FORVM » AutorInnen

Franz Peter Künzel

Beiträge

Bohumil Hrabal • Franz Peter Künzel (Übersetzung)

Wie man einen Drogisten schafft

Aus dem Zyklus „Bambini di Praga“
No. 195/II
März
1970

Franz Peter Künzel bei Wikipedia

Franz Peter Künzel (* 31. März 1925 in Königgrätz) ist ein deutscher Übersetzer tschechischer und slowakischer Literatur, Verlagslektor und Redakteur.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach zunächst tschechischer Schulbildung besuchte er in Reichenberg die deutschsprachige Realschule. Von 1943 bis 1945 leistete er Wehrdienst und war anschließend in englischer Kriegsgefangenschaft. 1959 legte er in München die Staatsprüfung als Übersetzer und Dolmetscher der tschechischen Sprache im Fachgebiet Geisteswissenschaften ab. Von 1954 bis 1964 war er Verlags-Cheflektor und übte anschließend eine freiberufliche Tätigkeit als literarischer Übersetzer und Interpret tschechischer und slowakischer Literatur sowie kulturpolitischer Entwicklungen in Presse, Rundfunk und Fernsehen aus. Von 1985 bis 2014 wirkte er als Chefredakteur der Europäischen Kulturzeitschrift Sudetenland.

Mitgliedschaften bestehen oder bestanden in Schriftsteller-Vereinigungen (Internationaler P. E. N., Künstlergilde e. V., Adalbert-Stifter-Verein und Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste) sowie Literatur-Jurys (Andreas-Gryphius-Preis, Georg Dehio-Preis, Nikolaus Lenau-Preis und andere).

Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein literarisches Wirken fand vielfach nationale und internationale Anerkennung:

Übersetzungen ins Deutsche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franz Peter Künzel. Dreifach Diener der Literatur als Übersetzer, Lektor und Redakteur. Herausgegeben von Manfred Jähnichen, Diether Krywalski und Reinfried Vogler. Helmut Preußler Verlag, Nürnberg 2009, ISBN 978-3-934679-36-8.

Diese Seite weiterempfehlen

Werbung