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Ina Jun-Broda

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Ina Jun-Broda (Übersetzung) • Miroslav Krleža

Galgenlied • Im Nebel

No. 174-175
Juni
1968

Ina Jun-Broda bei Wikipedia

Ina Jun-Broda (geboren als Ina Ehrlich, 18. April 1900 in Zagreb, Österreich-Ungarn; gestorben 16. August 1983 in Zagreb, Jugoslawien[1]) war eine jugoslawische Lyrikerin und Übersetzerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ina Jun-Broda war nach der deutschen Eroberung und Zerschlagung Jugoslawiens 1941 in Evakuierungs- und Partisanenspitälern tätig und von 1943 bis 1945 im italienischen und serbokroatischen Untergrund aktiv. 1947 zog sie nach Wien. Sie arbeitete als literarische Übersetzerin aus dem Italienischen und Serbokroatischen ins Deutsche. Sie veröffentlichte in deutscher Sprache unter dem Titel Der Dichter in der Barbarei 1950 einen Band mit eigener Lyrik, in dem sie die Kriegserlebnisse reflektiert. Franz Theodor Csokor holte sie in den P.E.N.-Club.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Dichter in der Barbarei. Gedichte. Wien : Schönbrunn-Verlag, 1950

Übersetzungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Renata Viganò: Agnes geht in den Tod. Übersetzung Ina Jun-Broda. Berlin : Verl. Volk u. Welt, 1951
  • Francesco Jovine: Die Äcker des Herrn : Roman. Übersetzung Ina Jun-Broda. Berlin : Verl. Volk u. Welt, 1951
  • Branislav Nušić: Der Abgeordnete : Schauspiel in 3 Akten. Aus dem Serbischen übersetzt von Ina Jun-Broda. Bühnenmanuskript. Berlin : Henschelverlag, 1956
  • Silvia Magi-Bonfanti: Speranza : Roman. Aus dem Italienischen übersetzt von Ina Jun Broda. Berlin : Dietz, 1958
  • (Hrsg.): Du schwarze Erde : Lieder jugoslaw. Partisanen. Auswahl u. Nachdichtung. Berlin : Aufbau, 1958
  • Josip Barković: Tal der Kindheit. Übersetzung Ina Jun-Broda. Berlin : Dietz, 1960
  • Bertolt Brecht: Pjesme. Gedichte. Übersetzung ins Serbokroatische. Zagreb : Lykos, 1961
  • Branko Copić: Die ungewöhnlichen Abenteuer des Nikola Bursać. Aus d. Serbokroat. übers. von Ina Jun-Broda. Berlin : Verl. Volk u. Welt, 1961
  • Miroslav Krleža: Ohne mich. Aus dem Serbokroatischen übersetzt Ina Jun-Broda. Wien : Stiasny, 1962
  • Miloš Crnjanski: Panduren. Aus dem Serbischen von Ina Jun-Broda. Desch, München, Wien, Basel 1963.
  • Derviš Sušić: Danilo und die Weltgeschichte : Roman. Übertr. aus d. Serbokroat. von Ina Jun Broda u. Ruth von Mayenburg. Wien : Scherz, 1966
  • (Hrsg.): Beschwingter Stein : Gedichte zeitgenöss. Dichter aus Jugoslawien. Gesammelt u. nachgedichtet von Ina Jun Broda. München : Jugend und Volk, 1976, ISBN 978-3-7141-6978-2

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Susanne Blumesberger, Michael Doppelhofer, Gabriele Mauthe: Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft 18. bis 20. Jahrhundert. Band 1: A–I. Hrsg. von der Österreichische Nationalbibliothek. Saur, München 2002, ISBN 3-598-11545-8, S. 172 (Eintrag 1300).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lebensdaten hier nach Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft, es gibt dort und anderswo auch abweichende Angaben zum Geburtsdatum

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