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Herta Nagl-Docekal

Beiträge

Klaus Amann • Gerhard Botz • Wolfgang U. Dressler • Gero Fischer • Kurt Fischer • Herta Nagl-Docekal • Anton Pelinka • Karl Stuhlpfarrer • Ruth Wodak

Struktur, Sprache und Ideologie im „Kärntner Grenzland-Jahrbuch 1989“

herausgegeben von der FPÖ, Landesgruppe Kärnten
No. 428/429
August
1989

Wissenschaftliches Gutachten

Herta Nagl-Docekal bei Wikipedia

Herta Nagl-Docekal (* 29. Mai 1944 in Wels, Oberösterreich) ist eine österreichische Universitätsprofessorin i. R. am Institut für Philosophie der Universität Wien, Wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Ordentliches Mitglied des Institut International de Philosophie, Paris und Vizepräsidentin der FISP (Fédération Internationale des Sociétés de Philosophie).

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nagl-Docekal studierte Geschichte, Philosophie und Germanistik an der Universität Wien. 1967 wurde sie sub auspiciis Praesidentis rei publicae zum Dr. phil. im Fach Geschichte an der Universität Wien (mit einer Arbeit über den Geschichtsphilosophen Ernst von Lasaulx) promoviert. Von 1968 bis 1985 war Nagl-Docekal Universitätsassistentin am Institut für Philosophie der Universität Wien. Im Sommer 1980 lehrte sie am Department of Philosophy, Millersville University of Pennsylvania.[1]

1981 habilitierte sie sich an der Universität Wien für das Gesamtgebiet der Philosophie (Habilitationsschrift: Die Objektivität der Geschichtswissenschaft). 1985 bis 2009 war Nagl-Docekal Universitätsprofessorin am Institut für Philosophie der Universität Wien (seit 2009 Universitätsprofessorin i. R.).

Gastprofessuren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nagl-Docekal war Gastprofessorin: 1990 an der Universität Utrecht, Niederlande; 1991/92 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main; 1993 an der Universität Konstanz; 1994/95 an der Freien Universität Berlin und 1995/96 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck. 1994 war sie Visiting Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen, Wien; 2011 Gastprofessorin an der Universität Sankt Petersburg.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jenseits der Säkularisierung. Religionsphilosophische Studien. - Berlin 2008 (Hg., gem.m. Friedrich Wolfram).
  • Viele Religionen - eine Vernunft? Ein Disput zu Hegel. - Wien/Berlin 2008 (Hg., gem.m. Wolfgang Kaltenbacher und Ludwig Nagl).
  • Glauben und Wissen. Ein Symposium mit Jürgen Habermas. - Wien/Berlin 2007 (Hg., gem.m. Rudolf Langthaler).
  • Geschichtsphilosophie und Kulturkritik. - Darmstadt 2003 (Hrsg., gem.m. Johannes Rohbeck).
  • Feministische Philosophie. Ergebnisse, Probleme, Perspektiven. - Frankfurt a. M. 2000 und 2004 (Übersetzungen: USA 2004, Japan 2006, Ungarn 2006, Tschechien 2007).
  • Continental Philosophy in Feminist Perspective. - Pennsylvania State University Press 2000 (Hg. gem.m. Cornelia Klingler).
  • Der Sinn des Historischen. - Frankfurt a. M. 1996 (Hrsg.).
  • Politische Theorie. Differenz und Lebensqualität. - Frankfurt a. M. 1996 (Hrsg. gem.m. Herlinde Pauer-Studer).
  • Postkoloniales Philosophieren: Afrika. - Wien/München 1992 (Hrsg., gem.m. Franz Wimmer).
  • Tod des Subjekts? - Wien/München 1987 (Hrsg., gem.m. Helmuth Vetter).
  • Die Objektivität der Geschichtswissenschaft. Systematische Untersuchungen zum wissenschaftlichen Status der Historie. - Wien/München 1982.
  • Mitherausgeberin: Wiener Reihe. Themen der Philosophie (seit 1986).
  • Mitherausgeberin: Deutsche Zeitschrift für Philosophie (1993–2004).
  • Mitherausgeberin: L'Homme. Europäische Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft (1990 bis 2003).

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Förderpreis der Stadt Wien, 1983
  • Käthe Leichter Preis (Österreichischer Staatspreis), 1997
  • Preis für Geistes- und Sozialwissenschaften der Stadt Wien, 2009
  • Gabriele-Possanner-Staatspreis für das Lebenswerk, 2015[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Homepage Prof. Herta Nagl-Docekal, Universität Wien
  2. derStandard.at - Staatspreis für Geschlechterforschung an Alexandra Kautzky-Willer. Artikel vom 11. Dezember 2015, abgerufen am 11. Dezember 2015.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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