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Kurt Kahl

Jahrgang 1932 und wohl der jüngste unter den Wiener Theaterkritikern, beschäftigt sich in seinen vorwiegend in der „ArbeiterZeitung“ erscheinenden Kritiken immer sehr ernsthaft und verantwortungsbewußt mit den Problemen der Wiener Kellertheater. Im Anschluß an den Bericht Heinrich Schnitzlers über die Förderung des Theaternachwuchses in Amerika mag sein Aufsatz überdies zu reizvollen Vergleichen anregen.

Beiträge

Kurt Kahl

Nachruf auf das Kellertheater

No. 79/80
Juli
1960

Oskar Maurus Fontana • Eugen Gürster • Willy Haas • Felix Hubalek • Kurt Kahl • Walther Karsch • Rudolf Krämer-Badoni • Leopold Lindtberg • Siegfried Melchinger • Jürgen Rühle • Oscar Fritz Schuh • Gody Suter • Hans Weigel

Brecht soll trotzdem gespielt werden

Antworten auf eine FORVM-Umfrage
No. 57
September
1958

Kurt Kahl

Der Keller ist ein weites Feld

Versuch einer Bestandaufnahme der Wiener Kleinbühnen
No. 47
November
1957

Kurt Kahl bei Wikipedia

Kurt Kahl (* 30. Mai 1929 in Wien; † 28. Juni 2012 ebenda) war ein österreichischer Journalist und Buchautor.

Kahl studierte Theaterwissenschaft und Germanistik an der Universität Wien und verfasste eine Dissertation über Ferdinand Raimund. Anschließend arbeitete er als Feuilletonredakteur bei der Arbeiter-Zeitung und danach ab 1967 beim Kurier, wo er zum Beilagenchef avancierte. Kahl pflegte die Theater- und die Buchkritik, schrieb aber auch Sachbücher über kulturelle Themen und Künstlerbiografien.1978 und 1979 zählte Kahl zu den Juroren des Ingeborg-Bachmann-Preises. 1998 erhielt Kahl den Preis der Stadt Wien für Publizistik.[1]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ödön von Horváth. Friedrich-Verlag, Velber bei Hannover 1966.
  • Ferdinand Raimund., Friedrich-Verlag, Velber bei Hannover 1967.
  • Johann Nestroy. Der Wienerische Shakespeare. Molden, Wien 1970.
  • Die Wiener und ihr Burgtheater. Jugend und Volk, Wien 1974.
  • Premierenfieber. Das Wiener Sprechtheater nach 1945. Pichler, Wien 1996.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kurt Kahl: Er war ein Unbestechlicher Kurier (Tageszeitung), 4. Juli 2012

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