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Internationale Paulusgesellschaft

Beiträge

Internationale Paulusgesellschaft

Notfalls Widerstand gegen die Amtskirche

Tagung in Kronberg, 20. bis 22. März
No. 197/I
Mai
1970

Internationale Paulusgesellschaft

Paulus-Gesellschaft kontra Spaniens Bischöfe

Memorandum zuhanden des Symposions europäischer Bischöfe, Chur, Juli 1969
No. 188/189
August
1969

Internationale Paulusgesellschaft bei Wikipedia

Die Internationale Paulusgesellschaft (IPG) wurde im Jahre 1955 als Verein zur Begegnung von Christentum, Religionen, Wissenschaft und Gesellschaft gegründet um den Dialog zwischen Christlichen Theologen und Marxisten und den Dialog zwischen ersteren und den Wissenschaftlern zu fördern. Die Bezeichnung Paulusgesellschaft geht auf einen Satz von dem Apostel Paulus zurück Zur Freiheit hat euch Christus befreit (Gal 5,1).

Aktivitäten und Wirkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Jahre 2001 gibt die IPG eine Publikationsreihe Schriften der Internationalen Paulusgesellschaft heraus. Ferner schreibt die IPG einen Kulturpreis aus für wissenschaftliche und gesellschaftliche Forschungen, die die Begegnung der Religionen fördern und somit zum Fortschritt der christlichen Theologie beitragen. Der Kulturpreis soll speziell Arbeiten auszeichnen, die zur Entideologisierung religiöser Systeme beitragen, die Humanisierung der Gesellschaft sowie den Dialog auf wissenschaftlicher Basis zwischen gesellschaftlichen und religiösen Gruppen fördern.

Durch die Brücken der IPG zwischen dem kommunistisch-totalitären geprägten Osten und den demokratisch-marktwirtschaftlichen geprägten Westen Europas während des Kalten Krieges wurde Beiträge zum Prager Frühling geleistet.[1]

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Mitglieder der IPG waren

bzw. sind

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen der IPG zum Austausch zwischen Theologen und Kommunisten bzw. Wissenschaftler und Theologen sind:

  • R. Garaudy; J. B. Metz; K. Rahner: Der Dialog oder ändert sich das Verhältnis zwischen Katholizismus und Marxismus. Reinbek 1966 (rororo 944)
  • Marxistische und christliche Theologen. - Erstdruck in: Marxistische und christliche Theologen. Stichwortprotokoll vom Gespräch der Paulusgesellschaft am Herrenchiemsee. In: Neues Forum 13 (1966), S. 329–332.
  • Christentum als Religion der absoluten Zukunft" in: Christliche und marxistische Zukunft. München 1965 (Dokumente der Paulus-Gesellschaft 14: Gespräche um Glauben und Wissen), S. 243–257, und in E. Kellner (Hrsg.): Christentum und Marxismus - heute. Wien 1966 (Gespräche der Paulus-Gesellschaft 2), S. 202–213
  • Ein Gespräch um Wissenschaft und Theologie. - Erstdruck in: Der Mensch zwischen Glauben und Wissen. Ein Gespräch um Wissenschaft und Theologie. München 1962 (Dokumente der Paulus-Gesellschaft 2: Gespräche um Glauben und Wissen), S. 32–5
  • Der Mensch. Geist und Materie. München 1965 (Dokumente der Paulus-Gesellschaft 12: Gespräche um Glauben und Wissen), S. 54–67

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jeonghun Shin: Kirche als Weltforum: Zum Dialogverständnis in kirchlichen Dokumenten seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil. In: Studien zur systematischen Theologie und Ethik, Ausgabe 58, LIT Verlag Münster, 2010, S. 115. ISBN 3-643-10594-0

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