Robert Menasse
Beiträge
Die Musiker
Tagesbericht
Andrea
Der verlorene Onkel
Meine schmutzige Phantasie und die Endlösung
Mittagsimbiß am Karneval-Sonntag
Bar jeder Hoffnung
Ein junger Wiener Literat im postmodernen Szenendschungel von São Paulo (wo R. M. seit 1981 lebt) sucht den Professor Singer, alias Naptha vom Zauberberg‚ vulgo Lukács; und wie er ihn findet, erzählt er uns hier.
Im Lauf der siebziger Jahre begann der Geist der Sozialpartnerschaft das kulturelle, also auch literarische Leben in Österreich völlig zu durchsetzen und zu durchdringen. Die Ideologie der Sozialpartnerschaft, zur Staatsideologie geworden, begann Mitte der sechziger Jahre immer deutlicher auch (…)
1. Die kurzlebigen Veränderungen und Moden, auf die sich der Begriff „Zeitgeist“ bezieht, drücken Verschiebungen und Veränderungen von gesellschaftlichen Substrukturen aus. Diese Veränderungen sind natürlich bedeutungslos, es sind Rochaden, die sich in Summe aufheben, ohne zu einer (…)
Der Zeitgeist ist, wie Franz Schuh anmerkte, „ein Geist wie auch alle anderen Geister, die man auf Schlössern oder verlassenen Ruinen findet“. Diese sind ja bekanntlich zur Ruhelosigkeit verdammte Seelen, deren Sehnsucht der rasche Tod, deren Tragik die nie stattfindende Erlösung ist. Solche (…)
Hundert Jahre Wirksamkeit
Sozialpartnerisch statt habsburgerisch
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Handke und Bernhard auf der einen und Paritätischer Kommission auf der anderen Seite? Robert Menasse glaubt in seiner Dissertation, auf diese Frage eine Antwort gefunden zu haben. Was das „Österreichische“ an der österreichischen Literatur sei, hat „schon (…)