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Adolf Holl

Kaplan in Wien-Neulerchenfeld und Dozent für Religionswissenschaft an der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien. Kritische Äußerungen trugen ihm mehrfach Schwierigkeiten mit dem kirchlichen System ein, dessen Genese im nachfolgenden Artikel geschildert wird. Holl arbeitet derzeit an einem Buch über Jesus, in dem dieser Text ein Kapitel bilden und das im Herbst dieses Jahres in der Deutschen Verlagsanstalt, Stuttgart, erscheinen wird.

Beiträge

Adolf Holl • Gerhard Oberschlick

Beirat, nicht mehr & Catcher, nicht Killer

No. 432
Dezember
1989

Adolf Holl

Christlicher Augenaufschlag

No. 426/427
Juni
1989

Adolf Holl

Katholisch geschlossen

No. 409/410
Januar
1988

Adolf Holl

Beirat an Magier

No. 401-405
Juli
1987

Adolf Holl

Katholische Freundlichkeiten

No. 395/396
Januar
1987

Am 26. November fand im Wiener „Zentrum für Laientheologen“ eine Diskussionsveranstaltung statt, zu der eine Gruppe von Studenten/-innen der katholischen Theologie eingeladen hatte. Thema: Kritik in/an der Kirche — ein privates Problem oder eine öffentliche Notwendigkeit? Anlaß der Veranstaltung war (...)

Adolf Holl

Marginalisierung

Ein Fragment
No. 387/394
September
1986

Adolf Holl

Überall nagen sie

Beitrag zur Sozialgeschichte der Kirchenmäuse*
No. 354/355
Juni
1983

Adolf Holl

Priesterlose Gesellschaft

Kapitel aus einem in Arbeit befindlichen Jesus-Buch
No. 205/206
Januar
1971

Adolf Holl

Priestermacht

No. 196/I
April
1970

Das katholische Führungsklima — Innerkirchliche Abhängigkeitsverhältnisse — Pragmatik des partiellen Ungehorsams — Vortrag vor Kaplänen in Dortmund.

Adolf Holl • Franz Wostry

Ungehorsam gegen Holl

No. 196/II
April
1970

Adolf Holl

Abweichler Jesus

No. 186/187
Juni
1969

Das Heilige Offizium (Kongregation für die Glaubenslehre; vgl. Dokumentation „93mal Inquisition“ im Maiheft) hat den Dozenten an der kath.-theol. Fak. d. Univ. Wien, Dr. Adolf Holl, in Untersuchung gezogen („Informativprozeß“), diese jedoch wieder eingestellt, wie man hört, auf direkten Wink Pauls VI. (...)

Adolf Holl bei Wikipedia

Adolf Holl (2012)

Adolf Holl (geboren am 13. Mai 1930 in Wien) ist ein österreichischer Theologe, Religionssoziologe, Publizist und (vom Amt suspendierter) geweihter katholischer Priester.

Lebensdaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Adolf Holl wurde 1954 zum Priester geweiht und promovierte 1955 in katholischer Theologie an der Universität Wien. In einem weiteren Studium der Philosophie, Psychologie und Geschichte promovierte er 1961.[1] Ab 1963 war er Dozent an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien.

Er war von 1954 bis 1973 Kaplan in der Pfarrkirche am Keplerplatz und in der Neulerchenfelder Pfarrkirche. Sein Buch Jesus in schlechter Gesellschaft (1971) brachte ihn in Konflikt mit der katholischen Kirche. In Folge wurde ihm 1973 die Lehrberechtigung entzogen. 1976 wurde er durch den Wiener Erzbischof Kardinal König vom Priesteramt suspendiert.

Österreichweit wurde er als Diskussionsleiter der Live-Sendung Club 2 bekannt. Er ist heute als Schriftsteller und freier Publizist tätig.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Autor:

Als Herausgeber:

  • Taufschein katholisch. Prominente antworten auf die Frage: Wie hältst Du’s mit der Religion? Eichborn, Frankfurt 1989, ISBN 3-8218-0419-X.
  • Neues vom Tod. Heutige Umgangsformen mit dem Sterbenmüssen. Ueberreuter, Wien 1990, ISBN 3-8000-3343-7.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Walter Famler (Hrsg.): Adolf Holl - zwischen Wirklichkeit und Wahrheit. Wespennest, Wien 2000, ISBN 3-85458-305-2.
  • Anita Natmeßnig: Adolf Holl - der erotische Asket. Molden, Wien 2007, ISBN 978-3-85485-202-5.
  • Adolf Holl: Zur frohen Zukunft. Werkstattgespräche mit Adolf Holl. Hrsg.: Egon Christian Leitner (= Auswege. Band 1). 1. Auflage. Wieser, Klagenfurt 2014, ISBN 978-3-99029-123-8.
  • Harald Klauhs: Holl. Bilanz eines rebellischen Lebens. Residenz, Wien 2018, ISBN 978-3-7017-3431-3.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. wien.gv.at
  2. ORF Religion Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik an Adolf Holl, 9. Mai 2003.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Adolf Holl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikiquote: Adolf Holl – Zitate

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