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Peter Weish

Geboren 1936 in Wien. Studierte Biologie, Chemie und Physik an der Universität Wien. 1966 bis 1970 Mitarbeiter am Institut für Strahlenschutz im Reaktorzentrum Seibersdorf, anschließend vier Jahre lang Assistent am Institut für Zoologie an der Universität für Bodenkultur Wien. 1969 begann seine kritische Auseinandersetzung mit den gesundheitlichen und gesellschaftlichen Aspekten der Atomenergie. Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen zu diesem Thema. Ab 1974 arbeitete er als wissenschaftlicher Beamter am Institut für Umweltwissenschaften und Naturschutz. Ab 1984 Lehrbeauftragter für Humanökologie an der Universität für Bodenkultur Wien. Acht Jahre später Habilitierung für das Fach Humanökologie an der Universität Wien. Es folgten Lehrtätigkeiten in den Fächern Humanökologie und Umweltethik an der Universität Wien, der Wirtschaftsuniversität Wien und der Universität für Bodenkultur Wien.

Im WWW

Beiträge

Peter Weish

Antimatthöfer

Die Politiker müssen noch lernen
No. 280/281
März
1977

Peter Weish

Atommüll

oder der Abschied von einem teuren Traum
No. 280/281
März
1977

Arbeitsgruppe „Wiederaufbereitung“ (WAA) an der Universität Bremen: Atommüll oder der Abschied von einem teuren Traum, rororo aktuell 4117, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek Februar 1977, 219 Seiten, DM 5,80, öS 44,70

Wolfgang Harich • Jost Herbig • Ivan Illich • Peter Weish

Klapp off, Rom!

Diskussion bei der Anti-UNO
No. 309/310
September
1979

Bernd Lötsch • Peter Weish

Weniger ist mehr

No. 366
Juni
1984

Ökologische Überlegungen sind Privathobby einiger Spinner und Fanatiker. Die Öffentlichkeit rechnete bestenfalls nach, was uns der Spaß kostet. Inzwischen beginnen Experten auszurechnen, was es uns allen kosten wird, daß wir uns über diese „Spinner“ bloß lustig gemacht (...)

Peter Weish bei Wikipedia

Peter Weish (* 29. November 1936 in Wien) ist ein österreichischer Naturwissenschaftler (Biologie, Chemie und Physik), Autor und Umweltaktivist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Weish studierte Biologie, Chemie und Physik an der Universität Wien. Nach seiner Promotion zum Doktor der Philosophie im Jahre 1966 war er bis 1970 als Mitarbeiter am Institut für Strahlenschutz im Reaktorzentrum Seibersdorf tätig. Anschließend arbeitete Weish vier Jahre lang als Assistent am Institut für Zoologie an der Universität für Bodenkultur Wien.

1969 begann seine kritische Auseinandersetzung mit den gesundheitlichen und gesellschaftlichen Aspekten der Atomenergie. Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen zu diesem Thema, u. a. das wissenschaftliche Taschenbuch „Radioaktivität und Umwelt“ im G. Fischer Verlag Stuttgart und der Beitrag „Radioaktivität als Krankheitsfaktor“ im Rahmen der „Systemanalyse des Gesundheitswesens in Österreich“.

Ab 1974 arbeitete Peter Weish als wissenschaftlicher Beamter am Institut für Umweltwissenschaften und Naturschutz (bis 1978 der Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft zugeordnet, später der Österreichischen Akademie der Wissenschaften). Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit lagen vor allem in den Bereichen Stadtökologie, Energiepolitik und Risikovorsorge. Gemeinsam mit Bernd Lötsch übernahm Weish eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung von wissenschaftlichen Grundlagen für stadtplanerische Entscheidungen in Wien (z. B. Radwegenetz, Grünstreifen, bleifreies Benzin). Zudem wurde er Mitglied des Umweltbeirats der Gemeinde Wien.

1984 wurde Peter Weish Lehrbeauftragter für Humanökologie an der Universität für Bodenkultur Wien. Acht Jahre später habilitierte er sich mit der Arbeit „Beitrag der Humanökologie zur Technikbewertung am Beispiel der Kernenergie“ für das Fach Humanökologie an der Universität Wien. Es folgten Lehrtätigkeiten in den Fächern Humanökologie und Umweltethik an der Universität Wien, der Wirtschaftsuniversität Wien und der Universität für Bodenkultur Wien.

Neben seinem Engagement gegen die Atomindustrie (sowohl in Österreich als auch im Ausland) beschäftigte sich Weish mit Fragen aus den Bereichen Umweltschutz, Umwelterziehung, Naturschutz und Entwicklungszusammenarbeit. Die Arbeit erfolgte einerseits auf wissenschaftlicher, anderseits auf gesellschaftlicher Ebene im Rahmen der „Ökologiebewegung“. 1997 wurde er zum Mitproponent und Sprecher des Gentechnikvolksbegehrens.

Im Zuge seines Engagements für den Umweltschutz wurde Peter Weish in zahlreichen Organisationen und Gremien tätig:

  • Forum Wissenschaft & Umwelt (Gründungsmitglied und Präsident)
  • Anti-Atom-International (Vorsitzender)
  • Ökobüro (Obmann)
  • Österreichischer Naturschutzbund
  • WWF
  • ÖGUT
  • Nationalparkinstitut
  • Forum für Atomfragen (Beratungsgremium des für Nuklearangelegenheiten zuständigen Ministeriums)
  • Gentechnikkommission (bis 1999)
  • Arbeitskreis Umwelt des Kommissariats der Deutschen Bischöfe

Seit 1997 ist Peter Weish Beamter im Ruhestand. Als Universitätslehrer sowie im Bereich der Umweltschutzorganisationen ist er weiterhin tätig.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Weish, Eduard Gruber: Atomenergie und Umweltsituation: Die Radiointoxikation der Biosphäre. Kramer, Frankfurt a. M. 1973, ISBN 3-7829-1043-5
  • Peter Weish, Eduard Gruber: Radioaktivität und Umwelt. Fischer, Stuttgart 1975, 3. erw. Auflage 1986 ISBN 3-437-30532-8
  • Das sicherste AKW der Welt - 20 Jahre kein AKW in Zwentendorf
  • Eckerstorfer, Michael; Greßler, Sabine; Weish, Peter: Gentechnik und wir - ohne uns?! : kritische Überlegungen zu einer Anwendung von Gentechnik in der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion . Wien 1997.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 bei

Radioaktivität und Umwelt. Weish, Peter und Eduard Gruber:

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