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Peter Altenberg

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Peter Altenberg • Willy Haas

Aus unbekannten Altenberg-Briefen

Dezember
1961

Peter Altenberg bei Wikipedia

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Peter Altenberg 1907
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Beschriftung „Meiner heißgeliebten Schwester! Peter Altenberg“

Peter Altenberg (* 9. März 1859 in Wien; † 8. Jänner 1919 ebenda; eigentlich Richard Engländer) war ein österreichischer Schriftsteller, der besonders für seine impressionistischen Prosaskizzen bekannt wurde. Er zählt zu den Wiener Originalen.[1] Zunehmend kritisch diskutiert werden Altenbergs pädophile Neigungen, die er in seinen Texten und einer Sammlung von Porträtfotografien junger Frauen und Mädchen offen zur Schau gestellt hat.

Richard Engländer war Sohn von Moritz Engländer, einem jüdischen Kaufmann, und seiner Gattin Pauline, geb. Schweinburg.[2] Sein Pseudonym wählte er nach der 13-jährigen Bertha Lecher, die Engländer in Altenberg an der Donau kennenlernte und die von ihren Brüdern „Peter“ gerufen wurde.[3] Er studierte erst Jus,[4] dann Medizin, brach die Studien aber ab und nahm eine Buchhändlerlehre bei der Hofbuchhandlung Julius Weise in Stuttgart auf. Diese brach er ebenso ab wie einen erneuten Versuch des Jus-Studiums. 1895 verfasste er erste literarische Arbeiten, durch den Kontakt mit Karl Kraus kam es ab 1896 zu Veröffentlichungen (Skizzenband Wie ich es sehe). Im März bzw. April 1900 trat er „aus der israelitischen Religionsgemeinschaft“ aus, blieb dann zehn Jahre konfessionslos und ließ sich schließlich im Jahr 1910 in der Karlskirche taufen. Sein Taufpate war der Architekt Adolf Loos. Altenberg, der nach einer kurzen Zeit in München wieder nach Wien zurückgekehrt war, war dort schon zu Lebzeiten eine stadtbekannte Figur, um die sich Legenden rankten. 1904 riet er Marie Langs achtzehnjährigem Sohn Heinz, der sich an ihn gewandt hatte, weil seine Geliebte Lina Loos ihre gemeinsame Affäre beendet hatte, er solle sich umbringen, was dieser dann tat. Arthur Schnitzler verarbeitete den Vorfall in dem unvollendet gebliebenen „P.A.-Stück“ Das Wort.

Nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen, ein normales Berufsleben zu beginnen, attestierte ihm ein Arzt wegen einer „Überempfindlichkeit des Nervensystems“ die Unfähigkeit, einen Beruf auszuüben. Seither führte er das Leben eines Bohemiens und verbrachte die meiste Zeit in Kaffeehäusern.

Trotz Erfolges blieb Altenberg von Spenden abhängig, zu denen seine Freunde – darunter Karl Kraus und Adolf Loos – aufriefen. Seine letzten sechs Lebensjahre wohnte er in einem Zimmer im Graben-Hotel in der Dorotheergasse im Stadtzentrum. Nachdem er in den letzten zehn Lebensjahren häufig in Alkoholentzugs- und Nervenheilanstalten gewesen war,[Anm. 1] starb er an den Folgen einer Lungenentzündung[1] am 8. Jänner 1919 in der III. Medizinischen Klinik (siehe: Franz Chvostek junior) des Wiener Allgemeinen Krankenhauses.[5] Er wurde am 11. Jänner 1919 auf dem Wiener Zentralfriedhof in einem später von der Stadtverwaltung ehrenhalber gewidmeten Grab bestattet (Gruppe 0, Reihe 1, Nummer 84).[6] Karl Kraus schloss seine Grabrede mit den Worten: „Wehe der Nachkommenschaft, die Dich verkennt!“

Nähe zur Pädophilie

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Bild eines Mädchens, das sich das Strumpfband richtet, von Peter Altenberg beschriftet: „Mein tiefstes Ideal“ (1917)
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Beschriftung einer Gemäldereproduktion von Boleslaw von Szankowski durch Altenberg: „Geliebtes Kind, noch ist alles Göttliche in Dir – – – wie ein feiner träumerischer Dichter blickst Du – – – und die Welt ist Dir schön und räthselvoll – – –. Kannst Du nicht eines sanften Todes, wie an Influenza oder Lugenentzündung, dahinschlafen, um nie zu erwachen zu den Entsetzlichkeiten, die kommen müssen für Eine, die so blickt hienieden – – – ?!?!“
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Fotopostkarte von Altenberg und zwei kleinen Mädchen im Wald

In der Forschungsliteratur wird Altenbergs Neigung zu jungen Mädchen wiederholt offen benannt. Andrew Barker schreibt von „seinem offen zur Schau getragenen Gefallen an jungen Mädchen“[7] und von „Altenbergs schamlose[r] Leidenschaft für knabenhafte Mädchen“.[8] Für Barker und Leo A. Lensing ist er ein „ewiger Anbeter von pubertären Mädchen mit ‚Gazellenbeinen‘“.[9] Evelyne Polt-Heinzl hat 2008 erstmals[10] und 2011 in einer Wiener Vorlesung umfangreich auf die „bedenkliche Neigung zur Pädophilie“ hingewiesen und kritisierte, dass „in der Forschung Altenbergs problematische Nähe zum Kindesmissbrauch ein Tabu oder zumindest eine Quanité négligeable“ darstelle.[11] Im Nachlass von Peter Altenberg finden sich mehrere Aktbilder junger Mädchen.[12] In seinem Zimmer im Graben-Hotel hingen „zahlreiche Photos halbwüchsiger Mädchen“.[13] Weitere Bilder von Mädchen finden sich in seinen Postkartenalben. Heinz Lunzer zitiert Altenberg:

„Ihr teuflisch Normalen, ich mache Euch endlich mein Geständnis, seit meinem 17. Lebensjahre bis zu meinem 59.: Wirklich, begeistert, tief gerührt, kann ich nur ein vollkommen zartes, unbeschreiblich anmutiges, besonderes, apartes Kind unter 14 Jahren anbeten! Da ist es selbstlose Religiosität! Begeisterung, die kein irdischer Wunsch zerstört!!! Peter 1917“

Peter Altenberg: Extracte des Lebens[14]

Und auch:

„Siehe, schon knospen dir die Brüste---. Ah, melde mir den Tag, die Nacht, da die Natur zum Weib dich macht! Dann will ich Abschied nehmen von einer Liebe, die dem „lebendigen Kunstwerk“ galt!“

Peter Altenberg: Les Seins, ML 66[15]

Oliver Pfohlmann schrieb in der Neuen Zürcher Zeitung: „Die schamlose Begeisterung, mit der Altenberg in seinen Skizzen und Briefen seiner Pädophilie freien Lauf lässt und stolz berichtet, wie er eine auf seinem Schoss sitzende Siebenjährige auf den Mund geküsst habe, verschlägt einem schlicht die Sprache.“[16][17]

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Porträtiert von Gustav Jagerspacher 1909
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Grabstätte von Peter Altenberg

Das Werk Peter Altenbergs besteht ausschließlich aus kurzen Prosatexten, die meistens als Prosaskizzen oder Prosagedichte kategorisiert werden. Es handelt sich dabei um Momentaufnahmen eines Gelegenheitskünstlers – flüchtige Eindrücke und Begegnungen sowie zufällig mitgehörte Gespräche, die das gesellschaftliche Leben der Wiener Moderne als sogenannte Kaffeehausliteratur skizzieren.

Altenberg selbst beschrieb den Prozess der Entstehung dieser Texte in einem Brief an Arthur Schnitzler folgendermaßen:

„Wie schreibe ich denn?!
Ganz frei, ganz ohne Bedenken. Nie weiß ich mein Thema vorher, nie denke ich nach. Ich nehme Papier und schreibe. Sogar den Titel schreibe ich so hin und hoffe, es wird sich schon etwas machen, was mit dem Titel in Zusammenhang steht.
Man muß sich auf sich verlassen, sich nicht Gewalt anthun, sich entsetzlich frei ausleben lassen, hinfliegen –. Was dabei herauskommt, ist sicher das was wirklich u. tief in mir war. Kommt nichts heraus, so war eben nichts wirklich und tief darin und das macht dann auch nichts.“[18]

Die Kunst Peter Altenbergs besteht darin, mit wenigen „literarischen Pinselstrichen“ und teilweise „zwischen den Zeilen“ ein ganzes Netz von Beziehungen anzudeuten. Dabei versucht er nicht, das Leben auf einen Nenner zu bringen, sondern zeigt es in seiner oft widersprüchlichen Vielfalt. Eine wichtige Rolle in den Skizzen spielen sinnliche Eindrücke wie Farben und Gerüche. Altenberg gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Impressionismus.

Manche der kurzen Texte sind für die Bühne geeignet. Die nur zwei Buchseiten umfassende Szene „Masken“ für neun Sprecherinnen und deren Chor[19] widmete Altenberg dem Architekten Josef Hoffmann; sie wurde 1907 im Kabarett Fledermaus aufgeführt, die Entwürfe für Bühnenbild und Kostüme stammten von Carl Otto Czeschka.[20] Der mit Altenberg befreundete Schriftsteller Egon Friedell, der sich auch als Kabarettist und Conférencier betätigte, trug immer wieder auch Texte von Altenberg vor. Teile aus Friedells Gesprächen mit Altenberg erschienen später als Anekdoten, wobei Friedell die alleinige Autorenschaft beanspruchte. Friedell gab auch Das Altenbergbuch mit Texten von Altenberg, Hugo von Hofmannsthal, Alfred Polgar u. a. sowie Korrespondenzen von, an und über Altenberg heraus.[21]

Einige von Altenbergs Texten wurden von Alban Berg und Hanns Eisler vertont.

Das Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek erwarb 2024 einen bedeutenden Teilnachlass von Peter Altenberg.[22]

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Figur Peter Altenbergs im Café Central, Wien

Im Jahr 1929 wurde in Wien in Döbling (19. Gemeindebezirk) die Peter-Altenberg-Gasse nach ihm benannt.

Im Wiener Café Central wurde er als lebensgroße, an einem Kaffeehaustisch sitzende Figur aufgestellt. (Die Figur wurde einst für die Wiener Festwochen angefertigt.) Im Büro des Wiener Bürgermeisters befindet sich eine ähnliche Figur: Peter Altenberg liest Zeitung.[23]

  • Der Nachlass von Peter Altenberg, zusammengestellt von Alfred Polgar. S. Fischer, Berlin 1925.
  • Peter Altenberg. Auswahl von Karl Kraus, herausgegeben von Sigismund von Radecki. Atlantis, Zürich 1963
  • Das Buch der Bücher von Peter Altenberg, zusammengestellt von Karl Kraus. 3 Bände. Wallstein, Göttingen 2009, ISBN 978-3-8353-0409-3
  • Die Selbsterfindung eines Dichters. Briefe und Dokumente 1892–1896. Hrsg. und mit einem Nachwort von Leo A. Lensing. Wallstein, Göttingen 2009, ISBN 978-3-8353-0552-6
  • Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente. Hrsg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Wallstein, Göttingen 2018, ISBN 978-3-8353-3228-7. 3 Briefe an Bahr, 1 Brief an Schnitzler
  • Briefwechsel mit Arthur Schnitzler: Arthur Schnitzler – Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Hg. Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, online
  • Alban Berg: Aus den Jugendliedern für Singstimme und Klavier (ca. 1901–1908; hrsg. 1985):
    • Traurigkeit („Weinet, sanfte Mädchen...“) (1906)
    • Hoffnung („Was erhoffst du dir, Mädchen, noch?!“) (1906)
    • Flötenspielerin („Von der Last des Gedankens und der Seele befreit“) (1906)
  • Alban Berg: Fünf Orchesterlieder nach Ansichtskartentexten von Peter Altenberg (1912, zwei dieser Lieder, nämlich die Nummern 2 und 3, brachte Arnold Schönberg im Rahmen des berüchtigten Skandalkonzerts von 1913 zur Uraufführung)
    • 1. Seele, wie bist du schöner, tiefer, nach Schneestürmen
    • 2. Sahst du nach dem Gewitterregen den Wald
    • 3. Über die Grenzen des All blicktest du sinnend hinaus
    • 4. Nichts ist gekommen, nichts wird kommen für meine Seele
    • 5. Hier ist Friede. Hier weine ich mich aus über alles
  • Hanns Eisler: Und endlich („Und endlich stirbt die Sehnsucht doch“) (1953)
  • Konrad Scherber: Vision – Neu-Romantik (1908) Vorgetragen im Kabarett Fledermaus von Lina Vetter-Loos

Literatur (umgekehrt chronologisch)

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  • Simon Ganahl: Karl Kraus und Peter Altenberg: eine Typologie moderner Haltungen, Konstanz University Press, Paderborn 2015, ISBN 978-3-86253-059-5.
  • Roland Innerhofer, Evelyne Polt-Heinzl: Peter Altenberg – prophetischer Asket mit bedenklichen Neigungen. Picus, Wien 2011, ISBN 978-3-85452-555-4.
  • Ricarda Dick: Peter Altenbergs Bildwelt. Zwei Ansichtskartenalben aus seiner Sammlung. Wallstein, Göttingen 2009, ISBN 978-3-8353-0431-4.
  • Evelyne Polt-Heinzl: „Elf! Was macht es?!?“. Wo Peter Altenbergs Obsessionen für kleine Mädchen problematische Züge annehmen, wird das kollektive Forscherauge zugedrückt. In: Die Presse, 27. April 2008, online.
  • Christian Rößner: Der Autor als Literatur. Peter Altenberg in Texten der ‚klassischen Moderne‘ (= Helicon, Band 32), Peter Lang, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-631-54965-2 (Dissertation Uni Bamberg 2005).
  • Thomas Markwart: Die theatralische Moderne. Peter Altenberg, Karl Kraus, Franz Blei und Robert Musil in Wien, Kovač, Hamburg 2004, ISBN 3-8300-1680-8 (Dissertation TU Berlin 2002).
  • Heinz Lunzer: Peter Altenberg – Extracte des Lebens. Einem Schriftsteller auf der Spur. Residenz, Salzburg 2003, ISBN 3-7017-1320-0.
  • Wolfgang Lange: „Süße kleine Mädel“. Peter Altenbergs Obsession. In: Helmut Scheuer, Michael Grisko (Hg.): Liebe, Lust und Leid. Zur Gefühlskultur um 1900. Kassel 1999, S. 437–457.
  • Andrew Barker, Leo A. Lensing: Peter Altenberg: Rezept die Welt zu sehen. Kritische Essays, Briefe an Karl Kraus, Dokumente zur Rezeption, Titelregister der Bücher (= Untersuchungen zur österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts, Band 11), Braumüller, Wien 1995, ISBN 3-7003-1022-6.
  • Felix Mitterer: Der Narr von Wien. Aus dem Leben des Dichters Peter Altenberg. Ein Drehbuch, Residenz, Salzburg 1982, ISBN 3-7017-0304-3.
  • Gisela von Wysocki: Peter Altenberg. Bilder und Geschichten des befreiten Lebens. Essay. Hanser, München 1979, ISBN 3-446-12841-7 (Dissertation Universität Frankfurt am Main 1976 unter dem Titel: Potentiale der Subjektivität im irrationalistischen Denken); Neuausgabe: Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 1994, ISBN 3-434-50049-9.
  • Wolfgang Kraus (Hrsg.): Peter Altenberg: Das Glück der verlorenen Stunden. Auswahl aus dem Werk. Kösel, München 1961.
  • Helga Malmberg: Widerhall des Herzens. Ein Peter Altenberg-Buch. Langen-Müller, München 1961.
  • Engländer Richard. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 1, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1957, S. 253.
  • Eugen Thurnher: Altenberg, Peter. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 1. Duncker & Humblot, Berlin 1953, ISBN 3-428-00182-6, S. 213–214 (deutsche-biographie.de). 
  • Egon Friedell: Peter Altenberg. In: Kleine Porträtgalerie. Fünf Essays. Beck, München 1953 (Digitalisat bei Gutenberg-DE).
  • Karl Kraus (Hrsg.): Peter Altenberg. Auswahl aus seinen Büchern. Schroll, Wien 1932; Insel Taschenbuch, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-458-33551-X.
    • Neuausgabe als: Was der Tag mir zuträgt. Auswahl aus seinen Büchern. Marix, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-86539-200-8.
  • Egon Friedell (Hrsg.): Das Altenbergbuch. Wiener Graphische Werkstätte, Wien 1921
  • Egon Friedell: Ecce Poeta. S. Fischer, Berlin 1912; Diogenes, Zürich 1992, ISBN 3-257-22543-1.
Commons: Peter Altenberg – Sammlung von Bildern
Wikisource: Peter Altenberg – Quellen und Volltexte
  1. Unter anderem von Dezember 1910 bis September 1911 im Sanatorium Dr. E(mil) Fries für Nerven- und Gemüthskranke in (siehe:) Inzersdorf bei Wien.

Einzelnachweise

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  1. a b Peter Altenberg gestorben. An den Folgen der Lungenentzündung. In: Neues Wiener Journal, 9. Jänner 1919, S. 5 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/nwj
  2. Geburtsbuch. Abgerufen am 19. Oktober 2016. 
  3. Heinz Lunzer, Victoria Lunzer-Talos: Peter Altenberg – Extracte des Lebens. Einem Schriftsteller auf der Spur. Residenz, Salzburg 2003, ISBN 3-7017-1320-0, S. 33.
  4. juridicum.univie.ac.at Jus-Studium Wien; abgerufen am 25. November 2016.
  5. L. U.: Peter Altenberg – gestorben. In: Wiener Allgemeine Zeitung, 6 Uhr-Blatt, Nr. 12213/1919, 8. Jänner 1919, S. 2, oben rechts (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/waz
  6. Hedwig Abraham (Red.): Peter Altenberg. In: viennatouristguide.at, abgerufen am 23. Juli 2014.
  7. Andrew Barker: Telegrammstil der Seele. Peter Altenberg – Eine Biographie. Böhlau, Wien/Köln/Weimar 1998, ISBN 3-205-98846-9, S. 21. 
  8. Barker: Telegrammstil der Seele. 1998, S. 144.
  9. Andrew Barker, Leo A. Lensing: Peter Altenberg: Rezept die Welt zu sehen. Braumüller, Wien 1995, ISBN 3-7003-1022-6, S. 13. 
  10. Evelyn Polt-Heinzl: „Elf ! Was macht es?!?“ Wo Peter Altenbergs Obsessionen für kleine Mädchen problematische Züge annehmen, wird das kollektive Forscherauge zugedrückt. Und das ist - leider, leider - auch beim Band "Semmering 1912" nicht viel anders. In: Die Presse. 27. April 2008, abgerufen am 8. Juli 2026. 
  11. Evelyne Polt-Heinzl: Peter Altenberg und die zeitgenössische Bildproduktion. Mythen, Legenden und blinde Flecke. In: Peter Altenberg – prophetischer Asket mit bedenklichen Neigungen. Picus, Wien 2011, S. 56. 
  12. Nachlass von Peter Altenberg, Sammlung von Mädchenakten. In: Katalog der Österreichischen Nationalbibliothek. Abgerufen am 29. Juni 2026. 
  13. Heinz Lunzer: Peter Altenberg: Mein äußerstes Ideal. 1, Auflage. Christian Brandstätter, Wien / München 1987, ISBN 3-85447-258-7, S. 28. 
  14. Heinz Lunzer, Victoria Lunzer-Tálos: Peter Altenberg. Extracte des Lebens. Einem Schriftsteller auf der Spur. Salzburg: Residenz-Verlag 2003, S. 204.
  15. Extracte des Lebens, w.o., S. 204
  16. Oliver Pfohlmann: «Eine schöne Anbetung, das – –!» 19. Februar 2010, abgerufen am 29. Juni 2026. 
  17. Peter Altenberg: Erinnerungskult trotz pädophiler Neigung. Abgerufen am 29. Juni 2026 (österreichisches Deutsch). 
  18. Peter Altenberg an Arthur Schnitzler, [12. 7. 1894?]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, 12. Juli 1894, abgerufen am 28. Mai 2026. 
  19. Peter Altenberg: Märchen des Lebens, S. 197 ff.
  20. Michael Buhrs, Barbara Lesák, Thomas Trabisch: Fledermaus Kabarett 1907 bis 1913. Das Gesamtkunstwerk der Wiener Werkstätte. Österreichisches Theatermuseum 1907, S. 175 (Abbildungen).
  21. Das Altenbergbuch. Herausgegeben von Egon Friedell. Verlag der Graphischen Wiener Werkstätte, Leipzig / Wien 1922, siehe Inhaltsverzeichnis, S. 419 ff. (Textarchiv – Internet Archive).
  22. Nationalbibliothek erwirbt Teilnachlass von Peter Altenberg. 13. Mai 2024, abgerufen am 11. Oktober 2024. 
  23. Diese Kunst hängt in den Politikerbüros orf.at, 17. März 2018, abgerufen am 18. März 2018.

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