FORVM » AutorInnen

Kurt Skalnik

Jg. 1925, von Friedrich Funder 1949 in die Wiener katholische Wochenzeitung „Die Furche“ geholt, nach dessen Tod Chefredakteur, hielt das Blatt auf einer nach rechts und links offenen Linie, wandte sich gegen die Übernahme der Herausgeberschaft durch den Exnazi Emil Franzel, wurde nach einer Reihe von Konflikten mit dem Verleger Willy Lorenz 1967 gekündigt; der größere Teil der Redaktion folgte ihm freiwillig. Der Kampf der Joumalistengewerkschaft und des FORVMS für Skalnik und gegen den „Furche-Putsch“ ist noch erinnerlich. Seither ist K. S. Sektionsrat in der Präsidentschaftskanzlei.

Beiträge

Kurt Skalnik

Brüderlein fein ...

No. 193
Januar
1970

Kurt Skalnik

Dollfuß, Entdecker Österreichs

No. 126/127
Juni
1964

Kurt Skalnik

Dollfuß war zur Machtprobe entschlossen

No. 122
Februar
1964

Kurt Skalnik bei Wikipedia

Kurt Skalnik (* 20. Februar 1925 in Wien; † 8. Februar 1997 in Wien) war österreichischer Journalist und Sektionschef.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurt Skalnik war in der Schulzeit im politischen Widerstand und maturierte 1943. Danach leistete er Kriegsdienst. Nach dem Krieg 1945 studierte er an der Universität Wien und war ebendort als stellvertretender Vorsitzender des Zentralausschusses am Aufbau der Österreichischen Hochschülerschaft beteiligt.

Als Journalist arbeitete er für die Akademische Rundschau. Er war Herausgeber der Zeitschrift Morgen. 1949 wurde er Redakteur der Wochenzeitung Die Furche, von 1954 bis 1969 in der Leitung als Chefredakteur.

1969 wurde er Pressemitarbeiter in die Präsidentschaftskanzlei des Bundespräsidenten, ab 1983 als Sektionschef bis zu seiner Pensionierung 1990. Er arbeitete dabei bis 1974 unter den Bundespräsidenten Franz Jonas, 1974 bis 1986 unter Rudolf Kirchschläger und 1986 bis 1990 unter Kurt Waldheim.

Von 1974 bis 1994 war Skalnik Präsident vom Presseclub Concordia.

Skalnik wurde auf dem Döblinger Friedhof begraben.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dr. Karl Lueger. Der Mann zwischen den Zeiten. Herold-Verlag, Wien München 1954.
  • An der Wiege der österreichischen Journalistik. Die Wiener Presse im Jahre 1848. Bergland-Verlag, Wien 1958.
  • Die österreichische Presse. Vorgestern, gestern, heute. Bergland-Verlag, Wien 1964.
  • Republikanische Mitte. Überlegungen und Überzeugungen. Europa Verlag, Wien 1966.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Seite weiterempfehlen

Werbung