Reinhold Knoll
Geboren 1941, ist Professor for Soziologie (mittlerweile im Ruhestand) an der Universität Wien.
Beiträge
Michael Benedikt (Hrsg), Verdrängter Humanismus — verzögerte Aufklärung, Verlag Turia und Kant, Wien 1992, 959 Seiten, öS 460 Vor vielen Jahren hatte alles ideal begonnen: Es gab die Idee, Studenten wieder in jene Universität zu integrieren, die ihren Lehrbetrieb je nach Fakultät ausgelagert (…)
Jasenovatz — das jugoslawische Auschwitz und der Vatikan
Hg. Gottfried Niemitz, Freiburg (Ahriman) 1988, 273 Seiten.
Im obigen Titel wird bereits ein Phänomen umschrieben, das noch lange nicht beängstigend erscheint. Obzwar Windstille dem Sturm vorangeht, glauben die Wetterbeobachter im allgemeinen, es wird schon keinen Orkan geben, und zumeist erweist sich diese Zuversicht als berechtigt. Würden wir das Thema (…)
Der infame Mensch
Alternativbewegung und Rechtsstaat
Intellektuelle sind käuflich, verzweifelt oder beides zugleich. Orientieren sie sich an einem besseren Anderswo‚ und sei’s ein Nirgendwo, entsteht geistesgeschichtlicher Fortschritt, dessen Aufprall an der beharrenden Realität sie am schönsten zerbricht. Die Tode Seefranz’ und Heers waren Anlaß (…)
Sukzessive Penetration
Stanislaw Lem, Provokation. Besprechung eines ungelesenen Buchs. Aus dem Polnischen von Jens Reuter. BS 740, Suhrkamp Verlag Frankfurt 1981, 96 Seiten, DM 12,80 / öS 98