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Borys Lewytzkyj

In Wien geboren, ukrainischer Abstammung, ist wissenschaftlicher Konsulent der Friedrich Ebert-Stiftung, Bonn, und Mitarbeiter führender Fachpublikationen für Sowjetologie.

Beiträge

Borys Lewytzkyj

Öffentliche Meinung in der Sowjetunion

No. 113
Mai
1963

Borys Lewytzkyj bei Wikipedia

Borys Rostyslaw Lewytzkyj (* 19. Mai 1915 in Wien; † November 1984 in München) war ein deutscher Publizist und politischer Aktivist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Borys Lewytzkyj war der Sohn eines ukrainischen Gymnasialprofessors. Er besuchte das humanistische Gymnasium in Brzezany, Galizien. Nach dem Studium an der Universität in Lemberg und der Promotion zum Dr. phil. war er bis 1939 als Journalist tätig.

Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungsdienstes "Osteuropa" in Düsseldorf und bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn. Ab 1967 war Lewytzkyj selbständiger Publizist und Leiter eines privaten Instituts in München, welches sich mit den inneren Problemen der Sowjetunion, vor allem mit der Moskauer Nationalitätenpolitik, befasste. Er war Mitarbeiter zahlreicher westlicher Fachzeitschriften. Zudem wirkte er an der Ukrainischen Freien Universität München mit.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hermann Bubke: Der Einsatz des Stasi- und KGB-Spions Otto Freitag im München der Nachkriegszeit. Verlag Dr. Kovač 2004
  • Borys Lewytzkyj im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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