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Fritz Klenner

Beiträge

Fritz Klenner

Klassenlos längst aus dem Stall

No. 286
Oktober
1977

Fritz Klenner

Ein SPD-Bankdirektor als Harvard-Professor zieht Mao Marx vor

No. 261
September
1975

Wilhelm Henkel: Heldensagen der Wirtschaft oder schöne, heile Welt. Econ Verlag, Düsseldorf 1975, 318 Seiten, DM 34, öS 261,80

Fritz Klenner

Plaidoyer für Nein-Sager

No. 147
März
1966

Mit durchaus eigenen Mitteln, als Einzelner, wenngleich in loyalstem Zusammenhang mit der österreichischen Arbeiterbewegung, hat sich Fritz Klenner eine nunmehr auch international weithin beachtete Stellung als Theoretiker des demokratischen Sozialismus erworben. Prof. Klenner hat neben seinen (...)

Fritz Klenner

Presse und Freiheit

No. 120
Dezember
1963

Fritz Klenner

Die Bombe und die Gewerkschaften

No. 105
September
1962

In der Berliner Kongreßhalle fand im Juli der 7. Weltkongreß des Internationalen Bundes Freier Gewerkschaften (IBFG) statt. Rund 700 Delegierte vertraten über 200 Länder und über 60 Millionen Gewerkschaftsmitglieder. Dem österreichischen Soziologen Prof. Fritz Klenner — Autor einer mehrbändigen (...)

Fritz Klenner

Der Bürger vor der Tür

No. 62
Februar
1959

Fritz Klenner bei Wikipedia

Fritz Klenner (* 13. August 1906 in Wien; † 29. Dezember 1997 ebenda) war ein österreichischer Autor, Banker, Gewerkschafter, Politiker und langjähriger Abgeordneter der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) zum österreichischen Nationalrat.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Besuch von vier Klassen Untermittelschule wurde Klenner Bankangestellter (1921–1927) und Vorstandsmitglied als Bildungsreferent und Redakteur des Bundes der Bank- und Sparkassengehilfen (1924–1934), dann Angestellter der Zentralsparkasse (1927–1945), wo er Betriebsrat bzw. Vertrauensmann (1928–1938) war. Er war Mitglied der illegalen Leitung der freien Angestelltengewerkschaft (1934–1938) und Obmann der Sozialistischen Arbeiterjugend in Wien/Josefstadt (Wien) (1927–1931). Im Zweiten Weltkrieg diente er in der deutschen Wehrmacht in Norwegen und in Frankreich. Nach Kriegsende wurde er Angestellter des ÖGB, Pressereferent und Redakteur der zentralen Gewerkschaftspresse (1945–1947), Verlagsleiter des Verlages des ÖGB und der angeschlossenen Unternehmungen (1947), stellvertretender Generalsekretär des ÖGB und Mitglied des Vorstandes des Internationalen Bundes freier Gewerkschaften, Mitglied der Europäischen Regional-Organisation (ERO), Mitglied der Parteivertretung der SPÖ (1957). Er war Dozent für Gewerkschaftsgeschichte an der Sozialakademie der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien (1956–1968), Generaldirektor der BAWAG (1963–1972) und schließlich Aufsichtsratsvorsitzender der BAWAG (1972–1981). Klenner war Abgeordneter zum Nationalrat (VIII.–IX. GP) für die SPÖ von 12. Februar 1958 bis 3. November 1961. Er wurde am Wiener Zentralfriedhof bestattet.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das grosse Unbehagen; Europa-Verlag, Wien 1960
    • Das grosse Unbehagen; Büchergilde Gutenberg, Frankfurt a. M. 1962
  • Umdenken tut not!; Europaverlag, Wien 1966
  • Sozialismus in der Sackgasse?; Europaverlag, Wien 1974
  • Die österreichischen Gewerkschaften; Verlag des Österr. Gewerkschaftsbundes, Wien 1974, 6., überarb. u. erw. Aufl.
  • Wirtschaft und Politik; Europaverlag, Wien 1976
  • Denkanstösse zum Überleben; Europaverlag, Wien 1976
  • Eine Renaissance Mitteleuropas; Europaverlag, Wien 1978
  • 35 Jahre Österreichischer Gewerkschaftsbund; ÖGB, Referat für Bildung und Arbeitswiss., Wien 1980
  • Neunzig Jahre Kampf; Österr. Gewerkschaftsbund, Gewerkschaft Metall, Bergbau, Energie, Wien 1980
  • Hundert Jahre österreichische Gewerkschaftsbewegung; Verl. des Österr. Gewerkschaftsbundes, Wien 1981
  • Die Misere latenten Unbehagens; Europaverlag, Wien 1981
  • Flucht in die Niederlage; Europaverlag, Wien 1984, 2., erg. Aufl. ISBN 3-203-50887-7
  • Die österreichische Gewerkschaftsbewegung; ÖGB-Verl., Wien 1999, 2., bearb. und aktualisierte Aufl.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1959 wurde Fritz Klenner der Berufstitel Professor verliehen.
  • 1966 wurde er zum Ehrenbürger der Universität Wien ernannt.[1]
  • Inhaber der Johann-Böhm-Plakette
  • Träger des Karl-Ausch-Preises für Wirtschaftspublizistik

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Liste der Ehrenbürger der Universität Wien (abgefragt am 18. Dezember 2009)

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