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Clara Menck

Beiträge

Clara Menck
Zum Thema „Junge Generation“

Das Abenteuer des normalen Lebens

No. 6
Juni
1954

Clara Menck

Windstille und Wachsamkeit

Ein Brief aus Deutschland
No. 2
Februar
1954

Clara Menck

Der denazifizierte Hitler

No. 1
Januar
1954

Der Fall des zuerst erlaubten, dann verbotenen und schließlich doch wieder freigegebenen Hitler-Films „Fünf Minuten nach Zwölf“ wurde von der österreichischen Presse nicht ganz nach Gebühr behandelt, obgleich er über das innenpolitische Klima der deutschen Bundesrepublik manch einen interessanten — (...)

Clara Menck bei Wikipedia

Clara Menck (* 9. Dezember 1901 als Klara Paula Emmy Tichauer; † 7. Februar 1983 in Stuttgart) war eine deutsche Journalistin.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tichauer studierte Philosophie in Freiburg bei Edmund Husserl und in Heidelberg bei Karl Jaspers. Nach der Ermordung Walter Rathenaus soll sie in Freiburg an Protestdemonstrationen teilgenommen haben. 1927 promovierte sie über „François Quesnay als politischer Ökonom“. Nach der Heirat mit Hans Menck 1928 siedelte sie nach Bonn über. Sie gebar zwei Kinder, ließ sie sich 1933 scheiden und zog nach ihrer Scheidung mit ihren beiden Kindern zurück nach Stuttgart.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten war sie – ihr Vater war ein jüdischer Berliner Rechtsanwalt und Notar – bis zum Kriegsende ohne Beschäftigung.

Nach Kriegsende war sie ab 1945 als Journalistin für die Stuttgarter Zeitung und für das Radio Stuttgart tätig. Von 1949 bis 1951 arbeitete sie als Korrespondentin der Neuen Zeitung in Stuttgart. Danach schrieb sie als freie Journalistin überwiegend für die Kulturredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung[1].

Sie galt als linksliberale, feinsinnige und vielfach interessierte Journalistin, die zu vielen Themen des Nachkriegsdeutschlands engagiert Stellung bezog. Unter anderem schrieb sie 1952 die in der Zeitschrift Der Monat die zehnseitige Dokumentation Studenten gegen Harlan[2], in der sie differenziert über die Proteste Freiburger Studenten gegen die Vorführungen des Filmes Hannah Amon vom Jud-Süß-Regisseur Veit Harlan und dem begleitenden massiven Polizeieinsatz berichtete.

Sie war Mitglied im Vorstand des Stuttgarter Journalistenverbandes und von 1965 an im Vorstand des Deutschen Journalistenverbandes.

1963 erhielt sie den Theodor-Wolff-Preis, 1966 das Bundesverdienstkreuz.

Nach ihrem Tod im Februar 1983 erwarb das Deutsche Literaturarchiv Marbach ihren Nachlass[3].

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gabriele Neuf-Münkel: Clara Menck : bauen für den Menschen. in Neue Gesellschaft Frankfurter Hefte, 48(2001), H. 12, S. 748–750[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag in der Forschungsdatenbank zur Baukultur; abgerufen: 29. Oktober 2012
  2. Clara Merk: Studenten gegen Harlan. in der Zeitschrift Der Monat 42, März 1952, 4. Jg., S. 573–583
  3. Pressemitteilung des Deutschen Literaturarchivs Marbach (Memento des Originals vom 21. Mai 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dla-marbach.de zum 100. Geburtstag von Clara Menck, 4. Dezember 2001; abgerufen: 29. Oktober 2012
  4. Clara Menck . bauen für den Menschen, Elektronische Ressource des Artikels bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, abgerufen: 29. Oktober 2012

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