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Hans Rochelt

Beiträge

Hans Rochelt
Kritisches Lexikon: Musik

Gottfried von Einem

No. 211
Juni
1971

Hans Rochelt

Antiautoritärer Comenius

No. 204/I/II
Dezember
1970

Hans Rochelt

Aufwiegler in der Oper

No. 203/II
November
1970

Hans Rochelt

Neue Opernwirtschaft

No. 202/I
Oktober
1970

Hans Rochelt

Die Oper als Schaubude

No. 197/II
Mai
1970

Hans Rochelt
Kritisches Lexikon: Musik

Irmfried Radauer

No. 197/II
Mai
1970

Hans Rochelt

Fortschritt mit alter Musik

No. 196/I
April
1970

Hans Rochelt

Geölte Musik mit Kinobildern

Karajans „Götterdämmerung“, Osterfestspiele Salzburg
No. 196/II
April
1970

Hans Rochelt
Kritisches Lexikon: Musik

György Ligeti

No. 196/II
April
1970

Hans Rochelt

Friedrich Cerha

No. 195/I
März
1970

Geb. 1926 in Wien, Studierte bei Alfred Uhl. Dr. phil., Komponist, Dirigent‚ Lehrer an der Musikakademie Wien (Praktikum für neue Musik, elektronisches Studio). Werke: „Espressioni fondamentali“ für Orchester; „Relazioni fragili“ für Cembalo und Kammerorchester; „Enjambements“ für sechs Spieler; „Trois (...)

Hans Rochelt

Kritik bis zum Verzicht

Österreichische Bestandsaufnahme
No. 194/II
Februar
1970

Hans Rochelt

Kreisky ist opernfremd

No. 193
Januar
1970

Hans Rochelt

Reif-Gintls Stehplatzträume

No. 191/II
November
1969

Hans Rochelt

Die Unruhe ist gebändigt

No. 188/189
August
1969

Hans Rochelt

Avantgardistische Rituale

No. 185
Mai
1969

Hans Rochelt bei Wikipedia

1. April 1990 Wanderung durch die Kaisersteinbrucher Steinbrüche, ORF-Kulturredakteur Hans Rochelt interviewt Steinmetzmeister Friedrich Opferkuh

Hans Rochelt (* 18. Februar 1936 in Linz; † 9. März 2016 ebenda[1]) war ein österreichischer Autor, Musikkritiker, Regisseur und Kulturredakteur.

Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rochelt studierte Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft an der Universität Wien. Nach dem Studium war er Musikkritiker, Mitarbeiter mehrerer in- und ausländischer Zeitungen und Zeitschriften, wie das „Neue Österreich“ und die „Oberösterreichischen Nachrichten“.[2]

Literaturhaus Mattersburg

ORF-Landesstudio Burgenland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er wechselte 1973 in das ORF-Landesstudio Burgenland als Kulturredakteur und Regisseur und führte bei zahlreichen Hörspielen Regie. Einige Beispiele:

  • Werner Kofler, Vorgeschichte, 16. Dezember 1973[3]
  • Julian Schutting, Turmbesteigung, 29. August 1974
  • Julian Schutting, Neuhaus, 24. November 1974
  • Werner Kofler, Surrealismus oder was ist kann nicht sein, Der ganz gewöhnliche Terror in Hörbeispielen und Bilddokumenten, eine Montage, 2. Mai 1976
  • Julian Schutting, Türme des Schweigens, 8. Dezember 1977
  • Andreas Okopenko, Die Überlebenden, 1978
  • Werner Kofler, Zell - Arzberg oder Gütergemeinschaft, Sprechstück mit Musik, 19. Dezember 1978
  • Marie-Thérèse Kerschbaumer, Kinderkriegen, 1979
  • Julian Schutting, Hotel am Plansee, 1980
  • Susanne Schweiger, Auf dem Rücken der Nacht, Assistenz: Helmut Peschina. Mit: Guido Wieland, Karl Krittl, Hanns Krassnitzer, Irina David, Elfriede Rosenberg-Lederer, 2. November 1980
  • Julian Schutting, Die Hand, 16. Dezember 1980
  • Werner Kofler, Die vier Jahreszeiten, Die Bewährungsprobe von Harmonie und Erfindung oder play Vivaldi, 18. Oktober 1981
  • Werner Kofler, Monopolis, 12. August 1983
  • Werner Kofler, Der dramatisierte Schundroman - letzte Folge, 5. Februar 1985
  • Fred Hergovich, Kurti telefoniert, 1987
  • Werner Kofler, Hotel Mondschein, ein radiophones Fragment, Regie gemeinsam mit Werner Kofler, 17. Mai 1988

Passionsspiele in St. Margarethen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Rochelt erarbeitete 1986 für die Passionsspiele in seinem Wohnort St. Margarethen aufbauend auf dem bisherigen Spielkonzept eine Neuinszenierung.[4]

ORF-Radio und TV in Kaisersteinbruch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

400-Jahr-Feier von Kaisersteinbruch[5]

  • 17. Oktober 1989 Gesprächsrunde in Kaisersteinbruch mit Ortsvorsteher Josef Hofer, Gemeinderat Gerhard Kovasits, Vizeleutnant König, Hauptmann Rohr, Pressereferent der Kaserne, Helmuth Furch mit ORF-Redakteur Hans Rochelt.
  • 29. Oktober 1989 ORF-Team, Kameraleute und Hans Rochelt, Bürgermeister Franz Schmitzhofer, Marianne Tschol, Helmuth Furch...
  • 1. April 1990 Wanderung durch die bedeutendsten Steinbrüche, Leitung Steinmetzmeister Friedrich Opferkuh und Karl Vorderdörfler, Bürgermeister Franz Schmitzhofer, ORF-Redakteur Hans Rochelt, Helmuth Furch, viele Kaisersteinbrucher.
  • 24. Juni 1990 Feierliche Eröffnung des Kaisersteinbrucher Ortsmuseums in einem Klassenraum der ehemaligen Schule, aus eigenen Beständen, die der Obmann des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch Helmuth Furch in zehnjähriger Sammler- und Forschertätigkeit zusammengetragen hatte. Er präsentierte die Festschrift "400 Jahre Kaisersteinbruch 1590-1990". ORF-Team mit Hans Rochelt dokumentierte.
  • 23. Juli 1990 Zum Ende des Symposiums kam Herr Rochelt nach Kaisersteinbruch. Über die Wiederfindung der Epitaphe wurde ein eigener Bericht gestaltet.
  • 13. Oktober 1990 ORF-Team mit Hans Rochelt in Kaisersteinbruch, Aufnahmen für einen ORF-Film.
  • 23. Februar 1991 ORF 2: "Geschichte wird lebendig" Fernsehfilm von Kulturredakteur Hans Rochelt (in ganz Österreich zu sehen). Eine liebevolle Darstellung des Ortes und der Vereinsanfänge. Herr Rochelt begleitete sehr aufmerksam die Vereinstätigkeiten, gestaltete zahlreiche Gespräche für "Radio Pannonien", Berichte in "Burgenland heute".
  • 30. Mai 1991 Wiederbelebung der Fronleichnamsprozession durch den Museumsverein, Leitung Pfarrer Josef Franzl. ORF-Team mit Redakteur Hans Rochelt berichten. Der Ort ist reichlich mit Laub geschmückt, wunderschön.
  • 28. Juli 1991 ORF-Redakteur Hans Rochelt organisiert: Fortbildungsseminar für Französische DeutschlehrerInnen in Wien, Burgenland-Tag beginnt bei uns in Kaisersteinbruch, 20 Teilnehmer, ein schöner Erfolg. Der Obmann begleitet die Gruppe nach Purbach, dort Führung mit OSR Hans Kietaibl, weiter nach Eisenstadt, Haydn-Saal im Schloss, Dichterlesung im Bildhauer-Haus St. Margarethen, in Rust beim Heurigen, sehr harmonisch, angenehm...
  • 8. Jänner 1992 Gespräch des Obmannes Helmuth Furch mit ORF-Redakteur Hans Rochelt im Café Bräunerhof in Wien. Thema: Dokumentation des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch für die "Burgenland-Stiftung" verfassen. Er wird um eine Ehrung einreichen.
  • 11. Juni 1992 Bild für den Hochaltar, Bericht von ORF-Redakteur Hans Rochelt über den kostenlosen Transport durch das Bundesdenkmalamt von Wien zur Kaisersteinbrucher Kirche.
  • 26. Juni 1992 Burgenland-Stiftung, Landeshauptmann i. R. Theodor Kery verleiht Obmann Helmuth Furch Förderpreis in Geisteswissenschaften. Teilnehmer: Marianne Tschol, Alfred Furch, Josef Hofer, Hans Rochelt ...
  • 28. November 1992 Präsentation des Buches "Elias Hügel, Hofsteinmetzmeister" von Helmuth Furch ISBN 978-3-9504555-2-6. Sternstunde im Museum Kaisersteinbruch. Begleitende Worte von Josef Altenburger, pens. Bezirksschulinspektor, Historiker in St. Margarethen. Bericht darüber von Hans Rochelt in "Radio Pannonien".
  • 3. Juli 1993 "Friedrich Opferkuh" - Symposium, ORF-Redakteur Hans Rochelt mit dem Fernsehteam berichten darüber.
  • 27. August 1993 Schriftstellerin Anneliese Lussert, Besuch aus Gemünden am Main. Interview mit Kulturredakteur Hans Rochelt, Thema: Elias Hügel, für Radio Pannonien.
  • 14. Dezember 1993 "Steine im Stephansdom, besonders der Kaiserstein", Führung mit dem neuen Dombaumeister Wolfgang Zehetner. ORF-Redakteur Hans Rochelt, Bericht in Radio Pannonien.
  • 1. März 1995 ORF-Redakteur Hans Rochelt befindet sich im Ruhestand. Ein völliger Rückzug aus der Öffentlichkeit! Für den Verein und Obmann Helmuth Furch ein wichtiger Förderer und wahrer Freund.

Rochelt lebte lange in St. Margarethen und später in Linz.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszugsweise:

Autoren Hans Rochelt, Lothar Knessl

Verlag Österreichische Gesellschaft für Musik, 1968 - 20 Seiten

  • Zeitschrift Wortmühle (1978-1996): Rötzer-Druck, Eisenstadt, Autoren: Manfred Chobot, Michael Guttenbrunner, Klara Köttner-Benigni, Margit Pflagner, Günter Unger [mehr ...], Übersetzer: Barbara Frischmuth, Ernst Schönwiese, Robert Stauffer [mehr ...], Bildende Künstler: Elfriede Ettl, Eduard Sauerzopf, Wolfgang Waach [mehr ...], Fotografen: Walter Benigni, Günter Unger [mehr ...], Inhaltliche Schwerpunkte: Literatur, Bildende Kunst. Gattungen: Lyrik, Prosa, Romanauszug, Essay, Brief, Tagebuch, Kurzdrama, Hörspiel. Programmatik: „Durch den kürzlich erfolgten Weggang der Zeitschrift „das pult“ aus Eisenstadt ist eine riesige Lücke für burgenländische Textschreiber entstanden. Sie nicht nur zu schließen, sondern den burgenländischen Autoren in noch viel größerem Maße zu Diensten zu sein, ist die programmatische Absicht der neuen Zeitschrift WORTMÜHLE. WORTMÜHLE, dieser Titel wurde bei einem die Beteiligten (Hans Rochelt und Günter Unger) aufschaukelnden Wortspiel gefunden und meint in keiner Weise programmierte Destruktion.“
  • "Rückblick auf Unterrabnitz" - S. 236–238. Kultur ist ein weites Feld : eine burgenländische Kulturdokumentation zum 65. Geburtstag von W. Hofrat Dr. Johann Jandrasits, Vorstand der Kulturabteilung der Bgld. Landesregierung / Hrsg.: Edmund Zimmer
  • Skulpturen auf dem Symposiumsgelände, Wien o. J. Zitiert nach Hartmann/Pokorny, S 8, 1988.
  • "Buchstabenstechen, Stücke", Edition Reinhard Deutsch, Wien 1989.

Fünf Menschen, Überlebende des Weltuntergangs mit einem letzten Rest an Atemluft .... Metamorphosen, ein Requiem für Irina,


Wir leben, o Göttin,

zwischen Denkmälern,

die uns an Taten erinnern und unsere Trauer.


Die Gegenwart des Schmerzes,

den wir empfanden,

als der Abschied unwiderruflich wurde.


Im Augenblick, Adonis,

als ich dich sterben sah,

im Blick,

als Furcht sich wandelte in Gewißheit.


Hyazinth, unheilbar verletzter Knabe,

auch du sollst stets bei mir sein,

im Sinn

wie im Munde verbleiben.

Dich soll tönen mein Lied.

aus: „Metamorphosen“


Der ungarische Simplicissimus, Komödie nach dem Traktätlein eines nichtgenannten Autors, erschienen im ereignisreichen Jahr 1683... Sternberg, Monolog für einen Schauspieler mit Zitaten von Franz Grillparzer und Aussprüchen des Grafen Adalbert Sternberg.

Serien: Theaterarbeit in den burgenländischen Kulturzentren

  • 1996 initiierte Hans Rochelt anlässlich der Jubiläen 1000 Jahre Österreich und 75 Jahre Burgenland ein Leseprojekt und gab drei Bände einer Reihe "75 Jahre Burgenland - ein Menschenleben" heraus. Autorinnen waren Friedl Berka-Unger, Anni Pirch und Gertrud Zelger-Alten.
  • Adalbert Graf Sternberg (1868–1930) aus den Memoiren eines konservativen Rebellen

Autor: Adalbert Sternberg, Hans Rochelt; 190 S., 1997 Löcker, Wien ISBN 3-85409-265-2

Herausgeber: Stephan Haltmayer und Walter Methlagl

Helga Rochelt (Schwester): Ein Wort an die Helfer. .. ich darf aus gegebenem Anlass auch für meinen kranken Bruder sprechen, den Herausgebern für ihren engagierten Einsatz im Dienste jenes Werkes von Hans Rochelt zu danken, das unter dem Titel "Erinnerungen an den künftigen Christen - Zur Pneumatologie Ferdinand Ebners" nun seinen Weg in die Öffentlichkeit nimmt....

Als Hans Rochelt im Jahr 2000 einen schweren Gehirnschlag erlitt, da stieß ich erstmals auf das Manuskript des hier vorliegenden Buches, und ich machte sehr bald darauf Peter Kraft auf dieses mir wesentlich erscheinende Werk aufmerksam.... Er schrieb im Jahre 2000 an mich: "Ich glaube daran, dass die Sprache sich weiter voranarbeitet in Hans, eine Hamannsche und Ebnersche Hieroglyphe in völlig neuer, schwer entwirrbarer Gegenwartssituation".

Peter Kraft:Danksagung.. Hans Rochelt hat an allen Vorstufen zum Buch nicht mitwirken können, da ihn eine schwere Lähmung mit Langzeitfolgen seit Jahren davon ausschließt... Eine besondere Tragik wird dabei berührt, wenn Hans Rochelt, selbst ein überzeugender Vorredner seines Buches und in langjähriger Berufszeit als Journalist, Publizist, Regisseur und freier Autor mit dem Thema Sprache und Sprachphilosophie vertraut, durch seine Sprach- und Schreiblähmung den so erfreulich angebahnten Dialog mit seinem Werk nur stumm, aber sehr wohl mitdenkend und mitwissend nachverfolgen kann.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ORF trauert um Hans Rochelt auf ORF Burgenland vom 15. März 2016 abgerufen am 15. März 2016
  2. Helmut Stefan Milletich, Franz Forster, Sabine Milletich (Hg.): Beiträge zu einer Literaturgeschichte des Burgenlandes, Band 1 Chronologie, S 269, 453. Böhlau Verlag 2009. ISBN 978-3-205-78308-4
  3. Eva Lugbauer, Die Hörspiele von Werner Kofler, Diplomarbeit, 2012.
  4. Wolfgang Miehl, 90 Jahre Passionsspiele in St. Margarethen & Gelebter Glaube, Hoffnung, Gemeinschaft und Tradition. Zu lesen in Kultur & Bildung, Burgenländisches Volksbildungswerk 02/16, S. 14.
  5. Helmuth Furch, "Historisches Lexikon Kaisersteinbruch", Tagebuch des Museums- und Kulturvereines. S 481-514. 2 Bände, Kaisersteinbruch 2002, 2004. ISBN 978-3-9504555-8-8.

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