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N. O. Scarpi

Beiträge

Otto Maag • N. O. Scarpi

Theater ist immer schön

Proben aus zwei Anekdoten-Sammlungen
No. 51
März
1958

N. O. Scarpi bei Wikipedia

Fritz Bondy (Passfoto, 1942)

N. O. Scarpi, eigentlich Friedrich (Fritz) Bondy (geboren 18. April 1888 in Prag, Böhmen, Österreich-Ungarn; gestorben 24. Mai 1980 in Zürich) war ein österreichisch-schweizerischer Übersetzer, Feuilletonist, Anekdotensammler und Regisseur.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fritz Bondy wuchs als Sohn jüdischer Eltern der deutschsprachigen Minderheit in Prag auf. Der Vater starb früh; der Stiefvater, Heinrich Teweles (1856–1927), war Schriftsteller, Dramaturg am Neuen Deutschen Theater in Prag, Theaterkritiker und ab 1900 Chefredakteur des Prager Tagblatts. Ab 1912 führte auch Fritz Bondy Regie am Neuen Deutschen Theater. Er arbeitete auch als Assistent bei Max Reinhardt.

1918 siedelte er in die Schweiz über, zunächst nach Davos, wo seine Frau Margit und sein Sohn François im Lungensanatorium lebten; seine Frau starb dort 1918.

Unter dem Pseudonym N. O. Scarpi (nach Scarpino, einem Flurnamen aus Viganello bei Lugano, wo er damals wohnte) schrieb er erste Theaterstücke und Feuilletons. In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen lebte er in der Schweiz, Paris, Jugoslawien und Ungarn; 1931 erhielt er die schweizerische Staatsbürgerschaft. Ab 1941 bis zu seinem Tod lebte er in Zürich. Er fand auf dem Friedhof Enzenbühl seine letzte Ruhestätte.

Fritz Bondy ist der Vater von François Bondy und der Großvater von Luc Bondy.

Zitate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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  • „Scarpi hinterlässt als Lebenswerk ein riesiges Werk von lauter Kleinigkeiten“Marcel Reich-Ranicki

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mehr als 200 Übersetzungen aus dem Englischen (Upton Sinclair, W. Somerset Maugham, George Orwell, Daphne du Maurier, George Mikes) und aus dem Französischen
  • Mehrere Anekdotensammlungen
  • Mitarbeiter beim Nebelspalter
  • Opernkritiken bei Radio Beromünster
  • Die Pariserin. Musikalische Komödie (zusammen mit Fridolin Tschudi). Musik: Paul Burkhard. UA 1957 Zürich

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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