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Hans Prader

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Hans Prader

Das Lohnkorsett

Wie die Sozialpartnerschaft nach 1945 in Österreich installiert wurde
No. 267
März
1976

Den Wiederaufbau haben die Arbeiter bezahlt — durch Mehrarbeit und Lohnverzicht. Hans Prader erklärt, wie es der Gewerkschaft gelang, die Arbeiter an die Kandare zu nehmen. Die Arbeit erscheint in erweiterter Form demnächst unter dem Titel „Die Angst der Gewerkschaft vorm Klassenkampf“ als erstes (...)

Hans Prader bei Wikipedia

Hans Prader bei einem Vortrag im Rahmen des Global Advancement Programmes des Akademischen Forums für Außenpolitik

Johann „Hans“ Prader (* 1951 in Roßbach) ist ein österreichischer Volkswirtschaftler. Er war ab 1995 Exekutivdirektor des Internationalen Währungsfonds (IWF)[1], er war außerdem zweimal Präsident der „European Representation at the IMF (EURIMF)“. Bis November 2014 war Prader Vertreter Österreichs im Verwaltungsrat des IWF.

Akademischer Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der gebürtige Oberösterreicher besuchte das humanistische Gymnasium in Ried und galt als „überaus intelligenter Schüler“.[2] 1975 promovierte Hans Prader in Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Salzburg mit einer Arbeit über die Politik des ÖGB in den Jahren 1945 bis 1951, die gekürzt unter dem Titel „Die Angst der Gewerkschaften vor’m Klassenkampf“ veröffentlicht wurde. Außerdem studierte er Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Wien und Warwick (Großbritannien).[3]

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Erfahrung im Finanzsektor erfuhr er 1976 in der Österreichischen Nationalbank unter anderem als Repräsentant der Nationalbank bei der OECD. Er wurde stellvertretender Leiter der Internationalen Abteilung.[4] 1987 wurde er Alternative Executive Director der Internationalen Währungsfonds für Belgien, Österreich, Luxemburg, Ungarn und der Türkei, 1990 kamen noch Weißrussland, Kasachstan, Slowakei, Tschechien und Slowenien zu seinen Verantwortungsbereich hinzu. Er war außerdem zwei Perioden Präsident der Europäischen Repräsentation des IWF 1998 und 2006. Von November 2012 bis November 2014 Executive Director der Central and East European Constituency.[5]

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Großonkel war Georg Prader, der von 1966 bis 1970 Verteidigungsminister war.[6]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Arbeitsebene geigt die Politik schweigt Wiener Zeitung, am 1. Januar 2013
  2. Johann Prader der Innviertler im Währungsfonds Oberösterreichische Nachrichten, am 28. April 2010
  3. Dean of the Alternate Executive Directors of the IMF Hans Prader Honored Austrian Information, kein Datum, abgerufen am 12. Dezember 2016
  4. Johann Prader der Innviertler im Währungsfonds Oberösterreichische Nachrichten, am 28. April 2010
  5. Dean of the Alternate Executive Directors of the IMF Hans Prader Honored Austrian Information, kein Datum, abgerufen am 12. Dezember 2016
  6. Johann Prader der Innviertler im Währungsfonds Oberösterreichische Nachrichten, am 28. April 2010
  7. Dean of the Alternate Executive Directors of the IMF Hans Prader Honored Austrian Information, kein Datum, abgerufen am 12. Dezember 2016

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