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Andreas Weigel

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Andreas Weigel

Vice Versa

No. 456
Dezember
1991

Andreas Weigel

Von Pülchern und Menschen

No. 455
Oktober
1991

Polemik gegen Wolfgang Neugebauer, Tierversuche und NS-Menschenversuche, im vorigen Heft (Nachdruck soeben in: Tier und Mensch, Wien, Hargitay & List Verlag, 1010 Wien, Stadiongasse 2). A. W. ist Mitglied des »Internationalen Bundes der Tierversuchsgegner«‚ seit kurzem auch Kultursprecher der (...)

Andreas Weigel (Literaturwissenschaftler) bei Wikipedia

Hans Wollschlägers Widmung für den Herzgewächse-Monographen

Andreas Weigel (* 3. Oktober 1961 in Bludenz, Vorarlberg) ist ein in Wien lebender österreichischer Privatgelehrter (Literaturwissenschaftler und Kulturpublizist), der vor allem die vielfältigen Österreich-Beziehungen von James Joyce, die Strafsache Adolf Loos, die Geschichte der Sommerfrische Gars am Kamp, Hans Wollschlägers Briefwechsel mit Arno und Alice Schmidt sowie Franz von Suppès Biografie systematisch erforscht und dokumentiert hat.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Matura an der „Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie“ („Höhere Abteilung für technische Chemie“) begann Weigel 1982 an der „Universität Wien“ ein Diplomstudium (Germanistik und Theaterwissenschaft), das er Anfang 1988 mit einer Arbeit über Hans Wollschlägers Roman „Herzgewächse oder Der Fall Adams“ abschloss. Anfang 1990 beendete er das anschließende Doktoratsstudium mit einer Dissertation, welche die Fortsetzung seiner Diplomarbeit war, worauf beide Arbeiten als zweibändige Monografie veröffentlicht und von Wendelin Schmidt-Dengler, Hans Wollschläger und Weigel in Wien präsentiert wurden.

Im Anschluss an das Studium arbeitete Weigel als Germanist („Österreichische Akademie der Wissenschaften“) sowie als Kultur-, Medien- und Pressereferent („Grüner Klub im Parlament“, Franz Moraks „kulturmaschine“, „Verband der Diplomierten ErgotherapeutInnen“, „Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“, „ÖBBRail Cargo Austria“, „Wirtschaftsuniversität Wien“, „Österreichische Tierärztekammer“).

Als Kulturreferent des „Grünen Klubs im Parlament“ hat sich Weigel ab Oktober 1991 gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Walter Koschatzky (Obmann der Bürgerinitiative „Gesellschaft der Freunde von Schloss Schönbrunn“) erfolgreich gegen die vom damaligen Wirtschaftsminister Wolfgang Schüssel ursprünglich geplante Privatisierungsvariante von Schloss Schönbrunn engagiert, von der vor allem eine private Betreibergesellschaft (bestehend aus Do&Co, Erste Österreichische Sparkasse, Kongresszentrum, Mazur, Österreichisches Verkehrsbüro, Wiener Messe, Zentralsparkasse) profitiert hätte, mit der seit Frühjahr 1990 konkrete Vertragsverhandlungen liefen.[1][2] Dagegen war das „grüne“ Ziel von Anfang an, Schloss Schönbrunn einer der Republik gehörenden Betriebsgesellschaft anzuvertrauen, für die man wirtschaftlich und kulturell geeignete Persönlichkeiten engagiert, die das Schloss unter Berücksichtigung der Denkmalschutzvorgaben nach modernen betriebswirtschaftlichen Grundsätzen führen,[3] wie dies schließlich 1992 gesetzlich beschlossen und mit der „Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.“ umgesetzt wurde.[4]

Als Projektleiter des „Dachverbandes der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“ hat Weigel zwischen 1998 und 2000 eine bundesweite Politik- und Medienkampagne gegen die umstrittenen Ausbildungsdarlehen im Bereich der medizinisch-technischen Dienste[5][6][7] geplant und umgesetzt und ergänzend zur Medienarbeit auch eine umfassende schriftliche parlamentarische Anfrage formuliert, die ohne jede Änderung von den Gesundheitssprechern der damals im Nationalrat vertretenen fünf Fraktionen (d. h. sowohl der Regierungs- als auch der Oppositionsparteien) gemeinsam eingebracht wurde[8] und als erste Fünf-Parteien-Anfrage der II. Republik eine Geschäftsordnungspremiere war, der unter anderem eine gemeinsame Podiumsdiskussion der Gesundheitssprecherinnen und Gesundheitssprecher sowie die Einladung des MTD-Dachverbandes zu einem Hearing in den Gesundheitsausschuss des Nationalrates folgte.[9] Aufgrund der massiven medialen Berichterstattung sowie der parlamentarischen Anfragen und Initiativen auf Bundes- und Landesebene lenkte der verantwortliche Vorarlberger Landesstatthalter Hans-Peter Bischof in der ORF-Fernsehsendung „Konflikte“ ein, indem er die verbindliche Lösung des Problems wunschgemäß an den Vorarlberger Landesvolksanwalt Felix Dünser delegiert hat.

Als freier Literaturwissenschaftler hat Weigel unter dem Arbeitstitel „James Joyce: Austria(n) matters in his life, letters and works“ vernachlässigte „rot-weiß-rote Flecken in Joycesches Leben und Werk“ recherchiert und dokumentiert, um Joycesches vielfältige Verbindungen mit Österreich bekannt und bekannter zu machen.[10] Auf die Recherchen zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte des gemeinsamen „Aufrufes von James Joyce, Karl Kraus, Valéry Larbaud, Heinrich Mann und Arnold Schönberg zur Gründung einer „Adolf Loos Schule““ folgte 2007/08 die wissenschaftliche Aufarbeitung der Hintergründe und des Verlaufs des 1928 erfolgten Kindesmissbrauch-Prozesses gegen Adolf Loos mittels rund hundert zeitgenössischer Zeitungs- und Zeitschriftenberichte sowie der im Karl-Kraus-Nachlass der WienBibliothek befindlichen Abschrift des rechtskräftigen Gerichtsurteils. Der in der Ö1-Radiosendung „Diagonal – Radio für Zeitgenossen“ ausgestrahlte und im „Spectrum“ der „Presse“ veröffentlichte Beitrag,[11] der erstmals umfassend Auskunft über den „Fall Loos“ und seine schöngefärbte Rezeption gegeben hat, bildete 2012 die Grundlage für den Loos-Teil des amtlichen „Kommissionsberichtes an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft“ über die „Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.“[12] Als 2014 bei einer Wohnungsräumung der vollständige, dreihundert Seiten starke, Jahrzehnte verschollene Gerichtsakt der Strafsache gegen Adolf Loos aufgetaucht ist, hat Weigel diesen analysiert und kommentiert sowie das Ergebnis in eigenen Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträgen,[13] Fernseh-[14] und Zeitungsinterviews[15] sowie auf seiner Website „Zur Person Adolf Loos“[16] vorgestellt.

Zuletzt hat Weigel für zwei Ausstellungen („Stars in Gars. Schaffen und Genießen“ (2017) und „200 Jahre Franz von Suppè“ (2019)) des Garser Zeitbrücke-Museums die vernachlässigte Tourismusgeschichte der Kamptal-Sommerfrische Gars-Thunau und das Leben ihres weltberühmten Zweitwohnsitzers Franz von Suppè erforscht und in zwei Monografien dokumentiert, wobei die Suppè-Monografie zur grundlegenden Korrektur von Suppès über weite Strecken frei erfundenen Biografie geführt hat.[17]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buchveröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franz von Suppè (1819–1895). Mensch. Mythos. Musiker. Ehrenbürger von Gars. Begleitpublikation zur Jubiläums-Ausstellung des Zeitbrücke-Museums Gars. Mit Beiträgen von Andreas Weigel, Anton Ehrenberger, Ingrid Scherney und Christine Steininger. 424 Seiten mit ca. 200 Abbildungen.(Gars am Kamp) 2019. ISBN 978-3-9504427-4-8.
  • Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Reich bebilderte Geschichte der Sommerfrische Gars-Thunau von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. In: Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Künstler in der Sommerfrische. Herausgegeben vom Museumsverein Gars, Zeitbrücke-Museum Gars (Gars 2017) S. 9–174. ISBN 978-3-9504427-0-0.
  • „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (I) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main: Bangert & Metzler 1992. ISBN 3-924147-11-6.
  • „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (II) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main/Wiesenbach: Bangert & Metzler 1994. ISBN 3-924147-18-3.

Ausgewählte Buchbeiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gars abseits von Suppé und Falco. Was weltberühmte Filmregisseure, Komponisten, Literaten und bildende Künstler mit der Kamptal-Sommerfrische verbindet. In: praesent. Das österreichische Literaturjahrbuch 2016. Wien: praesens 2016. S. 44–64. ISBN 978-3-7069-2016-2.
  • Die Sommerfrische Gars am Kamp im Wandel der Zeiten. In: Bettina Marchart und Markus Holzweber (Hrsg.): „Garser Geschichten“. Gars am Kamp. Tausende Jahre Kulturlandschaft (2014). S. 521–588. ISBN 978-3-9503541-3-3.
  • Arnold Schönberg und James Joyce. Biographische Zeugnisse einer Nicht-Bekanntschaft. in: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2014. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2012 bis Juni 2013. Wien, präsens 2014, S. 50 – 61. ISBN 978-3-7069-2014-8.
  • Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden. Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft In: Rheticus. Schriftenreihe der Rheticus-Gesellschaft. Nr. 55, 2012, ISBN 978-3-902601-31-5, S. 92–107.
  • Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung: Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer-Güllern. in: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010. Wien, präsens 2010, S. 21 – 36. ISBN 978-3-7069-2010-0.
  • Das Ende einer langlebigen Legende. Fakten zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig. in: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2008 bis Juni 2009. Wien, präsens 2009, S. 43 – 55. ISBN 978-3-7069-2010-0.
  • Verlorener Aufwand. Der gemeinsame Aufruf von Karl Kraus, Arnold Schönberg, Heinrich Mann, Valéry Larbaud und James Joyce zur Gründung einer „Adolf Loos Schule“. in: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2009. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2007 bis Juni 2008. Wien, präsens 2008, S. 37 – 54. ISBN 978-3-7069-2009-4.
  • „Brille ohne Gläser“. Mustergültig misslungene CD-ROM-Edition von Karl Kraus’ Zeitschrift „Die Fackel“. in: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2007. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2005 bis Juni 2006. Wien 2006, S. 37 – 59. ISBN 978-3-7069-2007-0.
  • James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). in: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. Wien, präsens 2005, S. 93 – 105. ISBN 978-3-7069-2006-3.
  • Es war einmal vor langer Zeit in Vorarlberg. James Joyce und Feldkirch. in: Marieke Krajenbrink und Joachim Lerchenmueller (Hrsg.): Yearbook of the Centre for Irish-German Studies 2000/01 Trier, Wissenschaftlicher Verlag 2001, S. 159 – 177. ISBN 3-88476-465-9.

Ausgewählte Radiosendungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausgewählte Zeitschriftenbeiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „Porträt des Künstlers als Österreich-Tourist. James Joyces Sommer-Aufenthalte in Österreich (1928 und 1932) und weitere rot-weiß-rote Flecken in Joyces Leben und Werk.“ In: „Moderne Sprachen. Zeitschrift des Verbandes der Österreichischen Neuphilologen.“ Herausgegeben von Wolfgang Görtschacher, Wolfgang Pöckl und Bernhard Pöll. Nr. 62, 2. (Wien) 2020. S. 133–158. ISSN 0026-8666.
  • Seinem Schüler abhanden gekommen. Hans Wollschlägers Erkundungen zu Arno Schmidts wortloser Zurückweisung. Zum Briefwechsel zwischen Alice Schmidt und Hans Wollschläger (Januar 1975 – Juli 1983). In: »Bargfelder Bote«, Lfg. 401–403, August 2016. S. 3–35.
  • Wechselhafte Ab-und-Zu-Wendungen. Arno Schmidts Goethepreisrede in Hans Wollschlägers Briefwechsel mit Alice Schmidt. In: »Bargfelder Bote«, Lfg. 400, Mai 2016. S. 32–35. ISBN 978-3-921402-50-4.
  • Vergebliche Mühe. Wie sich Adolf Loos einmal kein Geburtstagsgeschenk machen konnte. In: gehö1t. Das Österreich 1 Magazin. Februar 2008. Nr. 146. S. 8–9.
  • A Portrait of the Artist as an Adolf Loos Campaigner. In: James Joyce Quarterly. Vol. 42/43. Nos. 1–4 (2007). p. 315–319 (gemeinsam mit Friedhelm Rathjen).

Ausgewählte Rezensionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Meteorit trifft Zweig. Über James Joyce und Stefan Zweig und Salzburg noch dazu. In: „Die Presse“, „Spectrum“, 13. Juni 2009. S.IV.
  • Pyjama und Verbrechen. Wien 1928: Warum Adolf Loos wegen Kindesmissbrauch angeklagt wurde und mit einer bedingten Haftstrafe davonkam. In: „Die Presse“, „Spectrum“. 16. August 2008. S.IV. Erstausstrahlung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 16. Februar 2008. Wiederholung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 23. August 2008.
  • Die Hürden der PC-Recherche. Killy, Kindler, KLG, Wilpert und Zmegac: wichtige deutschsprachige Nachschlagewerke zur Literatur sind nun auch digital aufbereitet erhältlich. Ein Vergleich. In: „Die Presse“, „Spectrum“. 20. November 1999. S.X.
  • Wenn das im Internet steht! Was tun sie eigentlich, die Damen und Herren Abgeordneten? Die Parlament-Homepage gibt Auskunft: Biographien, Photos, Überblicke über die Tätigkeiten der heimischen Parlamentarier und noch mehr. In: „Die Presse“, „Spectrum“. 22. August 1998. S.VIII.
  • Zitate – en gros und en détail. Arno Schmidt, total digital: Die „Bargfelder Ausgabe“ der Werke des deutschen Autors liegt jetzt auf CD-ROM vor – eine kleine, feine Sensation, über die sich nicht nur Kenner freuen. In: „Die Presse“, „Spectrum“. 13. Juni 1998. S.VIII.
  • Nicht auf dem Diwan. „Freud und das Kindweib“: Die Memoiren des Freud-Schülers und „Fackel“-Mitarbeiters Fritz Wittels könnten interessant sein. Die verstümmelte Fassung, die Edward Timms nun ediert hat, ist allerdings ein frivoler Etikettenschwindel. In: „Die Presse“, „Spectrum“. 8. Februar 1997. S.VII.
  • Traum vom elektronischen Zettelkasten. Arno Schmidts Werk hat sich geradezu angeboten. Doch herausgekommen ist eine problematische, eine multimediokre CD-ROM. In: „Der Standard“, „Album“. 19. April 1996. S. 9.
  • Hans Wollschlägers Arbeit an James Joyces „Ulysses“. In: „Wiener Zeitung“, „Lesezirkel“. „Übersetzer und Übersetzungen“. 28. Oktober 1987. S. 8f (auch „Lesezirkel. Literaturmagazin Sammelband 1987“. „Lesezirkel“. 4. Jahrgang. Nr. 27. „Übersetzer und Übersetzungen“. S. 8f.).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Franz Simbürger: Streit über die Privatisierung von Schloss Schönbrunn durch den Wirtschaftsminister, bei der die Grünen allerlei Unregelmäßigkeiten entdecken. ORF. Ö1. Mittagsjournal vom 2. Oktober 1991. Der Betrag dauert von Minute 21:10 bis Minute 23:50.
  2. Nachfolgend der Link zum „Stenographischen Protokoll“ der „Dringlichen Anfrage an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“ mit der die knapp ein Jahr dauernde, erfolgreiche Schloss-Schönbrunn-Kampagne des Grünen Klubs im Parlament begonnen hat: „Dringliche Anfrage der Abgeordneten Dr. Pilz, Voggenhuber und Genossen an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“. Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 3857–3890.
  3. Mag. Marijana Grandits: „Dringliche Anfrage betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“. Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 380857–3890. S. 3889.
  4. Stenographisches Protokoll. 64. Sitzung des Nationalrates der Republik Österreich. XVIII. Gesetzgebungsperiode. Mittwoch, 1., und Donnerstag, 2. April 1992. Bericht über den Antrag 311/A der Abgeordneten Dr. Keimel, Eder und Genossen betreffend Schönbrunner Schloßgesetz und über die Petition Nr. 26 betreffend die Privatisierung des Schlosses Schönbrunn, überreicht von dem Abgeordneten Arthold, sowie über die Bürgerinitiative Nr. 43 betreffend die Privatisierung des Schlosses Schönbrunn. S. 6672–6695.
  5. Vorarlberger Landtag: Anfrage der Abgeordneten Angelika Fußenegger an LStH Dr. Hans-Peter Bischof betreffend Ausbildungsverträge der diplomierten ErgotherapeutInnen (Zl. 910-356). Wortprotokoll der Landtagssitzung vom 11. März 1998. S. 229–240.
  6. Bericht über die Tätigkeit der Volksanwaltschaft im Jahr 1998 an den Nationalrat und den Bundesrat: Finanzierung und Ersatz von Ausbildungskosten im Bereich der gehobenen medizinisch-technischen Dienste. S. 91–94.
  7. Bericht des Landesvolksanwaltes an den Vorarlberger Landtag über seine Tätigkeit vom 30.10.1997 bis 31.12.1998: Berufseinstieg mit Schulden. S. 44–47.
  8. Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Mag. Walter Guggenberger, Dr. Günther Leiner, Dr. Alois Pumberger, Klara Motter, Theresia Haidlmayr und Genossen an die Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales betreffend den bundesweit uneinheitlichen Vollzug des Ausbildungsabschnittes des Bundesgesetzes über die Regelung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste (MTD-Gesetz).
  9. APA-OTS: Pumberger: Erfreuliche Einigkeit für die Anliegen aller MTD-Berufe. Weitgehender Konsens zwischen Regierung und Opposition. OTS0137, 16. März 2000.
  10. Andreas Weigel James Joyce in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) Bloomsday-Fotoausstellung in der VHS Hietzing (32 seitiges Ausstellungs-Handout).
  11. Andreas Weigel: Pyjama und Verbrechen. Wien 1928: Warum Adolf Loos wegen Kindesmissbrauch angeklagt wurde und mit einer bedingten Haftstrafe davonkam. In: „Die Presse“, „Spectrum“. 16. August 2008. S.IV. Erstausstrahlung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 16. Februar 2008. Wiederholung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 23. August 2008.
  12. Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938. Kommissionsbericht an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien. Februar 2012 S. 41, 82–89.
  13. Andreas Weigel: Neue Details zum Pädophilieprozess um Adolf Loos. Die lange verschollenen Gerichtsakten zum Pädophilie- und Missbrauchsprozess gegen Adolf Loos im Jahr 1928 offenbaren neue, spektakuläre Details. profil, abgerufen am 16. April 2015.
  14. Susanna Schwarzer: Akten-Einsicht: Adolf Loos, Päderast. In: ORF2, „Kulturmontag“, (2. März 2015) sowie 3sat, „lebens.art“ (8. März 2015).
  15. Hanno Rauterberg: Architektur und Verbrechen. Adolf Loos, einer der größten Baumeister der Moderne, wurde als pädophiler Straftäter in Wien verurteilt. Das wurde lange verschwiegen. Nun aber beginnt endlich die Debatte darüber, was eigentlich geschah. In: Die Zeit. 30. Juli 2015. Feuilleton. S. 40.
  16. Andreas Weigel: Zur Person Adolf Loos. Abgerufen am 28. September 2020.
  17. Alexandra Faber: „Vater der Wiener Operette. Neue Facetten des Ouvertüren-Meisters Franz von Suppè“. ORF, Ö1-„Radiokolleg“ am 18., 19. und 20. Mai 2020 jeweils von 9:45 Uhr bis 10 Uhr.

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