre 1922 führte zu wachsender Kritik am entstehenden Nationalsozialismus und zu dessen totaler Ablehnung.

Zu seinen engsten Freunden und zum Kreis der Autoren der „Deutschen Rundschau“ gehörte der Rechtsanwalt, Publizist und Politiker Edgar Jung, der als Berater Franz von Papens Einfluss auf die politische Entwicklung zu nehmen versuchte. Wegen der Verbreitung regimekritischen Gedankenguts wurde Jung 1934 verhaftet und wenige Tage später im Zusammenhang mit dem angeblichen Röhm-Putsch von der SS erschossen. Auch Pechel wurde ständig von der Gestapo observiert.

Im Jahre 1936 machte er die Bekanntschaft des damaligen Oberbürgermeisters von Leipzig, Carl Friedrich Goerdeler, der in den folgenden Jahren zu einer treibenden Kraft der konservativen Oppositionskreise gegen das NS-Regime wurde. Pechel stellte Goerdeler nicht nur die Seiten der „Deutschen Rundschau“ für verdeckt kritische Artikel zur Verfügung, sondern für Gespräche mit anderen Hitler-Gegnern häufig auch seine Büroräume und seine Wohnung.

Pechel selbst unterhielt außerdem Verbindungen zu Militärangehörigen wie Oberst Siegfried Wagner und General Friedrich Olbricht, die später zu den führenden Köpfen des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944 gehörten. Er konnte auch auf politische Gesinnungsfreunde bei der Auslandsabwehr des Oberkommandos der Wehrmacht bauen, die ihm bei seinen Auslandsreisen behilflich waren.

Pechels Reiseziele waren vor allem die Schweiz, Frankreich und England. Er traf mit emigrierten Politikern und vertriebenen Journalisten zusammen und warnte immer wieder seine ausländischen Gesprächspartner vor Hitler und seinen Kriegsvorbereitungen.

Durch Unterstützung von Karl Haushofer verblieb Pechel auch nach 1933 im Senat der Deutschen Akademie in München. Aus dem „Volksdeutschen Rat“ zur Wahrnehmung auslandsdeutscher Interessen aber zog er sich zurück, da dieses Gremium sich zunehmend zu einem Instrument nationalsozialistischer Revisions- und Lebensraumpolitik entwickelte.

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus Pechels 1919 geschlossener und später geschiedener Ehe gingen zwei Söhne hervor, der 1920 geborene Eberhard (Rufname Peter) und der 1925 geborene Jürgen. In zweiter Ehe war er seit 1938 mit Madleen Pechel, geb. Mayser, geschiedene Feßmann, verheiratet.

Journalistischer Widerstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es ist ein durchgehendes Muster von Pechels Beiträgen in der Deutschen Rundschau, dass er seine Kritik in ältere und alte, vor allem fremde Verkleidungen fasste und so zu einem Meister der Camouflage, der geschickten Tarnung, wurde.

Pechel ließ kaum eine Möglichkeit aus, in historischen Vergleichen, oft im Wortlaut älterer Autoren zitiert oder wenigstens referiert, das NS-Personal und seine Strukturen anzugreifen und lächerlich zu machen, und der Radius derer, die von diesem intellektuellen Vergnügen erreicht wurden, dürfte sehr groß gewesen sein. Nicht selten erreichten seine publizistischen Kompositstücke den Rang einer Satire, etwa, wenn er den modischen Dekorationszwang der französischen Revolutionswächter, ihre Kokarden; Rosetten und Schärpen als Auslöser von Assoziationen an die NS-Uniforminflation nutzte oder wenn er darauf hinwies, dass in England auch ein Kriegsminister Augenmaß besäße und sogar Bücher schreiben könne. Wenn er über Robespierre schrieb, vermittelte er seine Kritik an Hitler, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig ließ. Und immer wieder warnte der Kapitänleutnant i. R. in der wieder aufbrechenden Kriegshysterie vor einem neuen Waffengang, nutzte dazu Texte von Montesquieu und Marc Aurel. Manche Gedankengänge erinnern an den deutschen Kabarettisten und Schauspieler Werner Finck, für den Pechel große Bewunderung empfand, besonders für seine Wortprägung von der „radikalen Mitte“.

Besonderen Argwohn von Propagandaministerium und Gestapo erregte beispielsweise ein im September 1937 in der „Deutschen Rundschau“ erschienener Artikel Pechels mit dem Titel „Sibirien“, in dem er die Praxis des stalinistischen Terrorsystems darlegt, analysierte und kritisierte, wobei das alles haarscharf auch auf das NS-Regime zutrifft.

In den Kerkern des NS-Regimes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Januar 1942 veröffentlichte Pechel in der „Deutschen Rundschau“ einen kritischen Artikel über die deutsche Nachrichtenpolitik unter Goebbels. Darin heißt es: „Reichsminister Dr. Goebbels stellte fest, daß die gegenwärtige deutsche Nachrichten-Politik im In- und Ausland einen solchen Kredit hat, dass sie sich ein zeitweiliges Verstummen ruhig leisten kann.“ Dieser Artikel wurde nicht nur in einer Auslandssendung der BBC verlesen, sondern auch in einer schweizerischen Zeitung nachgedruckt. Dieser „Landesverrat“ führte zum Zugriff durch die NS-Organe: Pechel wurde am 8. April 1942 verhaftet und zunächst ins Hausgefängnis des Reichssicherheitshauptamtes eingeliefert. Die „Deutsche Rundschau“ wurde wenig später verboten. Am 28. Mai 1942 kam Pechel als Häftling in das Konzentrationslager Sachsenhausen, wo er ab August mehr als zwei Monate innerhalb des Zellenbaus in Einzel- und Dunkelhaft gehalten wurde, die zu schweren gesundheitlichen Schäden führte.

Im Juni 1944 kam Pechel in den Zellenbau des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück. Diese Verlegung hatte der berüchtigte Kriminalrat Herbert Lange als Leiter einer Sonderkommission der Gestapo veranlasst, um in der benachbarten Sicherheitspolizeischule Drögen in Fürstenberg/Havel belastende Aussagen gegen Ludwig Beck und Carl Goerdeler zu erpressen. Lange erhoffte auch eine weitgehende Aufdeckung von Pechels oppositionellen Kontakten.

Nach dem gescheiterten Attentat und Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 verschärfte man die Haftbedingungen Pechels. Inzwischen war auch seine Frau ins Visier der Gestapo geraten, da sie mit dem illegal in Berlin lebenden untergetauchten KPD-Funktionär und ehemaligen Sachsenhausen-Häftling Franz Jacob in unterstützender Verbindung stand. Sie wurde festgenommen und am 12. Oktober 1944 vom 1. Senat des Volksgerichtshofs wegen Unterstützung eines kommunistischen Funktionärs zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt. Sie kam in das Zuchthaus Waldheim, aus dem sie erst durch den Zusammenbruch des NS-Regimes befreit wurde.

Rudolf Pechel wurde aus Ravensbrück am 24. September 1944 in das Hausgefängnis des Reichssicherheitshauptamtes zurück überstellt und von dort vier Tage später in das Gefängnis Tegel gebracht, das kurz darauf bei einem Luftangriff schwer getroffen wurde, so dass Pechel bereits am 2. Oktober 1944 in die Gestapo-Abteilung des Zellengefängnisses Berlin-Moabit verlegt werden musste. Ende Dezember erhielt er die Anklageschrift des Oberreichsanwalts beim Volksgerichtshof wegen Landesverrats und Feindbegünstigung. Sie bezog sich auf Pechels Kontakte zu Carl Goerdeler in allgemeinen und auf eine Besprechung über die Möglichkeiten eines Friedensschlusses mit England, die im Januar 1942 im Hause des wenig später verstorbenen Generalobersten Kurt von Hammerstein-Equord stattgefunden hatte. An ihr hatten neben dem Hausherrn und Carl Goerdeler auch Ludwig Beck und Werner von Alvensleben teilgenommen.

Wider Erwarten aber wurde Rudolf Pechel In der Verhandlung vor dem 1. Senat des Volksgerichtshofs unter Vorsitz Roland Freislers am 1. Februar 1945 wegen Mangels an Beweisen freigesprochen, da man ihm eine Kenntnis der umstürzlerischen Pläne Goerdelers nicht nachweisen konnte. Dennoch wurde er in das Zellengefängnis Moabit zurückgebracht und von dort mit einem Sammeltransport in das KZ Sachsenhausen überstellt. Er erhielt eine neue Häftlingsnummer und musste Dienst in der Häftlingspoststelle tun. Sein älterer Sohn Eberhard (Peter) setzte alles daran, den Vater freizubekommen, besonders, als er nach harten Fronteinsätzen mit dem Rang eines Hauptmanns in das Oberkommando des Heeres nach Berlin versetzt worden war. Er erreichte schließlich durch persönliche Vorsprache beim Chef der Gestapo Heinrich Müller am 11. April 1945, dass sein Vater freikam und nach Güstrow entlassen wurde. Nur zwei Wochen später wurde die Stadt durch die Rote Armee besetzt. In Güstrow leitete Rudolf Pechel einige Wochen lang eine Betreuungsstelle für politische Häftlinge und kehrte dann in das völlig zerstörte Berlin zurück.

Mitbegründer der CDU[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon am 10. Mai 1945 hatte die sowjetische Besatzungsmacht die Gründung antifaschistisch-demokratischer Parteien zugelassen, bzw. angeordnet, mit deren Hilfe sie zunächst Herr über die chaotische Situation zu werden hoffte und durch deren Gleichschaltung sie später ihre Diktatur ausübte. Nach der Kommunistischen und der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands wurde die Berliner Christlich-Demokratische Union am 26. Juni 1945 durch Andreas Hermes, Jakob Kaiser, Ferdinand Sauerbruch, Ferdinand Friedensburg, Rudolf Pechel und andere gegründet.

Zeit nach 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Rudolf Pechel ergab sich wieder eine journalistische Tätigkeit als Redakteur in der ebenfalls als Organ der CDU neu gegründeten Tageszeitung Neue Zeit. Am 1. September 1945 übernahm er das Amt des Chefredakteurs, das er freilich schon nach wenigen Monaten niederlegte, da er sich mit der Entwicklung der CDU und dem politischen Kurs in der sowjetischen Besatzungszone nicht identifizieren konnte.

Schon ab April 1946 gab Rudolf Pechel mit einer britischen Lizenz wieder die Deutsche Rundschau in Berlin heraus. Als die britische Militärregierung das für die Zeitschrift erforderliche Papierkontingent nicht mehr zur Verfügung stellen konnte, verlegte Pechel im September 1948 Wohnsitz und Redaktion nach Stuttgart. Inzwischen hatte er das Buch „Deutscher Widerstand“ verfasst, eine der frühesten Darstellungen der gegen Hitler und das NS-Regime gerichteten Bewegungen, in der noch eigene Betroffenheit mitschwingt.

Eine erste große Würdigung erfuhr Pechel 1948 durch die Zusammenstellung wichtiger seiner Aufsätze und Artikel aus der „Deutschen Rundschau“ bis zu deren Verbot 1942 zu einem Band „Zwischen den Zeilen“. Diese Veröffentlichung erhielt dadurch eine besondere Prägung und Note, dass Werner Bergengruen, einer der Hauptvertreter deutscher Literatur der „inneren Emigration“, eine Einführung schrieb, die über den Rahmen eines Vorwortes hinausgeht. Pechels journalistische Arbeit widmete sich nach dem Krieg der Aufarbeitung und Bilanzierung und dem Bemühen, dem deutschen Namen wieder Ansehen zu verschaffen. Sein Schreibstil wurde knapp und nüchtern, verlor aber nichts von seiner Präzision und seinen hohen Ansprüchen. Seine Gedanken kreisten ständig um die Kriterien von Schuld und Sühne, und er scheute sich nicht, auch die Siegermächte anzuklagen, die viel zu wenig und viel zu spät in die deutschen Aggressionen eingegriffen hätten. Pechel verzichtete auf alle Überhöhung und wandte sich allen drängenden Nöten der Gegenwart zu, der Vertriebenenproblematik, dem wachsenden sowjetischen Imperialismus, der Sammlungsbewegung der Nazis, dem eskalierenden Kalten Krieg und den allmählich bekannt werdenden Ausmaßen des Holocaust.

Der im März 1950 in der „Deutschen Rundschau“ erschienene Artikel „Land im Dunkel“ weist er auf die repressiven Methoden hin, die nach 1945 in Sowjetischen Besatzungszone mit gleicher Härte und Zielsetzung wie vor 1945 fortgesetzt wurden. Gemeinsam mit anderen Demokraten verweigerte er 1947 die weitere Mitarbeit im PEN-Club Deutschland, solange dort Kommunisten wie Stefan Heym mitarbeiteten, die derartige Mittel und Methoden rechtfertigten und guthießen. Immer wieder wies er aber auch auf die Gruppierungen der Unzufriedenen und Unbelehrbaren hin, die die neu erschlossenen demokratischen Strukturen nutzten, um sich schon frühzeitig zu einem neuen NS-Netzwerk zusammenzuschließen. Er bezeichnete dieses Phänomen als Krankheit, als Neurose, auch wenn ihm diese Erklärung zahlreiche anonyme Drohungen wegen seiner Verbindungen zum Kreis des 20. Juli einbrachte. Der Tenor seiner Nachkriegspublikationen freilich war nicht Klage und Anklage, sondern das Bemühen, in größtmöglicher Unabhängigkeit positive Veränderungen zu erkennen und nach Kräften zu fördern, so die Signale zur europäischen Integration, die deutsch-französische Annäherung und Aussöhnung, die Entwicklung der katholischen Arbeiterverbände.

Seine zeitweilige Funktion als Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, zu deren Ehrenpräsidenten er 1952 ernannt wurde, und seine Wahl in den Rundfunkrat des Süddeutschen Rundfunks in Stuttgart zeigt die hohe gesellschaftliche Wertschätzung, die man ihm zuteilwerden ließ.

Aus gesundheitlichen Gründen siedelte Rudolf Pechel 1958 in die Schweiz über, wo er am 28. Dezember 1961 in Zweisimmen im Kanton Bern starb.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Deutsche Gegenwart. Aufsätze und Vorträge 1945-1952. Darmstadt 1953.
  • Zwischen den Zeilen. Der Kampf einer Zeitschrift für Freiheit und Recht. Aufsätze von Rudolf Pechel 1932–1942. Wiesentheid 1948.
  • Französische Rheinpolitik in amerikanischer Beleuchtung. Ausgewählte Stücke aus dem Tagebuch des Oberkommandierenden der amerikanischen Besatzungstruppen Henry T. Allen. Berlin (Reimar Hobbing) 1925.
  • Rokoko. Das galante Zeitalter in Briefen - Memoiren - Tagebüchern. Gesammelt von Rudolf Pechel. Eingeleitet von Felix Poppenburg. Deutsches Verlagshaus. Berlin u. a. 1913.
  • Deutsche Rundschau. Acht Jahrzehnte deutsches Geistesleben. Rütten & Loening. Hamburg 1961.
  • Deutscher Widerstand. Herausgegeben von Rudolf Pechel. Zürich 1947.
  • Deutschenspiegel. Berlin- Wedding 1946.
  • Wir sind nicht allein. Deutsche Verlagsanstalt. 1949.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heidrun Ehrke-Rotermund: Hitler - ein Massenbetrüger. Bilder als Medium der „Verdeckten Schreibweise“ in Rudolf Pechels Buchbesprechung 'Lob des Scharlatans' (1938). In: Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft. Jg. 56, 2012, S. 227–258.
  • Heidrun Ehrke-Rotermund: Rudolf Pechel und Wilmont Haacke – zwei Intellektuelle im ´Dritten Reich` oder: Vom ´guten Bekannten` zur Unperson. In: Euphorion. Zeitschrift für Literaturgeschichte. Hrsg. von Wolfgang Adam. Bd. 108, 2014, H. 4, S. 417–448.
  • Andreas HerbstPechel, Rudolf. In: Wer war wer in der DDR? 5. Ausgabe. Band 2, Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4.
  • Volker Mauersberger: Rudolf Pechel und die „Deutsche Rundschau“. Eine Studie zur konservativ-revolutionären Publizistik in der Weimarer Republik (1918-1933) (= Studien zur Publizistik. Band 16). Schünemann, Bremen 1971, ISBN 3-7961-3023-2.
  • Volker Mauersberger: „Zwischen den Zeilen“? Rudolf Pechel und sein publizistischer Kampf für Freiheit und Recht. In Christoph Studt: „Diener des Staates“ oder „Widerstand zwischen den Zeilen“? Die Rolle der Presse im ‚Dritten Reich‘. XVIII. Königswinterer Tagung Februar 2005. Lit, Berlin 2007 (Schriftenreihe der Forschungsgemeinschaft 20. Juli, Bd. 8.)
  • Erwin Rotermund: Tarnung und Absicherung in Rudolf Pechels Aufsatz „Sibirien“ (1937). Eine Studie zur „verdeckten Schreibweise“ im „Dritten Reich“. In: Textkritik und Interpretation. Festschrift für Karl Konrad Polheim zum 60. Geburtstag. Hrsg. von Heimo Reinitzer. Bern/Frankfurt a. M./New York/Paris 1987, S. 417–438.
  • Sigrid Schneider: Pechel, Rudolf Ludwig August Martin. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 20, Duncker & Humblot, Berlin 2001, ISBN 3-428-00201-6, S. 150 f. (Digitalisat).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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