FORVM » AutorInnen

Marie-Thérèse Kerschbaumer

Schriftstellerin und Übersetzerin, lebt in Wien. Jüngste Werke: Neun Canti auf die irdische Liebe (1989), Versuchung (1990), Die Fremde. Erstes Buch (1992)

Beiträge

Marie-Thérèse Kerschbaumer

Die Schuld der erlittenen Kränkung*

Fußnote zu einer Fußnote** im vorigen Heft
No. 473-477
Juli
1993

Marie-Thérèse Kerschbaumer

Strafrede wider die Dreistigkeit der Amts-Händler

Offener Brief an die Urheberinnen und Urheber von (schöner) Literatur
No. 468
Dezember
1992

Marie-Thérèse Kerschbaumer
Wer was z.B. nicht druckt:

Gefängnis, Folter, Finsternis

Text für den Kommentar der Anderen, unverlangt, unbeantwortet & ungedruckt
No. 468
Dezember
1992

Marie-Thérèse Kerschbaumer

Arme Amazone

No. 293/294
Mai
1978

Elfriede Gerstl: Spielräume. Roman, mit einem Nachwort von Andreas Okopenko, edition neue texte, herausgegeben von Heimrad Bäcker, Linz 1977, 102 Seiten, DM 14, öS 94

Marie-Thérèse Kerschbaumer

Da ist die verdammte Angst um das Kind ...

Geburt in der dritten Klasse
No. 256
April
1975

Die Wiener Schriftstellerin Marie-Thérèse Kerschbaumer kriegte ein Kind. Was sie dabei erlebte, ist unglaublich. Die Mütter schlucken’s runter, und die anderen erfahren’s nicht. Es hilft den Fr’auen nichts, wenn sie die Kinder austragen und „staatstragend“ gebären — sie werden brutal behandelt wie die (...)

Marie-Thérèse Kerschbaumer bei Wikipedia

Marie-Thérèse Kerschbaumer (* 31. August 1936 in Garches, Frankreich) ist eine österreichische Schriftstellerin. Des Weiteren übersetzt sie literarische Texte aus romanischen Sprachen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marie-Thérèse Angèle Raymonde Kerschbaumer, bürgerlicher Name Marie-Thérèse Kurz, wurde am 31. August 1936 als Tochter von Frau Hildegarde Anna Srnka-Hohenlindegg, geborene Kerschbaumer, und dem aus Havanna stammenden Spanier Angel Rosendo García del Barco y Alonso, in Garches (Seine-et-Oîse), Frankreich, geboren und am 10. September 1936 in der Kirche Saint-Denise (Kathedrale von Saint-Denis) getauft. Taufpatin ist die Tante des Kindes Angela Hablützel, geborene Kerschbaumer, in deren Haus in Vaucresson die Eltern des Kindes auf der Flucht vor der Bombardierung ihres damaligen Aufenthaltsortes Barcelona, für kurze Zeit Zuflucht gefunden hatten. Reise der Eltern mit Kind nach Costa Rica im Oktober 1936. Rückkehr im April 1939 von Mutter und Kind aus Costa Rica nach Kitzbühel. Ab dem vierten Lebensjahr wurde sie vom Großvater, Leo Maria Kerschbaumer, aufgenommen und erzogen.

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1942 bis 1950 besuchte sie die Volks- und Hauptschule in St. Johann in Tirol und Kitzbühel, 1950–1953 eine kaufmännische Berufsschule und im selben Jahr 1953 Kaufmannsgehilfenprüfung in Innsbruck. Es folgen drei Jahre Aufenthalte in England und Italien zur Erlernung der englischen und italienischen Sprache. 1957 siedelte sie nach Wien über, wo sie die Aufnahmeprüfung an die Akademie der bildenden Künste nicht bestanden hat. Es folgten Reisen und Aufenthalte in Genf und in die Provence. 1961–1962 besuchte sie eine Maturaschule in Wien, die sei 1963 mit der Reifeprüfung der Externistenmatura abschloss. Anschließend immatrikulierte sie sich an der Philosophischen Fakultät der Universität Wien, wo sie die Fächer Germanistik und Romanistik (Schwerpunkt Italienisch) belegte. Im Herbst 1966 wurde ihr Dissertationsthema erstellt: „Die syntaktische Hervorhebung im modernen Rumänisch“ durch C. Th. Gossen. Studienaufenthalte in Italien und Rumänien. Im März 1973 wurde sie zum Doctoris Philosophiae et Honoris Iura et Privilegia Nomen promoviert.

Dissertation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gedichte. Bukarest: Kriterion Verlag 1970.
  • Der Schwimmer. Roman. (Salzburg: Winter Verlag 1976).
  • Der weibliche Name des Widerstands. Sieben Berichte. (Olten – Freiburg: Walter Verlag 1980). (dtv 1982) Lizenzausgabe Aufbau Verlag (1987).
  • Schwestern. Roman. (Olten – Freiburg: Walter Verlag 1982). (dtv 1985).
  • Gewinner oder Verlierer einer Zeit. Literaturförderung und künstlerische Qualität o. J. (Wien: Herbstpresse 1988).
  • Neun Canti auf die irdische Liebe. Mit neun Zeichnungen von Helmut Kurz-Goldenstein (Klagenfurt/Celovec: Wieser Verlag 1989).
  • Für mich hat Lesen etwas mit Fließen zu tun. Gedanken zum Lesen und Schreiben von Literatur. (Wien: Frauenverlag 1989).
  • Versuchung. (Berlin-Weimar: Aufbau Verlag 1990).
  • Die Fremde. Erstes Buch. (Klagenfurt/Celovec: Wieser Verlag 1992).
  • Ausfahrt. Zweites Buch. (Klagenfurt/Celovec – Wieser Verlag 1994).
  • bilder immermehr. gedichte 1964–1987. (Salzburg-Wien: Otto Müller Verlag 1997).
  • Fern. Drittes Buch. (Klagenfurt/Celovec:Wieser Verlag)
  • Versuchung. (Neuauflage) (Klagenfurt/Celovec: Wieser Verlag 2002).
  • Orfeo. Bilder Träume. Prosa. (Klagenfurt/Celovec: Wieser Verlag 2003).
  • Neun Elegien/ Nueve elegías. Deutsch und Spanisch. Übertragen von María Elena Blanco. Mit einem Nachwort von Julian Schutting. Übersetzung des Nachwortes von Wolfgang Ratz (Klagenfurt: Wieser Verlag 2004).
  • Calypso. Über Welt Kunst, Literatur. (Klagenfurt: Wieser- Verlag 2005).
  • Der weibliche Name des Widerstands. Neuauflage. (Klagenfurt Wieser: 2005).
  • Wasser und Wind. Gedichte 1988–2005. (Klagenfurt Wieser: 2006).
  • Werkausgabe in dreizehn Bänden mit einem Essayband von Hans Höller zum Werk von Marie-Thérèse Kerschbaumer. (Klagenfurt: Wieser 2007).
  • Gespräche in Tuskulum. Ein Fragment. Viertes Buch. (Klagenfurt: Wieser 2009).
  • Freunde des Orpheus. Essays. (Klagenfurt: Wieser 2011).
  • Res publica – Über die öffentliche Rede in der Republik. (Klagenfurt: Wieser 2014)
  • Chaos und Anfang. Ein Poem. (Klagenfurt: Wieser 2016)

Arbeiten als Herausgeberin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ARKADIEN/APOLOGIE…, Wien: Sonderzahl Verlag 2003 mit Beiträgen von: María Elena Blanco, Barbara Frischmuth, Sabine Gruber, Rodolfo Häsler, Bodo Hell, Gert Jonke, Gerhard Kofler, Alfred Kolleritsch, Friederike Kretzen, Kurt Lanthaler, Gertrud Leutenegger, Konrad Paul Liessmann, Aurora Luque, Anna Mitgutsch, Kurt Neumann, Heidi Pataki, Ferdinand Schmatz und Julian Schutting
  • Helmut Kurz-Goldenstein. Zeichnungen 1964–2001. Mit 58 Faksimile-Photographien und einem Vorwort von André Heller. (Wien: Selbstverlag 2003).

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Katalogzettel Universitätsbibliothek Wien

Diese Seite weiterempfehlen

Werbung