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Friederike Pezold

Geboren 1945 in Wien. Studium der Kunst und Philosophie in München. Beginnt nach ihrer Beschäftigung mit Zeichnung und Entwürfen zu einer neuen „sinnlichen“ Architektur 1971 erste Videografiken und, jenseits formalästhetischer Neuerungen, der Versuch, an spezifisch weibliche Überlieferungen anzuknüpfen, was sie in den folgenden Jahren zur Entwicklung und Propagierung einer eigenen Mythologie führt. Dennoch ist die Intention der Arbeiten Pezolds weniger eine feministische neue Sicht auf den Körper, als vielmehr eine umfassende Synthese von westlicher und östlicher Ästhetik, Abstraktion und Realismus, Natur und Technik. 1995 Gründung des „Ersten Wiener Museums für Video Art und Body Art“. Lebt in Wien.

Beiträge

Friederike Pezold

ich bin ein massenmedium

zur weltpremiere am 22. februar 1980 in wien
No. 315/316
März
1980

Friederike Pezold

die letzte

bankwesen
No. 307/308
Juli
1979

Friederike Pezold

amoklaufen mit dem wadelbeißer

No. 305/306
Mai
1979

toilette 16 mm schwarzweiß unter verwendung von videoaufzeichnungen jvc u-matic 3/4 zoll 97 minuten produktion buch regie kamera darstellung friederike pezold uraufführung internationales forum des jungen films berlin 27. februar 1979 wiederaufführung österreichisches fimmuseum wien albertina 14. (...)

Friederike Pezold

videokunst

die frau, die videokamera und die kunst im spiegel der asozialen gesellschaft
No. 282/283
Juni
1977

Friederike Pezold

lust am rauhhaarschenkel?

nicht die stellung der genitalien ändern, sondern die einstellung zu den genitalien ändern!
No. 271/272
Juli
1976

Friederike Pezold

fischgebrüll

manifest zur befreiung des körpers der frau 2
No. 256
April
1975

Friederike Pezold

brustbilder

manifest zur befreiung des körpers der frau
No. 246
Juni
1974

Friederike Pezold bei Wikipedia

Friederike Pezold, auch Frederike Pezold (* 14. August 1945 in Wien) ist eine österreichische Videokünstlerin, Filmemacherin und Fotografin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friederike Pezold studierte an der Kunstakademie München und betätigte sich zunächst als Zeichnerin. 1968 wirkte sie an Werner Herzogs Film Lebenszeichen mit.

1971 schuf sie ihre ersten Videografiken. In Fotoserien und Videofilmen machte sie immer wieder ihren eigenen, schwarz-weiß bemalten Körper zum Gegenstand ihrer Kunst. Dabei war es ihr Anliegen, gleichzeitig Subjekt und Objekt zu sein. Am 4. April 1977 gründete sie dazu ihr „Radio Freies Utopia“, das vor allem aus einem Aufnahmegerät mit Monitor am eigenen Körper bestand, der es ihr ermöglichte, ihre Aufnahmen von sich gleichzeitig wie in einem Spiegel zu betrachten. Sie sah sich solcherart als Malerin und Modell in einer Person.

In dieser von ihr „leibhaftige Zeichensprache“ genannten Weise entstanden Videofilme wie Der Tempel der schwarz-weißen Göttin (1977) und Madame Cucumaz oder die Experimentalfilme Toilette (1979), der sie selbst mit bewusst überzogener Ausführlichkeit beim Anziehen zeigt und Canale Grande (1983), der, mit Elfi Mikesch als Kamerafrau, die Reaktionen ihrer Umwelt auf sie und ihr Videogerät widerspiegelt, sowie Irrsee (1984). 1995 gründete Friederike Pezold ihr eigenes Erstes Wiener Museum für Video Art und Body Art.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1969: Haus der Kunst / München
  • 1972: Galleria Numero / Venedig Rom
  • 1975: 9. internationale Biennale Paris / Museé d´Art
  • 1976: Museum of Modern Art / New York (Line Up)
  • 1977: Documenta 6 / Kassel / „Der Tempel der schwarzweißen Göttin“
  • 1983: Teilnahme an Aktuell 83
  • 1984: Biennale Venedig / c/o Internationaler Pavillon („ ROSA NIRWANA“ „NIRWANA ROSA“)
  • 1985: Museum of Modern Art / New York / c/o New Directors / New Films mit „Canale Grande“
  • 1988: Centre Georges Pompidou / Paris / „The Arts for TV“
  • 1988: Tate Gallery / London / „The Arts for TV“
  • 1989: Berliner Filmfestspiel / Berlin (mit „Allein gegen die Würstel“)
  • 1989: Cannes (mit „Allein gegen die Würstel“)
  • 1991: Museum of the 21. Century / Vienna („The newest electronic sculptures“)
  • 1995: gründete Friederike Pezold ihr eigenes Erstes Wiener Museum für Video Art und Body Art.
  • 2011: Hamburger Bahnhof / Berlin
  • 2013: Hamburger Bahnhof / Berlin („Die neue leibhaftige Zeichensprache nach den Gesetzen von Anatomie, Geometrie und Kinetik“)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 bei

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