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Die Zukunft

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Günther Anders • Rudolf Burger • Kurt Wimmer • Die Zukunft

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März
1983

Die Zukunft (Zeitschrift SPÖ) bei Wikipedia

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Cover der Jubiläums­ausgabe „75 Jahre Zukunft“ (Juli 2021) mit einer Abbil­dung des Titel­blatts der ersten Nummer aus März 1946

Die Zukunft (heutige Eigenschreibweise ZUKUNFT) ist das 1946 gegründete theoretische Diskussionsorgan der österreichischen Sozialdemokratie.

Der (mehrfach gewechselte) Untertitel der Zeitschrift lautete ursprünglich „Sozialistische Monatsschrift für Politik und Kultur“, heute „Die Diskussionszeitschrift für Politik, Gesellschaft und Kultur“.

Die Zukunft wurde von Oscar Pollak als Redakteur ins Leben gerufen. Sie verstand sich als Nachfolgepublikation der von 1907 bis 1934 in Österreich (und dann noch einige Jahre im Exil) erschienenen Zeitschrift Kampf, einer Gründung von Otto Bauer und Karl Renner. Bekannte Redakteure der Zeitschrift waren Karl Czernetz, Alfred Magaziner, Hubert Friesenbichler, Manfred Lang und Ludwig Dvořák. Caspar Einem war bis zur Ausgabe 06/2019 Chefredakteur. Themen der österreichischen Innen- und Außenpolitik wurden hier ebenso erörtert wie kommunalpolitische Fragen und internationale Politik, Wirtschaft oder Kultur. Der Titel variierte leicht, er wird heute meist ohne Artikel und in Blockschrift wiedergegeben.

Im Laufe der Zeit wurden andere Zeitschriften ähnlicher Ausrichtung in Die Zukunft integriert. 1988 ging beispielsweise das Periodikum Kulturkontakte in der Zukunft auf. Ab 2004 wurden die Akzente, das Organ des BSA, einige Jahre lang in der Zukunft publiziert.

Die Zukunft erscheint derzeit 12-mal jährlich in Druckform mit 10 Einzelausgaben und einer Doppelausgabe. Sie war lange Zeit dem Dr.-Karl-Renner-Institut, der zentralen Bildungsinstitution der SPÖ, zugeordnet. Mit der Ausgabe 07/2019 übernahm Alessandro Barberi als Chefredakteur mit einem neuen Redaktionsteam und eigenständiger Organisation die Herausgabe. Die Zeitschrift erscheint derzeit im Victor-Adler-Verlag.[1]

Redaktionelle Leitung

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Die Diskussionszeitschrift Zukunft wird als eines der traditionsreichsten und wichtigsten Printmedien der österreichischen Sozialdemokratie betrachtet. Viele hier geführten Debatten waren für die Programmatik und Ideologie der Sozialdemokratie relevant und sind Dokumente der Parteigeschichte und der theoretischen Debatten der österreichischen Arbeiterbewegung. Dies wurde beim 75-jährigen Jubiläum der Zukunft im Jahr 2021 herausgestellt, das gleichzeitig zu einer Neustrukturierung der Redaktion und der inhaltlichen Ausrichtung sowie dem Relaunch der Internetpräsenz genutzt wurde.

  • Oskar Pollak: Die Zukunft – Hefte 1 bis 8, Sozialistischer Verlag, Wien 2008

Einzelnachweise

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  1. VA Verlag – Viktor Adler Verlag. Abgerufen am 23. August 2023 (deutsch). 
  2. Wir gratulieren. In: Parlamentskorrespondenz Nr. 628 vom 31. August 2007.

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