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Heinrich Schnitzler

Der Regisseur und Theaterwissenschaftler Heinrich Schnitzler, der zurzeit wieder in Europa wirkt und auch in Wien bereits mit einer erfolgreichen Inszenierung („Die Grasharfe“ am Volkstheater) hervorgetreten ist, lehrte während der letzten Jahre an den „Dramatic Workshops“ zweier großer amerikanischer Universitäten.

Beiträge

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„Mensch, Maier! sagte der Lord“
oder
Die Übersetzungs-Misere auf dem deutschen Theater

Eine FORVM-Umfrage / Zeichnungen von Paul Flora
No 67/68
Juli
1959

Heinrich Schnitzler

Dramatische Werkstätten in Amerika

II
No. 47
November
1957

Heinrich Schnitzler

Dramatische Werkstätten in Amerika

I
No. 46
Oktober
1957

Heinrich Schnitzler bei Wikipedia

Heinrich Schnitzler (um 1926); Porträtfotografie von Minya Diez-Dührkoop

Heinrich „Henry“ Schnitzler (* 9. August 1902 in Hinterbrühl, Niederösterreich; † 12. Juli 1982 in Wien) war ein österreichischer Schauspieler und Regisseur.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinrich Schnitzler war das gemeinsame Kind von Arthur Schnitzler und Olga Gussmann. Seine Eltern heirateten im Jahr nach seiner Geburt. 1909 bekam er eine Schwester, Lili. Er wuchs in Wien auf. Nach seinem Schauspielunterricht bei Franz Herterich debütierte er 1921 am Raimundtheater in Wien. Außerdem studierte er an der Wiener Universität Philosophie, Kunstgeschichte und Literaturgeschichte.

Seine späteren Verträge führten ihn von 1923 bis 1932 nach Berlin. 1932 kehrte er an das Deutsche Volkstheater in Wien zurück, wo er auch als Regisseur und Dramaturg arbeitete. Nach dem Anschluss Österreichs im Jahr 1938 emigrierte er in die Vereinigten Staaten, wo er am Broadway inszenierte und bis 1956 an der University of California Schauspielkunst, Regie und Theatergeschichte unterrichtete.

1957 kehrte er nach Österreich zurück und inszenierte am Josefstädter Theater; dort war er ab 1959 Vizedirektor. Im Jahr 1963 erhielt er die Kainz-Medaille. Als Gastregisseur arbeitete er an mehreren europäischen Bühnen. Er war Nachlassverwalter der Werke seines Vaters und verlegte die Gesammelten Werke mit den Briefwechseln mit Hugo von Hofmannsthal und Rainer Maria Rilke neu (siehe Arthur-Schnitzler-Archiv).

In erster Ehe war er seit 29. Oktober 1930 mit Ruth Albu verheiratet. In zweiter Ehe mit Lilly Strakosch von Feldringen (Wien 1911 – Wien 2009) hatte er zwei Söhne, den in den USA lebenden Filmemacher und Regisseur Peter Schnitzler und den Geiger und Naturschützer Michael Schnitzler.

Sein Nachlass befindet sich seit 2009 im Österreichischen Theatermuseum.[1] Dem Theater zuzuordnende Bücher aus seinem Besitz umfassen den Signaturenraum 362.001–393.128 der Teilsammlung, die im Theatermuseum aufbewahrt wird, und sind über den Katalog der Österreichischen Nationalbibliothek ermittelbar.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Reinhard Urbach: Heinrich Schnitzler – 75 Jahre. Modern Austrian Literature, Jg. 10, Nr. 3/4, Arthur Schnitzler Sonderheft (1977), S. 1–18.
  • Jutta Jacobi: Die Schnitzlers. Eine Familiengeschichte. Residenz, St. Pölten/Salzburg/Wien 2014, ISBN 978-3-7017-3279-1.
  • Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente 1891–1931. Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, ISBN 978-3-8353-3228-7 (Verlagspräsentation) Briefe von Heinrich Schnitzler an Anna Bahr-Mildenburg sowie von Ihr an Ihn und von seinem Vater an ihn

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Presseaussendung des Österreichischen Theatermuseums vom 24. Juli 2009@1@2Vorlage:Toter Link/www.ots.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.

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