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Lucio Magri

Lucio Magri ist mit Rossana Rossanda Herausgeber der italienischen Zeitschrift „Il Manifesto“, die links von der KPI steht und, 1968 gegründet, rasch eine Auflage von mehr als 50.000 erreichte. Unterdessen gibt es eine gleichnamige politische Gruppierung, die in der italienischen Arbeiterbewegung zunehmende Bedeutung gewinnt.

Beiträge

Lucio Magri

Räte in Italien

No. 205/206
Januar
1971

Lucio Magri bei Wikipedia

Lucio Magri (* 19. August 1932 in Ferrara; † 28. November 2011 in Bellinzona) war ein italienischer Journalist und Politiker.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Magri trat in den 1950er Jahren in die Italienische Kommunistische Partei (PCI) ein. 1969 zählte er zu den Gründern der reformkommunistischen Tageszeitung Il Manifesto und wurde daraufhin wegen Bruch der Parteidisziplin aus der PCI ausgeschlossen.[2] 1974 war er Gründungsmitglied und Generalsekretär der Proletarischen Einheitspartei für den Kommunismus, bis sich diese 1984 in der PCI auflöste. Nachdem die PCI sich 1991 mehrheitlich vom Marxismus verabschiedet hatte, initiierte Magri die Formierung der Partei der Kommunistischen Wiedergründung.[3]

2009 veröffentlichte er eine autobiographisch gefärbte Darstellung der Geschichte der PCI unter dem Titel Il sarto di Ulm. 2015 erschien eine deutsche Übersetzung mit dem Titel Der Schneider von Ulm. Eine mögliche Geschichte der KPI im Argument Verlag.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.corriere.it/cronache/11_novembre_29/magri-suicidio-assistito_a6f690f8-1a59-11e1-a0da-00d265bd2fc6.shtml
  2. http://ilmanifesto.it/attualita/notizie/mricN/5949/
  3. http://ricerca.repubblica.it/repubblica/archivio/repubblica/1991/02/02/fatta-neo-comunisti-tagliano.html
  4. http://www.jungewelt.de/2014/12-22/005.php

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