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Alfred Pfabigan

Geboren 1947 in Wien. Studierte Rechtswissenschaften und Politische Philosophie an der Universität Wien und promovierte 1971 als Jurist. In der Folge war er 1972 bis 1973 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Politikwissenschaft am Institut für Höhere Studien und wissenschaftliche Forschung in Wien und 1973 bis 1980 Assistent am Institut für Politikwissenschaft in Salzburg bei Norbert Leser. 1979 habilitierte er sich, seit 1980 ist er als außerordentlicher Universitätsprofessor an der Universität Wien tätig.

Im WWW

Beiträge

Alfred Pfabigan

Victor Tausk huldigt Karl Kraus

No. 430/431
November
1989

Alfred Pfabigan

Austria Melancholiea

Über Trotta von Roth und den Österreichischen Trauerfall
No. 417-419
Oktober
1988

Alfred Pfabigan

Ein Kaiser wird betrogen

No. 409/410
Januar
1988

Fritz Herrmann • Günther Nenning • Gerhard Oberschlick • Alfred Pfabigan
Jubiläumskrach

30 Jahre FORVM

No. 360
Dezember
1983

Günther Nenning hat, in Umkrempelung der Torberg’schen Gründung, vor etwa 20 Jahren einen neuen Typ Zeitschrift erfunden: die ihre äußeren und Binnen-Konflikte, statt sie in Vernichtungsintrigen auszukämpfen, relativ unverblümt im Blatt dokumentiert. Ein Beitrag zum Lehrfach: Vom Umgang mit Konflikten. (...)

Alfred Pfabigan

Der Messias von Pjöngjang

No. 356/357
August
1983

Auf Einladung der Nordkoreanischen Akademie für Sozialwissenschaften hat A.P. mit einer Gruppe von Wiener Philosophen ein Monat lang Nordkorea bereist.

Alfred Pfabigan

Wiener Sexiety

No. 344-346
Oktober
1982

Doris Byer: Fräulein Elfi. Ein Trivialroman. Rogners Edition bei Ullstein, 1982, 164 Seiten, S 127,70/DM 16,80

Alfred Pfabigan

Kranke schöne Seele

No. 321/322
September
1980

Alfred Pfabigan

Karl Kraus litt zukunftsweisend

No. 299/300
Oktober
1978

Manfred Schneider: Die Angst und das Paradies des Nörglers. Versuch über Karl Kraus, Syndikat-Verlag, Frankfurt 1977, 208 Seiten, DM 28, öS 218,40

Alfred Pfabigan bei Wikipedia

Alfred Pfabigan (* 10. November 1947 in Wien) ist ein österreichischer Professor für Philosophie im Ruhestand.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfabigan studierte Rechtswissenschaften und Politische Philosophie an der Universität Wien und promovierte 1971 als Jurist. In der Folge war er 1972 bis 1973 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Politikwissenschaft am Institut für Höhere Studien und wissenschaftliche Forschung in Wien und 1973 bis 1980 Assistent am Institut für Politikwissenschaft in Salzburg bei Norbert Leser. 1979 habilitierte er sich, seit 1980 ist er als außerordentlicher Universitätsprofessor an der Universität Wien tätig.

Pfabigan befasst sich in seinen Arbeiten mit der Wiener Moderne ebenso wie mit theologischen Fragen, beschäftigte sich in einem Text mit der Realität des politischen Systems in Nordkorea und geht Überlegungen zu Karl Kraus und Thomas Bernhard nach. Pfabigan hat auch zahlreiche Medienauftritte wahrgenommen und mehrere Gastprofessuren ausgeübt, so etwa 1987–88 am Franklin & Marshall College in Lancaster (Pennsylvania, USA), 1995 in Czernowitz und 2000 in Sofia. Seit 2001 lehrt er in Metz.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Kraus und der Sozialismus, 1976
  • Max Adler. Eine politische Biographie, 1982
  • (Hrsg.) Max Adler: Ausgewählte Werke, 1982
  • (Hrsg.) Ornament und Askese im Zeitgeist des Wien der Jahrhundertwende, 1985
  • Schlaflos in Pjöngjang, 1986
  • Die andere Bibel, 1991, Reihe Die Andere Bibliothek
  • Geistesgegenwart, 1992
  • (Mitverf.) Das letzte Vivat, 1995
  • Thomas Bernhard. Ein österreichisches Weltexperiment, 1999[1]
  • Die Enttäuschung der Moderne, 2000
  • Gottes verbotene Worte, 2000
  • Nimm 3, zahl 2! Wie geil ist Geiz?, 2004
  • Mord zum Sonntag: Tatortphilosophie, 2016

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rezension von Pfabigans Bernhard-Studie durch Daniela Strigl 1999

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