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Heinz Politzer

Dr. Heinz Politzer, 1910 in Wien geboren, Lyriker, Essayist und Mitherausgeber eines Kafka-Auswahlbandes im Schocken-Verlag, lebt seit 1948 als Professor für deutsche Literatur in den Vereinigten Staaten.

Beiträge

Heinz Politzer

Kafka in der alten Heimat

Zweiter Teil der Dokumentation in FORVM VII/135
No. 136
April
1965

Heinz Politzer

Wer hat Angst vor dem bösen Franz?

Kafka hinter dem eisernen Vorhang
No. 135
März
1965

Heinz Politzers Buch „Franz Kafka: Parabel und Paradox“, über dessen erfolgreiche englische Ausgabe wir berichtet haben und aus dem im FORVM (IX/106 und 107) ein Kapitel vorabgedruckt war, erscheint demnächst deutsch bei S. Fischer. Der Aufsatz „Wer hat Angst vor dem bösen Franz?“ wird in diesem (...)

Heinz Politzer

Hamlet‚ der Rezensent

Zu Ludwig Börnes Shakespeare-Deutung
No. 124
April
1964

Heinz Politzer

Kafka im „Bau“ (II)

No. 107
November
1962

Heinz Politzer

Kafka im „Bau“

No. 106
Oktober
1962

Heinz Politzer

Diagnose und Dichtung (II)

No. 102
Juni
1962

Heinz Politzer

Diagnose und Dichtung

No. 101
Mai
1962

Heinz Politzer

Wie episch ist Brechts episches Theater?

No. 91/92
Juli
1961

Heinz Politzer

Alt-Wiener Theaterlieder (II)

No. 85
Januar
1961

Heinz Politzer

Alt-Wiener Theaterlieder

No. 84
Dezember
1960

Heinz Politzer, der in diesem Monat 50 Jahre alt wird, gehört zu jener „mittleren“ Generation, deren Vertreter in der österreichischen Literatur sehr spärlich gesät sind und von Anfang an sehr hart um ihre literarische Geltung zu kämpfen hatten: teils weil sie noch im Schatten der Großen, der Broch (...)

Heinz Politzer

Kafka mit der roten Nelke

No 67/68
Juli
1959

Heinz Politzer

Von der Leuchtkraft des schwarzen Humors

No. 62
Februar
1959

Heinz Politzer

Das Paradoxe in der Parabel

untersucht am Beispiel von Lessings Ring-Erzählung
No. 60
Dezember
1958

Heinz Politzer

Die Verwandlung des armen Spielmanns

Ein Grillparzer-Motiv bei Franz Kafka
No. 58
Oktober
1958

Heinz Politzer

Hofmannsthals Vorspiel zu Brecht

(„Das Theater des Neuen“, Lustspiele IV, S. Fischer Verlag, 1956)
No. 45
September
1957

Heinz Politzer

Hofmannsthal und die Oper

No. 19/20
August
1955

Heinz Politzer

Gottesfinsternis

No. 6
Juni
1954

Heinz Politzer bei Wikipedia

Heinz Politzer (* 31. Dezember 1910 in Wien; † 31. Juli 1978 in Berkeley/Cal.) war ein österreichischer-US-amerikanischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinz Politzer studierte in Wien und Prag Germanistik und Anglistik. 1938 emigrierte er nach Palästina (ab 1941 in Jerusalem). Ab 1947 lebte er in den USA, deren Staatsbürgerschaft er 1952 annahm. Dort war Politzer zunächst Professor am Oberlin College in Ohio (1952–1960), zwischen 1960 und 1978 dann Professor für deutsche Sprache und Literatur an der University of California, Berkeley.[1]

Als Schriftsteller schuf er Gedichte, Erzählungen, Romane, und Kritisches. Als Literaturwissenschaftler wies er sich als Experte zu Franz Kafka aus, machte Kafka in den Vereinigten Staaten bekannt, besorgte die Herausgabe der ersten kompletten Ausgabe von Kafkas Werken in den USA und stand in enger Verbindung zu Max Brod.

Unter den ihm zuteil gewordenen Ehrungen findet sich die Einladung, die festliche Eröffnungsrede Musikerlöste Dämonie zu den Salzburger Festspielen 1976 zu halten. 1974 wurde ihm der Preis der Stadt Wien für Geisteswissenschaften verliehen.

Heinz Politzers Urne ist auf dem Petersfriedhof in Salzburg in einer Wand eingemauert. Zum Zeitpunkt seines Todes hinterließ er seine Frau Jane Hinman Horner Politzer und vier gemeinsame Söhne: Mike, Dave, Steve und Eric.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fenster vor dem Firmament (Gedichte, 1937)
  • Gedichte Jerusalem (1941)
  • Franz Kafka (1962)
  • Franz Grillparzer oder Das abgründige Biedermeier (1967)
  • Das Schweigen der Sirenen (1968)
  • Johannes Urzidil: Morgen fahr' ich heim. Böhmische Erzählungen, hg. und Nachwort von Politzer
  • Ödipus (1974)
  • Freud und das Tragische (2003)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Kanon. Die deutsche Literatur. Essays. Insel Verlag, Frankfurt a. M./Leipzig 2006, ISBN 3-458-06830-9, S. 88. (Bd. 6, Begleitband Die Essays und ihre Autoren.)

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